Alternative Medien, Selbstreferenzielles
Beiträge
Internationale Situationniste, Numéro 5

L’aventure

décembre
1960

Les conditions du travail de l’I.S. expliquent à la fois sa discipline et les formes d’hostilité qu’elle rencontre. L’I.S. ne veut pas tenir sa place dans l’édifice artistique actuel, mais le sape souterrainement. Les situationnistes sont dans les catacombes de la culture connue. Quiconque a un peu vu (...)

FORVM, No. 96

FORVM erscheint weiter

Dezember
1961

Wir bitten unsere Leser zunächst um Entschuldigung für das verspätete Erscheinen dieses Heftes. Es wäre um ein Haar das überhaupt letzte geworden, und unser Freund Paul Flora hatte bereits den Zug der trauernden Hinterbliebenen konterfeit, der das FORVM mit Abschluß des VIII. Jahrgangs zu Grabe (...)

Internationale Situationniste, Numéro 7

Du rôle de l’I.S.

avril
1962

Nous sommes totalement populaires. Nous ne prenons en considération que des problèmes qui sont déjà en suspens dans toute la population. La théorie situationniste est dans le peuple comme le poisson dans l’eau. À ceux qui croient que l’I.S. construit une forteresse spéculative, nous affirmons au (...)

Internationale Situationniste, Numéro 7

Communication prioritaire

avril
1962

La question du pouvoir est si bien cachée, dans les théories sociologiques et culturelles, que les experts peuvent noircir des milliers de pages sur la communication, ou les moyens de communication de masse dans la société moderne, sans jamais remarquer que la communication dont ils parlent est à (...)

Internationale Situationniste, Numéro 8

L’I.S. vous l’avait bien dit !

janvier
1963

Le Conseil a décidé que toute personne qui collaborera à la revue Arguments à partir du 1er janvier 1961 ne pourra en aucun cas être admise, à quelque moment de l’avenir que ce soit, parmi les situationnistes. L’annonce de ce boycott tire sa force de l’importance que nous savons garantie à l’I.S. au (...)

Internationale Situationniste, Numéro 9

Le questionnaire

août
1964

1. Que veut dire le mot « situationniste » ? Il définit une activité qui entend faire les situations, non les reconnaître, comme valeur explicative ou autre. Ceci à tous les niveaux de la pratique sociale, de l’histoire individuelle. Nous remplaçons la passivité existentielle par la construction des (...)

FORVM, No. 132

FORVM erscheint weiter

Dezember
1964

Mit dieser Mitteilung haben wir unseren Lesern schon einmal zuvor aufgewartet: es ist jetzt auf den Monat genau drei Jahre her, daß das weitere Erscheinen unserer Zeitschrift in Frage gestellt war. Erst in letzter Minute wurden wir damals durch das Dazwischentreten des Hans Deutsch Verlags (...)

Internationale Situationniste, Numéro 10

Sur des publications de l’I.S.

mars
1966

Dans le numéro spécial sur l’avant-garde du Times Literary Supplement de septembre 1964, une note de Michèle Bernstein — About the Situationist International — était ainsi conclue : « En une centaine de lignes, il est évidemment impossible d’avancer des arguments sur les thèses situationnistes, ou même (...)

Internationale Situationniste, Numéro 11

Nos buts et nos méthodes dans le scandale de Strasbourg

octobre
1967

Les diverses manifestations de stupeur et d’indignation qui ont fait écho à la brochure situationniste De la misère en milieu étudiant, publiée aux frais de la section strasbourgeoise de l’Union Nationale des Étudiants de France, si elles ont eu l’effet opportun de faire lire assez largement les thèses (...)

Internationale Situationniste, Numéro 11
La pratique de la théorie

Misères de la librairie

octobre
1967

Nous avons cru devoir retirer nos publications de la librairie « La Vieille Taupe ». Son propriétaire avait trop de prétentions révolutionnaires pour être considéré comme un libraire neutre vis-à-vis des écrits qu’il affiche ; et trop peu de rigueur dans son activité pour être considéré comme un libraire (...)

Internationale Situationniste, Numéro 11
La pratique de la théorie

À propos de notre diffusion

octobre
1967

FORVM, No. 361/363
Anhang • Prolongation • Weitere 30 Jahre

Kleines Einigungsspiel

März
1984

Aber Günther Nennings Umkrempelung der Torberg’schen Gründung vor etwa 20 Jahren fortführend , spielen wir vor Euch unser Einigungsspiel, mittels dessen das FORVM zuletzt inneren Gleichmut wieder bewahrte. Wir spielen darin unsere eigenen Rollen und das Spiel ist erheblich Teil unserer Leben. Die (...)

FORVM, No. 499-504

P.S.: Widerrufliche Einstellung. Jetzt.

Dezember
1995

Das FORVM ist künftig nicht weniger wichtig als bisher. So wie bisher ist es aber nicht fortzuführen: Der Jahrgang 1995 umfaßt 4 Hefte mit zusammen 124 durchpaginierten Seiten; 1994 waren es 196 Seiten in 3 Ausgaben gewesen. Wenn mehr FORVM finanziell nicht möglich ist, ist so wenig FORVM erst (...)

Context XXI, ZOOM 1/1996

Regierung außer Rand und Band

Januar
1996

Es war nicht der Anlaß für die Fusion des EuropaKardioGramms und der Zeitschrift für Antimilitarismus, aber es gab den letzen Anstoß: der Verlust der Publizistikförderung. Beide Zeitschriften hatten diese seit Jahren bekommen und daher auch letztes Jahr mit diesem Geld (für ZAM und EKG zusammen ca. (...)

Context XXI, Medienecke

Rette uns wer kann

März
1996

Einige Zeitungen tragen einen Branchenkampf aus, alle verwechseln das mit Politik und so sieht Politik dann auch aus: Diesfalls treten Falter, Standard und Profil zum offenen Branchenkampf gegen die Mediaprint an, Journalistengewerkschaft und Grüne sind mit von der Partie. Nebenbei soll (...)

Context XXI, ZOOM 6/1996

Von langen Reisen und Aufenthalten

Oktober
1996

„Mutter und Sohn sind auf Wanderschaft, begegnen zwei Wanderern, und der Sohn stellt sich vor und sagt: ’Ich bin das Muttersöhnchen.’ Die beiden Männer spotten zuerst, sind irritiert und bekommen dann Angst.“ Ein Gespräch mit der Autorin Ruth Aspöck. ZOOM: Wie siehst Du deine Rolle als schreibende (...)

Context XXI, ZOOM 7/1996

Nur tote Blätter sind gute Blätter?

Dezember
1996

Neuerlich wurden drei Zeitschriften – akin, Die Alternative und ZOOM – von der Bundesregierung unter Bruch der Verfassung von der Publizistikförderung ausgeschlossen. Sie kennen den von ÖVP-Klubobmann Andreas Khol vor geraumer Zeit aufgespannten Verfassungsbogen, unterhalb beziehungsweise (...)

Context XXI, ZOOM 3/1997

KEEP LEFT!

vom feuer in der hand und dem spatz auf dem dach
Juni
1997

und dann vergebt mir, ich weiß selbst nicht, wie es kam, wir wurden älter und seriöser, wir bekamen einen haushalt und eine karriere, eine magenkrankheit und vielleicht eine auszeichnung, aber im tausch mußten wir die flammen in unseren händen erlöschen lassen. (louis paul boon, eine straße in (...)

Context XXI, ZOOM 3/1997

Publizistikförderung: Beschwerde und Klage

Juni
1997

Mitte April wurde im Hauptaus­schuß des Parla­ments der Bericht der Bundesregierung zur Pu­blizistikförderung 1996 (siehe ZOOM 7/96) gegen die Stim­men der drei Oppositionspar­teien zur Kenntnis genommen. Dabei soll es, wie Anwesende berichten, recht lustig zuge­gangen sein. Der in Vertretung des (...)

Context XXI, ZOOM 6/1997

Warum lesen?

ein bericht von der Mainzer MiniPressenMesse 1997
Oktober
1997

Wieso bücher?, fragt Klaus Wagenbach sich u. andere anläßlich des dreißigjährigen jubiläums des Wagenbach verlages. verschiedene schreibende versuchen darauf eine antwort zu geben (erschienen 1994 bei Wagenbach). wieso bücher, fragen wir uns, halb scherzhaft u. ironisch, aber durchaus an so etwas wie (...)

Context XXI, ZOOM 7/1997

Gewalt und andere Mittel der Politik

November
1997

In den vergangenen Jahren mußte die Publizistik-Nichtförderung (auch für die Zeitschrift, die Sie gerade lesen) durch blanken Gesetzesbruch erzwungen werden (vgl. zuletzt ZOOM 7/96 und 3/97). Ein Verfahren beim Verfassungsgerichtshof wurde eingeleitet. Eine Wiederholungstat ist auch in diesem Jahr (...)

Context XXI, ZOOM 1/1998

Von der Notwendigkeit des Unnotwendigen

ein text in 11 widmungen
März
1998

widmung 1 diesen text widme ich einem freund, der, als ich ihm eine monatszeitung, die wir zufällig doppelt haben und in der er blättert, mitgeben will, sagt: „nein danke, sonst muß ich das alles lesen“ und der mich daran erinnert, daß es nicht möglich ist, „alles“ zu lesen, über „alles“ bescheid zu (...)

Context XXI, ZOOM 2/1998

Ein Sprung ins eiskalte Wasser!

Mai
1998

Die Zeitschrift Freibord hat ihre hundertste Nummer herausgebracht. Aus diesem Anlaß sprach Ilse Kilic mit dem Herausgeber Gerhard Jaschke. Zoom: Ich frage mal ganz naiv, wie das war, wie Du mit der Zeitschrift angefangen hast, so von den Bedingungen, was war das für eine Situation damals? (...)

Context XXI, ZOOM 2/1999

Medienkonferenz Linz 1999

Kurskorrekturen zur Kultur- und Medienpolitik — 1.-8. Mai 1999
März
1999

Medienpolitik folgt in Österreich einzig der Logik ökonomischer Verwer­tung. Demgemäß orientiert sich auch die Medienentwick­lung fast ausschließlich an den Richtwerten eines gewinn­trächtigen Wettbewerbs. Um diesem gefährlichen Trend regulativen Einhalt zu gebieten, bedarf es zuallererst eines (...)

Context XXI, Heft 1-2/1999

Liebe Leserin, lieber Leser!

Juni
1999

Wir hoffen, Sie haben in dem vorliegenden Heft die Zeitschrift erkannt, die vormals den Titel ZOOM trug. Mehrere Umstände haben uns zur Änderung des Titels veranlaßt: Erstens reden wir schon seit zwei Jahren darüber, daß der Titel ZOOM (ein Kompromißprodukt früheren Brainstormings) zum Charakter (...)

Streifzüge, Heft 3/1999

Restöffentlichkeiten: Bitte sammeln!

Oktober
1999

Vom 6. Bis 8. Mai 1999 fand an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung zu Linz die Medienkonferenz Linz 1999 — Kurskorrekturen zur Kultur- und Medienpolitik statt. Erstmals traten VertreterInnen der nichtkommerziellen Internet-Provider, der freien Radios und der alternativen (...)

Context XXI, Heft 2/2000
Was die Bundesregierung von Ihnen und uns hält:

z.B. Postzeitungsversand

April
2000

Sehr geschätzte Leserin, sehr geschätzter Leser! Wir hoffen, unsere Zeitschrift erfreut sich Ihrer Wertschätzung ebenso wie Sie sich unserer Wertschätzung als gesellschaftlich regsame und interessierte Leserinnen und Leser gewiß sein können. Die gegenwärtige Bundesregierung begegnet uns allen mit (...)

Context XXI, Heft 3-4/2000

Öffentlichkeit statt „Zivilgesellschaft“

Juni
2000

Für so etwas wie Widerstand gegen die Widerlichkeit der Verhältnisse brauchen wir keine Marke zur Identitätsstiftung, sondern Öffentlichkeit als Möglichkeitsbedingung und Modus. Im aktuellen Sprachgebrauch vieler Unzufriedener eines Landes, das es nie zu einer halbwegigen Zivilisation brachte, ist (...)

Context XXI, Heft 3-4/2000

Freie Medien! Nutzt sie — ermöglicht sie!

Aufruf der Medienkonferenz* an und für Öffentlichkeit
Juni
2000

Die Freiheit des Medienmarktes ist die Freiheit zur einfältigen Vielfalt, zur Ausdifferenzierung des Konsum- und Abstim­mungsverhaltens, auf das ein- und zu dem abgestimmt werden soll. Keine Zielgruppe, der sich gemeinsame Konsumneigun­gen anhängen lassen, soll ohne ihr eigenes Lifestyle-, (...)

radiX, Nummer 4

TATblatt, die Rechten und die Tiere

Oktober
2000

Die Ausbreitung holocaustrelativierender TierRECHTSgruppen hat weder vor der autonomen Linken noch vor trotzkistischen Gruppen haltgemacht. Während einer der Obertierrechtler der Offensive für Tierrechte (OFT) mittlerweile bei der trotzkistischen Linkswende gelandet ist und dort wohl die seither (...)

radiX, Aussendungen

Rassistische und NS-verharmlosende Bahamas

November
2000

Mit der jüngsten Ausgabe der BAHAMAS (Nr. 33, Herbst 2000), hat sich diese einst antinationale Zeitschrift zu einem rassistischen und NS-verharmlosenden Sudelblatt gewandelt. Wer unsere Aussendungen zum Thema Antisemitismus (in der Linken) und unsere Texte zum Konflikt im Nahen Osten gelesen (...)

radiX, Aussendungen

ÖKOLI wird vom WiderstandsMUND zensiert

November
2000

Der MUND-Redakteur zensierte im Montags-Mund diesmal nicht aus inhaltlichen Gründen, sondern meinte zu unserer Antwort auf im MUND veröffentlichte Angriffe zweier Personen, „einer vom TATblatt“ und einer offensichtlich tierrechtsbewegten Person: "Mir als MUND-Redakteur war es nicht möglich (...)

Context XXI, Medienecke

Wir sind immer noch ‚dahinter‘

März
2001

Zu Christoph Schlingensiefs „Container“-Aktion vor der Wiener Oper im vergangenen Sommer ist nun ein Buch erschienen. Es ist, insofern die Fortführung der Aktion, ein spektakuläres und spekulatives Büchlein, bei dem unklar bleibt, wer wozu „provoziert“ werden soll. Im Vorsatztext des Verlags findet (...)

radiX

Kurze Vorstellung

Mai
2001

Wir sind eine kleine linksradikale Gruppierung, die sich nicht nur mit Ökologie beschäftigt, sondern auch mit dem Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus und Kapitalismus. Da Ökologie für uns eng mit politischen und ökonomischen Fragen zusammenhängt, wollen wir keine „linke (...)

radiX

Wir über uns

Mai
2001

Unsere politische Gruppierung gibt es in Österreich seit Herbst 1998. Bisher sind wir v.a. publizistisch mit unserer Zeitschrift radiX und einer Reihe von aktuellen Flugblättern tätig gewesen. Da wir in der derzeitigen politischen Situation in Österreich eine Bündelung antifaschistischer, linker und (...)

Context XXI, Medienecke

Vernetzung im Kampf ums Überleben: Alternative Medien

Juni
2001

Der vorliegende Artikel befasst sich mit alternativen Medien. Ausgehend von teilweise noch aus den 30er-Jahren stammenden (linken) Theorien zu öffentlicher und allgemeiner Partizipation an Medien (Brecht, Benjamin, Enzensberger, Negt/Kluge) wird versucht, die bereits jahrzehntealten, aber kaum (...)

Context XXI, Editoriales

Geschichte der Zeitschrift

Aus dem Web-Impressum, Stand: 2001
Dezember
2001

Häufige Titeländerungen gehören ebenso zur 20-jährigen Geschichte dieses Blattes wie thematische und betriebliche Expansionen / Kontraktionen.

Café Critique, Jahr 2002

Wer über Israel spricht, muß mit antisemitischen Ressentiments rechnen

Januar
2002

Replik auf Aug und Ohr, Gegeninformationsinitiative: „Wer hier hereinkommt, das bestimme ich! Tumult und Redeverbot in Wien auf einer Veranstaltung mit einem Vertreter der Bahamas!“ Am 23. Oktober fand in der Wiener Universität die Veranstaltung „Israel und die Linke“ statt, die von dem (...)

radiX, Aussendungen

Indymedia Schweiz wegen antisemitischen Texten verklagt

Februar
2002

Die Aktion Kinder des Holocaust hat gegen Indymedia-Schweiz eine Anzeige nach dem Schweizer Antirassismusgesetz eingebracht. Nach einer Vielzahl offen antisemitischer Meldungen auf Indymedia und der Weigerung diese effizient zu löschen wußte sich die Vereinigung nicht mehr anders zu helfen. Ob (...)

Grundrisse, Nummer 1

Editorial

■  Grundrisse
März
2002

Liebe Leserinnen, liebe Leser, dass wir die erste Nummer unserer (hoffentlich vierteljährlich erscheinenden) Zeitschrift grundrisse vorlegen können, beruht zum einen auf zufälligen persönlichen und politischen Bekanntschaften, ähnlich gelagerten Bedürfnissen und der Freude, gemeinsam ein Projekt auf (...)

Context XXI, Heft 2/2002

26 Jahre: Von Zivildienst bis Context XXI

Mai
2002

Bereits ein Jahr vor Gründung der Arge Zivildienst erschien im Mai 1976 die erste Ausgabe der Zeitschrift Zivildienst. Nach sechs Jahren erfolgte die erste Umbenennung in Gewaltfreier Widerstand und 1989 die erste Fusionierung mit dem Friedolin, der Zeitschrift der Grazer Arge für Zivildienst zur (...)

Context XXI, Heft 3-4/2002

Liebe Leserin! Lieber Leser!

Juni
2002

Gerade noch rechtzeitig zur Sommerlektüre ist nun die schon längere Zeit geplante Nummer mit dem Schwerpunkt Lateinamerika erschienen! Es war glücklicherweise möglich, eine relativ große Anzahl von Beiträgen zu diesem weiten Feld (fast ein ganzer Kontinent!) in die Ausgabe aufzunehmen, die sowohl (...)

radiX, Aussendungen

Antisemitismus auf Indymedia

August
2002

Da in den Stellungnahmen von einer Reihe von Einzelpersonen und den Indymedia-RedakteurInnen in den letzten Tagen immer wieder behauptet wurde sie würden eh alle antisemitischen Postings zensieren und wir würden nie die antisemitischen Postings auflisten, wollen wir dazu nur feststellen, daß wir (...)

radiX, Aussendungen

ÖKOLI gegen Indymedia Österreich

August
2002

Indymedia Österreich, das sich seit seinem Bestehen dem (neo)liberalen Prinzip des open-postings und der „free speech“ verschrieben hat, bietet v.a. seit dem Beginn der sogenannten Al-Aqsa-Intifada eine Spielwiese für linke AntisemitInnen, Israel- und JudenhasserInnen. Auch wenn manche ganz (...)

radiX, Aussendungen

Sommerlöcher und andere Irrlichter

August
2002

„Einige Indymedias“ zwingen uns eine Antwort ab. Selbstverständlich wollen wir keinen Satz ebendieser auf indymedia.at veröffentlicht sehen. Für die FreundInnen gepflegter linker Streitkultur haben wir unsere Antwort der Übersicht halber dreigeteilt. Ein offener Brief ans liebe Tatblatt Liebes (...)

Context XXI, Heft 5-6/2002

Handschlag statt Rechtsstaat?

November
2002

Dass die ARGE Wehrdienstverwei­gerung und ihre Publikation ZOOM/Context XXI, genauso wie die Zeitschriften akin und Die Alternative sehr wohl ihren Beitrag zur politischen Bildung in diesem Land beisteuern, ha­ben nach etlichen Instanzen in diesem Frühjahr die Gerichte geklärt und be­stätigt, dass (...)

Context XXI, Heft 7/2002

Eduard Ploier-Preis an Context XXI-Radioproduktion

Dezember
2002

Am 26. November wurde die Sendung „Äxte gegen Techno­kraten“ über den nubischen Widerstand gegen den Kajbar-Damm, die von Radio Orange, Radio Helsinki, dem Freien Radio Oberösterreich (FRO) und Radio AGORA gesendet wurde, mit dem dies­jährigen Eduard Ploier-Preis (benannt nach einem langjährigen (...)

Context XXI, Heft 7/2002

Entgrenzte Konflikte

Dezember
2002

Teil 1: Mary Kreutzer und Thomas Schmidinger, zwei Redaktionsmitglieder jener Zeitschrift, die Sie gerade in der Hand haben, oder deren content Ihnen auf andere Weise nutzbar gemacht wird, bewegen sich über Monate in einem für viele fremden Teil Lateinamerikas. Sie führen Interviews, machen (...)

Context XXI, Heft 8/2002 — 1/2003

Das ist keine Farce

Ein Redaktionsgespräch
März
2003

Nachdem Hannah Fröhlich letzten Herbst eine kritische Besprechung der Kramar/Leisch-Inszenierung von „Mein Kampf“ veröffentlicht hat, kommt es in der Redaktion des Augustin zu einem handfesten Konflikt, in dem sich Hannah massiv in ihrer jüdischen Identität angegriffen fühlt. In einem längerfristigen (...)

Context XXI, Heft 8/2003 — 1/2004

Liebe Leserin, lieber Leser!

Dezember
2003

Die Zeitschrift Context XXI wurde seit ihrem Beste­hen von der Arbeitsgemeinschaft für Wehrdienstverweige­rung, Gewaltfreiheit und Flüchtlingsbetreuung heraus­gegeben; ebenso die Vorgän­gerzeitschrift ZOOM. Seit der letzten Nummer hat die Ar­ge diese Herausgeberschaft aufgekündigt, womit eine (...)

Context XXI, Radiosendungen 2004

Radio Dengi Nwe

Irakische Frauen und Jugendliche on Air
■  Sendungsgestaltung: Mary Kreutzer
Februar
2004

Im März 2005 durfte ich drei Wochen im nordirakischen Halabja mit dem Team des parteiunabhängigen und freien Radiosenders „Dengi Nwe“ (auf Sorani heißt das „Neue Stimme“) verbringen und einen Radio-Workshop gestalten. Das Foto entstand beim Picknick mit dem Radioteam, rund um uns herum: ein (...)

Context XXI, Heft 2-3/2004

Hallo, Leute von der Context XXI!

März
2004

Dieses Schreiben richtet sich an alle, die die Zeitschrift mitgestalten und sich verantwortlich fühlen. Die Arge Wehrdienstverweigerung, Gewaltfreiheit und Flüchtlingsbetreuung möchte ihre Zusammenarbeit mit der Context XXI beenden, und zwar auf allen Ebenen: keine MitherausgeberInnenschaft mehr, (...)

Context XXI, Heft 2-3/2004

Hallo, Leute von der Arge Wehrdienstverweigerung!

März
2004

Dieses Schreiben richtet sich an alle, die in der Arge tätig sind und sich verantwortlich fühlen. Die Redaktion Context XXI ist über die Trennung von der Arge nicht unglücklich. Längst schon hat es inhaltliche Differenzen gegeben, die jetzige Trennung ist nur mehr eine formale Angelegenheit. Die (...)

Café Critique, Jahr 2004

Leserbrief zu dem Artikel „Gequirrlter Schwachsinn“

von Robert Misik im Falter 19/04 vom 5. 5. 2004
Mai
2004

Robert Misik weigert sich aus einer Haltung der interessierten Abwehr heraus, ein paar Dinge zur Kenntnis zu nehmen: etwa die Ausstrahlungskraft, die der Nationalsozialismus in bestimmten Gesellschaften hatte und hat; oder — nicht unabhängig davon — die Bedeutung, die der Antisemitismus in Europa (...)

Café Critique, Jahr 2005

„Antirassismus“ als ehrbarer Antisemitismus

Zweite Erklärung zur Sprengung unserer Veranstaltung „Der Iran und die Bombe“ am 9. März 2005
März
2005

Der Abend muss eine große Genugtuung gewesen sein. Endlich, nachdem sich die internationale Solidarität bislang in erster Linie auf das Verfassen feuriger Apologien heldenhaft „kämpfender Völker“ und das Spendensammeln für baathistische und islamistische Massenmörder beschränkt hatte, konnte den (...)

Café Critique, Jahr 2005
Erste Stellungnahme zur Verhinderung unserer Veranstaltung

Der Iran und die Bombe

am 9. März 2005
März
2005

Am Mittwoch Abend sollte im Wiener Café 7Stern, dem Kulturcafé der KPÖ Wien, auf Einladung der Gruppierung Café Critique und der Studienrichtungsvertretung Politikwissenschaft unter dem Titel Der Iran und die Bombe ein Vortrag über das Atomwaffenprogramm der Teheraner Regierung stattfinden. Thomas (...)

Context XXI, Heft 3-4/2005

Liebe Leserinnen und Leser!

Juni
2005

Nestroy hat einmal geschrieben: „Wenn alle Stricke reißen, dann häng ich mich auf.“ Nach Durchforsten unserer Buchhaltung haben sich unsere Visionen — die immer jene alternativer Medienmache­rInnen wohl sein müssen — bewahrheitet: wir stehen kurz vor dem Ruin. Standen wir schon zwar immer, doch war da (...)

Context XXI, Radiosendungen 2006

Irakische Frauen und Jugendliche on Air

■  Sendungsgestaltung: Mary Kreutzer
März
2006

Teil I (30min): Irakische Frauen und Jugendliche zwischen Hoffnung und Horror. Ein Interview mit Manal Omar. Teil II (30min): Radio Dengue Nué. Irakische Frauen und Jugendliche on Air.

Café Critique, Jahr 2006

Titelbild des Buches „Feindaufklärung und Reeducation“ kriminalisiert

Mai
2006

Am 27. Mai 2006 beschlagnahmte die Polizei in Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Bayern) ca. 150 DIN-A6 Flyer, auf denen das Cover des Buches „Feindaufklärung und Reeducation - Kritische Theorie gegen Postnazismus und Islamismus“ (erschienen im ça ira-Verlag, Freiburg, 2006) abgebildet (...)

Streifzüge, Heft 66

Home Stories

Aus den gezinkten Märchenbüchern der Streifzüge-Redaktion
August
2006

Schreiben hilft von Maria Wölflingseder Ja, so etwas! Neben dem Gründer der Streifzüge, Franz Schandl, bin ich von den aktuellen Mitarbeitenden die einzige, die von Anbeginn dabei ist. Franz kannte mich aus der Weg und Ziel-Redaktion, in die er von Julius Mende eingeladen wurde, und in der ich (...)

Café Critique, Jahr 2006

Barbara Agnoli verliert Prozeß gegen Stephan Grigat und den ça ira-Verlag

Erklärung des Verlags
Dezember
2006

Wer hätte das nach dem ersten Prozeßtag in Berlin vor gut eineinhalb Jahren in Berlin gedacht? Die Witwe Johannes Agnolis, Barbara Agnoli, klagte gegen Manfred Dahlmann, den juristischen Eigentümer des ça ira-Verlages und Stephan Grigat, dem Herausgeber des bei ça ira erschienenen Buches (...)

Café Critique, Jahr 2007

Tragicomedy in the Bavarian Alps

■  Lizas Welt
February
2007

It is well known that anti-American jokes are in fashion nowadays here in Germany. Whoever, for example, pokes the usual fun at George W. Bush can be more or less sure to have the laughs on his side. And then those “Amis” have such absurd laws: in America, for example, one can sue the tobacco (...)

Grundrisse

Über uns

März
2007

Erstmals angedacht wurde das Projekt einer Theoriezeitung durchaus wienerisch – bei einem Heurigenbesuch im Sommer 2001. Gemeinsamer Ausgangspunkt war die von allen in der Gruppe geteilte Ansicht, dass es der Linken (nicht nur) in Österreich an einer Struktur fehle, in der strömungsübergreifend (...)

Café Critique, Jahr 2007

Kriminalisierung von „Feindaufklärung und Reeducation“ aufgehoben

Mai
2007

Die Kriminalisierung des Titelbildes des Sammelbandes „Feindaufklärung und Reeducation. Kritische Theorie gegen Postnazismus und Islamismus“ und die Verurteilung von David Goldner wurden aufgehoben. Der Band, den Stephan Grigat 2006 im Freiburger ça ira-Verlag herausgegeben hat, ist nach wie vor im (...)

radiX

Erklärung

März
2009

Die Ökologische Linke (ÖKOLI) existierte von 1998 bis 2006 in Österreich. Sie stellte den Versuch einiger Leute dar, die ursprünglich aus der Jugendorganisation der Grünen, der Grünalternativen Jugend (GAJ) und aus der autonomen, anarchistischen und linksradikalen Szene kamen, antifaschistische und (...)

Grundrisse, Nummer 31

Millionen und Abermillionen potentieller ALICES

Eine Fortführung von 1968?!
September
2009

Einleitung Der Teufel ist auf die Erde zurückgekehrt, in vielfältigen Erscheinungen. Der Teufel ist Alice, ist der totale Angriff auf den Staat der Unterdrückung, ist unser Lächeln, ist unser Geist, der denkt, der Teufel ist unser Körper, immer schöner und freier, fähig zu lieben. Heute ist der (...)

Grundrisse, Nummer 52

Reflexionen über die Entwicklung der Grundrisse (2001 – 2014)

Dezember
2014

Jedenfalls sollten wir uns gemeinsam den Kopf zerbrechen, wie die Lücke, die die grundrisse hinterlassen, gefüllt werden könnte Eine Selbstbefragung Die Idee zum vorliegenden Text über unser Verhältnis zu den grundrissen und deren Ende entstand – ähnlich wie das grundrisse-Projekt selbst – bei ein (...)

Grundrisse, Nummer 52
Reflexionen über die Entwicklung der Grundrisse (2001 – 2014)

Ende der Grundrisse und die Krise der Linken

Dezember
2014

Die Einstellung der Grundrisse ist eine traurige Nachricht. Damit endet ein pluralistisches linksradikales Projekt, das den Anspruch hatte strömungsübergreifend zu sein. Als ich vor zehn Jahren zu den Grundrissen ging, zog mich besonders der kontroverse Charakter der Redaktionssitzungen an: Fast (...)

Grundrisse, Nummer 52
Reflexionen über die Entwicklung der Grundrisse (2001 – 2014)

Warum ich dafür eintrat, die Grundrisse einzustellen

Dezember
2014

Es existieren mehrere überlappende und sich verstärkende Gründe, die Herausgabe der Zeitschrift grundrisse einzustellen. Da gibt es einmal die ganz schlicht persönlichen. Nach der Produktion von 52 Ausgaben, der Lektüre und Diskussion von über 300 Artikeln, die Buchbesprechungen nicht eingerechnet, (...)

Grundrisse, Nummer 52
Reflexionen über die Entwicklung der Grundrisse (2001 – 2014)

Einstellung der Grundrisse – doch wir tun weiter!

Dezember
2014

Den ersten Kontakt zu den grundrissen hatte ich bei einem mehrtägigen Seminar über Empire von Hardt und Negri. Zum ersten Mal nach vielen Jahren hatte ich den Eindruck an einer philosophisch politischen Diskussion teilzunehmen, die interessant war und wo die TeilnehmerInnen einander nicht (...)

Grundrisse, Nummer 52
Reflexionen über die Entwicklung der Grundrisse (2001 – 2014)

Das letzte Jahr der Grundrisse

Ein Bericht des ersten und letzten Praktikanten
Dezember
2014

Eines sei gleich vorweg angemerkt: Dass zwischen meinem Beitritt zur Grundrisse-Redaktion und dem Beschluss die Zeitschrift einzustellen nur etwa ein Dreivierteljahr liegt, ist nichts weiter als purer Zufall — meine Tätigkeit für die Grundrisse seit Anfang des Jahres hat nun wirklich nichts damit (...)

Grundrisse, Nummer 52
Reflexionen über die Entwicklung der Grundrisse (2001 – 2014)

Nachruf & Vorschein

Dezember
2014

Angesichts dessen, dass die grundrisse vor fast 15 Jahren angetreten sind, um in den traurigen Theorie-Zustand der hiesigen Linken zu intervenieren, muss das Ergebnis heute wohl als ernüchternd eingeschätzt werden. Die Wirkung der grundrisse dürfte noch am ehesten in Deutschland sowie an den (...)

Grundrisse, Nummer 52
Reflexionen über die Entwicklung der Grundrisse (2001 – 2014)

Dreizehn Jahre Grundrisse

Dezember
2014

Nach über dreizehn Jahren stellen wir die grundrisse. zeitschrift für linke theorie und debatte ein. Sie wird nicht sang- und klanglos verschwinden. Es wird uns weiter als Gruppe geben, zu unseren Aktivitäten aber an einem anderen Ort. Ich werde die Geschichte der grundrisse aus meiner Sicht (...)

Streifzüge, Heft 66

Was kommt an?

Über Kommunikationsprobleme – innerhalb wie außerhalb
April
2016

Wie es ist, muss es nicht sein. – Wenn Wertkritik eines kann, dann genau das. Sie führt wie keine andere zeitgenössische kritische Theorie das skandalös Unnötige der gegenwärtigen Zustände vor Augen. Sie holt die Strukturen des kapitalistischen Selbstzweckgetriebes an die Oberfläche, macht deren (...)

FORVM, ... und übers FORVM

„Nenning war ein korrupter Hund“

Juni
2016

Vor 30 Jahren übernahm Gerhard Oberschlick die intellektuell aufregendste Zeitschrift der Zweiten Republik: das FORVM. Ein Gespräch über 40 Jahre Zeitgeschichte. Wer versuchen wollte, das Geistesleben der Zweiten Republik zu rekonstruieren, kommt um das FORVM nicht herum. Der Jurist Alfred Noll (...)

Streifzüge, Heft 66
Immaterial World

Review

August
2016

Im Jahr 2004 fragte mich die Redaktion der Streifzüge, ob ich eine regelmäßige Kolumne schreiben würde, und ich sagte zu. In 12 Jahren schrieb ich 35 Kolumnen, und es hat mir Freude bereitet. Eine anstehende Kolumne war immer wieder Anlass, entweder aktuelle Themen aufzugreifen oder über die Dinge (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Andreas Spörl (1956-2016)

Oktober
2016

Am 5. Oktober ist unser Freund, Genosse und Genießer Andreas Spörl verstorben. Andreas Spörl war einst, in Zeiten eines zarten gesellschaftlichen Aufbruchs, Mitglied der Alternativen Liste Wien gewesen. Er gehörte da in den Neunzehnhundertachtzigerjahren zweifellos zu denen, die Kontinuität, vor (...)

Streifzüge, Heft 68
Auslauf

Denkfabriken

Dezember
2016

Nicht wenige Begriffe verraten sich, wenn wir sie näher anschauen. „Denkfabrik“ ist so ein Terminus, der seine eigene Offenbarung leistet. Denkfabriken wollen Denken fabrizieren, wollen Denken zur industriellen Meterware machen. Denken geht in Serie und so schaut es auch aus. Apologetik pur in (...)

Streifzüge, Heft 68

Die große Ratlosigkeit

Notizen zu Resignation und Erschöpfung, Transposition und Perspektive
Dezember
2016

Gibt es überhaupt noch so etwas wie eine Zukunft? Die kapitale Propaganda will sie ja nur noch als Fortschreibung der Gegenwart gelten lassen, als Wert- und Wertegemeinschaft auf ewig. Eher geht die Welt unter, als dass der Kapitalismus zusammenbricht. Das wird uns auch täglich mitgeteilt. Wir (...)

Streifzüge, Heft 66

Vermittlung

Januar
2017

Vermittlung verbindet Unterschiedenes. Die Pole des Unterschiedenen sind Pole des Gleichen. Sonst wären sie Getrennte. Unterscheiden heißt somit, den Zusammenhang des Unterschiedenen als Vermittlung zu begreifen, Trennen heißt ihn aufzulösen. Manchmal ist die Trennung jedoch nur Schein dessen, was (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Nutzen und Nützen

Wir bitten um regen Zustrom
März
2017

Nicht schon wieder! Und doch einmal mehr: Wir brauchen Euch! Das geht uns zwar auf die Nerven und Euch auch, aber wir können da nicht locker lassen. Kurzum – wir wollen intensiver unterstützt werden wie bisher! So haben wir uns zwar stabilisiert und werden auch dank des Zuspruchs nicht von der (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

„… ein Moment von Umzentrierung“

Mai
2017

Ilse Bindseil hat uns einen Brief geschrieben. Nachdem mich schon das Themenheft „Nabelschau“ (Streifzüge 66/2016) so angesprochen hat, weil es auf die merkwürdige Resonanzlosigkeit eines engagierten Unternehmens wie Streifzüge und damit auf ein heikles Thema eingegangen ist, will ich versuchen, (...)

Gegenöffentlichkeit beschreibt eine Form gesellschaftlicher Aktivität, die sich bewusst in den Gegensatz zur „herrschenden“ Öffentlichkeit stellt, um vernachlässigte oder unterdrückt erscheinende Themen, Probleme oder soziale Gruppen der allgemeinen Wahrnehmung zugänglich zu machen. So wie Öffentlichkeit steht auch Gegenöffentlichkeit im Gegensatz zu privat – im Grundsatz geht es um die Besetzung öffentlicher Räume, in denen sich Menschen versammeln und einander und andere informieren können. Die Entwicklung der Kommunikationsmittel beeinflusste die Formen und Möglichkeiten von Informationsvermittlung entscheidend.

Anti–AKW–Demonstration in Hannover 1979

Die Demonstration ist das älteste und unvermindert aktuelle öffentliche Mittel von Menschen, um auf sich, ihre Lage oder ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Hier wird kein (technisches) Medium zur Vermittlung benötigt – es können auch Rufe, Sprechchöre oder Plakate sein – die Botschaften werden kurz auf den Begriff gebracht.

Theorie der Gegenöffentlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung des Begriffs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff Gegenöffentlichkeit entstand in den 1970er Jahren. Der Begriff erscheint als eine in der Praxis entstandene Vermittlungsweise anderer Auffassungen über Politik und Gesellschaft, die in der bestehenden Öffentlichkeit nicht oder nur verfälscht repräsentiert sind und deren Präsenz in den bestehenden Institutionen [vor allem den Medien] selbst nicht durchsetzbar ist. In der 68er-Bewegung, die diese Erfahrung machte und nach ersten, auch gewaltsamen Aktionen wie die Blockade der Auslieferung der Zeitungen des Axel-Springer-Verlags die Machtlosigkeit im direkten Zugriff einsah, entstand die Idee, die technischen Medien für die Eigenproduktion zu nutzen. Ab Anfang der 1970er Jahre wurde versucht, diesen Bereich von Konfrontation und Auseinandersetzung auch theoretisch und im geschichtlichen Zusammenhang zu untersuchen. Dabei spielte die Herausbildung einer neuen Form von „Massenmedien“, vor allem des Fernsehens, eine entscheidende Rolle. Prägend in dieser Bestimmung war das 1972 erschienene Werk von Oskar Negt und Alexander Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung[1], das sich auf den Philosophen Jürgen Habermas bezog, der 1962 den Band „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ vorgelegt hatte.[2]

Historische Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Das ursprüngliche Bedürfnis nach Öffentlichkeit im repräsentativen Sinn scheint das Bedürfnis der herrschenden Feudalklasse gewesen zu sein. [...] Die durchgesetzte bürgerliche Gesellschaft übernimmt diese Ausdrucksformen von Herrschaft und verändert sie teilweise in ihrer Funktion.“[3]

Habermas wählte den Begriff der „plebejischen Öffentlichkeit“ – abgeleitet aus den gemischten städtischen Unterschichten, die in der Französischen Revolution die Versuche unternahmen, eine ihnen gemäße Öffentlichkeit herauszubilden.[4]

Negt/Kluge wählten „die Bezeichnung proletarische Öffentlichkeit, weil es sich [...] nicht um eine Variante der bürgerlichen Öffentlichkeit, sondern um eine in der Geschichte angelegte, [...] völlig andere Auffassung des gesamtgesellschaftlichen Zusammenhanges handelt.“[5] In der Vorrede von ‚Öffentlichkeit und Erfahrung‘ definieren die Autoren ihr Interesse, „die innerhalb der fortgeschrittenen kapitalistischen Gesellschaft entstehenden Widerspruchstendenzen auf die Entstehungsbedingungen von Gegenöffentlichkeit zu untersuchen.“[6]

Gegenöffentlichkeit als Zwischenstadium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der besonders im universitären Bereich erfolgenden Rezeption des Werkes blieb vor allem der Begriff „Gegenöffentlichkeit“ haften. Er hat sich bis heute erhalten, obwohl Negt/Kluge Gegenöffentlichkeit als „Vorform von proletarischer Öffentlichkeit“ bezeichneten[7] – eine Vorstellung, die den Begriffswandel nicht überlebt hat. Eine Reduktion auf das Gegensätzliche oder eine bloße Darstellung oppositioneller Auffassungen lag nicht im Sinne der Autoren, auch sollte „proletarische Öffentlichkeit“ mehr als eine Handlungsweise zur Umsetzung der Interessen einer gesellschaftlichen Klasse sein: Es ging ihnen – auch im Ausblick – um einen „Transformationsprozeß“ zur Erlangung „der Bündnisfähigkeit zwischen denjenigen gesellschaftlichen Kräften, die den ganzen Umfang der Neuorganisation einer kommenden Gesellschaft zu leisten imstande sind ...“[8]

Unter dieser Prämisse konnte Gegenöffentlichkeit seit den 1970er Jahren nur in rudimentären Formen und in vergleichsweise geringem Umfang entstanden sein. Bezeichnend ist jedoch, dass im Rahmen der Jugend- und Protestbewegungen und später den Neuen Sozialen Bewegungen vor allem die Entwicklung der technischen Möglichkeiten eine Dezentralisierung von Öffentlichkeit bewirkte, die zu einer Vervielfältigung ‚autonomer Räume‘ – insbesondere durch die Expansion kultureller Aktivitäten – bis hin zu den ‚virtuellen Räumen‘ des Internets führte. Dieser Prozess, seine Auswirkungen und sein Zusammenhang mit gesellschaftlichen Entwicklungen sind jedoch seit Negt/Kluge auf theoretischer Ebene nicht mehr umfassend analysiert und dargestellt worden.

Praxis der Gegenöffentlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentlichkeitsarbeit in der Protestbewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Aktivitäten in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin(West), die man in den Rahmen von Gegenöffentlichkeit stellen kann, entstanden während der 68er-Bewegung. Überregional bekannt waren die Periodika Agit 883 und „Langer Marsch“. Wichtigstes Medium war das Flugblatt. Da es noch keine einfachen Druck- oder Kopierverfahren gab, war die Produktion einer Zeitschrift aufwendig und meist nur im Zusammenhang mit Institutionen oder Gewerkschaften möglich. Dies galt auch für audiovisuelle Medien, damals dem 16-mm-Film. Dokumentationen entstanden vorwiegend an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) und dem Institut für Filmgestaltung in Ulm. Eine Sendung im Fernsehen war nur selten möglich. Ein Forum waren die Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen. Meist wurden Vorführungen von den Machern selbst organisiert. Im späteren Verlauf der 68er-Bewegung entstanden die oft gut finanzierten K-Gruppen und DDR–nahe Organisationen, die für ihre Partei–Öffentlichkeitsarbeit ausreichend Produktionsmittel besaßen.

Alternativbewegung der 1970er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angeregt durch die Protestbewegung entfaltete auch die Generation nach den 68ern eine rege mediale Produktionstätigkeit, die jedoch kaum mehr agitatorisch war und anfangs oft der Selbstverständigung von Gruppen oder ‚Szenen‘ diente. Die technische Entwicklung hatte neue Produktionsmittel geschaffen – etwa den Super-8-Film, der 16 mm ablöste – und auch Musikequipment wurde für junge Bands, Studios und Veranstalter [Jugendzentren] erschwinglich.

Songgruppe Unistreik im Audimax der Technischen Universität Berlin 1977.

Die Berlin und die Bundesrepublik umfassenden Unistreiks von 1976/1977, in deren Rahmen die „Unorganisierten“ mit ihrer Überzahl und ihrer Erfahrung in Veranstaltungsorganisation und Öffentlichkeitsarbeit die Vorherrschaft der K-Gruppen brechen konnten, führten in der Folge zu einem "Gründer–Boom" an Projekten. Es war die Zeit, in der man die Unis verließ und in die Stadtteile, in den „Kiez“ ging (Tunix-Kongress 1978). Zunächst in den Universitätszentren, bald in jeder größeren Stadt erschienen nun sogenannte Stattzeitungen wie das „Blatt“ in München, „Klenkes“ in Aachen oder „De Schnüss“ in Bonn. Sie erreichten Auflagen von bis zu 20.000 Exemplaren und boten den verschiedenen Gruppen, die in der Lokalpresse nicht zu Wort kamen, ein Forum. Im deutschsprachigen Raum erschienen eine Fülle von Kleinst- und Alternativzeitungen. Peter Engel und W. Christian Schmitt konnten 1974 für die Zeit seit 1965 ca. 250 Alternativzeitungen feststellen.[9] 1986 nannte das Verzeichnis der Alternativpresse, das vom Informations-Dienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten (ID) herausgegeben wird, ca. 600 mehr oder weniger regelmäßig erscheinende Zeitungen und Zeitschriften.

Plakatmotiv zum Film der Medienwerkstatt Berlin 1980

Einen Erfolg erzielte die Alternativbewegung mit dem sechswöchigen Umweltfestival am Funkturm in Berlin im Sommer 1978, das von zehntausenden interessierter Bürger besucht wurde. Der von einer zugehörigen Gruppe, der Medienwerkstatt Berlin, gedrehte Film über die Veranstaltung mit dem Titel „Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen“ lief im Februar 1980 auf dem Internationalen Forum des Jungen Filmes der Berlinale.

Soziale Bewegungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dieser Phase wurden auch zahlreiche Theatergruppen und Kabaretts gegründet [u. a. das Frankfurter Fronttheater und Die Drei Tornados] – der Begriff der ‚Gegenöffentlichkeit‘ löste sich nun aus seiner begrenzten politischen Bestimmung und umfasste auch kulturelle Arbeit sowie fachorientierte Aktivitäten, wie sie im Umwelt–Engagement notwendig wurden. Das Spektrum reichte von der Vergangenheitsbewältigung über den Umweltschutz bis hin zur Anti-Atomkraft-Bewegung. Die einsetzende Spezialisierung ließ eigene Zeitschriften der Frauenbewegung, von Mietervereinen, Umwelt- und Ökogruppen entstehen.

Nicht nur in Berlin wurden die Möglichkeiten der Nutzung autonomer Räume erkannt [Kreuzberg] und diese dann im Zusammenhang mit den Hausbesetzungen erweitert.

Nach dem Abflauen der Bewegungen richteten sich Projekte und Gegenmedien ein, fusionierten oder lösten sich aus verschiedenen Gründen auf. Vielfach war ein Überleben nur durch einen Kommerzialisierungsprozess möglich. Beispiele sind Stadtmagazine wie „Ketchup“ aus Heidelberg, „Tip“ und „Zitty“ in Berlin. Dies besaß auch Rückwirkung auf die Inhalte. Mit dem Internet verlagerte sich Gegenöffentlichkeit auch ins Netz. Der Begriff kam jedoch außer Gebrauch und ist heute eine historische Kategorie.

Vermittlungsformen von Gegenöffentlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevorzugte ‚Medien‘ der Gegenöffentlichkeit wurden neben den Demonstrationen die Druckwerke [Bücher, Broschüren, Zeitungen, Plakate und Flugblätter] sowie audiovisuelle [„AV“–]Produkte: Film, Video, Foto, Musik auf Schallplatte, Tonband und Cassette. Dazu zählte man auch öffentliche Darbietungen: Straßentheater, künstlerische oder politisch motivierte Auftritte, Musikdarbietungen und Konzerte. Mit diesen Medien, Werken oder Aktionen wurde „Gegenöffentlichkeit hergestellt“.

Radio, Film und Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Versteck eines Radiosenders der Hausbesetzer auf dem Gleisdreieck-Gelände in Berlin 1981[10]

Mit der technischen Weiterentwicklung wurden in den 1980er Jahren weitere Medien für die „Gegenöffentlichkeit von unten“ erreichbar und erschwinglich. Zuerst illegal, später legal, begannen alternative Radiosender wie Radio Dreyeckland oder Radio Z in Nürnberg. Dank der Super-8- und Videotechnik konnten auch eigene Filme mit wenig Geld erstellt werden. Der Super-8-Filmverleih Gegenlicht und Videogruppen wie die Medienwerkstatt Freiburg, das Medienpädagogik Zentrum Hamburg e. V. in Hamburg oder die Autofocus videowerkstatt in Berlin wurden gegründet.

Computerszene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutschsprachige Mailbox-Szene entstammt in großen Teilen den neuen sozialen Bewegungen. Computer-Aktivisten nahmen sich Themen wie des freien Zugangs zum Internet sowie des Datenschutzes an und schufen eine eigene Netzkultur.

Mit der Verbreitung des Internets hat die Gegenöffentlichkeit ein neues Forum gefunden. Ein eigener Bürgerjournalismus ist im Netz entstanden, die Netzbewohner gaben sich Bezeichnungen wie Netizen und Regeln wie die Netiquette.

Neue theoretische Ansätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Interview beschreibt Alexander Kluge die Potentiale des Internets als revolutionär: „Das bisherige Programm wird von oben nach unten ausgestrahlt. Wenn das online–System nicht in den Besitz von Konzernen kommt, funktioniert es auch von unten nach oben. [...] Als Potential tritt es hervor, als Rohstoff. Gelungen ist es bisher nicht. In den Köpfen steckt noch das ganze konservative Pflichtprogramm mit seiner Ideologie. [...] Man darf noch nicht jubeln, aber dort (bei YouTube) wird die Enzensberger’sche Radiotheorie vorgeführt. [...] Online ist eine Revolution [...] In YouTube gibt es, sehr zerstreut zwar, oft brillante Dinge, und die werden vollkommen neu erfunden, ohne jede Programmdirektion. Diese indirekte Öffentlichkeit ist eine neue Herausforderung ...“[11]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oskar Negt, Alexander Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1972. Hier zitiert in der Ausgabe: edition suhrkamp, 1976.
  2. Jürgen Habermas: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Neuwied und Berlin 1962.
  3. Negt/Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung, S. 132.
  4. Jürgen Habermas: Strukturwandel der Öffentlichkeit, S. 8.
  5. Negt/Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung, S. 8.
  6. Negt/Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung, S. 8.
  7. Negt/Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung, S. 163.
  8. Negt/Kluge: Öffentlichkeit und Erfahrung, S. 167.
  9. Peter Engel, Winfried Christian Schmitt: Klitzekleine Bertelsmänner. Literarisch-publizistische Alternativen 1965 - 1973, Nann. München/Scheden (Gauke) 1974.
  10. „...Hausbesetzer[n], die aus dem Wasserturm heraus ihren illegalen Radiosender betrieben.“ In: Jörg Schmalfuß: Gleisdreieck – ein Bahngelände in Berlin. Zitiert nach: Deutsches Technikmuseum Berlin, 4/2013, S. 28.
  11. Süddeutsche Zeitung: Interview von Willi Winkler: Alexander Kluge über Revolution, 29./20. August 2009.
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