Gerhard Jaschke
Beitræge
Context XXI, ZOOM 2/1998

Ein Sprung ins eiskalte Wasser!

Mai
1998

Die Zeitschrift Freibord hat ihre hundertste Nummer herausgebracht. Aus diesem Anlaß sprach Ilse Kilic mit dem Herausgeber Gerhard Jaschke. Zoom: Ich frage mal ganz naiv, wie das war, wie Du mit der Zeitschrift angefangen hast, so von den Bedingungen, was war das für eine Situation damals? (...)

Gerhard Jaschke, Wien 2013.

Gerhard Jaschke (* 7. April 1949 in Wien) ist ein österreichischer Autor und Herausgeber der Literaturzeitschrift Freibord.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerhard Jaschke studierte Rechtswissenschaften (ohne Abschluss) und ist seit 1970 freischaffender Autor. 1976 gründete er zusammen mit Hermann Schürrer die Zeitschrift und Edition Freibord.[1] Seine literarische Arbeit besteht einerseits in Arbeiten im Bereich Anagramm und Lipogramm, in der Dichtung mit methodischer Beschränkung. Von 1986 bis 2009 war Jaschke Lehrbeauftragter für Literaturgeschichte an der Akademie der bildenden Künste Wien.[1]

Jaschke veröffentlicht Kurzprosa und Lyrik und tritt als Zeichner in Erscheinung. Unter anderem erschien im Jahr 2003 in der Edition fundamental in Köln der Band Wie noch nie, verfasst zum 10. Todestag des Lyrikers Josef Enengl. In der Wiener Edition Das fröhliche Wohnzimmer erschienen die Bände stubenrein, wortfest und nach wie vor. handschriftlich. 2015 veröffentlichte er im Sonderzahl Verlag den Band KURUMBA oder Die nicht geschriebenen Sätze. Strähnen – Stränge – Fäden.

Er hat zahlreiche Veranstaltungen organisiert u. a. zur Konkreten Poesie und zu Fluxus und Neo-Dada. Er war gemeinsam mit Ilse Kilic Geschäftsführer der Grazer Autorinnen Autorenversammlung.

Anerkennungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Kurzbiografie Website Literaturhaus Wien, abgerufen am 14. September 2015