Die Bunten
Beiträge
Context XXI, Heft 4-5/2006

Who is who

Eine kleine Auswahl oberösterreichischer Rechtsextremer
März
2006

Fred Duswald, Kallham Der ehemalige Fabrikant ist „Alter Herr“ der Münchner Burschenschaft Danubia und war in den 70er Jahren Führungskader der neonazistischen Nationaldemokratischen Partei (NDP). Auch als Vorstandsmitglied des 1998 behördlich aufgelösten Vereins Dichterstein Offenhausen betätigte er (...)

Die Bunten waren eine österreichische rechtsextremistische Partei. Die Bürgerliste wurde zur Gemeinderatswahl 2003 von Ludwig Reinthaler gegründet und angeführt. Sie kandidierte für den Welser Gemeinderat und wurde am 27. September 2009 durch den Verfassungsgerichtshof (VfGH) von dieser Wahl ausgeschlossen. Ein Einspruch aus dem Jahre 2010 war erfolglos und die Gemeinderatswahl wurde daher für gültig erklärt.[1][2]

In die Schlagzeilen kam die Partei immer wieder durch programmatische Nähe zur NSDAP[3] und der Verwendung von nationalsozialistischer Symbolik wie das Zeigen des Hitler-Grußes im KZ Mauthausen durch Parteianhänger.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Bunte"-Partei verabschiedet sich mit "Todesanzeige" diepresse.com
  2. Entscheid des Verfassungsgerichtshofs (PDF; 56 kB)
  3. VfGH bestätigt Kandidatur-Verbot für Welser "Bunte" der standard.at