Grüne (Österreich)
Beitræge
FORVM, No. 342/343

Spinat und Paradeiser

Grün-Rote Gemüseplatte
Juli
1982

Lud mich Erhard Busek zu einem Empfang und warum ging ich hin und traf dort einen Kollegen von der „Kleinen Zeitung” und sagte der schreib wieder einmal was für uns und schrieb ich wieder einmal was auf Bruno Kreisky und sagte mir der er habe es nicht gelesen sei aber nicht nachträgerisch Heinz (...)

FORVM, No. 397/398

Freiheitlich demokratische Grünzeug-Ordnung

April
1987

Für Freda, wie wir sie gar nicht kannten, war er eine der „Fransen, die man abschneiden muß“, ein „Totalitärkommunist“ für Nenning, der ihn aber jetzt dem FORVM zugeführt hat (danke!); geboren 1960, gelernter Historiker, in Heidenreichstein Gemeinderat der Alternativen Liste, deren Mitglied seit 1982; (...)

FORVM, No. 401-405

Schweinchenrosaszenario

Juli
1987

Die Geschichte der österreichischen Grünalternativen ist eine Geschichte informeller Gruppierungen und Klüngel. Die wichtigen Entscheidungen fallen so nicht nach ausführlichen und öffentlichen Diskussionen, sondern primär in Privatwohnungen, an Wirtshaustischen und neuerdings in (...)

FORVM, No. 401-405

In hoc signo, notabene

Juli
1987

Der grüne Abgeordnete spielt Palström, entfaltet groß ein rotes Taschentuch, mit dem Toilettefehler eines Hakenkreuzes mittendrin. Tumult, Empörung, nicht über jemands „Pflichterfüllung“ in hoc signo, sondern über den Akt der Vorzeigung des Toilettefehlers; wovon auch die grüne Clubobfrau sich eilfertig (...)

FORVM, No. 406-408

Die grüne Medienmacht

Oktober
1987

Es ist, was in den Medien ist, denn der Bürger (fr)ißt, was in den Medien ist. (Neugrüner Trinkspruch) Österreichs offizielle Grüne betreiben Politik fast ausschließlich als Medienpolitik. Nichts ist ihnen wichtiger als in den Gazetten und Sendungen mediengerecht präsentiert zu werden. Bedeutender (...)

FORVM, No. 413/414

Naturmythos & grüne Technologie

Mai
1988

Grüne Theoriebildung scheint als konsistente nicht möglich, verfängt sich in die unmittelbaren Alternativen der Remythologisierung der Natur einerseits und der Option für eine bessere Technik andererseits. Die Gründe dafür können nicht allein im Unvermögen grüner Theoriebildung geortet werden, sondern (...)

MOZ, Nummer 49
Die grüne Alternative oder:

Sind die Grünen noch alternativ?

Februar
1990

Wir haben zwar mittlerweile eine grüne Programmdiskussion in Gang gebracht, haben uns bis jetzt aber um eine grüne Grundsatzdiskussion gedrückt. Wir haben uns auch gedrückt vor einer Diskussion, die sich mit basisdemokratischen Aspekten auseinandersetzt sowie vor einer Diskussion, die sich mit (...)

MOZ, Nummer 49
Grüne:

„Angepaßt und ohne Gesellschaftsanalyse“

Februar
1990

Scharfe Kritik an ihrer ehemaligen Partei übt Freda Meissner-Blau im Gespräch mit Christof Parnreiter. MONATSZEITUNG: Sie haben kürzlich der grünen Partei endgültig den Rücken gekehrt. Warum? Meissner-Blau: Das hat mehrere Gründe. Ich bin nie in die Politik gegangen, um Karriere zu machen, ich bin (...)

MOZ, Nummer 49

Sonja und Johannes

oder: Von den Leiden des grünen Programms
Februar
1990

Nach dem Motto „Ein Reformprogramm, das auf die Realisierbarkeit innerhalb einer Legislaturperiode zielt, kann nur Mißstände aufzeigen und deren Korrektur versuchen“ legten Sonja Puntscher Riekmann und Johannes Voggenhuber im Vorjahr drei Grundsatzpapiere zu den Themen Umwelt, Soziales und (...)

MOZ, Nummer 50
Grüne Kulturpolitik:

Simply Green

März
1990

Anstelle von Kultur haben Österreichs Grünalternative jetzt ein Kulturprogramm. Hier steht, was drinnen steht und warum nicht. Die Grünen haben keine Kultur (Peter Pilz) Der grüne Umbau ist daher vor allem eine Frage der Kultur (derselbe) Das ist schon ein Dilemma: da gibt es eine grüne Partei, (...)

MOZ, Nummer 51
Grüne im Wahlkampf:

Die Bescheidenen

April
1990

Die Grünen wählen ihre KandidatInnen. Von Rotation oder imperativem Mandat ist schon lange nicht mehr die Rede, doch die Frauenparität soll diesmal verwirklicht werden. Da es weder ein Grundsatzprogramm noch eine Diskussion über politische Strategie gibt, sind die zukünftigen grünen Mandatare — ob (...)

MOZ, Nummer 52
Medien und Grüne:

The Act of Domestication

Mai
1990

„Ein gutgesinnter ORF ist für uns alle das halbe Leben“, offenbarte einmal der grüne Parlamentsangestellte Erich Auer. — In diesem Beitrag geht es um das ganze Leben der Grünen, um ihr Verhältnis zur medialen Welt und ihr (Dr)Aufgehen in ebendieser. Vor zweieinhalb Jahren stand es im „BASTA“, das (...)

MOZ, Nummer 54
Grüne Programmdiskussion:

17 Schritte, aber wohin?

Juli
1990

Wer für die Grünen künftig im Parlament sitzen soll, steht seit geraumer Zeit fest. Auf welcher programmatischen Grundlage sie es tun werden, darüber wird auf einem Kongreß Mitte Juli entschieden. Die Ausgangslage für den Programmkongreß ist einfach: Die grüne Alternative, die vor nahezu vier Jahren (...)

MOZ, Nummer 55
Öko-Invest:

Rendite machen, Umwelt schützen?

September
1990

Grünes Investieren soll jetzt auch in Österreich hof- bzw. publikumsfühig gemacht werden. Raiffeisen und Zentralsparkasse haben schon dementsprechende Fonds eingerichtet. Ein „Grüner Investklub“ hat Anfang August das Licht der Börsenwelt erblickt. Was haben die Konzerne Shell, Henkel und die (...)

MOZ, Nummer 55
Grüne

„3. Welt“-Programm beschlossen

September
1990

Grüne Politik muß für alle Menschen Hoffnung bedeuten Die Grüne Alternative Man wünscht zu denken und fühlt sich dazu zu ungeschickt Johann Wolfgang Goethe Es gibt keine „Dritte Welt“, sondern nur eine Welt, in der der Raubbau und die Ausbeutung weltweit Elend, Hunger und Marginalisierung erzeugen“, (...)

MOZ, Nummer 56
Parlamentarismus und Grüne:

Man läßt sich nicht ungestraft wählen

Oktober
1990

Am 7. Oktober hat die Grüne Alternative gute Chance, Stimmen und Mandate zu vermehren. Was Grüne im Parlament sollen und können, darüber denkt hierzulande jedoch kaum jemand nach. Die MONATSZEITUNG lud deshalb zum Streit: Thomas Ebermann war Abgeordneter der Grünen in der Hamburger Bürgerschaft und (...)

FORVM, No. 442/443

The Same in Gruen

Oktober
1990

Bleiben die Fransen von Fredas linkem Ärmel weiterhin abgeschnitten? Wie einen Kriminalroman liest der grün-alternative Gemeinderat aus Heidenreichstein das Telfser Parteiprogramm der Grün-Alternativen. „Viel zu vieles geschah vor dem Hintergrund einer nicht klar formulierten Politik“, meinte die (...)

MOZ, Nummer 57

Die Geschlagenen

Eine selektive Nachlese zur Nationalratswahl
November
1990

Fad war dieser Wahlkampf, nicht jedoch das Ergebnis. Das hatte es zweifellos in sich. Der ÖVP war es in den letzten Jahren gelungen, die SPÖ wie einen Christbaum abzuräumen. Auf faktisch allen Ebenen konnte sie ihre Konzepte und Vorhaben durchsetzen (Privatisierung, Steuerreform, Abfangjäger (...)

MOZ, Nummer 58

GRAS auf der Uni

Dezember
1990

Vor jeder ÖH-Wahl gab es Gespräche über eine gemeinsame Kandidatur im links-grün-alternativen Lager. Bislang scheiterten die Verhandlungen immer. Jetzt schaut es so aus, als würde erstmals dieses schwierige Unterfangen erfolgreich sein, was auch erstmals eine linke Exekutive am Hauptausschuß der (...)

MOZ, Nummer 58
Interview

„Wir sollen Polarisierungen vermeiden ...“

Dezember
1990

Andreas Wabl war in der vergangenen Legislaturperiode Klubobmann der Grünen und ist nunmehr normaler steirischer Abgeordneter, sein Nachfolger als Klubchef ist Johannes Voggenhuber. Karl Lind sprach mit Andreas Wabl über den bevorstehenden Bundeskongreß, den Zu­stand der Partei, grüne Versäumnisse (...)

MOZ, Nummer 58

Abschied ohne Tränen

Dezember
1990

Eine Legislaturperiode hat das MOZ-Projekt also gehalten. So ziemlich genau vor vier Jahren schrieb ich meinen ersten Kommentar. Ein dünnes Sonderheft. das damals noch „Grün“ hieß, war die notwendige erste Reaktion auf das Kappen der rot-lila Fransen im Grünen Parlamentsprojekt. Denn so gut wie alle (...)

FŒHN, Heft 15

Diese Demokratie ist ein Mißbrauch des Wortes Demokratie.

Mai
1991

Wer Volksvertretung zum Nationalrat sagt, hat noch Probleme mit seiner Sprache. Das Parlament in Wien, der Landtag in Innsbruck: das ist alles Unfug, hat mit uns nichts zu tun, ist milliardenteurer Bluff. Betrug an uns, den wir selbst bezahlen (s. Parteien). Die leeren Parlamentarierbänke haben (...)

FORVM, No. 496-498

So verrückt wie sie meinen

Warum die Grünen die Hetze gegen das TATblatt nicht mitmachen
Juni
1995

Wie gewaltbereit ist die linke Szene wirklich? Seit Jahren hat kein Thema die emotionalen Wogen der Österreicher so in die Höhe gepeitscht wie der Anschlag von Ebergassing. Leider, denn der rechte Terror hat bereits Opfer gefordert, ohne gewaltige Reaktionen dieser Art auszulösen. Die Grünen (...)

FORVM, No. 496-498

P.S.: Verrückt, wie? liebe Madeleine!

Warum das FORVM die Hetze der Medien sowie der Grünen nicht mitmacht
Juni
1995

Liebe Madeleine, Du hast mich — ich danke Dir! — an meine redaktionelle Verantwortung gemahnt und überzeugt, daß ich Dein obiges Bekennerschreiben kommentieren muß. Hier also eine glasklare Distanzierung von Deinem unverantwortlichen Spiel mit den vier Feuern: 1. Hetze, 2. Denkverbot, 3. (...)

Streifzüge, Heft 2/1996
Franz Schandl / Gerhard Schattauer:

Die Grünen in Österreich

Entwicklung und Konsolidierung einer politischen Kraft
Oktober
1996

ISBN 3-85371-103-0, ca. 620 Seiten, br., 498,— öS, umfassende Bibliographie, Promedia-Verlag, Wien 1996 Das vorliegende Buch bietet erstmals einen vollständigen Abriß über die bewegte Geschichte der Ökopartei und ihrer führenden Repräsentantinnen und Repräsentanten. Von den Anfängen des alternativen (...)

radiX, Nummer 1

GrünBlauBraun

Grüne Flitterwochen mit Liberalen und RechtsextremistInnen in Kärnten
Dezember
1998

Die Kärntner Landespartei der Grünen hat für die Landtagswahlen am 7. März 1999 ein Wahlbündnis mit dem Liberalen Forum, der christlich-konservativen slowenischen Minderheitenpartei „Kärntner Einheitsliste“ und den Vereinten Grünen geschlossen. Damit gehen die dortigen Grünen nicht nur einen Wahlpakt (...)

radiX, Nummer 1

Nicht mehr Grün hinter den Ohren

Die Grünen auf dem Weg von der Protestbewegung zur parlamentarischen Normalität
Dezember
1998

Die „Grünen“ entstanden aus einer Vielzahl von Initiativ-Bewegungen. So engagierten sich die frühen „Grünaktivisten“ meist zuvor bereits in der Anti-AKW-Bewegung, der Naturschutzbewegung und der Friedensbewegung oder setzten sich für die Rechte der Frauen ein. Auch Mitglieder verschiedener sozialer (...)

radiX, Nummer 2

Grüne Kriegshetze

Juni
1999

Kaum eine Bewegung hat es schneller geschafft von zumindest teilweise systemoppositionellen Positionen in die Regierungen der Europäischen Staaten zu schaffen. Auch kaum eine Bewegung hat es in der Geschichte so schnell geschafft vom AntimilitaristInnen-Bewegung zur Kriegspartei zu werden wie (...)

Streifzüge, Heft 4/1999

Vom Iltis im Hühnerstall

Peter Pilz und seine medialen Stoßtruppen
Dezember
1999

Besonders hervorgetan hat sich abermals die journalistische Jungschar des Kinderkuriers. Kaum „erfrechten“ sich drei grüne FunktionärInnen dem Peter Pilz im profil eine (schaumgebremst, wirklich schaumgebremst!) überzuziehen, schon schrie der journalistische Nachwuchs im Falter auf. „Jenseits“ (...)

radiX, Flugblätter

Temelin und Österreich abschalten!

Februar
2001

Seit jeher braucht es zum nationalen Schulterschluß innere und äußere Feinde, in deren Angesicht Mob und Eliten zusammenrücken. Besondere Wirksamkeit entfalten dabei jene Feindbilder, die eine starke historische Tradition aufweisen. In Österreich waren und sind das einerseits die Juden und Jüdinnen, (...)

Café Critique, Jahr 2007

Antwort an Ulrike Lunacek

Juli
2007

Unser Flugblatt zur Regenbogenparade, in dem wir über die Situation von Schwulen und Lesben im Iran informiert und sowohl den geplanten 22-Milliardendeal der OMV mit dem Regime in Teheran als auch die völlig unzureichende Stellungnahme dazu von Ulrike Lunacek kritisiert haben, hat zu einer (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Sascha Dampf in allen Gassen

August
2016

Die Bundespräsidentschaftswahl am 2. Oktober gerät zur schrägen Auseinandersetzung einer etablierten Allianz gegen eine konformistische Rebellion. Vorgezeichnet war da gar nichts. Alexander Van der Bellen wurde 1944 in Wien geboren, seine Mutter war Estin, der Vater gebürtiger Russe mit (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Rutsch ohne Erdrutsch

Am 15. Oktober wurde Österreich als Bollwerk gegen die Migration bestätigt
Oktober
2017

Alles wie erwartet? Schon, aber doch nicht so ganz. Sebastian Kurz und seine türkis gefärbten Schwarzen haben zwar viel zugewonnen, aber so groß wie erhofft ist der Vorsprung wiederum nicht ausgefallen. Signifikant ist, dass auch die Freiheitlichen in ungefähr diesem Umfang zulegten und dass selbst (...)

Streifzüge, Jahrgang 2018

Habeck und Hebein

Dezember
2018

Robert Habeck ist zur Zeit der beliebteste Grüne in Österreich. Dynamisch, liberal, konform, bürgerlich. Ganze Titelstories werden ihm gewidmet. So einen brauchen wir auch. So einen hätten wir gerne. Die Wiener Tageszeitung Der Standard gestaltete Mitte November eine Art Sonderausgabe für den Mann (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Spiel, Satz, Sturz

Mai
2019

Gegen den europäischen Trend wählte man in Österreich. Da zerreißt es eine Regierung und Türkis-Blau gewinnt dazu. Einem satten Plus von 8 Prozent für die ÖVP stehen ganz geringe Verluste der FPÖ gegenüber. Was die Freiheitlichen verloren haben, ist ein Klacks, sieht man sich an, vor welchem Hintergrund (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Basti und Antibasti

Oktober
2019

Die Überraschungen halten sich in Grenzen. Sebastian Kurz Wahlerfolg ist beachtlich, aber nicht überwältigend wie etwa jener von Wolfgang Schüssel, der 2002 von 27 auf 42 Prozent zulegen konnte. Aber fünfeinhalb Prozent Zugewinn sind auch nicht schlecht. Trotzdem hat die FPÖ fast doppelt so viel (...)

Streifzüge, Jahrgang 2019

Regelrecht eingetrommelt

Dezember
2019

Die Voraussetzungen sind gut und die Bedingungen werden entsprechend hergerichtet. Es wird noch etwas dauern, auch wenn das Ergebnis wohl schon feststeht. Erstmals wird es in Österreich zu einer schwarz-grünen Koalition kommen. Die Wahrscheinlichkeit steigt von Woche zu Woche. Die von Sebastian (...)

Streifzüge, Jahrgang 2020

Hemdsärmelige Freundseligkeit

Januar
2020

Mitte des letzten Jahres wirkte er ziemlich fertig. Da wir gelegentlich die gleiche Wiener Buslinie frequentieren, konnte man leicht feststellen wie angespannt, abgekämpft, überarbeitet, weggetreten er aus einigen Metern Entfernung erschien. Kein Wunder bei dem Pensum an Vorhaben und (...)

Streifzüge, Jahrgang 2020

Kein Bruch, nirgends

März
2020

Die Grünen sind mit dem Regierungseintritt dort angekommen, wo sie hingehören. Wer mehr erwartet hat, mag enttäuscht sein, diese Hoffnung war lediglich Folge einer Täuschung. Das dümmste Wort, das in diesem Zusammenhang fallen kann, ist jenes des Verrats. Es erklärt nichts, ja es überführt die (...)

Streifzüge, Jahrgang 2020

Modell der Leuchttürme

Juli
2020

Fand da wirklich zusammen, was nicht zusammen passt? „Mit dieser ÖVP will ich mir nicht einmal was vorstellen“, sagte Werner Kogler im Sommer 2019. „Mit der türkisen Schnöseltruppe geht es sicher nicht,“ meinte der Chef der Grünen. „Im Kern ist Kurz ein Strache“, stand auf den Wahlplakaten der Grünen (...)

Streifzüge, Jahrgang 2021

Ein Musterschüler politischer Akkordarbeit

Februar
2021

Rudolf Anschober zählt zu den Urgesteinen der österreichischen Grünen. Der 1960 geborene Oberösterreicher, ein gelernter Volksschullehrer, war Anfang Zwanzig, als er zur Alternativen Liste Österreich (ALÖ) stieß. Seitdem ist er dabei und ohne Unterbrechungen aktiv. Sein Engagement ist nie abgerissen, (...)

Streifzüge, Jahrgang 2021

Chefsache

März
2021

Ist die Koalition von ÖVP und Grünen, die Regierung Kurz-Kogler schon am Ende? Wahrscheinlich nicht, aber ausgeschlossen ist auch das Gegenteil nicht. Hinter den Kulissen fliegen jedenfalls die Fetzen. Die Situation ist angespannt, aber die grüne Leidensfähigkeit ist groß, schließlich genießt man (...)

Streifzüge, Jahrgang 2024

Türkis-Grün als Auslaufmodell

Januar
2024

Die Frage lautet nur: Dauert es noch bis in den Herbst oder ist bereits im Sommer Schluss, sollten die Nationalratswahlen doch noch vorgezogen werden. Rein rechnerisch gibt es keine Chance auf eine Neuauflage. Der Zuspruch für Konservative und Grüne, der 2019 noch bei über 50 Prozent gelegen ist, (...)