Nation, Nationalismus
Beiträge
FORVM, No. 303/304

Der verborgene Imam

Religion und Revolution in Persien
März
1979

Gottesstaat Iran? Schah Reza Pahlewi besitzt keinerlei Rückhalt mehr im Volk. Das haben die Massendemonstrationen am Aschuratag (11. Dezember 1978), dem Märtyrer-Prozessionstag des schiitischen Islams, aller Welt deutlich vor Augen geführt. Das Regime stützt sich nur mehr auf die von den USA mit (...)

FORVM, No. 317/318

Im Meer von Blut kein Grund

Afghanistan und die Konsequenzen
Mai
1980

Militär geht im Kreis Afghanistan ist ein Staat von 650.000 Quadratkilometern und mehr als 20 Millionen Einwohnern. Auf einen Quadratkilometer kommen also im Durchschnitt 31 Personen (in Österreich 90, in der BRD 247). Staatsreligion ist der sunnitische Islam (im Gegensatz zum schiitischen (...)

FORVM, No. 361/363

Übermensch a.D.

Albaniens Abschied von Enver Hoxha
März
1984

Orwells Jahr 1984 beschert Albanien, dem ersten deklariert atheistischen Staat der Welt, einem Land, in dem Nietzsches „Neuer Mensch“ mithilfe streng stalinscher Methoden hätte blutvolle Realität werden sollen, einen kleinen Hoffnungsschimmer humane Schwäche: der zitternd verehrte Parteichef Enver (...)

FORVM, No. 361/363

Sozialistische Volksrepublik Albanien

Verfassung vom 28.12.1976 (Auszug)
März
1984

Präambel Das albanische Volk hat gefunden und findet eine immerwährende Erleuchtung in der großen Doktrin des Marxismus-Leninismus, unter deren Banner es, geschart um die Partei der Arbeit und unter ihrer Führung, den Aufbau der sozialistischen Gesellschaft vorantreibt, um hernach schrittweise in (...)

Context XXI, ZOOM 1/1996

Pour Oil on Troubled Waters

Januar
1996

Ken Saro-Wiwas letzte Aufzeichnungen „Flammen der Hölle – Nigeria und Shell: Der schmutzige Krieg gegen die Ogoni“ sind im Rowohlt-Verlag erschienen. Trotz Androhung rechtlicher Schritte konnte Shell nicht verhindern, im Untertitel genannt zu werden. Doch wovor hat der multinationale Konzern Angst? (...)

Context XXI, ZOOM 2/1996

Die Dialektik des Olivenbaums

März
1996

In der neuen italienischen Regierung wohnen zwei Seelen: die der Linken und die der Banker. Mai 1996. Das erste Mal in ihrer Geschichte zieht die Linke in die Regierung Italiens ein. Sie zieht mit einer Koalition ein, die verschiedene Kräfte umfaßt, vom linken Flügel der ehemaligen Democrazia (...)

Context XXI, ZOOM 2/1996

Rückkehr der Rechten?

März
1996

Am 3. März dieses Jahres wählte Spanien. Dreizehn Jahre sozialistische Regierung wurden beendet. Wer sind die neuen Machthaber? Während in Österreich von einem Sieg der Konservativen in Spanien die Rede ist, warnten die Sozialisten (PSOE) vor einem Sieg der Rechten, und nicht wenige (...)

Context XXI, ZOOM 2/1996

Mogelpackung Schengen

März
1996

Österreich hat am 28. Mai 1995 in Brüssel die sogenannten Schengenverträge unterzeichnet. Die österreichische Regierung rechnet für Ende 1997 mit dem Schengenstart. Voraussetzung für die Anwendung des Übereinkommens sind allerdings noch strengere Außengrenzkontrollen. Keine parlamentarische (...)

Context XXI, ZOOM 3/1996

Ghetto – Geheimes Leben einer Stadt

Juni
1996

Zwei Belgrader Filmemacher bannen den wütenden Protest isolierter Belgrader Rockmusiker in beklemmende Bilderfolgen. „Geto — Tajni Zivot Grada“ (Ghetto — Secret Life of a City) – eine schonungslose Abrechnung mit dem Belgrader Regime. Nach fast vollständigem Abbruch der Beziehungen wurde der Dialog (...)

Context XXI, ZOOM 6/1996

Großmachtstreben in Kurdistan

Oktober
1996

Der Angriff der irakischen Armee in den kurdischen Gebieten war eine Reaktion auf den Einmarsch iranischer Truppen. In den vergangenen Wochen gab es wieder einmal schwere Auseinandersetzungen zwischen der Demokratischen Partei Kurdistan (KDP) und der Patriotischen Union Kurdistan (PUK) in der (...)

Context XXI, ZOOM 6/1996

Abwehrkampf gegen die Erinnerung

Oktober
1996

Der „Abwehrkampf gegen die Erinnerung“ ist – obwohl das der Titel vielleicht nahelegt – kein Kärntner Spezifikum. Die Mechanismen des Vergessens, des Umdeutens der Geschichte, der Selbstrechtfertigung sind weder individuelle Erscheinungen noch auf bestimmte Regionen oder Gruppen begrenzt. Nach (...)

Context XXI, ZOOM 7/1997

Warum Österreich nicht in Asien liegt

November
1997

Eine Studie von Christian Stifter beschäftigt sich mit der geheimen Remilitarisierung und ihren Implikationen für den Abschluß des Staatsvertrags. Eine Empfehlung. Für die österreichischen Politiker war nach Ende des Zweiten Weltkriegs schnell klar, auf welcher Seite des sich anbahnenden (...)

Context XXI, ZOOM 1/1998

Ungarns „Amoklauf in die NATO“

März
1998

Am 16. November 1997 stimmte die ungarische Bevölkerung bei einem Referendum mit überwältigender Mehrheit für den NATO-Beitritt ihres Landes. Die Volksabstimmung Am Abstimmungstag waren 3.327.118 UngarInnen (85,3 %) für einen Beitritt zur NATO und nur 572.084 (14,7 %) dagegen. Die Beteiligung (...)

Context XXI, ZOOM 1/1998

Kontinent im Kontinent

März
1998

Nach Monaten der erregten Zeitungsmeldungen aus den sogenannten Krisengebieten Afrikas gehen Nachrichten aus Afrika wieder ihren normalen Berichtsweg, in den Papierkorb. Wenn es keine aktuellen Katastrophen in Afrika gibt, sondern nur die verschriebenen Wirtschaftsentwicklungen und (...)

Context XXI, ZOOM 2/1998

Erfassung ohne Verfassung

Teil I: Die Erregung
Mai
1998

Der autoritäre Kapitalstaat der EU und seiner Mitgliedstaaten in seiner noch rudimentären Polizeiform. Vorläufige Aufzeichnungen am Beginn des Zeitalters der repressiven „Demokratien“. Seit geraumer Zeit werden uns die südostasiatischen Tigerstaaten voller Lob durch westliche Medien und (...)

Context XXI, ZOOM 2/1998

Fluchtgrund: Elend

Die ökonomische Situation in den Ländern Osteuropas
Mai
1998

Niemand spricht heute mehr von den Anwerbungsbüros für Hilfsarbeiter, die mit Unterstützung der Bundeswirtschaftskammer und sozialpartnerschaftlichem Segen in türkischen Städten um Arbeitskräfte gebuhlt haben. Keine 30 Jahre ist es her, daß man ausreisewilligen jungen Männern aus Istanbul von guten (...)

Context XXI, ZOOM 3/1998

Repression und Aufstand

Juni
1998

Die KurdInnen haben seinerzeit aktiv zum Sturz des persischen Monarchen 1979 beigetragen, in der Hoffnung, in einem neuen politischen System zu ihren nationalen, kulturellen Rechten und auch zu ihren Menschenrechten zu kommen. Nach der Machtübernahme der Islamischen Republik kam es zu (...)

Café Critique, Jahr 1998

Kommunismus oder Deutschland

Antideutscher Antinationalismus
August
1998

Gerhard Klas schafft es in seinem Beitrag Sektierertum oder Einheitsfront? (Volksstimme 27/98) über die antinationale und antideutsche Linke in der BRD herzuziehen, ohne die deutsche Wiedervereinigung, in deren Zusammenhang jene Gruppen und Zeitungsprojekte, die zu diesem Teil der Linken gezählt (...)

Café Critique, Jahr 1998

Modell Österreich 

Von der agrarischen Semiperipherie zum ambitionierten Miniimperialisten
August
1998

Die Entwicklung Österreichs im 20. Jahrhundert ist die Geschichte einer zunehmenden Westintegration, die 1995 mit dem EU-Beitritt des Landes einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Der Erste Weltkrieg endete mit dem Zusammenbruch der Habsburger-Monarchie. Anstelle des Projekts eines (...)

Context XXI, ZOOM 4/1998
Der Konflikt in Kosov@*

Von der Politik zum Krieg und zurück zur Politik?

Oktober
1998

Mit den Ereignissen in Drenica Ende Februar/Anfang März erhielt der Kosov@-Konflikt die volle Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft. Und wieder reagierte die Welt, allen voran aber Europa, überrascht, schockiert und unvorbereitet. Seit Herbst letzten Jahres war es offensichtlich, daß (...)

Context XXI, ZOOM 5/1998

Indien zwischen Moderne und Fundamentalismus

November
1998

Anläßlich eines Vortrages von Ibrahim Syed* über indische Massensymbolik beim 11. Canetti-Symposion an der Wiener Urania vom 1.–4.10.1998 führte Ludwig Csépai das folgende Interwiew. Zoom: Wie werden die indischen Atomtests in Indien bewertet? Ibrahim Syed: Die indische Bevölkerung hat sie mit (...)

Context XXI, ZOOM 6-7/1998

Im Schatten der Globalisierung

Minderheiten kämpfen noch immer um ihre Rechte
Dezember
1998

In Europa leben zwischen dem Atlantik und dem Ural 750 Millionen Europäer. Aber die ethnisch-kulturellen Gegebenheiten in Europa stimmen nicht überein mit dessen staatspolitischer Organisation. Denn in Europa gibt es ca. 70 verschiedene Völker, große und kleine, aber nur 36 Staaten (mit mehr als (...)

Context XXI, ZOOM 6-7/1998

Europäischer Rechtsextremismus

Dezember
1998

Der nachfaschistische Rechtsextremismus in Europa kann zunächst als nationalstaatlich orientierter und organisierter Rassismus begriffen werden. Sein Subjekt ist nicht länger der „Arier“ oder „(Indo-)Germane“, sondern der „Inländer“ als Produkt ideologischer Zuschreibungen und materieller Zuweisungen. (...)

radiX, Texte

Die Linke unter austrofaschistischer Herrschaft

 
1999

1. Die Entwicklung zum 12. Februar 1934 Die Entstehung und Machtübernahme des Austrofaschismus in Österreich war kein plötzliches Ereignis, sondern vorläufiger Höhepunkt einer langen Entwicklung die mit der Entstehung der Heimwehren nach dem 1. Weltkrieg begann. Obwohl diese lange eher ein (...)

radiX, Texte

Bombardiert das deutsche Hauptquartier

März
1999

Der nachfolgende Text entstand im März 1999 als Aufmacher für die Zeitschrift ÖkoLinX, Heft 30, die leider nicht erschien. Jugoslawien wird, wie der NATO-Oberkommandierende General Wesley Clark formulierte, systematisch angegriffen und verwüstet. Die Bomben der westlichen Wertegemeinschaft treffen (...)

Context XXI, ZOOM 2/1999

Durchs historische Kurdistan

März
1999

Nach den Arabern, Persern und Türken mit 25 Millionen Menschen die viertgrößte Nation im Nahen Osten, stehen die Kurden an politischem Gewicht weit hinter anderen arabischen Volksgruppen, wie etwa den Palästinensern, zurück. Die Geschichte des kurdischen Volkes ist aus verschiedenen Gründe nicht gut (...)

Context XXI, ZOOM 2/1999

Nationalismus, Emanzipation und Öcalan

März
1999

Vortrag, gehalten bei der Veranstaltung „Solidarität mit Öcalan?“ am 17. März 1999 im EKH. Der naive Humanismus, eine Anschauungsweise, die vom moralistischen Linksradikalismus bis zum Linksliberalismus zu Hause ist, glaubt, überall auf der Welt Menschen und nichts als Menschen sehen zu können. In (...)

Context XXI, Heft 1-2/1999

Durchs historische Kurdistan II

Die Zeit vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum heutigen Tag
Juni
1999

„Aber wie sollte man glauben, ein Volk für immer unterdücken zu können, das auf seiner Freiheit besteht und auch bereit ist, den Preis dafür zu zahlen?“ Jawaher Lal Nehru 1935 über die Kurden Es ist naheligend, daß die folgenden geschichtlichen Fakten in dieser Periode auch dem politischen Bewußtsein (...)

radiX, Nummer 2

Wenn der nationale Wahn einmal ausgebrochen ist ...

Juni
1999

... scheint er immer noch große Teile der Linken anzusprechen. Auch wenn es sich angesichts der Kriegsgreul, Vertreibungen und NATO-Bomben wie eine Nebensache anhört, so ist das Verhalten vieler Gruppierungen der Österreichischen Linken symptomatisch für ihre unreflektierte Unterstützung aller (...)

radiX, Nummer 2

Kurdistan, Türkei und die Befreiung

Juni
1999

Die Verhaftung und völkerrechtswidrige Entführung des PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan hat wieder einmal für kurze Zeit die Unterdrückung der KurdInnen durch den Türkischen Staat in das Licht der Öffentlichkeit gerückt. In Europa sorgte mensch sich aber mehr um befürchtete Ausschreitungen von (...)

Café Critique, Jahr 1999

Mountainbiker kontra Waldläufer

Über Handkes Fahrt nach Serbien und Peymanns Fahrt nach Berlin
Juli
1999

Das Stück spielt „ein Jahrzehnt nach dem vorläufig letzten Krieg in Jugoslawien“: ein amerikanischer und ein spanischer Regisseur wollen gemeinsam einen Film über diesen Krieg drehen. Zu diesem Zweck lassen sie sich in einer Art weltanschaulichem Casting oder theatralischem Hearing die Parteien und (...)

Café Critique, Jahr 1999

Ressentiments in Aktion

Psychologische Kriegführung in Deutschland und Österreich
Juli
1999

In den 90er Jahren findet eine erstaunliche Auslagerung, ein Outsourcing von Propaganda statt: Kroatien, Bosnien-Herzegowina und zuletzt die Albaner engagierten eine amerikanische Public Relation-Firma, um die politische Öffentlichkeit in den USA, die ursprünglich proserbisch und gegen die (...)

Café Critique, Jahr 1999

Scheinland

Eine Anmerkung über das österreichische Bewußtsein, deutsch zu sein
Oktober
1999

Österreich ist die besondere Aufgabe, die dem deutschen Geist in Europa gestellt wurde. Es ist das vom Geschick zugewiesene Feld eines rein geistigen Imperialismus. Hugo v. Hofmannsthal, Wir Österreicher und Deutschland (1915) (Hofmannsthal 1979a: 393f.) G’freit hab i mi scho ... an den Tag, wo (...)

Context XXI, Heft 6/1999

Österreich? Wir?

Dezember
1999

Dieses Land ist nach den Wahlen, was es auch vorher schon war. Die Rückkehr zur Normalität ist nicht die Lösung, sondern das Problem.

Context XXI, Heft 6/1999

Identitätssucht am 12. November

Dezember
1999

„Rassismus nein — Österreich ja“ scheint das ganze intellektuelle Rüstzeug der demokratischen AntifaschistInnen am 12. November gewesen zu sein. Am 12. November versammelten sich Menschen zu einer Demonstration, die unter dem Motto „Keine Koalition mit dem Rassismus“ stand, um gegen die (...)

Context XXI, Heft 6/1999
Tschetschenien

Föderalisten contra Sezessionisten

Dezember
1999

In den Darstellungen zum Krieg in der Kaukasusrepublik bleibt die aktive Rolle Tschetscheniens weitgehend ausgeblendet. Der Tschetschenienkrieg hat die Schlagzeilen der letzten Wochen beherrscht. Kaum jemand scheint sich jedoch die Mühe zu machen, unter die Oberfläche des Konflikts vorzudringen. (...)

Context XXI, Heft 1/2000

Widerstand, Staat und Gewalt

Februar
2000

Ausländer, Fremde sind es meist, die unter uns gesät den Geist der Rebellion. Dergleichen Sünder gottlob! sind selten Landeskinder. Heinrich Heine - Die Strategie, die Heine 1853 ironisch auf den Punkt brachte, erfreut sich auch heute noch ungebrochener Beliebtheit: So machte an den Tagen nach (...)

radiX, Flugblätter

Mit Patriotismus gegen die FPÖVP?

März
2000

Seit zwei Wochen weht am Ballhausplatz eine weitere Österreichische Nationalfahne mit Bundesadler. Mit dieser wollen sich nicht etwa begeisterte AnhängerInnen des neuen Regimes mit Schüssel und Haider solidarisieren, sondern deren patriotische GegnerInnen auf sich aufmerksam machen. Über der (...)

radiX, Flugblätter

Wer sind sie nun — die „besseren PatriotInnen“?

April
2000

Mit der Machtergreifung einer FPÖVP-Regierung hat in Österreich eine Koalition die Macht übernommen, die mit ihrem Rassismus und Antisemitismus einen wesentlichen Schritt zu einer offen faschistischen Politik bewältigt. An die Macht gekommen ist dieser modernisierte Faschismus ebenso demokratisch (...)

radiX, Nummer 3

Die Nation — zur Entstehung eines folgenreichen Konstruktes

Mai
2000

„Nation“ ist — entgegen dem Mythos der VertreterInnen dieses Konzeptes selbst — keine „natürliche“ oder „immer schon da gewesene“ Einheit, sondern ein relativ junges Konzept einer „vorgestellten Gemeinschaft“, das im Zusammenhang mit der Entwicklung kapitalistischer Binnenmärkte im 18. und 19. Jahrhundert (...)

radiX, Nummer 3

Von der nationalen Logik zu den „ethnischen Säuberungen“

Mai
2000

Der Zerfall oder die Zerschlagung Jugoslawiens machte einmal mehr deutlich welch mörderische Konsequenzen nationalistische und völkische Logiken auch heute noch haben können. Jugoslawien bildete dabei nach dem zweiten Weltkrieg in seinem Nationenkonzept einen Sonderfall, der neben der Föderation (...)

radiX, Nummer 3

Neuerliche Manifestation des österreichischen „Volkswillens“

Mai
2000

Bei den österreichischen Nationalratswahlen gewann am 3. Oktober die rechtsextreme FPÖ über 27% der abgegebenen Stimmen. Damit ist sie zur zweitstärksten Partei Österreichs aufgestiegen. In einer Reihe von Bundesländern zur stärksten. Nach einigen Monaten Scheinverhandlungen mit der SPÖ hat nun die (...)

radiX, Nummer 3

Der Mythos der nationalen Befreiung

Mai
2000

In der hiesigen Linken ist es spätestens seit der Hochphase der antiimperialistischen Bewegungen hierzulande modern die Nationalismen in „gute“ und „böse“ einzuteilen und sich auf die Seite der „guten“ Befreiungsnationalismen zu stellen. Egal ob es sich dabei um den kurdischen Nationalismus handelt, (...)

radiX, Nummer 3

Nationalismen und Bantustans

Über die Kritik am Nahost-„Friedensprozeß“
Mai
2000

Mit der Unterzeichnung des Abkommens von Oslo und seinen Folgeabkommen kam zum ersten mal seit der Gründung des Staates Israel ein Prozeß in Gange in dem ein Teil der palästinensischen Politik und der Bevölkerung in den besetzten Gebieten mit der Regierung Israels in einen Dialog trat, der zu einer (...)

radiX, Nummer 3

Die Folgen der Bomben auf Jugoslawien

Mai
2000

Während in den bürgerlichen Medien der NATO-Krieg gegen Jugoslawien kein Thema mehr ist, leidet die Bevölkerung in Serbien, im Kosovo und in Montenegro immer noch unter den Folgen von Krieg und Nationalismus. Um nicht nur immer von Außen über die Situation zu berichten führte für diese Nummer Thomas (...)

radiX, Nummer 4

Drohen für das Deutschtum

Oktober
2000

Seit die FPÖVP-Koalitionsregierung Österreich regiert, bemüht sich diese nicht nur um eine nationalistisch-patriotische Agitation im allgemeinen, sondern auch um möglichst schlechte Beziehungen zu den östlichen Nachbarstaaten Österreichs. Insbesondere gegenüber Tschechien und Slowenien hat hier die (...)

radiX, Nummer 4

Zwischen Bergbau und Kolonialismus

Oktober
2000

Die sozialen und politischen Umgestaltungen Indonesiens lassen auch die Menschen auf Westpapua neue Hoffnung schöpfen. Während auf den Molukken, Sumatra (Aceh im Norden der Insel) oder Borneo separatistische Bewegungen den politischen Umbruch nutzen um Autonomie oder Unabhängigkeit zu verlangen (...)

Café Critique, Jahr 2000

Kreiskys Erben? Hitlers Erben.

Dezember
2000

Wenn einer glaubt, es könne keine Steigerung mehr geben, wird er in Österreich stets eines Besseren belehrt: hier ist alles immer noch mieser als anderswo - auch der Antiimperialismus. Sie schreien (noch) nicht: Treibt die Juden ins Meer, aber sie wollen „vom Jordan bis zum Meer“ ein „arabisches (...)

FORVM, WWW-Ausgabe

Vom Arsch der Welt.

Kultur im ORF
Dezember
2000

Weltkultur im ORF à la Michael Köhlmeier & Barbara Rett.

Context XXI, Heft 7-8/2000

„Deutschtum“ im Ausland

Dezember
2000

Benes-Dekrete und Avnoj-Beschlüsse: Die historischen Hintergründe der Aussiedlung der „Volksdeutschen“ aus der Tschechoslowakei und Jugoslawien. Die „Volksdeutschen“, jener Teil des „deutschen Volkskörpers“ außerhalb der gültigen Grenzen Deutschlands, stellten schon Jahre vor der nationalsozialistischen (...)

Context XXI, Heft 7-8/2000

Benes heißt jetzt Temelin

Dezember
2000

„Für Volksdeutsche keine Knete — hoch leben die Benes-Dekrete!“ Irgendeinen direkten Außenfeind scheint Österreich unter dieser neuen Regierung zu brauchen: Während der so genannten Sanktionen waren das Frankreich und Belgien, jetzt ist es die Tschechische Republik. In beiden Fällen engagierten und (...)

Context XXI, Heft 7-8/2000

Immer wieder Hochmoos

Anmerkungen zum Ochs, der vor dem Berge steht
Dezember
2000

Mit einer aufwendigen Dokumentation hat der ORF am 26. Oktober den ÖsterreicherInnen zur Prime Time vorgeführt, woraus ihre Nation besteht: monumentale Größe, gewaltige Schwäche, erbärmliche Selbstermächtigung. Menschen kamen im Hauptfilm zum Nationalfeiertag nur als Relation vor, nur um die (...)

radiX, Flugblätter

Temelin und Österreich abschalten!

Februar
2001

Seit jeher braucht es zum nationalen Schulterschluß innere und äußere Feinde, in deren Angesicht Mob und Eliten zusammenrücken. Besondere Wirksamkeit entfalten dabei jene Feindbilder, die eine starke historische Tradition aufweisen. In Österreich waren und sind das einerseits die Juden und Jüdinnen, (...)

Context XXI, Heft 1/2001

Wir verfolgen, wen wir wollen!

Die FPÖ und der Antisemitismus
März
2001

Der Antisemitismus hängt qualitativ wie quantitativ vom historischen Charakter der nationalen Gemeinschaft ab. Diese ist hierzulande gefestigt wie kaum wo: Rund 90% der ÖsterreicherInnen sind sehr oder ziemlich stolz darauf, solche zu sein. Gleich hoch ist die Zustimmung zum (...)

Context XXI, Heft 2/2001

Semitische Antisemiten?

Antijudaismus in arabisch-islamischen Gesellschaften
April
2001

Über den arabisch-palästinensischen Antisemitismus ist im Zusammenhang mit der jüngsten Eskalation des Nahost-Konfliktes viel unrecherchierter Bekenntnisjournalismus betrieben worden, der von der Behauptung, es gäbe einen arabischen Antisemitismus gar nicht, bis zur Feststellung, dieser wäre die (...)

Context XXI, Heft 3-4/2001

Österreich für Alle Gleich?

Wer soll integriert werden? Ein Beitrag zu Gleichstellung.
Juli
2001

Der Nationalstaat war eine überzeugende Antwort auf die historische Herausforderung, ein funktionales Äquivalent für die in Auflösung begriffenen frühmodernen Formen der sozialen Integration, zu finden. Heute stehen wir vor einer analogen Herausforderung. Die Globalisierung des Verkehrs und der (...)

Context XXI, Heft 6/2001

Europäische Identität und Islam

November
2001

Nicht einmal zehn Jahre nachdem Samuel Huntington begonnen hat, den Kampf der Kulturen herbeizuschreiben, sehen ZeitungskommentatorInnen in Europa und den USA diesen in den Terroranschlägen gegen die USA und den aktuellen Krieg der USA und ihrer Verbündeter gegen Afghanistan als verwirklicht an. (...)

radiX, Flugblätter
11.September / Afghanistan:

Mehr Fragen als Antworten

Dezember
2001

Im Gegensatz zu einigen anderen Gruppen aus der (anti-)deutschen Linken, haben wir nach den Anschlägen vom 11. September auf das World Trade Center in New York keine voreilige Stellungnahme verfaßt. Daß wir einen Anschlag ablehnen, der tausenden ZivilistInnen das Leben gekostet hat und der sich (...)

Context XXI, Heft 7-8/2001 — 1/2002

Als ich nach Österreich kam. Ein Traum und heute nur mehr ein Alptraum ...

Februar
2002

Als ich die Grenze nach Österreich überquert habe, hatte ich ein Ziel: Studieren, und als Diplom-Ingenieur in mein Heimatland zurückkehren. Immerhin haben es vor mir ein Onkel und eine Tante geschafft und vor kurzem ihr Studium im Ausland absolviert. 5 Jahre im Ausland — das schafft für mich eine (...)

Context XXI, Heft 7-8/2001 — 1/2002

„als unbegründet abzuweisen“

Februar
2002

Dieser Text wurde 1999 geschrieben. Er bezieht sich lediglich auf eine Form des — strukturell rassistischen — Ausschlusses und der massiven Benachteilung von ausländischen Studierenden. Aufgrund der Entwicklungen mit Einführung der Studiengebühren und das heißt, der doppelten Studiengebühren für (...)

Context XXI, Heft 2/2000

Nationaler Schulterschluß beim Österreich-Gespräch

April
2002

Nachdem das Publikum am 15. März insgesamt rund dreieinhalb Stunden lang das sogenannte „Österreich-Gespräch“ über sich ergehen lassen mußte, zog ORF-Generalintendant Weis ein zufriedenes Resümee. Wenn Österreich in Europa Erfolg haben wolle, müsse es als geeintes Land auftreten, als geschlossene (...)

Context XXI, Heft 3-4/2002

Nationalismus in Lateinamerika

Ein generelles Panorama
Juni
2002

Die Übertreibung des Nations-Konzepts kann zu einer der tödlichsten und schlimmsten gesellschaftlichen Krankheiten führen. Es beginnt bei der Hervorhebung der Nation bis hin zu einem göttlichen Staatus, und endet in der definitefen Zerstärung, bei der Verengung ihrer Horizonte und im unvermeidlichen (...)

Context XXI, Heft 3-4/2002

„Es gibt eine Grenze!“

Interview mit Dan Tamir
Juni
2002

Dan Tamir ist Offizier der israelischen Armee und Mitarbeiter der israelischen Friedensbewegung Yesh Gvul, die 1982 im Zuge der Libanon-Invasion entstanden ist um Soldaten zu unterstützen, die repressive Befehle gegen Zivilisten verweigern. Damals wurden 168 Dienstpflichtige inhaftiert. Seit dem (...)

Context XXI, Heft 5-6/2002

„Neue Historiker“ schreiben die Geschichte um

November
2002

40 Jahre nach dem Unabhängigkeitskrieg trat in Israel eine Generation „neuer Historiker“ auf, die in den arabischen Ländern und von links- und rechtsextremen „Antizionisten“ bejubelt werden. Es sind in der Regel nach 1948 geborene israelische Wissenschaftler, die sich in ihren Arbeiten auf die Jahre (...)

Context XXI, Heft 7/2002

Short Cuts

Dezember
2002

Christoph Burgmer: Das negative Potential. Gespräche mit Johannes Agnoli. Freiburg, ca ira-Verlag, 80 Seiten, 9,50 Euro Agnoli führt aus, warum der Staat notwendigerweise ein Zwangsverhältnis darstellt, das für allerlei Dinge zu gebrauchen ist, aber ganz sicher nicht für die Emanzipation der (...)

Café Critique, Jahr 2003

Wiederkehr der politischen Theologie

Über die Vorwegnahme des Selbstmord-Attentats bei Carl Schmitt
April
2003

Carl Schmitt war der erste Globalisierungskritiker. Mitten im Zweiten Weltkrieg perhorresziert er eine Weltordnung, die weit über den Kalten Krieg hinausweist: die One World, in der eine einzige Supermacht übriggeblieben ist. Die mit dem Westen verbündete Sowjetunion spielt in Schmitts (...)

Context XXI, Heft 4-5/2003

Ein Feindbild verbindet

Zur Querfront gegen den „Imperialismus“
August
2003

Ende Jänner dieses Jahres erschien auf der rechtsextremen Homepage Wiener Nachrichten Online (WNO) ein bezeichnender Text unter dem Titel „Opernball und Antiimperialismus“. Der Autor verfügt offenbar über ausgezeichnete Kenntnisse der antiimperialistischen Szene Wiens und berichtet dort voller (...)

Café Critique, Jahr 2003

Europa wird links!

November
2003

„Geht doch rüber“ – das werden die amerikanischen Linken sicherlich bald zu hören bekommen. Zu recht – wenn sie so links sind wie Derrida und Habermas, Baudrillard und rifondazione comunista, das Weltsozialforum und Ted Honderich. Europa soll wieder die Lokomotive der Geschichte werden, fordern (...)

Context XXI, Heft 8/2003 — 1/2004

Blocher regiert

Erfolg und Ideologie der Schweizerischen Volkspartei
■  Alex Riva
Dezember
2003

Die SVP ist zur stärksten politischen Kraft in der Schweiz geworden. Sie setzt auf Ressentiments gegen Marginalisierte und auf einen Nationalismus, der sich einen antifaschistischen Anstrich gibt. Nachdem Blocher aufgrund des Wahlerfolgs der Schweizerischen Volkspartei (SVP) einen zweiten (...)

Context XXI, Heft 8/2003 — 1/2004

Der Irak, die Türkei und die Kurden

Dezember
2003

Stabilität in der kurdischen Gesellschaft ist für die ganze Region von Bedeutung. Für die weitere Entwicklung des Irak sind die Reaktionen und die Politik der Nachbarstaaten gegenüber dem Land von großer Bedeutung. Während in Kuwait, das sich nach dem Überfall Saddam Husseins 1990 auch weiterhin vom (...)

Café Critique, Jahr 2004

Bewegung für eine gesinnungsethische Zurichtung der Welt

Die Linke als Avantgarde Deutsch-Europas
März
2004

Die Abschlusserklärung des Weltsozialforums in Porto Alegre liest sich wie ein Manifest, in dem in sehr komprimierter Form, alles anzutreffen ist, was die Bewegung der Antiglobalisierer ausmacht: fetischistischer und personifizierender gesinnungsethischer Antikapitalismus, der alles Übel der (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

Auf den Spuren von Baj Ganjo

Die „Rückkehr nach Europa“ auf Bulgarisch
Juni
2004

Was die literarische Figur des „Vetter Ganjo“, die alten und neuen politischen Eliten und die ArbeitsbrigardistInnen an Europa denken lässt, ist die Sehnsucht nach einem besseren Leben. Ob sie jenes dort finden werden, bezweifelt Jutta Sommerbauer. Das Ende der Welt liegt zum Beispiel in (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

Im Westen nichts Neues? – Der Osten ruft!

„Osteuropa“ als Erfindung und Trade Mark
Juni
2004

Osteuropa, so stellt Larry Wolff in der „Wieser Enzyklopädie des europäischen Ostens“ lapidar fest, sei eine „Erfindung“ der WesteuropäerInnen. Der Historiker schreibt: „Paradoxerweise bedient man sich bei der Erfindung Osteuropas der materiellen Wirklichkeit – Länder und Flüsse, Dörfer und Städte, (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

Wer bin ich?

Der EU-Beitritt weckt in Litauen die Diskussionen über die eigene Identität
Juni
2004

„Heute endet einer der teuersten Zeiträume in unserer Geschichte — leidvolle, mühevolle, sogar blutige Zeit der Unabhängigkeitskämpfe; eine neue Zeit beginnt — eine qualitativ andere, aber genauso wichtige Zeit,“ titelte die auflagenstärkste Tageszeitung Litauens Lietuvos rytas in ihrer Ausgabe vom 1. (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

Gelebter Ethnozentrismus

Roma in der Slowakei
Juni
2004

Wenn bürgerlicher Nationalismus nicht ausreicht, um den neuen Mittelschichten ein neues Selbstbewusstsein zu schaffen, wird in den alltäglichen Identitätsdiskursen auf Ethnizität als quasi-natürliche Kategorie zurückgegriffen. Um sich selber als schon immer da gewesenes nationales Kollektiv zu (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

Europäische „Wiedergeburt“

Zur Konstruktion Europas gegen die USA
Juni
2004

Zwischen Irak-Krieg und Osterweiterung haben die europäischen Ideologieschmieden alle Hände voll zu tun. Vor allem Rechtsextreme arbeiten an der Identität Kontinentaleuropas, das sich gegen die USA zur Weltmacht aufschwingt. Der ehemalige Nationalsozialist und spätere FPÖ-Nationalrat Otto Scrinzi (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

Versöhnung auf Sudetendeutsch

Juni
2004

Wie um zu zeigen, die VertreterInnen der Sudetendeutschen Landsmannschaft Österreichs (SLÖ) seien alles andere als Ewiggestrige, die die Sprache der Jugend nicht sprächen, ließen diese Ende 2003 mit folgender Presseaussendung aufhorchen: "Nach JA der Tschechen zur EU - An alle Bürger der EU. (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

Wiederauferstehung des „christlichen Mittelstands“ Ungarns?

Juni
2004

Seit der Wende 1990 gab es in Ungarn vier Parlamentswahlen, wobei jedes Mal die Regierung abgewählt wurde. Dieser ständige Wechsel ist Zeichen einer kontinuierlich wachsenden Polarisierung in der ungarischen Gesellschaft, die von einer rückläufigen Wahlbeteiligung begleitet wird. Seit 1990 (...)

Café Critique, Jahr 2005

10 Jahre Dayton

Ein ethnisch reiner Frieden
Juni
2005

Nach Wochen zäher Verhandlungen konnten die amerikanischen Verhandlungsführer der Weltöffentlichkeit am 21. November 1995 auf einer Air Force Base in Dayton, Ohio, den erhofften politischen Erfolg präsentieren. Das Abkommen, auf das sich die Präsidenten Tudjman, Milosevic und Izetbegovic (...)

Context XXI, Heft 5-6/2005

„Die armenische Frage existiert nicht mehr“*

Ein fast vergessener Völkermord
Oktober
2005

„Der kranke Mann am Bosporus“ … war vor dem ersten Weltkrieg eine gängige Bezeichnung unter europäischen Diplomaten für das vor sich hin siechende Osmanische Reich. Von 1800 bis Anfang des 20. Jahrhunderts verloren die Osmanen einen großen Teil ihres einst gewaltigen Reiches: Bosnien-Herzegowina, (...)

Context XXI, Heft 5-6/2005

„Der Armenier ist wie der Jude, außerhalb seiner Heimat ein Parasit“

Zum Genozid an der armenischen Bevölkerung des Osmanischen Reiches
Oktober
2005

Während der Genozid an den ArmenierInnen auch 90 Jahre nach der Tat in der Türkei ein Tabuthema bleibt, wird er in Europa, vor dem Hintergrund des geplanten EU-Beitritts der Türkei, erstmals zu einem auch medial diskutierten Thema. Die Mitverantwortung des einstigen Verbündeten des Osmanischen (...)

Context XXI, Heft 5-6/2005

Ararat, oder: Wahrheit und Interpretation

Oktober
2005

Ararat ist das jüngste Werk des armenisch-kanadischen Regisseurs Atom Egoyan. Hauptthema dieses vielschichtigen und komplexen Films ist für mich das philosophische Problem von Wahrheit und Deutung und die Möglichkeit (oder Unmöglichkeit) ihrer Unterscheidung — eine Frage, die sich besonders im (...)

Context XXI, Heft 5-6/2005

Frauenräume in der Zionistischen Weltorganisation (1897-1920)

Oktober
2005

FRAUENRAUM – das kann ein Zimmer, eine Küche, die Mode sein. Weiterhin können Verhaltensnormen wie auch eine bestimmte Körpervorstellung einen Frauenraum bilden. Im Folgenden wird unter Frauenraum ein Raum für politische Aktivität der Frauen und ihre Beteiligung an der zionistischen Bewegung (...)

Context XXI, Heft 5-6/2005

Volksgruppenzoo Europa

Rezension von Samuel Salzborns „Ethnisierung der Politik“
Oktober
2005

Der Politikwissenschafter Samuel Salzborn legt mit seiner 2005 im Campus Verlag erschienen Dissertation „Ethnisierung der Politik“ eine erste umfassende Aufarbeitung völkischer Bestrebungen im Rahmen der europäischen Rechtssetzung aus kritischer Perspektive vor. Den Charakter einer Dissertation (...)

Context XXI, Heft 7-8/2005

Ein Dokument kann das Gedächtnis nicht verändern

Die ArmenierInnenfrage ist sowohl ein historisches als auch ein aktuelles Problem
Dezember
2005

Wir sind im Jahre 1986. Wir, drei Anthropologen, forschen in einem alevitischen Dorf der Provinz Elazig. Wir unterhalten uns mit einer Gruppe von jungen DorfbewohnerInnen. Die Spuren des Militärputsches vom 12. September sind immer noch frisch: Wer von den DorfbewohnerInnen wurde verhaftet, (...)

Context XXI, Heft 7-8/2005

Völkermord und Genozidforschung

Dezember
2005

Die Genozidforschung steht in der Differenz zwischen der Einzigartigkeit der Shoa und der Anerkennung von Menschen, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen verfolgt und ermordet wurden. Anfang September traten BeraterInnen an Tony Blair mit dem Vorschlag heran, den Shoa-Gedenktag (...)

Context XXI, Heft 7-8/2005

„Entehrung der kurdischen Führung und ihres Kampfes“

Demokratie im Nordirak auf dem Prüfstand
Dezember
2005

Am 19.12.2005 verurteilte ein Staatssicherheitsgericht in der irakisch-kurdischen Hauptstadt Erbil den in Wien lebenden Autor Dr. Kamal Sayid Qadir wegen „Entehrung der kurdischen Führung und ihres Kampfes“ zu einer Haftstrafe von dreißig Jahren. Der promovierte Jurist und Politologe hatte im (...)

Café Critique, Jahr 2006
Rede bei der Abschlußkundgebung der Demonstration

„Für Israel – und sein Recht auf Selbstverteidigung“

am 28. 7. 2006 in Berlin
Juli
2006

gehalten von Thomas von der Osten-Sacken (Wadi e.V.) im Namen von Café Critique, Redaktion Bahamas, typoskript.net, Berliner Bündnis gegen IG Farben u.a. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, Ich habe hier und heute die Ehre im Namen all jener Gruppen zu sprechen, die (...)

Café Critique, Jahr 2006

Über die Israelsolidarität in Zeiten des Krieges

August
2006

Kaum eine Aussendung von Café Critique hat bislang eine so große Zahl an Reaktionen ausgelöst, wie unser Aufruf zu einer Solidaritätskundgebung mit Israel, die wir in Zusammenarbeit u.a. mit der Israelitischen Kultusgemeinde am 20. Juli 2006 in Wien veranstaltet haben, und an der auch der (...)

Café Critique, Jahr 2007

Ruf nach dem Gegensouverän

Eine Intervention von Café Critique
Januar
2007

Die übelsten Hinterlassenschaften der Arbeiterbewegung sind jene Denkformen, in denen die illusorischen Vorstellungen der bürgerlichen Gesellschaft über sich selbst mit dumpfen antibürgerlichen Ressentiments amalgamiert wurden, statt als verkehrtes Weltbewusstsein einer verkehrten Welt der Kritik (...)

Café Critique, Jahr 2007

Was heißt: antideutsch?

Februar
2007

Diese Antideutschen! Seit gut 15 Jahren geistern sie durch die bundesrepublikanische politische Diskussion; und in letzter Zeit tauchen sie auch in österreichischen Debatten auf. Rassisten sollen sie sein. Und Bellizisten. Freunde von Bush und Verehrer Sharons. Mal hält man siefür akademische (...)

Café Critique, Jahr 2007

Von Waggerl zu Goisern, von der Reichsmark zum Euro

Wozu braucht Europa eine kulturelle Identität?
September
2007

Hubert von Goisern geht als Botschafter für die Kulturhauptstadt Linz mit einer schwimmenden Konzertbühne auf Tour: quer durch Europa befährt er Donau, Rhein und Main, um an verschiedenen Stationen gemeinsam mit lokalen Musikern aufzutreten. Diese Tour sei ein „einendes Element, das keine Grenzen (...)

Café Critique, Jahr 2008

Chestrachmadinejad

Februar
2008

Der FPÖ-Vorsitzende Strache hat sich als Verehrer des sozialistischen Präsidenten Chávez geoutet. Hugo Chávez hat einen neuen Bewunderer. Zum iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad, der den venezolanischen Staatschef seinen „Bruder“ nennt, hat sich nun Heinz-Christian Strache gesellt, der (...)

Context XXI, Jahre 2007-2018

Pro-europäisch und EU-kritisch

Erkundungen für eine emanzipatorische Politik
September
2008

Nach dem Nein Irlands zum EU-Reformvertrag reichte die Stimmungslage von euphorischer Freude bis zu resignativer Ernüchterung. Doch wer jubelte hier aus welchen Gründen und wer fürchtete um das „europäische Projekt“? Die ins Feld geführten Gründe für die Ablehnung waren ebenso widersprüchlich wie die (...)

Café Critique, Jahr 2009

Fetisch und deutsche Ideologie

Januar
2009

Erstaunt verkündet das Feuilleton eine Marx-Renaissance. Die Krise habe das Marxsche Kapital zum Verkaufsschlager werden lassen. Lesekreise zur Kritik der politischen Ökonomie würden nur so aus dem Boden sprießen. Nach einem Jahrzehnt der weit gehenden Abwesenheit von kapitalismuskritischen Tönen (...)

Café Critique, Jahr 2009

Das Leid in Gaza und der Ruf nach Frieden

Januar
2009

Haben Palästinenser und Palästinenserinnen Glück im Unglück und leben im Westjordanland, so haben sie mit einer korrupten Autonomiebehörde zu tun, die sich seit Jahrzehnten als unfähig erweist, mit den Milliarden Dollar und Euros, die aus aller Welt an sie fließen, etwas Vernünftigeres anzufangen, als (...)

Café Critique, Jahr 2010

Das „System Haider“ und der Antisemitismus

August
2010

Stefan Petzner machte sich Ende Juli Gedanken über die globale Krise: „Wer ist im Hintergrund so mancher großen Bank? Das verspekulierte Geld ist ja nicht weg, es hat nur jemand anderes. Nämlich Banker und Spekulanten an der Wall Street. Wenn man dann noch forscht, woher Goldmans und Lehmans so (...)

Grundrisse, Veranstaltungen
Zur Lage in der Türkei:

Wahlen und das Massaker von Ankara

■  Grundrisse
Oktober
2015

Referent: Max Zirngast (Ankara, Wien) Seit der AKP unter Führung von Erdoğan zunehmend ihr schwindender Zugriff auf die politische Macht in der Türkei bewusst geworden ist, eskalierte der türkische Staat die Angriffe und Repressionen gegen linke und demokratische Kräfte. Besonders die kurdische (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Erdogans Sender Gleiwitz

Türkische Regierung instrumentalisiert den Terroranschlag von Ankara, um die Eskalationsstrategie in Syrien zu forcieren
Februar
2016

Die türkischen Sicherheitskräfte haben sich mal wieder selbst übertroffen. Nur wenige Stunden nach dem Terroranschlag von Ankara konnten sie der Weltöffentlichkeit den Täter präsentieren und dessen Hintermänner eindeutig benennen. Der Selbstmordanschlag soll von einem Mitglied der syrisch-kurdischen (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Die Wanderratten (1844)

März
2016

Es gibt zwei Sorten Ratten: Die hungrigen und satten. Die satten bleiben vergnügt zu Haus, Die hungrigen aber wandern aus. Sie wandern viel tausend Meilen, Ganz ohne Rasten und Weilen, Gradaus in ihrem grimmigen Lauf, Nicht Wind noch Wetter hält sie auf. Sie klimmen wohl über die (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Smart and fresh

Sebastian Kurz gilt als Hauptexponent der europäischen Abschottungspolitik
März
2016

Österreich hat einen neuen Politstar. Sebastian Kurz heißt er, ist 29 Jahre alt und seit Dezember 2013 Außenminister. Der ÖVP-Mann gilt als ein Politiker, der weiß was er will und es auch kann. Der Domino-Effekt, den die Westbalkan-Konferenz in Wien auslöste, war gewollt, keineswegs war ihm da was (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Rassistischer Sozialprotest?

März
2016

Wird die rechte Welle, die derzeit die Bundesrepublik heimsucht, tatsächlich von fehlgeleiteten sozialen Anliegen angetrieben, wie Teile der deutschen Sozialdemokratie behaupten? Soziale Wohltaten zuerst für Deutsche. Das war die Lehre, die Sigmar Gabriel Ende Februar aus vielen Gesprächen mit (...)

Streifzüge, Heft 66
Richard Schuberth:

Bevor die Völker wussten, dass sie welche sind.

Mai
2016

Ein „Geist, der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht“ – mit Mephistopheles sind Schuberth und seine Diplomarbeit verwandt. Das ist dem Thema und der Weltgegend, wo sie es behandeln, auch durchaus angemessen. Und dass der Text mittlerweile (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Die konformistische Rebellion

Mai
2016

Die »Alternative für Deutschland« (AfD) wäre ebenso erfolgreich, wenn die »besorgten« Bürgerinnen und Bürger andere »Sorgen« hätten. Schließlich halten 79 Prozent der AfD-Wähler ihre wirtschaftliche Situation sogar für gut bis sehr gut. Wirtschaftlich schlecht geht es den meisten nicht, die die AfD wählen. (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Stellt Euch vor, das Proletariat kommt in Bewegung – und die Linke ekelt sich!

Mai
2016

Es sind verdämmernde Begriffe, das Proletariat und die Linke. Allenfalls in den Köpfen der älteren Generation, die sich die Erinnerung an die klassische Arbeiterbewegung bewahrt hat, spielen sie noch eine Rolle. Aber auch dort nur eine negative. Sie seien nicht nicht mehr dafür geeignet, die (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Into the Dustbin of History

May
2016

The ‚changes‘ in Eastern Europe took place on the 200th anniversary of the French revolution. It seemed to many that it might be a second coming: a new revolution about, and for, human rights. At the bicentennial, the consecrated and anointed masterpiece of popular historiography (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Alle Macht dem Kapital?

August
2016

Warum die Schiedsgerichte im TTIP-Abkommen ein Segen fürs Kapital sind, die Kritiker dennoch meistens falsch liegen.

Streifzüge, Jahrgang 2016

Kampf um den Brenner

Zusehends versucht sich das Land als Avantgarde der europäischen Flüchtlingsabwehr
August
2016

Binnen weniger Wochen hat das kleine Österreich sich zum Extremisten unter den EU-Staaten gemausert. Das arme hilfsbereite Land, so die treuherzige Selbsteinschätzung, dürfe nicht länger zum Handkuss kommen. Flüchtlingshorden aus dem Süden überlaufen uns. Die gilt es zu stoppen. Festung bauen, Grenzen (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Kapitalismus und Raum

Die Territorialität kapitalistischer Gesellschaft
August
2016

Mit seinem 2013 erschienenen Buch Kapitalismus und Raum greift Christoph Clar ein Thema auf, das auch und besonders in den sozialwissenschaftlichen Subdisziplinen der Geographie immer wieder auf reges Interesse stösst. Und so erwarten der Leser und die Leserin einiges von dem Titel des Buches, (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

„Flüchtlingskrise“ und „Willkommenskultur“ in Deutschland

August
2016

1. „Flüchtlingskrise“ in Deutschland – Was ist das? Menschen verlassen ihre Heimat aufgrund von materieller Existenznot, Umweltzerstörung und Krieg. Das ist ganz und gar kein neues Phänomen. „Flüchtlingskrise“ in diesem brutalen Sinn herrscht vielmehr seit über 60 Jahren und gehört zur ökonomischen und (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Vom Appendix zum Scharfmacher

Wandlungen österreichischer Außenpolitik
September
2016

Bis vor einem Jahr bestand die österreichische Außenpolitik vor allem darin, symbiotisch mit der deutschen aufzutreten. Abweichungen gab es, wenn überhaupt, selten. Gelegentlich betätigte Ex-Kanzler Werner Faymann den linken Blinker, ohne allerdings abzubiegen. Der Sozialdemokrat wirkte dabei wie (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Anti-Immigration Referendum in Hungary

Interview mit G. M. Tamás
■  LeftEast
October
2016

LeftEast (LE): On October 2 in Hungary there is a referendum on the European migrant quotas. What work does this referendum do on the level of the Hungarian nation-state? How do you see the relationship of the referendum to processes on the international stage? referendum postscript The (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

„Unser Präsident der Mitte“

Dezember
2016

Leihstimmen waren auch diesmal ausschlaggebend, dass Alexander Van der Bellen noch deutlicher als im annullierten Wahlgang im Mai die Stichwahl zum österreichischen Bundespräsidenten gewinnen konnte. So viel Aufmerksamkeit war selten. Wusste bis vor einigen Monaten in Europa kaum jemand, dass es (...)

Café Critique, Jahr 2017

AfD & FPÖ

Antisemitismus, Nationalismus & Geschlechterbilder
April
2017

Buchpräsentation mit Stephan Grigat.

Websites
Context XXI, Marxistische Literatur

Marx wirklich studieren

Marx hat aus gutem Grund an Aktualität gewonnen und sollte daher im Original studiert werden. Wir stellen auf unserer Homepage nicht nur sämtliche publizierte Schriften von Marx und Engels zur Verfügung, sondern auch gesondert ihre Hauptschriften, einmal im Original und zusätzlich in einer zweiten (...)

Context XXI, Marxistische Literatur

Marxists Internet Archive (MIA)

The Marxists Internet Archive (MIA) is an all-volunteer, non-profit public library, started more than 20 years ago in 1990. In 2007, MIA has 62 active volunteers from 33 different countries. MIA contains the writings of 592 authors representing a complete spectrum of political, philosophical, (...)

Context XXI, Marxistische Literatur

Stimmen der proletarischen Revolution

Bibliothek der revolutionären Bewegungen unserer Zeit: Reden — Schriften — Briefe — Wissenschaftliche Studien. Gegründet im vorigen Jahrhundert als: »Klassiker des Marxismus-Leninismus«. Sie finden hier die wohl umfangreichste Sammlung der Werke von Karl Marx und Friedrich Engels und anderer (...)

Nationalismus ist eine Ideologie, die eine Identifizierung und Solidarisierung aller Mitglieder einer Nation anstrebt und letztere mit einem souveränen Staat verbinden will. Nationalismen werden (zunächst) von Nationalbewegungen getragen und in Nationalstaaten auch durch das jeweilige Staatswesen reproduziert. Je nach Entstehungsgeschichte des jeweiligen Nationalismus, ist die Identität der Nation, die durch den Nationalismus befördert wird, unterschiedlich ausgefüllt. Unterscheidungsmarker können Staatsangehörigkeit, kulturelle, ethnische, religiöse und/oder Abstammungsmerkmale umfassen.

Das 19. Jahrhundert kannte den Begriff Nationalismus zunächst nicht, sondern lediglich den des Nationalstaatsprinzips (Eric Hobsbawm). Ziel nationaler Bestrebungen war es, zersplitterte Territorien zu vereinigen, großräumige Handelszonen zu schaffen, Kultur, Administration und die Verkehrssprache im Interesse einer Nationalökonomie zu vereinheitlichen. Die Nation im rechtlich-philosophischen Sinne ist das „Staatsvolk“. Zu dem Staatsvolk müssen nicht alle Bewohner eines Territoriums zählen, die „Vereinigten Staaten von Amerika“ zählten schwarze Bewohner und Indianer anfangs nicht dazu. Die meisten Nationalstaaten erweiterten im 19. Jahrhundert ihr „Staatsvolk“ um ausgeschlossene Bevölkerungsgruppen und gewährten dem Staatsvolk umfangreichere Rechte.[1] Der Nationalstaatsgedanke ist daher als rechtliche Grundlage mit der modernen Staatlichkeit verbunden. Judenemanzipation, Freies Wahlrecht, einheitliche Gesetzgebung, Gleichberechtigung aller Bürger wurden im Rahmen des Nationalstaatsgedankens durchgesetzt. Der Nationalismus als Massenideologie gewann im 19. Jahrhundert zunehmend an Kraft und vereinte heterogene Staatsvölker durch ein vereinheitlichendes Selbstverständnis.[2]

Historisch erreichten nationalistische Ideen erstmals im ausgehenden 18. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und der Französischen Revolution politisch bedeutsame Auswirkungen. Im 19. Jahrhundert kam es zu europäischen Nationenbildungen, die ein im Vergleich zur französischen Staatsnation stärker ethnisches Nationenbild transportierten, so zum Beispiel die deutsche Kulturnation oder die Bulgarische Wiedergeburt. Außerhalb Europas entstanden durch Unabhängigkeitsbestrebungen vom Kolonialismus Nationen. Spätestens seit der Etablierung des Selbstbestimmungsrechts der Völker auf völkerrechtlicher Ebene im 20. Jahrhundert sind Nationalismen eine hegemoniale Ideologie auf globaler Ebene.

Nationalismus ist nicht an ein bestimmtes politisches System gebunden: Herrschten zu Beginn des Erfolgs von Nationalismen aufklärerische Staatsmodelle vor, so verbanden sich später unterschiedliche Nationalismen auch unter anderem mit monarchistischen, post-kolonialen, realsozialistischen und faschistischen Systemen bis hin zum Nationalsozialismus. Auch von Demokratien werden nationalistische Ziele verfolgt.

Nationalismen können – wie in den Jugoslawienkriegen – zum Zerfall von Staaten führen, oder aber – wie im italienischen Risorgimento – Staaten vereinen.

Die Gegenbewegung und -ideologie zum Nationalismus ist der Internationalismus oder Kosmopolitismus. Supranationalismus ist verbunden mit einer Aufweichung nationaler Orientierungen und entsprechender Reaktionen, zum Beispiel zu beobachten im Bereich der Europäischen Union.

Ideologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationalismus ist keine einheitliche Ideologie, aber verschiedene Nationalismen weisen bestimmte Ähnlichkeiten auf. Anthony D. Smith identifizierte 1971 in seinen Theories of Nationalism vier Überzeugungen, die alle Nationalisten verbinden:

  1. Die Menschheit teile sich von Natur aus in Völker auf, wobei jedes Volk seinen Nationalcharakter habe. Nur durch deren Entfaltung könne es zu einer fruchtbaren und harmonischen Völkergemeinschaft kommen.
  2. Um diese nationale Selbstverwirklichung zu erreichen, müssten sich die Menschen mit ihrem Volk, ihrer Nation identifizieren. Die daraus erwachsende Loyalität stehe über allen Loyalitäten.
  3. Nationen könnten sich nur in eigenen Staaten mit eigenen Regierungen voll entwickeln; sie hätten deshalb ein unveräußerliches Recht auf nationale Selbstbestimmung (Selbstbestimmungsrecht der Völker).
  4. Die Quelle aller legitimen politischen Macht sei daher die Nation. Die Staatsgewalt habe allein nach deren Willen zu handeln, sonst verliere sie ihre Legitimität.

Nationalismen stiften eine besondere Form kollektiver Identität. „Wenn die emotionale Bindung an die Nation und die Loyalität ihr gegenüber in der Skala der Bindungen und Loyalitäten oben steht,“[3] liegt ein erfolgreicher Nationalismus vor. Nationen stellen den primären politischen Bezugsrahmen dar, nicht Stände wie im Feudalismus, Religion, Dynastien, Staaten, soziale Klassen oder die Menschheit im Sinne des Kosmopolitismus. Die Nation vermittele Lebensraum, ein Teil „Lebenssinn in Gegenwart und Zukunft.“ Alter verweist auf Friedrich Meinecke, der den Prozess der geistigen Umorientierung vom aufklärerischen Humanismus zur Nation aufgewiesen habe.

Die Definition des Soziologen Eugen Lemberg beschreibt den Nationalismus als eine Bindekraft, „die nationale oder quasinationale Großgruppen integriert“ und eine Abgrenzung nach außen übt.[4] Als Zusammengehörigkeitsfaktoren sind laut Lemberg besonders einheitliche beziehungsweise gleiche Aspekte zu nennen: Sprache, Abstammung, Gleichheit des Charakters und Kultur sowie die Unterordnung unter eine gemeinsame Staatsgewalt.

Im Sinne der starken Verwendung des Begriffs versteht Otto Dann den Nationalismus als eine Bezeichnung für nationalen Egoismus, eine Überhöhung der Interessen der eigenen Nation und die Überordnung der nationalen Gemeinschaft über Rechte des Einzelnen.[5]

Karl W. Deutsch versteht unter Nationalismus eine Geistesverfassung, die ein am nationalen Interesse orientiertes Ordnungsprinzip sein kann: Die Nation hat einerseits einen bevorzugten Platz in gesellschaftlicher Kommunikation, andererseits legitimiert und orientiert sich die Politik dieser Gesellschaft nach ihr. Ein Nationalist würde dementsprechend besonders den „nationalen Nachrichten“ seine Aufmerksamkeit zuwenden. Es sei jedoch zu betonen, dass Nationalismus in vielen Erscheinungsformen auftreten kann und es deswegen verschiedene Definitionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gibt.

Analytische Konzepte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernest Gellner, Eric Hobsbawm, Benedict Anderson, Robert Miles und andere betonen, dass es sich bei einer Nation um eine „imaginierte Gemeinschaft“ handele. Für Gellner ist Nationalismus „keineswegs das Erwachen von Nationen zu Selbstbewusstsein: man erfindet Nationen, wo es sie vorher nicht gab“.[6] Anderson versteht eine Nation als eine „vorgestellte politische Gemeinschaft“[7] (“imagined communities”)[8], definiert aber imagined (vorgestellt) im Sinne von created (geschaffen), nicht im Sinne von false (falsch, künstlich)[9]. Nach Robert Miles geht der Nationalismus von der Existenz „naturgegebener Unterteilungen der Weltbevölkerung“ aus und verkörpert ein politisches Projekt, ein Territorium in Beschlag zu nehmen, „in dem das ‚Volk’ sich selbst regieren kann“.[10]

Im Gegensatz zu modernistischen Theoretikern gestehen eine Reihe anderer Nationalismusforscher (z. B. Anthony D. Smith oder Clifford Geertz) ethnischen Nationen, die sich über Sprache, Religion, Verwandtschaftsnetzwerke, kulturelle Eigenarten oder quasi-rassische Gemeinsamkeiten definieren, ein Eigenleben ohne Nationalismus zu. Für diese Theoretiker ist Nationalismus zumindest teilweise eine Manifestation eines primordialen (uranfänglichen) Zusammengehörigkeitsgefühls. Ähnlich argumentiert auch Karl Raimund Popper bereits 1945 im zweiten Band seines Werkes Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Er sieht Nationalismus als ein Relikt eines ur-instinktiven Gefühls der Stammeszugehörigkeit, dominiert von Leidenschaft und Vorurteilen. Außerdem bedeutet Nationalismus für Popper ein nostalgisches Verlangen nach dem Ersatz von individueller durch kollektive Verantwortung. Für Popper ist der Nationalstaat an sich schon nur ein Mythos, der durch nichts zu rechtfertigen ist, sondern lediglich eine irrationale und romantische Utopie darstellt; er sei „ein Traum von Naturalismus und kollektivistischer Stammeszugehörigkeit.“[11]

Typologien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationalismen kann man auf verschiedene Arten typologisieren.

Staatsbürgerlicher vs. ethnischer Nationalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden (z. B. Hans Kohn, John Plamenatz) zwei Hauptformen des Nationalismus unterschieden: Der staatsbürgerliche („civic“) Nationalismus wird häufig dem Westen zugeschrieben (z. B. Frankreich, USA): Er definiert Nationen primär politisch und ein Ausschlusskriterium stellen lediglich die Grenzen des Territoriums dar. Während im staatsbürgerlichen Nationalismus die Angehörigen einer Nation eine willentliche Verbindung eingehen, stellt die ethnische Nation im ethnischen Nationalismus eine Schicksalsgemeinschaft dar. Der ethnische Nationalismus, dessen Nationskonzept auf Abstammung, Zugehörigkeit durch Geburt, Blut oder eben Ethnizität basiert, ist bis in die Gegenwart in Mittel- und Osteuropa (z. B. Deutschland, Ungarn) vorherrschend. Staatsbürgerlicher Nationalismus wird gewöhnlich mit Liberalismus und ethnischer Nationalismus mit Antiliberalismus, der zum autoritären Regime neigt, assoziiert.[12] Der Soziologe Sammy Smooha prägte in diesem Zusammenhang den Begriff „Ethnische Demokratie“ (ethnic democracy).

Inklusiver vs. exklusiver Nationalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inklusive Nationalismen zielen auf eine Integration aller Teilgruppen einer Gesellschaft, unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung und ihrer kulturellen Identität ab. Sie setzen sich für die Werte und Symbole der eigenen Nation ein und billigen dies auch anderen Nationen zu. Inklusive Nationalismen beziehen sich auf unterschiedliche Eigenschaften der Nation positiv: auf die republikanische Tradition, die demokratische Verfassung (Verfassungspatriotismus), Sozialstaatlichkeit, wirtschaftliche Erfolge oder das internationale Ansehen.[13]

Als exklusiver Nationalismus oder Chauvinismus wird ein übersteigertes Wertgefühl bezeichnet, das auf die teilweise aggressive Abgrenzung von anderen Nationen zielt.[13] Die Überhöhung der eigenen Nation mit dem Ziel einer möglichst weitgehenden Einheit von Volk und Raum geht oft einher mit der Ausgrenzung und Diskriminierung, im Extrem bis zu Vertreibung oder Vernichtung ethnischer und anderer Minderheiten, die als dem imaginierten Volkskörper fremd oder schädlich angesehen werden. Beispiele für exklusive Nationalismen sind der italienische Faschismus, der deutsche Nationalsozialismus und die ethnischen Säuberungen nach dem Zerfall Jugoslawiens in den 1990er Jahren. Der exklusive Nationalismus erhebt ein „Loyalitäts- und Deutungsmonopol“: Das Individuum soll nicht mehr seine Religion, seine Heimatregion oder die dort herrschende Dynastie als identitätsstiftenden Fokus des Denkens und Handelns ansehen, sondern allein die Nation.[14] Dieser Anspruch kann in einem integralen Nationalismus bis zur Relativierung oder gar Abwertung des Individuums führen: „Du bist nichts, dein Volk ist alles“.[15] Daher wird dieser Nationalismus unter die politischen Religionen eingeordnet.[16] Seit den 1970er Jahren wird der Begriff fast ausschließlich im Sinne von Chauvinismus verwendet.[17]

Jüngere sozialpsychologische Studien haben gezeigt, dass sich exklusiver und inklusiver Nationalismus empirisch – sozusagen am lebenden Menschen – nicht immer klar voneinander abgrenzen lassen und demnach eher selten in ihrer reinsten Ausprägung vorkommen.[18] Ein besonders sichtbares Beispiel ist der Fußballnationalismus. Um den pejorativen Beigeschmack zu vermeiden, den der Begriff Nationalismus heute stets hat, wird laut Peter Alter dafür gelegentlich von „Vaterlandsliebe“ gesprochen.[19]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationalismus ist ein Phänomen der Moderne. Vor allem im 19. Jahrhundert kam es zu nationalistischen Mythenbildungen, um die neugeschaffenen Nationen als vermeintliche oder tatsächliche Traditionsgemeinschaften zu verankern. In Europa bekam der Nationalismus einen erheblichen Schub durch die Ideen der Französischen Revolution. In ihrer Folge wurde die Idee der Volkssouveränität populär, welche sowohl einen demokratischen als auch einen nationalen Ansatz hat. Vorreiter dieser Mythenbildungen waren in Deutschland etwa Johann Gottfried Herder und Johann Gottlieb Fichte, in Italien Giuseppe Mazzini.

Als im Volke beliebt und den konservativen Kräften der Restauration entgegenstehend zeigten sich die national und demokratisch gesinnten Bewegungen der Revolutionen von 1848/1849. Beginnend mit der französischen Februarrevolution sprang der Funke auf fast ganz Europa über, auch auf die Fürstentümer des Deutschen Bundes, darunter die Monarchien Preußen und Österreich als dessen mächtigste Staaten (Märzrevolution).

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts radikalisierte sich in einigen Ländern der sonst fast überall vorherrschende inklusive Nationalismus. Der französische Publizist Charles Maurras prägte den Begriff des „Integralen Nationalismus“, der die Nation zum ausschließlichen Wert des Individuums erhöhen wollte. Der Nation wurde eine historische Sendung zugeschrieben, mit der sie auch andere Territorien quasi erlösen sollte. Der so verstandene Nationalismus wurde zur Legitimierung des Imperialismus – der Herrschaft auch über fremde Völker.

Gleichzeitig wurden Zweifel und Kritik an der Nation als Verrat verurteilt und bekämpft. Fazit: Der integrale Nationalismus war somit ein Unterdrückungsinstrument auch nach innen.[20]

Im Zentrum der meisten Gruppenzugehörigkeiten standen in der Realität jedoch andere, meist persönliche oder regionale Bindungen (etwa an den Lehnsherren) – vor der Herausbildung moderner Nationen. Tatsächlich sind denn auch quasi-nationalstaatliche Institutionen eine Grundvoraussetzung zur Entstehung einer über den Personenverband hinausgehenden nationalen Identität.[21]

Im Nationalismus wird die vormals personengebundene Loyalität, wie etwa im Königtum, in einer abstrakten überpersonalen Ebene verallgemeinert. Ein persönlicher Umgang miteinander, wie zuvor in einer Dorfgemeinschaft und am Fürstenhof alltäglich, wird nun auch auf Personen übertragen, die nicht in direkten Kontakt miteinander stehen konnten. Es wurde eine nationale Gemeinschaft errichtet, unter Bezugnahme auf tatsächliche und auch teils vermeintliche Gemeinsamkeiten in Geschichte, Sprache und Kultur.

Diese sind in vielen Fällen erst während der Nationsbildung entstanden. So etwa durch die Normierung der deutschen Sprache in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Diese Gemeinschaft reproduziert sich selbst, etwa durch nationalstaatliche Institutionen, wie Behörden und auch Schulen.

In den geschichtlichen Vordergrund getreten sind letztlich die nationalen Antagonismen, die nach dem rasanten technischen Fortschritt des 19. und 20. Jahrhunderts zu den verheerenden Ergebnissen moderner Kriegsführung – mit Millionen von Toten – führten. Aber auch der Zerfall von Machtstrukturen führt zum Ausbrechen nationalistischer Bestrebungen, etwa beim Zusammenbruch der Kolonialreiche in der Folge des Zweiten Weltkrieges.

Die nach Unabhängigkeit strebenden ehemaligen Kolonialvölker erreichten zum Teil in blutigen Befreiungskriegen ihre Selbstständigkeit. Dabei griffen sie – um den Kolonialismus zu delegitimieren – auf die bereits bekannten Prinzipien des Nationalismus zurück und setzten dessen emanzipatorisches Element, verbunden mit einem politischen Gleichheitsversprechen gegenüber allen zur Nation zählenden Menschen ein. Hier zeigt sich, dass Inklusion und Exklusion offenbar elementare Bestandteile des Nationalismus sind.

Während einerseits die politische Gleichheit der in einer Nation vereinten Gruppe betont wird, erfolgt andererseits der Ausschluss der als nicht zugehörig klassifizierten Gruppen. Dies kann von einer kommunikativen Betonung einer angeblichen Andersartigkeit dieser Ausgeschlossenen bis zu ihrem physischen Ausschluss (Deportierung) und auch im Extremfall zu ihrer körperlichen Vernichtung führen (ethnische Säuberung / Völkermord)

Mobilisierungsstrategien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besondere Unterscheidungsprobleme gibt es beim Nationalismus im Fußball, vor allem bei Spielen der Nationalmannschaft. Ausdifferenzierungen kann man zum Beispiel in Großbritannien sehen, wo die vier Home Countries England, Schottland, Wales und Nordirland mit eigenen Mannschaften im Fußball antreten, während sie bei den Olympischen Spielen als Vereinigtes Königreich und einer Mannschaft an den Start gehen. Während früher die englischen Fans auch mit dem Union Jack Großbritanniens an den Start gingen, haben sie seit der Weltmeisterschaft 2002 das Georgskreuz Englands als Fahne.[22] Angela Daalmann zeigte in ihrer Dissertation an der Georg-August-Universität Göttingen, dass die Massenmedien den Nationalismus als Möglichkeit der Kundenbindung nutzen, da sie auf nationalistische Verhaltensmuster anspielen.[23] Ähnliche Tendenzen gibt es in vielen Ländern.[24]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiterführende Literatur

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WiktionaryWiktionary: Nationalismus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rein verfassungsrechtlich wurden in den USA die schwarzen Männer 1870 zu Staatsbürgern erklärt, die Indianer 1924. Das Frauenwahlrecht wurde 1920 eingeführt. Vgl. zur Geschichte des Hautfarbenrassismus in der Amerikanischen Revolution insbesondere Gerald Horne: The Counter-Revolution of 1776: Slave Resistance and the Origins of the United States of America. 2014, ISBN 978-1-4798-9340-9. vgl. zu Gerald Horne die englische Wikipedia Gerald Horne
  2. Eric Hobsbawm: Die Blütezeit des Kapitals: Eine Kulturgeschichte der Jahre 1848–1875 (Das lange 19. Jahrhundert, Bd. 1), Darmstadt 2017, S. 105ff.
  3. Peter Alter: Nationalismus. Frankfurt am Main 1985, S. 14.
  4. Eugen Lemberg: Nationalismus. Reinbek 1964, S. 52.
  5. Otto Dann: Nation und Nationalismus in Deutschland 1770–1990. München 1993, S. 12 ff.
  6. Ernest Gellner: Thought and Change. 1964, S. 169.
  7. Benedict Anderson: Die Erfindung der Nation. Frankfurt a. M./New York 2005 (1983), S. 15.
  8. Benedict Anderson: Imagined Communities. Reflections on the origin and spread of nationalism. Verso, London 1983, ISBN 0-86091-059-8.
  9. englischer Originaltext in der zweiten Auflage: With a certain ferocity Gellner makes a comparable point when he rules that 'Nationalism is not die awakening of nations to self-consciousness: it invents nations where they do not exist.'11 The drawback to this formulation, however, is that Gellner is so anxious to show that nationalism masquerades under false pretences that he assimilates 'invention' to 'fabrication' and 'falsity', rather than to 'imagining' and 'creation'. In this way he implies that 'true' communities exist which can be advantageously juxtaposed to nations. In fact, all communities larger than primordial villages of face-to-face contact (and perhaps even these) are imagined. Benedict Anderson, Imagined Communities, Introduction, S. 49
  10. Robert Miles: Rassismus. Hamburg 1991, S. 118 f. Vgl. dazu Robert Miles: Der Zusammenhang von Rassismus und Nationalismus. In: Roland Leiprecht (Hrsg.): Unter Anderen: Rassismus und Jugendarbeit. Duisburg 1992, S. 20–43.
  11. Karl Raimund Popper: The Open Society and Its Enemies. Vol. 2: The High Tide of Prophecy: Hegel and Marx, and the Aftermath. Princeton (5)1966, S. 49–51.
  12. Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Walter de Gruyter, Berlin/ München/ Boston 2015, ISBN 978-3-11-035930-5, S. 20 ff.
  13. a b Gisela Riescher: Nationalismus. In: Dieter Nohlen und Rainer-Olaf Schultze (Hrsg.): Lexikon der Politikwissenschaft, Bd. 2: N–Z. Theorie, Methoden, Begriffe. Beck, München 2005, S. 599.
  14. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Erster Band: Vom Feudalismus des Alten Reiches bis zur Defensiven Modernisierung 1700–1815. Beck, München 1987, S. 508.
  15. Volker Kronenberg: Patriotismus in Deutschland. Perspektiven für eine weltoffene Nation. VS Verlag, Wiesbaden 2006, S. 155.
  16. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Vierter Band: Vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914–1949. München 2003, S. 22.
  17. Nationalismus. In: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Politiklexikon.
  18. Adam Rutland: Development of the positive-negative asymmetry effect: in-group exclusion norm as a mediator of children’s evaluations on negative attributes. In: European Journal of Social Psychology. 137, S. 171–190; Nikolas Westerhoff: Die Mär vom guten Patrioten. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 160 vom 14./15. Juli 2007.
  19. Peter Alter: Einleitung. In: derselbe (Hrsg.): Nationalismus. Dokumente zur Geschichte und Gegenwart eines Phänomens. Piper, München 1994, S. 18.
  20. Dorothea Weidinger: Nation – Nationalismus – Nationale Identität. Bonn 1998, S. 25 f.
  21. Konstantin Langmaier: Dem Land Ere und Nucz, Frid und Gemach: Das Land als Ehr-, Nutz- und Friedensgemeinschaft: Ein Beitrag zur Diskussion um den Gemeinen Nutzen.' In: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Band 103, 2016, S. 178–200.
  22. Hywel Bishop: We Beat ’em’: Nationalism and the Hegemony of Homogeneity in the British Press Reportage of Germany versus England during Euro 2000. In: Discourse & Society 14(2003) 3, S. 243–271.
  23. Angela Daalmann: Fußball und Nationalismus. Erscheinungsformen in Presse- und Fernsehberichten in der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika am Beispiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1994. Tischler, Berlin 1999.
  24. Alan Tomlinson, Christopher Young (Hrsg.): National Identity and Global Sports Events: Culture, Politics, and Spectacle. State University of New York Press, Albany, NY 2006, ISBN 0-7914-6615-9 (online).
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Nationalismus und sozialer Wandel. Reihe historische Perspektiven ; 11 Dann, Ott

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Nationalismus und Wiedervereinigung, Florian Kohl

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Nationalismus und Demokratie | Peter A. Kraus | 2012 | englisch | NEU

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Kultureller Nationalismus und Religion, Annina Cavelti Kee

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Der baskische Nationalismus im Werk Jon Juaristis, Patrick Eser

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Kaufmann, H: Nation und Nationalismus in Schillers Entwurf «

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Kirche zwischen Nationalismus und Kommunismus, Josef Johann Baron

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Mäs, Michael: Regionalismus, Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit

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Stöss, Richard: Vom Nationalismus zum Umweltschutz

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Parteien und Nationalismus in Rußland, Gerhard Gnauck

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Nationalismus und Demokratie: Politik Im Spanischen Staat Der Autonomen Gemeinsc

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Nationalismus: Geschichte, Formen, Folgen von Weh... | Buch | Zustand akzeptabel

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Nationalismus gestern und heute, Texte und Dokumente Vogt, Hannah:

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Nationalismus und Rassismus : zum Zusammenhang zweier Ausschliessungspraktiken.

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Mythenbildungen und Nationalismus, Wolfgang Reinbold

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Der Aufstieg des deutschen Nationalismus v. Jörg Echternkamp 359335960x

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Zen, Nationalismus und Krieg / Brian Victoria

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Nationalismus und Nationalbewusstsein; in: 8. Jg. 1. Heft Österreichische Osthef

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Kultureller Nationalismus und Religion | Annina Cavelti Kee | deutsch | NEU

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Mythenbildungen und Nationalismus | Wolfgang Reinbold | deutsch | NEU

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Nationalismus ohne Nation: dt. Geschichte von 1789 bis 1914

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Vortrag: Nationalismus und Gewalt in Deutschland: Vom Einheitsdenken zum ag ...

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Autoritarismus und Nationalismus - ein deutsches Problem? Bericht über eine Tagu

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Neuer Nationalismus? Von der Wandlung der Deutschen. Gerstenmaier, Eugen: 84230

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Die Wiedergeburt des Nationalismus in Europa Minc, Alain

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Ethno-Nationalismus im Weltsystem. - Bd. 1. Prävention, Konfliktbearbeitung und

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Der Nationalismus, Ursprung und Wesen; Grebing, Helga:

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Nationalismus und moderner Staat: Deutschland und Europa... | Buch | Zustand gut

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Neuer Nationalismus? Von der Wandlung der Deutschen. Gerstenmaier, Eugen: 137162

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Schriften des Simon-Dubnow- Instituts Band 7 " Diaspora-Nationalismus" (OVP )

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Faeza Yaqub Nation und Nationalismus in Tadschikistan

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Nationalismus und Demokratie Zur Geschichte der Bourgeoisie im Frankreich der Re

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REINHOLD VETTER Nationalismus im Osten Europas POLITIK NEU

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Der integrale Nationalismus in Frankreich. Charles Maurras und die Action Franca

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Vesper, Gerd: Die Deutsche Schule Rom : Konfessionalismus, Nationalismus, intern

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Liberalismus gegen Nationalismus : die Möglichkeiten der (österreichischen) Poli

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Nation - Volk - Rasse. Radikaler Nationalismus im D... | Buch | Zustand sehr gut

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