Nationalsozialismus
Beiträge
FORVM, No. 303/304

Judenmord — warum?

Versuch einer Motivklärung
März
1979

Der Mord an den Juden ist das schwarze Loch in der Menschheitsgeschichte. Wenn wir achtlos daran vorbeigehen, könnte es uns alle verschlingen. Das Dunkelste und Unheimlichste an Hitlers Judenmord ist bis heute sein Motiv. War es bloßer Wahnsinn oder hatte das Methode? Wenn wir auf eine Antwort (...)

FORVM, No. 305/306

Unglaubliche Sauerei

Comic strip
Mai
1979

Context XXI, ZOOM 2/1996

In der Wolga versenken

Friedrun Huemer über ein Kriegerdenkmal, mit dem die Täter ihren Opfern verzeihen
März
1996

Am 8. Juni wurde in Wolgograd, dem früheren Stalingrad, ein Denkmal für die Opfer der Schlacht von 1943 eingeweiht. Friedrun Huemer, Wiener Landtagsabgeordnete der Grünen und Vorstandsmitglied von SOS-Mitmensch, versuchte drei Jahre lang, das „Versöhnungsdenkmal“ (Junge Freiheit) zu verhindern. (...)

Context XXI, CONTEXTXXI Nº 2

Friedrich Torberg und Hans Weigel

Zwei jüdische Schriftsteller im Nachkriegsösterreich
März
1996

Friedrich Torberg und Hans Weigel waren die beiden bekanntesten und wohl auch bedeudendsten jüdischen Schriftsteller in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Beide waren im deutschen Sprachraum als Verfasser von zahlreichen eigenen literarischen Werken sowie als Publizisten, Herausgeber, (...)

Context XXI, ZOOM 6/1996

Inmitten des Wahns

Oktober
1996

Rede der Schriftstellerin Elisabeth Reichart, die sie am 5. September zur Eröffnung der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ in Klagenfurt gehalten hat. Obwohl ich mich seit dem Studium mit dem Nationalsozialismus beschäftige, seine Auswirkungen auf unsere (...)

Context XXI, ZOOM 6/1996

Abwehrkampf gegen die Erinnerung

Oktober
1996

Der „Abwehrkampf gegen die Erinnerung“ ist – obwohl das der Titel vielleicht nahelegt – kein Kärntner Spezifikum. Die Mechanismen des Vergessens, des Umdeutens der Geschichte, der Selbstrechtfertigung sind weder individuelle Erscheinungen noch auf bestimmte Regionen oder Gruppen begrenzt. Nach (...)

Context XXI, ZOOM 7/1996

NS-Euthanasie in Kärnten

Dezember
1996

Neben Juden, Zigeunern, psychisch Abweichenden und Behinderten sind in der NS-Zeit auch alte, unheilbar kranke Menschen ermordet worden. Aus heutiger Sicht nur schwer vorstellbare Massenmorde hat es aber nicht nur „weit hinten in Polen“ gegeben, sondern auch in der von der nationalsozialistischen (...)

Context XXI, ZOOM 3/1997

Deserteur

Juni
1997

Anmerkungen zu einem nicht mehr erhältlichen Roman eines Wehrmachtsdeserteurs, einem neu aufgelegten Buch über Südtiroler Deserteure und eine in Österreich notwendigerweise noch zu führende Debatte. Sie haben (...) vor dem Kriegerdenkmal durch besonders rücksichtsloses Verhalten (Transparent zu (...)

Context XXI, ZOOM 6/1997

Opfer der NS-Militärjustiz rehabilitiert

Oktober
1997

Nach der lang erwarteten Aufhebung des Urteils gegen Franz Jägerstätter durch das Landegericht Berlin erklärte am 3. Juni auch das Wiener Landesgericht das Todesurteil gegen einen Wehrdienstverweigerer der Deutschen Wehrmacht, den Kärntner Arbeiter Anton Uran, als „nicht erfolgt“. Für die späte (...)

Context XXI, ZOOM 7/1997
Deutsche Bundeswehr:

Rechtsextreme Videos

November
1997

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate tauchte Ende Oktober ein von Angehörigen des in Schneeberg im Erzgebirge stationierten Gebirgsjägerbataillons 571 gedrehtes Video rechtsextremen und antisemitischen Inhalts auf. Ein Anfang Juli veröffentlichtes Video zeigt Soldaten, wie sie unter (...)

Context XXI, ZOOM 7/1997

Warum Österreich nicht in Asien liegt

November
1997

Eine Studie von Christian Stifter beschäftigt sich mit der geheimen Remilitarisierung und ihren Implikationen für den Abschluß des Staatsvertrags. Eine Empfehlung. Für die österreichischen Politiker war nach Ende des Zweiten Weltkriegs schnell klar, auf welcher Seite des sich anbahnenden (...)

Café Critique, Jahr 1998

Faschismus und Demokratie

März
1998

Die Marxistische Gruppe war Zeit ihres Bestehens eines der Lieblingshaßobjekte vieler Linker. Dieser Haß resultierte hauptsächlich aus dem Auftreten einiger ihrer Mitglieder und speiste sich zusätzlich aus dem Bild, das der Verfassungsschutz von der MG zeichnete. Einer Auseinandersetzung mit der (...)

Context XXI, ZOOM 3/1998

Codenummer K28

Juni
1998

Fritz Molden war im österreichischen Widerstand gegen das Dritte Reich und nach Kriegsende Mitglied eines antisowjetischen Untergrundnetzes. In den fünfziger Jahren war er Redakteur und Herausgeber der Tageszeitung Die Presse und von 1957 bis 1960 Mitglied des Politischen Komitees des (...)

Café Critique, Jahr 1998

Modell Österreich 

Von der agrarischen Semiperipherie zum ambitionierten Miniimperialisten
August
1998

Die Entwicklung Österreichs im 20. Jahrhundert ist die Geschichte einer zunehmenden Westintegration, die 1995 mit dem EU-Beitritt des Landes einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Der Erste Weltkrieg endete mit dem Zusammenbruch der Habsburger-Monarchie. Anstelle des Projekts eines (...)

Context XXI, ZOOM 4/1998

Friede nach Art der Presse

Oktober
1998

Ein Kommentar mit dem Titel „Nach dem Raubgold-Frieden“ von Dieter Lenhardt in der Presse vom 14.8.1998 beschäftigt sich mit dem Vergleich, den die zwei Schweizer Großbanken United Bank of Switzerland und Credit Suisse Group mit den jüdischen Überlebenden und den Nachfahren der jüdischen Opfer des (...)

Context XXI, ZOOM 5/1998

Eine harmlose Heldengedenkfeier?

November
1998

Am 1. November 1998 trafen sich wiederum ehemalige Waffen-SSler am Salzburger Friedhof. Wie schon seit drei Jahren, gab es auch heuer wieder eine Demonstration gegen diese Veranstaltung. StudentInnen des Mozarteums trugen weiße Rosen, VertreterInnen der SJ die verschiedenfarbigen KZ-Abzeichen (...)

Context XXI, ZOOM 5/1998

Codename Lindley?

November
1998

Das Militärwissenschaftliche Büro des Landesverteidigungsministeriums und das Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck veranstalteten Ende September eine gemeinsame wissenschaftliche Tagung im Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz unter dem Titel „Gewitter über der Insel der Seligen (...)

Context XXI, ZOOM 5/1998

Codename Lindley!

November
1998

Anläßlich der im vorherigen Beitrag angesprochenen Kontroverse bezüglich der Rolle Österreichs und prominenter Österreicher nach 1945 kam folgendes Interview mit Siegfried Beer zustande. ZOOM: Sie haben in Ihrem Addendum zu den in der Presse erschienenen Artikeln geschrieben, daß Sie öfters mit (...)

Café Critique, Jahr 1998

Sekundärer Antisemitismus

Wiederkehr des Verdrängten
Dezember
1998

Die postfaschistische Demokratie baut auf dem Sozialpakt, den der Nationalsozialismus gewaltsam durchgesetzt hat auf und steht so in direkter Kontinuität zu diesem. Sie ist, ’strukturell gesehen, Realisierung des gleichen faschistischen Staatskonzeptes’, kehrt ’phäno­menal betrachtet aber die ganz (...)

radiX, Nummer 1

TierRECHTSbewegung

Dezember
1998

Tierrechte sind modern geworden. Von autonomen VeganerInnen über die für vier Pfoten Spendende Oma bis zum militanten Antisemiten hat sich in den letzten Jahren eine Volksfront für die Tiere herausgebildet die — besieht mensch ihre Inhalte genauer — durchaus auch als Tier-Rechts-Bewegung bezeichnet (...)

Café Critique, Jahr 1999

Germans down, Germans up

Daniel J. Goldhagen und die Erben von Hitlers willigen Vollstreckern
 
1999

Er war an sich der Berufenste, Deutschland wiedergutzumachen. Als vor drei Jahren die Diskussion um Daniel J. Goldhagens Buch über Hitlers willige Vollstrecker begonnen hatte, wer hätte da gedacht, daß es zur Legitimation von Deutschlands erstem großen Kriegseinsatz nach 1945 dienen könnte? Nun (...)

Context XXI, ZOOM 1/1999
Professor Beer’s Erzählungen aus der Welt des Dritten Mannes oder

Das Märchen vom bezahlten Agenten Lindley

Januar
1999

In einem Brief vom 3.12.1998 an die Zeitschrift ZOOM nimmt Fritz Molden sowohl zum in der Ausgabe ZOOM 5/98 abgedruckten Artikel von Professor Beer als auch zu dessen Interview ausführlich Stellung. Eine kürzere Fassung des Beer’schen Artikels und eine nicht so umfangreiche Antwort Moldens ist in (...)

Café Critique, Jahr 1999

Albaner auf Schindlers Liste

Über den NATO-Einsatz gegen Auschwitz
April
1999

Während Ostern seit je Wagners Parsifal gegeben wird, bringt das österreichische Fernsehen nun zusätzlich am Karfreitag Schindlers Liste. Erlöst der „reine Tor“ auf der Bühne durch bloße Keuschheit die Gralsritter von der „ewigen Jüdin“ Kundry und rettet den heiligen Gral, so zeigt der reine Unternehmer (...)

Café Critique, Jahr 1999

Auschwitz als Märchen

Über Müllproduktion, Kulturindustrie und Auschwitz
April
1999

Vor etwa einem halben Jahr ist der Film „Das Leben ist schön“ von und mit Roberto Begnini in den Kinos angelaufen. Mittlerweile ist er mit 3 Acadamy Awards ausgezeichnet worden - ein Kultfilm. Der Konsens im Auditorium war perfekt. Die noch vor Veröffentlichung des Filmes erwarteten Kontroversen (...)

radiX, Nummer 2

Verfolgt, ermordet und vergessen

Österreichs Umgang mit Lesbischen und Schwulen NS-Opfern
Juni
1999

Obwohl die homoerotische Männerbündlerei der NSDAP, insbesondere der SA auch viele Homosexuelle anzog und innerhalb der deutschen Schwulenbewegung neben dem linken Wissenschaftlich-Humanitären Komitee (WHK) unter Magnus Hirschfeld auch ein rechtsgerichteter, „gewissen“arischen„Rasseidealen gegenüber (...)

Café Critique, Jahr 1999

Ressentiments in Aktion

Psychologische Kriegführung in Deutschland und Österreich
Juli
1999

In den 90er Jahren findet eine erstaunliche Auslagerung, ein Outsourcing von Propaganda statt: Kroatien, Bosnien-Herzegowina und zuletzt die Albaner engagierten eine amerikanische Public Relation-Firma, um die politische Öffentlichkeit in den USA, die ursprünglich proserbisch und gegen die (...)

Context XXI, Heft 3/1999

Laßt die Dokumente sprechen ...

Replik auf Fritz Molden
September
1999

Zu den Stellungnahmen Fritz Moldens in der Tageszeitung Die Presse am 28. November 1998 („Ganz besondere Niedertracht. Widerständler, kein US-Agent“) und in der Zeitschrift ZOOM 1/99 („Das Märchen vom bezahlten Agenten Lindley“) Ob der eklatanten Unfähigkeit zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit (...)

radiX, Flugblätter

Kein Volk, kein Staat, kein Vaterland!

Oktober
1999

Die FPÖ hat — kaum überraschend — die jüngsten Nationalratswahlen mit über 27% gewonnen. Damit ist sie zur zweitstärksten Partei Österreichs aufgestiegen. In einigen Bundesländern sogar zur stärksten. Gewonnen wurde diese Wahl mit rassistischen Plakaten die den „Stop der Überfremdung!“ forderten. Die (...)

Café Critique, Jahr 1999

Scheinland

Eine Anmerkung über das österreichische Bewußtsein, deutsch zu sein
Oktober
1999

Österreich ist die besondere Aufgabe, die dem deutschen Geist in Europa gestellt wurde. Es ist das vom Geschick zugewiesene Feld eines rein geistigen Imperialismus. Hugo v. Hofmannsthal, Wir Österreicher und Deutschland (1915) (Hofmannsthal 1979a: 393f.) G’freit hab i mi scho ... an den Tag, wo (...)

Context XXI, Heft 4-5/1999

Die Verwandlung Tintins vom Abendländer zum Kosmopoliten

November
1999

Es gibt Menschen, die ihre Meinung ändern, sich bessern, sich dermaßen bessern, daß man ganz vergißt, daß sie sich bessern mußten. Hergé, einer der bedeutendsten Pioniere der Comic-Welt, ist so einer. Seit Ende der 20er Jahre schwirrt ein mit blondem Haarschopf ausgestatteter, nie alternder, nie (...)

Context XXI, Heft 6/1999

Auschwitz im Kosovo

Dezember
1999

Die penetrante Lüge von der Vergleichbarkeit der Geschehnisse im Kosovo mit der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie stieß bei vielen Überlebenden der Shoah auf Widerspruch. Während des Kosovo-Krieges ermöglichte die Parallelisierung der Geschehnisse im Kosovo mit den deutschen (...)

radiX, Texte

Damit nicht alle TäterInnen straflos ausgehen

 
2000

Buchbesprechung: Nakam. Jüdische Rache an NS-Tätern. (Jim G. Tobias/Peter Zinke: Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2000). „Wie die Lämmer zur Schlachtbank“ – diese weitverbreitete Ansicht über die angeblich widerstandslose Vernichtung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden, existiert trotz des (...)

FORVM, WWW-Ausgabe

Die Totenpost

Elegien 1945-1952
 
2000

Nach fünfzehnjährigen Irrfahrten standen im Jahr 1946 die mit Briefen und Bildern der letzten Geschlechter erfüllten Fässer in seinem New Yorker Zimmer. — Aus dem Nachlaß.

radiX, Texte
Wissenschaft und Hochschulen im Nationalsozialismus:

Konrad Lorenz und die Ethologie

 
2000

I. Vorwort Über die Zeit des Nationalsozialismus gibt es zu verschiedensten Themenbereichen massenhaft Literatur. Nicht wirklich fündig werden die Suchenden unter dem Schlagwort „Wissenschaftsgeschichte des 3. Reiches“ sowie deren Randbereiche, etwa „Hochschulen im NS“ oder „Wissenschaftspolitik (...)

Context XXI, Heft 1/2000

Von Deutschen für Deutsche

Die Ausstellung über den Nationalsozialismus am Obersalzberg
Februar
2000

In Südbayern kann man besichtigen, was herauskommt, wenn sich um Deutschland besorgte Historiker mit dem Nationalsozialismus beschäftigen. 25. April 1945: Knapp zwei Wochen vor der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands greifen britische Bomberverbände ein Gebiet in Südbayern an. Wenngleich es (...)

Context XXI, Heft 1/2000

Deutscher Arbeitswahn und Antisemitismus

Februar
2000

Das Konzept der „deutschen Arbeit“ war und ist antisemitisch konnotiert. In seiner Abgrenzung von einer vermeintlich „jüdischen Arbeit“ vereint es Produktivitätswahn und Haß auf die Zirkulation. Die Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden fand statt unter der Losung „Arbeit macht frei“. (...)

Context XXI, Heft 1/2000

Wege nach Ravensbrück

Februar
2000

Eine Ausstellung dokumentiert die Leiden im Konzentrationslager Ravensbrück und rückt die Biographien von überlebenden Frauen in den Mittelpunkt des Interesses. 1947 gründeten österreichische Überlebende des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück eine Lagergemeinschaft, um einander zu helfen und (...)

Café Critique, Jahr 2000

Postfaschistische Intimität

Über eine Kleinfamilie namens Österreich
April
2000

Das Gerede vom „Rechtspopulisten“ kommt Haider, seiner Bewegung und allen volksgemeinschaftlich Gesinnten überaus gelegen. Auf diese Weise können sie so tun, als wäre das Land eines wie jedes andere auch. Haider wird nicht zögern, des öfteren darauf aufmerksam zu machen, daß alle erfolgreichen, (...)

radiX, Flugblätter

Wer sind sie nun — die „besseren PatriotInnen“?

April
2000

Mit der Machtergreifung einer FPÖVP-Regierung hat in Österreich eine Koalition die Macht übernommen, die mit ihrem Rassismus und Antisemitismus einen wesentlichen Schritt zu einer offen faschistischen Politik bewältigt. An die Macht gekommen ist dieser modernisierte Faschismus ebenso demokratisch (...)

Context XXI, Heft 2/2000

Liebe Leserin, lieber Leser!

April
2000

„Österreich ist ein normales Land“, so tönt es von rechtsaußen bis zu den Linkspatrioten von SPÖ und Grünen. Zu dieser Normalität gehört offenbar auch die historische Amnesie von Regierungspolitikerinnen. Auf die Erzählung eines NGO-Vertreters, daß auf seiner Heimatinsel Rhodos vor dem Zweiten Weltkrieg (...)

Context XXI, Heft 2/2000

Sozialer Nonsens, rassistischer Konsens

April
2000

Die neue Koalition betreibt eine Transformation der Sozialpartnerschaft. KritikerInnen sollten sich dennoch nicht auf die „soziale Frage“ konzentrieren. Seit dem Wahlerfolg der FPÖ und ihrer Koalitionsvereinbarung mit der ÖVP ist in zahlreichen Artikeln zu Recht auf die Gemeinsamkeiten von (...)

Context XXI, Heft 2/2000

Deutscher Arbeitswahn und Antisemitismus II

April
2000

Was unterscheidet das auch in Österreich weitgehend vorherrschende deutsche Arbeitsethos vom britannischen Arbeitsverständnis? Eine Fortsetzung der Gedanken von Ulrike Becker aus Heft 1/2000 von Context XXI. Der Nationalsozialismus war eine „deutsche Revolution“ mit dem Ziel, eine „arische“ und (...)

radiX, Nummer 3

Vernichtungskrieg im Kaukasus

Mai
2000

Nach der Niederlage der russischen Armee im ersten Tschetschenienkrieg versucht diesmal die Regierung Putin mit einen Vernichtungskrieg gegen die tschetschenische Bevölkerung der abtrünnigen Kaukasusrepublik Herr zu werden. Die neue Kriegsführung der russischen Regierung erinnert dabei eher an die (...)

Café Critique, Jahr 2000

Monetäres Mutterkreuz

Rassismus als Familienpolitik
Juni
2000

Es waren keine neuen Töne, als Jörg Haider Mitte der achtziger Jahre in seinem ‚Plädoyer für die Dritte Republik‘ verkündete, daß ‚die feministische Illusion‘ gescheitert sei. Es gelte nun, Frauen zu ihren ‚ureigendsten Anliegen‘ zu ermutigen: Aufzucht der Kinder, die gefälligst groß (...)

Context XXI, Heft 5/2000

Modell Wien

Avantgarde der Vernichtung
September
2000

In den historischen Forschungen zum Nationalsozialismus und der Shoah ist in den letzten Jahren immer wieder auf die große Bedeutung hingewiesen worden, die Wien für die Politik der Nazis besaß. In den Monaten nach dem sogenannten „Anschluß“ im März 1938 wurde diese Stadt in mehrerlei Hinsicht zu (...)

Context XXI, Heft 5/2000

Unser schönes Kärnten

September
2000

Im Kernland der FPÖ soll eine „Kulturkarawane gegen Rechts“ politischen Protest ins Land bringen. Blaue Seen, hübsche Berge, malerische Bergbäuerinnen, die kurz vor dem ökonomischen Kollaps noch ein paar Steilhänge mit der Sense mähen, Blondinenwahl im Seehotel, romantische Autobahntrassen über die (...)

radiX, Nummer 4

Drohen für das Deutschtum

Oktober
2000

Seit die FPÖVP-Koalitionsregierung Österreich regiert, bemüht sich diese nicht nur um eine nationalistisch-patriotische Agitation im allgemeinen, sondern auch um möglichst schlechte Beziehungen zu den östlichen Nachbarstaaten Österreichs. Insbesondere gegenüber Tschechien und Slowenien hat hier die (...)

radiX, Nummer 4

FPÖ und Europa

Oktober
2000

Die vermeintlichen „Sanktionen“ der EU-Staaten gegen die österreichische Bundesregierung wurden von der FPÖ genutzt um eine EU-Kritik von Rechts zu etablieren, die seither in der österreichischen Bevölkerung auf regen Zuspruch stößt. Den Hintergrund dazu bildet eine lange und widersprüchliche (...)

radiX, Nummer 4

Instanzen der Ohnmacht

Oktober
2000

Das neue Buch von Doron Rabinovici schildert die Situation der Wiener Juden unter nationalsozialistischer Herrschaft von 1938 bis 1945 mit akribisch zusammengetragenem Material und einer Fülle von Einzelbeispielen. Die verschiedenen jüdischen Istitutionen werden dabei – sofern sie nicht sofort mit (...)

Context XXI, Heft 6/2000

Wenn Linke vergleichen

Oktober
2000

AnttimperialistInnen sehen überall Holocauste; AntirassistInnen setzen Schubhäfen, MenschenrechtlerInnen Lager während des Bosnienkrieges, TierrechtlerInnen „Tierfabriken“ mit KZs gleich. Sollen mit Holocaustrelativierungen die Massen erreicht werden? RevisionistInnen freuen sich jetzt schon. Wer (...)

radiX, Nummer 4

Darwinismus und Zuchtwahl

Oktober
2000

Für die Herausbildung des modernen europäischen Rassismus hatte der (Sozial-)Darwinismus eine ähnlich große Bedeutung, wie für Zuchtwahlprogramme und Eugenik der Nazis. Charles Darwin wurde „als fünftes von sechs Kindern am 12. Februar 1809 in Shrewsbury“ (HEMLEBEN, 1968: 11) in England geboren. 1839 (...)

Context XXI, Radiosendungen 2000

Antisemitismus und „deutsche Arbeit“

■  Sendungsgestaltung: Stephan GrigatRobert Zöchling
November
2000

Vortrag von Ulrike Becker, Mitautorin des Buches Goldhagen und die deutsche Linke: Das Konzept der „deutschen Arbeit“ als ursprünglich und wesentlich antisemitisches Konzept — von der bürgerlichen Revolution bis zum Nationalsozialismus und darüber (...)

Context XXI, Radiosendungen 2000

Die Logik der Vernichtung I

■  Sendungsgestaltung: Stephan GrigatRobert Zöchling
November
2000

Moishe Postone über den Antisemitismus.

Context XXI, Radiosendungen 2000

Die Logik der Vernichtung II

■  Sendungsgestaltung: Stephan GrigatRobert Zöchling
November
2000

Moishe Postone über den Antisemitismus.

Context XXI, Radiosendungen 2000

Haider und die „demokratische Öffentlichkeit“

■  Sendungsgestaltung: Robert Zöchling
November
2000

Herbert Auinger präsentierte am 27. September im Wiener Café 7-stern sein Buch Haider — Nachrede auf einen bürgerlichen Politiker. Er las bei dieser Gelegenheit nicht, wie es allenthalben üblich ist, Passagen aus seinem Buch vor, sondern präsentierte gewissermaßen in Ergänzung dazu ein Exempel des (...)

Context XXI, Radiosendungen 2000

Erklärt Österreich I

Austrofaschismus und Nationalsozialismus
■  Sendungsgestaltung: Robert Zöchling
Dezember
2000

Vom 13. bis 21 Juni 2000 hielten Stephan Grigat und Florian Markl Vorträge in Berlin, Bochum, Wuppertal, Heidelberg, Siegen und Stuttgart, um die gegenwärtige politische Situation in Österreich und die Gesellschaft, die sie ermöglicht, zu erklären. Solcher Erklärungsbedarf besteht nicht nur bei (...)

Context XXI, Radiosendungen 2000

Erklärt Österreich II

Vom Postfaschismus zu Jörg Haider
■  Sendungsgestaltung: Robert Zöchling
Dezember
2000

Vom 13. bis 21. Juni 2000 hielten Stephan Grigat und Florian Markl Vorträge in Berlin, Bochum, Wuppertal, Heidelberg, Siegen und Stuttgart, um die gegenwärtige politische Situation in Österreich und die Gesellschaft, die sie ermöglicht, zu erklären. In diesem zweiten Teil der Sendung hören Sie (...)

Café Critique, Jahr 2000

Kreiskys Erben? Hitlers Erben.

Dezember
2000

Wenn einer glaubt, es könne keine Steigerung mehr geben, wird er in Österreich stets eines Besseren belehrt: hier ist alles immer noch mieser als anderswo - auch der Antiimperialismus. Sie schreien (noch) nicht: Treibt die Juden ins Meer, aber sie wollen „vom Jordan bis zum Meer“ ein „arabisches (...)

Context XXI, Heft 7-8/2000

„Deutschtum“ im Ausland

Dezember
2000

Benes-Dekrete und Avnoj-Beschlüsse: Die historischen Hintergründe der Aussiedlung der „Volksdeutschen“ aus der Tschechoslowakei und Jugoslawien. Die „Volksdeutschen“, jener Teil des „deutschen Volkskörpers“ außerhalb der gültigen Grenzen Deutschlands, stellten schon Jahre vor der nationalsozialistischen (...)

Context XXI, Heft 7-8/2000

Benes heißt jetzt Temelin

Dezember
2000

„Für Volksdeutsche keine Knete — hoch leben die Benes-Dekrete!“ Irgendeinen direkten Außenfeind scheint Österreich unter dieser neuen Regierung zu brauchen: Während der so genannten Sanktionen waren das Frankreich und Belgien, jetzt ist es die Tschechische Republik. In beiden Fällen engagierten und (...)

Context XXI, Heft 7-8/2000

Immer wieder Hochmoos

Anmerkungen zum Ochs, der vor dem Berge steht
Dezember
2000

Mit einer aufwendigen Dokumentation hat der ORF am 26. Oktober den ÖsterreicherInnen zur Prime Time vorgeführt, woraus ihre Nation besteht: monumentale Größe, gewaltige Schwäche, erbärmliche Selbstermächtigung. Menschen kamen im Hauptfilm zum Nationalfeiertag nur als Relation vor, nur um die (...)

Café Critique, Jahr 2001

Es gibt keinen richtigen Ort

Februar
2001

Die deutsche Linke sollte keine Ratschläge erteilen, sie sollte aber auch nicht schweigen. Die deutsche Linke sollte es am besten gar nicht geben. Wer das Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge fordert bzw. keinen Unterschied macht zwischen der Einlösung dieses Rechts und einer angemessenen (...)

Context XXI, Heft 1/2001

Wir verfolgen, wen wir wollen!

Die FPÖ und der Antisemitismus
März
2001

Der Antisemitismus hängt qualitativ wie quantitativ vom historischen Charakter der nationalen Gemeinschaft ab. Diese ist hierzulande gefestigt wie kaum wo: Rund 90% der ÖsterreicherInnen sind sehr oder ziemlich stolz darauf, solche zu sein. Gleich hoch ist die Zustimmung zum (...)

Context XXI, Heft 1/2001

Konturen medialen Antisemitismus in Österreich

Sekundärer Antisemitismus und die Neudefinition der öffentlichen Antisemitismusschwelle in den österreichischen Medien nach 1945
März
2001

Der Sieg der Alliierten im Jahr 1945 bedingte in Österreich zwar politisch einen radikalen Umbruch, doch gerade der Medienbereich war von personeller Kontinuität zur Nazi-Zeit gekennzeichnet. Ein Großteil der JournalistInnen, die bereits vor 1945 die Medienlandschaft geprägt hatten, blieben auch (...)

Context XXI, Heft 1/2001

Die wahren HeldInnen der Weltgeschichte

Ein Buch über jüdische Rache an NS-Tätern
März
2001

Als Jude geboren zu sein, ist keine Schande, es ist ein Unglück! Meine geliebte Frau Anna, wirst du gerächt werden? Meine kleine Tochter Athalia, wirst du gerächt werden? Die Asche dreier Millionen jüdischer Männer, Frauen, Kinder, in Treblinka verbrannt, werdet ihr gerächt werden? Das Motiv der (...)

Context XXI, Heft 1/2001

Jüdische Geschichte nach der Massenvernichtung

Eine Gesamtgeschichte der Jüdinnen und Juden Wiens
März
2001

Siebenundsechzig Jahre nach dem Erscheinen von Hans Tietzes Buch Die Juden Wiens bringt der Philo-Verlag erstmals nach der Schoa eine auf sechs Bände angelegte Geschichte der Jüdinnen und Juden Wiens heraus. Zwar sind in den vergangenen Jahren immer wieder interessante und wichtige (...)

Context XXI, Heft 2/2001

Eine Bewegung und ein Volk

April
2001

Wie stark war die Unterstützung des Nationalsozialismus in der damaligen „Ostmark“? Wie verhielt sich die Bevölkerung gegenüber Anschluß, Krieg und Judenvernichtung? Welche sozialen Gruppen zeigten sich besonders anfällig für die nationalsozialistische „Weltanschauung“? Wie ist es zu erklären, daß ein (...)

Café Critique, Jahr 2001

Bejahen, was ohnehin ist

Slavoj Zizeks Verteidigung des christlichen Erbes
Mai
2001

Slavoj Zizek wird allerorten als „Philosophie-Entertainer“ angepriesen — so auch auf dem Klappentext seines neuen Buchs Das fragile Absolute. Der slowenische Philosoph verspricht antiautoritäre Leichtigkeit im Umgang mit schweren abendländischen Autoritäten; Zirkulation zwischen intellektuellen (...)

Context XXI, Heft 6/2001

„Rückkehr nicht erwünscht“

November
2001

Dies ist der erste Teil einer Serie zu Aspekten der Geschichte und der gegenwärtigen Situation von Roma und Sinti in Österreich — geprägt durch Ermordung, Verfolgung, Vertreibung, Ausgrenzung und Marginalisierung. Gleichzeitig fand ihre Geschichte, aber auch ihre Sprache, Kultur, Kunst oder ihr (...)

Context XXI, Heft 6/2001

Die Wut im Bauch — Surrealismus überall

Teil 3 — Es lebe die Langeweile, Es lebe die Leidenschaft
November
2001

Alle triumphierenden Ideen sind zum Scheitern verurteilt. (André Breton) Politik der Ohrfeige Im Sommer 1935 traf Ilja Ehrenburg, Schriftsteller und sowjetischer Doyen des sozialistischen Realismus, auf einer Straße in Paris eine Ohrfeige André Bretons. Die Aufregung Bretons hatte ihren Grund, (...)

Café Critique, Jahr 2001

Gesichtspunkt Auschwitz

Dezember
2001

„Der Vernichtungswahn der heutigen Selbstmordattentäter ist die Säkularisierung der islamischen Religion unter dem Gesichtspunkt von Auschwitz.“ Joachim Rohloff meinte zu diesem Satz aus meinem Artikel „Das Böse ist nicht das Böse“ (Jungle World vom 2. 10. 01): „Ein schöner Satz. Ob er auch etwas (...)

Café Critique, Jahr 2002

Eine deutsche Rechtslehre

Über den Antisemiten Carl Schmitt
Februar
2002

Ein neues Buch zeigt zum ersten Mal das ganze Ausmaß und die Intensität des Antisemitismus im politischen Denken Carl Schmitts. Es geht um den Kern der deutschen Rechtslehre. Die Studie von Raphael Gross über Carl Schmitt und die Juden widerlegt die apologetische Schmitt-Rezeption, die immer (...)

Café Critique, Jahr 2002

Republik Freies Österreich: Haider, Benes, Temelin

Februar
2002

Allen, die es wissen wollten, war es ohnehin klar: Das mit 915.000 Stimmen erfolgreich abgeschlossene Volksbegehren gegen das tschechische Atomkraftwerk Temelin hatte die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) nicht initiiert, um ihr plötzliches Engagement für den Umweltschutz zu belegen. Vielmehr (...)

Context XXI, Heft 7-8/2001 — 1/2002

„Durch Reinheit zur Einheit“

Februar
2002

Zum deutschnationalen Korporationswesen in Österreich Im Jahreslagebericht 1999 des BM für Inneres heißt es, dass von mehreren österreichischen Burschenschaften „ein unterschwelliger und verklausulierter Rechtsextremismus ausgeht. Die Agitation dieser Studentenverbindungen lässt auch den Versuch (...)

Context XXI, Radiosendungen 2002

Letzte Monate in Wien

Aufzeichnungen aus dem australischen Internierungslager 1940/41
■  Sendungsgestaltung: Mary Kreutzer
Februar
2002

Reinhold Eckfeld, der seinen Bericht in einem australischen Internierungslager niederschrieb, illustriert darin, wie seine eigenen Mitschüler plötzlich in SS-Uniformen vor ihm standen, er beschreibt die Gespräche von österreichischen Beamten, das Gejohle der Wiener, die Gespräche in den Schlangen (...)

Café Critique, Jahr 2002

„Wir erleben den Tod als die Verklärung des Seins“

Musik-Standort Wien im Dritten Reich
März
2002

Vortrag, gehalten am 16.3.2002 im Wiener Alten Rathaus im Rahmen der Vortragsreihe „Die ‚österreichische‘ nationalsozialistische Ästhetik“ Bekanntlich wurde Wien von Hitler nicht sehr geliebt. Diese aus der Jugendzeit stammende Abneigung führte etwa zu dem Vorhaben, Linz fundamental aufzuwerten. Am (...)

Context XXI, Heft 2/2002

(Keine) Bilder einer Ausstellung

Mai
2002

Der alte Mann läuft aufgebracht die Wendeltreppe des Semperdepots hinunter. „So ein Blödsinn, so ein Blödsinn, was die zeigen“, ruft er uns zu. - Ein Rundgang in der neuen Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944“. Liegen Wendeltreppe, Kassa und (...)

Context XXI, Heft 2/2002
Wessen Antisemitismus?

„Für die Juden geht man nicht auf die Knie“*

Antisemitismus in den Wiener Pfarrblättern der Zwischenkriegszeit
Mai
2002

Die katholischen Pfarrer und deren „Kaplansbewegung“ mussten zwar im März 1938 ihre Macht an die Nationalsozialisten abgeben, nicht jedoch weil sie etwa den zähen Kampf um die Frage, wer denn nun der bessere Antisemit sei, verloren hätten, sondern aus einer Vielzahl anderer Gründe. In der Schlacht (...)

Context XXI, Heft 3-4/2002

Nationalismus in Lateinamerika

Ein generelles Panorama
Juni
2002

Die Übertreibung des Nations-Konzepts kann zu einer der tödlichsten und schlimmsten gesellschaftlichen Krankheiten führen. Es beginnt bei der Hervorhebung der Nation bis hin zu einem göttlichen Staatus, und endet in der definitefen Zerstärung, bei der Verengung ihrer Horizonte und im unvermeidlichen (...)

Context XXI, Heft 3-4/2002

„Der Auslandsdeutsche kann nichts anderes sein als Nationalsozialist!“*

Deutsch-österreichischer Faschismus in Guatemala
Juni
2002

In einem Klima nationalistischer Großmachtträume, wirtschaftlicher Expansion und bürgerlicher Sozialistenfurcht gedieh in Deutschland der Traum von einem deutschen Weltreich, der von Anfang an untrennbar mit Kolonialismus, Ausbeutung, Volksgemeinschaft, Antisemitismus und Rassismus verbunden war. (...)

Context XXI, Heft 3-4/2002

Konfusionen nach einem Ausstellungsbesuch

Verbrechen der Wehrmacht
Juni
2002

Die zwei Wehrmachtsausstellungen des Hamburger Instituts für Sozialforschung dokumentieren im Abstand von 6 Jahren dasselbe Thema: die aktive Rolle der Wehrmacht beim Holocaust. Der ersten Ausstellung war es gelungen, die Legende von der sauberen Wehrmacht zu zerstören, die seit 1945 von (...)

Café Critique, Jahr 2002

„Ein Abgrund an Aufklärungsverrat“

Interview mit Stephan Grigat
November
2002

Ralf Fischer: Sie waren auf der Konferenz „Antisemitismus in der deutschen Linken“ der Hans Böckler Stiftung Ende November 2004 in Berlin Referent zum Thema „Nahost-Konflikt und deutsche Linke.“ Ihre Debatte mit der Berliner Journalistin Elfriede Müller auf der Konferenz war für viele Teilnehmer (...)

Context XXI, Heft 5-6/2002
Thomas v.d. Osten Sacken / Arras Fatah:

Saddam Husseins letztes Gefecht?

November
2002

Der neue Sammelband ist das beste deutschsprachige Buch über den Iraq das mir seit der Studie Der Irak seit 1958, Von der Revolution zur Diktatur von Marion Farouk-Sluglett und Peter Sluglett, die 1991 im Zuge des zweiten Golfkrieges übersetzt wurde, in die Hände gekommen ist. Vermutlich ist es (...)

Context XXI, Heft 5-6/2002

Der linke Beitrag zum Faschismus

November
2002

Nach der Entstehung der faschistischen Ideologie (1999) ist nun erstmals Zeev Sternhells Faschistische Ideologie (im Original: Fascist Ideology) in ihrer deutschen Übersetzung erschienen. Sternhell beschäftigt sich dabei bewusst nur mit der Ideologie des Faschismus und nicht mit dem Faschismus (...)

Context XXI, Heft 5-6/2002

Gedächtnis und Geschlecht

November
2002

Sammelbände sind selten Bücher, die frau als Gesamtes empfehlen kann. So auch ein neuer Band über Geschlechterkonstruktionen in verschiedenen Formen des Erinnerns an den Nationalsozialismus, der neben guten Beiträgen auch einiges an Schund enthält. Ich lese und staune: „Das jüdische Gedächtnis“ sei (...)

Context XXI, Heft 7/2002

Personenkomitee „Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz“

Dezember
2002

Nach 1945 schwiegen sie, mussten sie schweigen. Nun haben sich einige der wenigen noch lebenden Wehrmachtsdeserteure zu einem Personenkomitee zusammengeschlossen, um von der Republik späte Gerechtigkeit einzufordern: “Es ist untragbar: Während ehemalige Nationalsozialisten rasch in die Zweite (...)

Context XXI, Heft 7/2002

Mitleid für Hitler

Der überwältigende Erfolg von Georges Taboris Mein Kampf in der Meldemannstraße
Dezember
2002

Mit den Farcen von George Tabori verhält es sich wie mit der Dreigroschenoper von Brecht und Weill. Ihr Erfolg beim Publikum überwältigt sie – für jede ihrer Inszenierungen aber ist entscheidend, was sie der Überwältigung entgegensetzen kann. Der Ort, den sich die jüngste Aufführung von Taboris Mein (...)

Context XXI, Heft 7/2002

NS-Medizinverbrechen

Über 30.000 Todesfälle ungeklärt
Dezember
2002

In seinen Lebenserinnerungen beschreibt Elias Canetti seinen Blick auf das Psychiatrische Krankenhaus der Stadt Wien in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts: “Steinhof: von einer langen Mauer umgeben, innerhalb deren in früheren Zeiten Platz für Stadt gewesen wäre. Sie hatte ihren eigenen (...)

Context XXI, Radiosendungen 2002

Gedenkstätte Steinhof I

Ein Überlebender der Tötungsklinik berichtet
■  Sendungsgestaltung: Mary Kreutzer
Dezember
2002

Im Rahmen der Austellung Der Krieg gegen die „Minderwertigen“: Zur Geschichte der NS-Medizin in Wien des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes erzählt Friedrich Zawrel im ersten Teil der Sendung, wie er als 10-jähriger Schüler in die Tötungsklinik am Steinhof eingewiesen (...)

Context XXI, Radiosendungen 2002

Gedenkstätte Steinhof II

Ein Überlebender der Tötungsklinik berichtet
■  Sendungsgestaltung: Mary Kreutzer
Dezember
2002

In Teil 2 der Sendung berichtet Friedrich Zawrel über seine letzten Tage am Spiegelgrund und über die Zeit nach 1945, als sein Leben an den Kontinuitäten der postfaschistischen Demokratie in Österreich immer wieder zu scheitern (...)

Café Critique, Jahr 2003

Transformation der postnazistischen Demokratie

Postfaschismus als Begriff der Kritik
 
2003

Einleitung zu Stephan Grigat (Hg.): Transformation des Postnazismus. Der deutschösterreichische Weg zum demokratischen Faschismus. ça ira-Verlag, Freiburg 2003 Während in der Protestbewegung gegen die blau-braun-schwarze Bundesregierung in Österreich oder auch in der Staatsantifa der (...)

Context XXI, Heft 8/2002 — 1/2003

Suicide Bombing

Über die neuen Formen des Antisemitismus — und ihren Zusammenhang mit den alten
März
2003

Für die Analyse der neuen Formen wie für die der alten gilt eine Art Antinomie, die immer mitzudenken wäre: Antisemitismus soll zwar durchsichtig werden — seine ideologischen Mechanismen und psychologischen Voraussetzungen —, aber die Tatsache, dass einer Antisemit ist, hat so unerklärlich zu (...)

Context XXI, Heft 8/2002 — 1/2003

Ernst Niekisch

März
2003

Mit diesem Buch legt Michael Pittwald das Resultat seiner intensiven Beschäftigung mit Niekisch im Rahmen einer Dissertation vor. Der Großteil besteht in der Darstellung der „Widerstandsideologie“ Niekischs und seiner Beeinflussung durch Lassalle und Fichte. Demgegenüber nehmen die Ausführungen zu (...)

Context XXI, Heft 8/2002 — 1/2003

Dem steinernen Archiv fehlen viele Seiten

März
2003

Wer am Pensionistenheim der Stadt Wien in der Seegasse 9 vorbeispaziert, muss sehr genau hinsehen, will er/sie einen Hinweis darauf finden, dass sich im Innenhof dieses Heimes, umgeben von den angrenzenden Häusern und von der Straße her uneinsehbar, der älteste noch existierende jüdische Friedhof (...)

Context XXI, Heft 2-3/2003

Springtime for Hitler

Gespräche über „Letter to the stars“
Mai
2003

Denn wie der Begriff, den sich die Mörder und Opfer von den Ereignissen gemacht haben, ihr Handeln beeinflusst hat, so ergeben sich ... unsere Reaktionen auf die uns umgebende Welt ganz unmittelbar aus dem Verständnis der Ereignisse und aus der Art und Weise, wie wir diese erinnern. „Letter to (...)

Café Critique, Jahr 2003

Th. W. Adorno: Aufarbeitung der Vergangenheit

■  Sendungsgestaltung: Café Critique
August
2003

Theodor W. Adorno über das Nachwirken des Nationalsozialismus in der Demokratie.

Context XXI, Radiosendungen 2003

Th. W. Adorno: Aufarbeitung der Vergangenheit

■  Sendungsgestaltung: Café Critique
August
2003

Theodor W. Adorno über das Nachwirken des Nationalsozialismus in der Demokratie.

Café Critique, Jahr 2003

Kundgebung

November
2003

Niemals vergessen! Gegen Antisemitismus und Faschismus! Die Pogrome rund um den 9. November 1938 waren nur die Höhepunkte eines von antisemitischen Ausschreitungen geprägten Jahres. Im Raubzug gegen ihre jüdischen NachbarInnen spielten die OstmärkerInnen eine Vorreiterrolle. Bereits vor der (...)

Café Critique, Jahr 2003

Redebeitrag für die Gedenkveranstaltung zum Novemberpogrom

am 9. November 2003 vor der in der Pogromnacht zerstörten Synagoge in der Zirkusgasse in Wien
November
2003

Am 9. November 1938 wurden in einer konzertierten Aktion im gesamten Deutschen Reich die Synagogen in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, Juden und Jüdinnen misshandelt, verhaftet und ermordet. Die von den Nazis geplante politische Inszenierung wurde von weiten Teilen der (...)

Context XXI, Radiosendungen 2003

Lonamút kinichié

„Wir werden nicht umkommen, wir werden euch überleben!“
■  Sendungsgestaltung: Ökologische Linke (ökoli) Wien
November
2003

Der antisemitsche Angriff auf die Gedenkkundgebung des Novemberpogroms am 9. November 2003, eine Dokumentation.

Context XXI, Heft 6-7/2003

„Tun, was getan werden muss ...“

Frauen, Widerstand, Exil und Verfolgung im Nationalsozialismus
Dezember
2003

Die Rolle von Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus ist lange Zeit ebenso ignoriert worden wie die spezifischen Verfolgungspraktiken gegenüber weiblichen Opfern der NS-Herrschaft. Der Widerstand von Frauen gegen das NS-Regime – in den verschiedensten Formen und aus sehr (...)

Context XXI, Heft 6-7/2003

Das „zweite Geschlecht“ und das „Dritte Reich“

Dezember
2003

Was passiert, wenn Frauen sich als Frauen denken und den Nationalsozialismus begreifen wollen? Worin liegt der Grund für die Kapitulation der bürgerlich-demokratischen Frauenbewegung vor dem Faschismus? Die Tat der KZ-Wächterin gegenüber ihren Opfern bleibt eine Machtausübung und Vergewaltigung. (...)

Context XXI, Heft 2-3/2004

Hallo, Leute von der Arge Wehrdienstverweigerung!

März
2004

Dieses Schreiben richtet sich an alle, die in der Arge tätig sind und sich verantwortlich fühlen. Die Redaktion Context XXI ist über die Trennung von der Arge nicht unglücklich. Längst schon hat es inhaltliche Differenzen gegeben, die jetzige Trennung ist nur mehr eine formale Angelegenheit. Die (...)

Context XXI, Radiosendungen 2004

Einmal muss Schluss sein?!

„Ohnehin“ von Doron Rabinovici
■  Sendungsgestaltung: Mary Kreutzer
Mai
2004

Der Arzt Stefan Sandtner kämpft gegen die Krankheiten der Erinnerung, aber er kennt kein Mittel, um eine Frau zu vergessen. Für den Patienten Herbert Kerber, der sich nichts länger als 15 Minuten merken kann, sind nur die Kriegsjahre in aller Schärfe (...)

Café Critique, Jahr 2004

Leserbrief zu dem Artikel „Gequirrlter Schwachsinn“

von Robert Misik im Falter 19/04 vom 5. 5. 2004
Mai
2004

Robert Misik weigert sich aus einer Haltung der interessierten Abwehr heraus, ein paar Dinge zur Kenntnis zu nehmen: etwa die Ausstrahlungskraft, die der Nationalsozialismus in bestimmten Gesellschaften hatte und hat; oder — nicht unabhängig davon — die Bedeutung, die der Antisemitismus in Europa (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

Holocaust und Revisionismus in Kroatien*

Juni
2004

Der eliminatorische Antisemitismus orientierte sich im Ustascha-Kroatien zwar an deutschen und österreichischen Vorbildern, die Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden wurde aber größtenteils eigenständig durchgeführt. Der Antisemitismus hat in Kroatien keine lange Tradition, denn obwohl (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

Europäische „Wiedergeburt“

Zur Konstruktion Europas gegen die USA
Juni
2004

Zwischen Irak-Krieg und Osterweiterung haben die europäischen Ideologieschmieden alle Hände voll zu tun. Vor allem Rechtsextreme arbeiten an der Identität Kontinentaleuropas, das sich gegen die USA zur Weltmacht aufschwingt. Der ehemalige Nationalsozialist und spätere FPÖ-Nationalrat Otto Scrinzi (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

Versöhnung auf Sudetendeutsch

Juni
2004

Wie um zu zeigen, die VertreterInnen der Sudetendeutschen Landsmannschaft Österreichs (SLÖ) seien alles andere als Ewiggestrige, die die Sprache der Jugend nicht sprächen, ließen diese Ende 2003 mit folgender Presseaussendung aufhorchen: "Nach JA der Tschechen zur EU - An alle Bürger der EU. (...)

Context XXI, Heft 6-7/2004

„Brecht mit eurem Vater“

Bruch und falsche Versöhnung in der postnazistischen Familie
Oktober
2004

Es ist eine Hommage an einen der außergewöhnlichsten Nachkommen eines deutschen NS-Verbrechers: Hinter dem realen Vorbild Konrad Sachs, eine der zentralen Figuren in Robert Schindels Roman Gebürtig, verbirgt sich niemand anderer als Niklas Frank, Sohn von Hans Frank, Generalgouverneur von Polen, (...)

Context XXI, Radiosendungen 2004

Die versunkene Stadt

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Teil 2
■  Sendungsgestaltung: Mary Kreutzer
November
2004

Ingrid Strobl, Filmemacherin und Autorin verschiedener Bücher über jüdische Frauen im Widerstand und Antisemitismus referiert über soziale und familiäre Herkunft jüdischer Widerstandskämpferinnen und über ihre Motivation Widerstand zu (...)

Context XXI, Radiosendungen 2004

Die versunkene Stadt

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Teil 3
■  Sendungsgestaltung: Mary Kreutzer
November
2004

Rita Thalmann, französische Historikerin, spricht über den oft verschwiegenen Beitrag von Frauen in der Résistance. Eine Sendereihe von Context XXI, gestaltet von Mary Kreutzer mit Unterstützung des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des (...)

Context XXI, Radiosendungen 2004

Die versunkene Stadt

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Teil 1
■  Sendungsgestaltung: Mary Kreutzer
Dezember
2004

In Teil 1 der dreiteiligen Sendereihe spricht Katrin Auer über „Sexualisierte Gewalt gegen Frauen im Nationalsozialismus“.

Café Critique, Jahr 2005

Antiemanzipatorisches Ressentiment

Der Antizionismus als Kampf gegen die „künstliche Zivilisation“
Februar
2005

Wie schon der Untertitel des Marxschen Hauptwerks – Kritik der politischen Ökonomie – verrät, ist die kapitalistische Gesellschaft nur als staatlich verfasste adäquat zu fassen. Der Staat ist entgegen der gängigen marxistischen Ansicht keineswegs ein Überbauphänomen, der sich über einer ökonomischen (...)

Café Critique, Jahr 2005

Die friedfertige Antisemitin?

Ein Buch von Ljiljana Radonic
März
2005

In nahezu allen Bereichen des nationalsozialistischen Staates waren Frauen nicht nur als Täterinnen aktiv, sondern zählten zugleich auch zu den Profiteurinnen der Vernichtung: Frauen arbeiteten als Aufseherinnen in den Konzentrations- und Vernichtungslagern, sie beteiligten sich als Ärztinnen an (...)

Café Critique, Jahr 2005

Unschuld vom Lande

Österreich als Opfer und Friedensmacht
März
2005

Dem Diktum Max Horkheimers, wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen, ist wohl niemand so konsequent gefolgt wie die Österreicher. Sie haben lange Zeit weder von dem einen noch von dem anderen gesprochen. Während eine Auseinandersetzung mit dem (...)

Café Critique, Jahr 2005

Redebeitrag auf dem Befreiungsfest

Mai
2005

am Schwarzenbergplatz zum 8. Mai 2007 in Wien, das von Café Critique, der STV Politikwissenschaft, der Israelitischen Kultusgemeinde und vielen anderen organisiert wurde. Heute ist das Gedenken an die Befreiung vom Nationalsozialismus mehr denn je mit der Verpflichtung verknüpft, einen neuen (...)

radiX, Flugblätter

Gedenkkundgebungen am 9. November in Wien

November
2005

Am 9. November 2005 finden im Gedenken an den Novemberpogrom 1938 und die folgende Vernichtung der Jüdinnen und Juden zwei Kundgebungen statt, die beide aufgrund fast identischer Inhalte von der ÖKOLI unterstützt werden. Sie wurden zeitlich so gelegt, dass der Besuch beider Gedenkveranstaltungen (...)

Context XXI, Heft 7-8/2005

Völkermord und Genozidforschung

Dezember
2005

Die Genozidforschung steht in der Differenz zwischen der Einzigartigkeit der Shoa und der Anerkennung von Menschen, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen verfolgt und ermordet wurden. Anfang September traten BeraterInnen an Tony Blair mit dem Vorschlag heran, den Shoa-Gedenktag (...)

Café Critique, Jahr 2006

La torture et la dialectique

Jean Améry, Theodor W. Adorno et l’imperatif catégorique après Auschwitz
 
2006

En juillet 1965, dans l’une des dernières séances de ses conférences philosophiques, Theodor W. Adorno fait réference à l’essai sur la torture que Jean Améry vient de publier au Merkur et qui deviendra bientôt la première pierre de son célèbre ouvrage Par-delà le crime et le châtiment. Améry décrit et (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

„Braune Flecken“ in Oberösterreich

Hartnäckige Spuren des Faschismus
März
2006

Bei der Konferenz „Braune Flecken sind kein Schicksal“ am 9. September 1995 in Wels diskutierten AntifaschistInnen aus Oberösterreich und anderen Bundesländern über ein brisantes Thema: Straßen und öffentliche Einrichtungen, die nach Würdenträgern oder Wegbereitern des Faschismus benannt sind. In der (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

„Heil Hitler!“ und „Hoch Stalin!“

Die antisemitischen Ausschreitungen in Bad Ischl und die KPÖ
März
2006

Ein dunkles, wenig bearbeitetes Kapitel der kommunistischen Parteigeschichte in Österreich stellt nach wie vor die „Bad Ischl-Affäre“ dar. Sie kann auch als exemplarisch für den linken und sekundären Antisemitismus angesehen werden. Am 20. August 1947 fand in Bad Ischl eine mehr oder weniger (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

Den Kärntner Konsens angreifen! Schluss mit dem Ulrichsbergtreffen!

Napasti koroški konsenz! Konec s srečanjem na Ulrichsbergu/Vrhu!
März
2006

Traditionspflege in Kärnten / Negovanje tradicije na Koroskem Seit 1958 treffen sich alljährlich im Herbst Veteranen der Wehrmacht und (Waffen-)SS, sowie deren Angehörige und ideologische „Nachfahren“ bei der „Europa-Heimkehrergedenkstätte“ am Ulrichsberg in Kärnten/Koroska. Unterstützt vom (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

Der Holocaust und Steyr

März
2006

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden betraf nicht nur Menschen aus anderen Städten und Ländern, wie man den Eindruck nach dem Lesen mancher Geschichtsbücher haben könnte, und sie geschah nicht nur weit weg, wie etwa im großen Vernichtungslager Auschwitz oder der weißrussischen Stadt (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

Der Konflikt um die Ehrenbürgerschaft der NS-Denunziantin Margarethe Pausinger

März
2006

Margarethe Brunner wurde 1880 in Weyer an der Enns geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Tamsweg im Lungau. Nach ihrer Heirat mit dem Arzt Dr. (von) Pausinger lebte sie in Lambach. Als Kunstmalerin verschrieb sie sich dem Naturalismus, absolvierte eine akademische Ausbildung und war vor (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

Der Umgang mit der NS-Geschichte nach 1945 in Garsten

Der Umgang mit ehemaligen Nationalsozialisten
März
2006

Die Nazis wurden noch im Mai 1945 zu verschiedenen Arbeiten herangezogen. Sie mussten Schützengräben zuschaufeln, die vom Volkssturm gegraben worden waren. Im KZ Mauthausen hatten sie die Toten zu begraben, die dort nach der Befreiung als Folge der unmenschlichen Behandlung starben. Die Frauen (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

Die Entwicklung Oberösterreichs im Nationalsozialismus

Einige Eckdaten
März
2006

1938 11.03.: In den größeren Städten und Orten, u. a. in Linz, Wels und Steyr, beginnt die Machtübernahme durch einheimische Nazis 12.03.: Einmarsch deutscher Truppen und österreichischer „Legionäre“. Hitler spricht in Braunau und Linz. 13.03.: Hitler besucht das Grab seiner Eltern in Leonding. (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen 1945 bis zur Gegenwart

März
2006

Was in Besuchern und Besucherinnen der Gedenkstätte den Eindruck relativer Authentizität hervorruft, hat mit dem Lager, das die KZ-Häftlinge kannten, nicht mehr allzu viel zu tun — die politische und biographische Perspektive verschiedener AkteurInnen, Sachzwänge und die allgemeine politische Lage (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

Frisch Fromm Fröhlich Frei

März
2006

In Form eines Hakenkreuzes angeordnet prangten bis vor wenigen Jahren vier „F“ als Motto über dem Seiteneingang der Turn- und Veranstaltungshalle „Jahnturnhalle“ in Ried im Innkreis. Der Leitspruch des Österreichischen Turnerbundes und die Form des so genannten Turnerkreuzes gehen direkt auf seinen (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

Vor lauter Feigheit gab es kein Erbarmen

März
2006

Der Film „Hasenjagd“ ist soeben auf DVD erschienen. „Im prekären Bereich einer ‚Aufarbeitung‘ von Zeitgeschichte durch Spielfilme besticht an Andreas Grubers Hasenjagd eine Sorgfalt, ein Verzicht auf didaktische Betulichkeit, und eine stille Leidenschaftlichkeit, an denen künftige Erzähler (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

Who is who

Eine kleine Auswahl oberösterreichischer Rechtsextremer
März
2006

Fred Duswald, Kallham Der ehemalige Fabrikant ist „Alter Herr“ der Münchner Burschenschaft Danubia und war in den 70er Jahren Führungskader der neonazistischen Nationaldemokratischen Partei (NDP). Auch als Vorstandsmitglied des 1998 behördlich aufgelösten Vereins Dichterstein Offenhausen betätigte er (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

Zur Einleitung

März
2006

Hoamatland, Hoamatland, i hab di so gern, wia a Kinderl sei Muata, wia a Hinderl sein Herrn, etc. etc. Die vorliegende Ausgabe der Context XXI widmet sich dem Nationalsozialismus in Oberösterreich — den Kontinuitäten und den Aktualisierungen. Die einen stecken mit dem Kopf im Gestern fest, die (...)

Context XXI, Heft 1-2/2006

„Haut’s die Juden eini’!“

Zum Verhältnis von Antisemitismus und Fußball in Österreich
Mai
2006

Dass ein Fußballspiel seit jeher mehr als nur ein Spiel gewesen ist und auch länger als 90 Minuten dauert, haben verschiedene SportforscherInnen und SporttheoretikerInnen bereits beleuchtet und dabei nicht nur auf die Tätigkeiten von Fußballvereinen und Clubs sowie deren AnhängerInnen verwiesen, (...)

Context XXI, Heft 1-2/2006

Linke auf St. Pauli

Mai
2006

Der Hamburger FC St. Pauli hat sich einen antifaschistischen Nischenplatz im sonst eher unpolitischen Fußball erobert. Was steckt hinter diesem Verständnis, und gibt es tatsächlich einen „linken“ Fußball? „Wir bauen eine U-Bahn - von St. Pauli bis nach Auschwitz“ grölt der besoffene Mob aus (...)

Context XXI, Heft 1-2/2006

Kroatien im Zweiten Weltkrieg und heute

Mai
2006

Der kroatische Holocaust-Überlebende Zeev Milo, Autor des Buches „Im Satellitenstaat Kroatien. Eine Odyssee des Überlebens 1941-1945 (2002)“, hielt am 2. Mai in Wien einen Vortrag mit dem Titel „Im Schatten des Dritten Reiches. Verfolgung und Vernichtung im Ustascha-Kroatien 1941-1945.“ Im Anschluss (...)

Café Critique, Jahr 2006

Vom „Lernen aus der Geschichte“ zur „Friedensmacht“ mit Ambitionen

Redebeitrag zum Befreiungsfest am 8. Mai 2006, Schwarzenbergplatz, Wien
Mai
2006

Am 10. April 2006 veröffentlichte „Der Standard“ ein Interview mit Bundespräsident Heinz Fischer, welches den kritischen Köpfen der heimischen Gedenkkultur wohl ein anerkennendes Kopfnicken entlockte. Lange Jahre war die österreichische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus durch „kaltes und (...)

Café Critique, Jahr 2006

Titelbild des Buches „Feindaufklärung und Reeducation“ kriminalisiert

Mai
2006

Am 27. Mai 2006 beschlagnahmte die Polizei in Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Bayern) ca. 150 DIN-A6 Flyer, auf denen das Cover des Buches „Feindaufklärung und Reeducation - Kritische Theorie gegen Postnazismus und Islamismus“ (erschienen im ça ira-Verlag, Freiburg, 2006) abgebildet (...)

Café Critique, Jahr 2006

Sexualität und Mutterschaft

Juni
2006

Waren Frauen im „Dritten Reich“ wirklich nur desexualisierte Gebärmaschinen? Über die Geschlechterverhältnisse im Nationalsozialismus. Der Umgang mit dem Nationalsozialismus war bis zum Ende der achtziger Jahre ein Thema, das in der gesamten Frauenbewegung beinahe ausnahmslos auf eine Art behandelt (...)

Café Critique, Jahr 2006

Schlußstrich von links

Tony Judt und die Europäisierung der deutschen Ideologie
Juli
2006

Wir dürfen nicht müde werden zu drängen, diese große breite Volksbewegung zur Vereinigung Europas zu schaffen, das mehr sein muß als ein Europa von Kommissionen, als ein Europa von Administrationen, als ein Europa von Regierenden oder von Staaten, das ein Europa der Völker werden muß. Herbert Wehner, (...)

Café Critique, Jahr 2006

Siegfrieds Nase

Über die Neuaufstellung des „Siegfriedskopfs“ im Arkadenhof der Wiener Universität
Oktober
2006

Statement anläßlich einer Podiumsdiskussion mit Bele Marx & Gilles Mussard, Rainer Fuchs, Herbert Posch, Gerhard Scheit, Katharina Wegan; Moderation: Florian Ruttner; 18.10.2006 im Hörsaal 33 der Universität Wien. Die sich über mehrere Dekaden hinziehende Kontroverse um das Gefallenendenkmal (...)

Café Critique, Jahr 2006

Redebeitrag von Café Critique zur Gedenkveranstaltung an die Reichspogromnacht

am 9. 11. 2006 in der Zirkusgasse in Wien
November
2006

Am heutigen 9. November findet in Wien eine Demonstration gegen Faschismus und Rassismus statt. Die zu dieser Demonstration aufrufenden Gruppen tun sich normalerweise dadurch hervor, dass sie bedingungslose Solidarität mit der Hamas, mit Mahmud Ahmadinedschad und anderen Israelfeinden und (...)

Café Critique, Jahr 2006

Barbara Agnoli verliert Prozeß gegen Stephan Grigat und den ça ira-Verlag

Erklärung des Verlags
Dezember
2006

Wer hätte das nach dem ersten Prozeßtag in Berlin vor gut eineinhalb Jahren in Berlin gedacht? Die Witwe Johannes Agnolis, Barbara Agnoli, klagte gegen Manfred Dahlmann, den juristischen Eigentümer des ça ira-Verlages und Stephan Grigat, dem Herausgeber des bei ça ira erschienenen Buches (...)

Café Critique, Jahr 2007

Europas Verständigung

Saul Friedländers Buch über die Jahre der Vernichtung
Februar
2007

In einer Denkschrift des Berliner Auswärtigen Amts vom 3. Juli 1940 heißt es, die Juden, soweit man sie nach Madagaskar deportiert, sollen „als Faustpfand in deutscher Hand“ bleiben: „für ein zukünftiges Wohlverhalten ihrer Rassegenossen in Amerika“. – Am 28. Juli erklärt Hitler in Salzburg dem (...)

Café Critique, Jahr 2007

Tragicomedy in the Bavarian Alps

■  Lizas Welt
February
2007

It is well known that anti-American jokes are in fashion nowadays here in Germany. Whoever, for example, pokes the usual fun at George W. Bush can be more or less sure to have the laughs on his side. And then those “Amis” have such absurd laws: in America, for example, one can sue the tobacco (...)

Café Critique, Jahr 2007

Was heißt: antideutsch?

Februar
2007

Diese Antideutschen! Seit gut 15 Jahren geistern sie durch die bundesrepublikanische politische Diskussion; und in letzter Zeit tauchen sie auch in österreichischen Debatten auf. Rassisten sollen sie sein. Und Bellizisten. Freunde von Bush und Verehrer Sharons. Mal hält man siefür akademische (...)

Café Critique, Jahr 2007

Kriminalisierung von „Feindaufklärung und Reeducation“ aufgehoben

Mai
2007

Die Kriminalisierung des Titelbildes des Sammelbandes „Feindaufklärung und Reeducation. Kritische Theorie gegen Postnazismus und Islamismus“ und die Verurteilung von David Goldner wurden aufgehoben. Der Band, den Stephan Grigat 2006 im Freiburger ça ira-Verlag herausgegeben hat, ist nach wie vor im (...)

Café Critique, Jahr 2007

Anders als der Bürger

Über Antisemitismus, Voluntarismus und Determinismus bei Ulrich Enderwitz und in der Wertkritik
Juni
2007

Eine in der Tradition der Adornoschen Kritischen Theorie stehende Wert- und Fetischkritik ist aus unterschiedlichen Richtungen mit dem Vorwurf konfrontiert, sie reklamiere für sich, bezogen auf die gesellschaftliche Totalität, eine Art exterritorialen Standpunkt, da nur von diesem aus der (...)

Café Critique, Jahr 2007

Von Waggerl zu Goisern, von der Reichsmark zum Euro

Wozu braucht Europa eine kulturelle Identität?
September
2007

Hubert von Goisern geht als Botschafter für die Kulturhauptstadt Linz mit einer schwimmenden Konzertbühne auf Tour: quer durch Europa befährt er Donau, Rhein und Main, um an verschiedenen Stationen gemeinsam mit lokalen Musikern aufzutreten. Diese Tour sei ein „einendes Element, das keine Grenzen (...)

Café Critique, Jahr 2008

Dialektik der Feindaufklärung

Wie Franz Neumann, Ernst Fraenkel und Leo Strauss mit den Augen des Westens sehen lernten
Januar
2008

Für oder gegen den Westen – Carl Schmitt hat 1932 die Alternative benannt, als er konstatierte, daß die „Weimarer Verfassung zwei Verfassungen sind“, und der Zeitpunkt zwischen ihnen zu wählen nun gekommen sei: „Anerkennung substanzhafter Inhalte und Kräfte des deutschen Volkes oder Beibehaltung und (...)

Café Critique, Jahr 2009

Postnazistische Anstalt

Lehrjahre zwischen Jargons — am Beispiel der Theaterwissenschaft
Januar
2009

In memoriam Paul Stefanek I Das Institut für Theaterwissenschaft in Wien, wie ich es Ende der siebziger Jahre kennenlernte, erfüllte nicht nur allgemein die Kriterien einer postnazistischen Anstalt. Der familiäre Charakter, der hier den Ton angab; die unabwendbare Nähe und Vertrautheit im Umgang, (...)

Café Critique, Jahr 2009

Renovierung des Postnazismus

Mai
2009

Österreich im Frühjahr 2009: In Serfaus, einem Urlaubsort in den Tiroler Bergen, verweigert eine Hotelbetreiberin einer jüdischen Familie ein freies Zimmer, da sie „schlechte Erfahrungen“ mit Juden gemacht habe. Bei einem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz fallen Wiener Schüler durch antisemitische (...)

Café Critique, Jahr 2009

Der Siegfriedskopf im Arkadenhof

... oder wie die neue „Aufarbeitung der Vergangenheit“ funktioniert
September
2009

Im Sommer 2006, ohne dass die Feierlichkeit an die große Glocke gehängt worden wäre (wohl aus Angst vor Auseinandersetzungen, wie noch zu erläutern sein wird), wurde ein Symbol des Rechtsextremismus an der Universität Wien, der Siegfriedskopf, aus der Aula in den neugestalteten Arkadenhof verlegt (...)

Café Critique, Jahr 2010

Deutschland und der Iran

Matthias Küntzel untersucht historische Kontinuitäten
Februar
2010

Die Wahrnehmung der „Islamischen Republik Iran“ ist im deutschsprachigen Raum trotz des derzeitigen medialen Getöses weiterhin geprägt von einer Verharmlosung des antisemitischen Charakters des Regimes und Beschwichtigungen hinsichtlich der Bedrohung, die vom iranischen Atomprogramm für Israel, den (...)

Café Critique, Jahr 2010

Sitcom as Endgame, Tatort out of the Volksempfänger

An attempt to understand the culture industry
March
2010

“Advertising has absorbed surrealism“ – and sitcoms have absorbed Beckett’s Endgame. It seems that what Adorno noticed in the appendix of the “Dialictic of Enlightenment” named “The Scheme of Mass Culture” (Adorno 1997 Bd. 3: 306) is to be extrapolated for King of Queens and Beckett. The modern work of (...)

Café Critique, Jahr 2010

Alpendonaunazis für Ahmadinejad

Über die abendländischen Freunde des Jihad und ihr eigentliches Feindbild
April
2010

Sie brüllen „Daham statt Islam“ und bewundern die Djihadisten. Die unter österreichischen Neonazis besonders beliebte Homepage Alpen-Donau-Info, die nicht anders als Kronen Zeitung und FPÖ das „Abendland in Christenhand“ wünscht, ist zugleich auf Distinktionsgewinn aus: „Mit billiger (...)

Café Critique, Jahr 2010

Rosenkranz im Postnazismus

Zu den österreichischen Präsidentschaftswahlen
April
2010

Ein Charakteristikum der postnazistischen Gesellschaft in Österreich besteht darin, dass die zwangsdemokratisierten Nazis nicht als solche bezeichnet werden, sondern als „nationales“ oder „drittes“ Lager neben dem sozialdemokratischen und konservativen zum integralen Bestand der Zweiten Republik (...)

Café Critique, Jahr 2010

Ein Antisemitismusforscher auf Abwegen

November
2010

Wolfgang Benz, der scheidende Direktor des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, hat schon so einiges in seinem Leben zustande gebracht. Er hat eine ganze Karriere darauf aufgebaut, den Antisemitismus als Vorurteil zu verharmlosen und dadurch mit allen möglichen anderen Vorurteilen (...)

Café Critique, Jahr 2011

Wehrmachtskrieger gegen Israel

Januar
2011

Anfang der 80er Jahre ließ der israelische Premierminister Menachem Begin dem deutschen Kanzler Helmut Schmidt völlig zu Recht ausrichten, wer als Offizier am Vernichtungskrieg an der Ostfront teilgenommen hat, sollte zu den Problemen im Nahen Osten ein für alle mal den Mund halten. Das scheint (...)

Café Critique, Jahr 2016

Das gespaltene Subjekt des Erinnerns

Über Alfred Hrdlicka und Jean Améry
Februar
2016

Das Subjekt des Erinnerns war ursprünglich ein Antifaschist, ein später Anhänger der Volksfront-Idee. (Aus: Das Subjekt des Erinnerns? Hg. von Helene Belndorfer u.a. Klagenfurt: Drava 2011) So wird es noch einmal beschworen vom Hrdlicka-Denkmal, dem „Denkmal gegen Krieg und Faschismus“ von Alfred (...)

LICRA, Projekte
Hrsg. Alexander Emanuely, Judith Goetz und Thomas Wallerberger

EXIL

Ein Lesebuch
Juli
2016

Das EXIL-Lesebuch versucht die Stimmen jener Menschen in den Vordergrund zu stellen und sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die als wichtige ZeitzeugInnen ihre Erfahrungen und Emotionen im Exil festhielten, wie Annette Richter, Stella Rotenberg, Otto Harpner, Anna Krommer, (...)

LICRA, Projekte
Hrsg. Judith Goetz und Alexander Emanuely

MÄRZ

Literatur und Gedächtnis. März 1938. Ein Lesebuch.
Juli
2016

MÄRZ ist ein Lesebuch. Den HerausgeberInnen sind bei der Auswahl der Beiträge drei Aspekte ein zentrales Anliegen gewesen: wie AutorInnen, die allein von ihrem literarischen Können allen LeserInnen bekannt sein müssten, aber kaum bekannt sind – AutorInnen des Exils – den März 1938 erlebt, (...)

Café Critique, Jahr 2016

Gender und Antisemitismus

Weibliche Opfermythen und der (Post-)Feminismus
Oktober
2016

Café Critique, Jahr 2016

Kapitalismuskritik — Antisemitismus — Postnazismus

Vortrag von Stephan Grigat bei der Konferenz „Widersprüche in Sozialer Arbeit & Gesellschaft“
Oktober
2016

Café Critique, Jahr 2017

Von der friedfertigen Antisemitin zur queer-theoretischen Post-Zionistin

April
2017

Vortrag von Ljiljana Radonic.

Websites
Context XXI, Gruppen & Organisationen

theorie praxis lokal

Grundsatzerklärung der Sozialistischen Studienvereinigung Die Sozialistische Studienvereinigung ist ein Zusammenschluss von Menschen aus verschiedenen Strömungen der antikapitalistischen Linken in Frankfurt und Umgebung, die sich die gemeinsame Aneignung der von Marx datierenden revolutionären (...)

Adolf Hitler 1927 als Redner beim dritten Reichsparteitag der NSDAP (dem ersten in Nürnberg)

Der Nationalsozialismus ist eine radikal antisemitische, rassistische, nationalistische (chauvinistische), völkische, sozialdarwinistische, antikommunistische, antiliberale und antidemokratische Ideologie. Seine Wurzeln hat er in der völkischen Bewegung, die sich etwa zu Beginn der 1880er Jahre im deutschen Kaiserreich und in Österreich-Ungarn entwickelte. Ab 1919, nach dem Ersten Weltkrieg, wurde er zu einer eigenständigen politischen Bewegung im deutschsprachigen Raum. Diese strebte wie der 1922 in Italien zur Macht gelangte Faschismus einen autoritären Führerstaat an, unterschied sich aber von ihm durch den extremen Rassismus und Antisemitismus.

Die 1920 gegründete Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) gelangte unter Adolf Hitler am 30. Januar 1933 in Deutschland zur Macht, wandelte die Weimarer Republik durch Terror, Rechtsbrüche und die so genannte Gleichschaltung in die Diktatur des NS-Staats um. Dieser löste 1939 mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg aus, in dessen Verlauf die Nationalsozialisten und ihre Kollaborateure zahlreiche Kriegsverbrechen und Massenmorde verübten, darunter den Holocaust an etwa sechs Millionen europäischen Juden und den Porajmos an den europäischen Roma. Die Zeit des Nationalsozialismus endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945.

Seitdem beeinflusst die Bewältigung der NS-Vergangenheit die Politik. NS-Propaganda, das Verwenden damaliger Symbole und politische Betätigung im nationalsozialistischen Sinn sind seit 1945 in Deutschland und Österreich verboten. In weiteren Staaten bestehen ähnliche Verbote. Neonazis und andere Rechtsextremisten vertreten weiterhin nationalsozialistische oder damit verwandte Ideen und Ziele.

Bezeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationaler Sozialismus“ bezeichnete im deutschsprachigen Raum seit etwa 1860 Verbindungen von nationalistischen und sozialistischen Ideen. Vom „Nationalsozialismus“ sprach zuerst die 1903 gegründete Deutsche Arbeiterpartei Österreichs, die sich 1918 in Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (DNSAP) umbenannte. Entsprechend benannte sich die 1919 gegründete Deutsche Arbeiterpartei (DAP) 1920 in NSDAP um.[1]

Mit der Bezeichnung „Nationalsozialismus“ grenzten diese neuen Parteien ihre Ideologie gegen den Internationalismus der Sozialdemokratie und den konservativen Nationalismus älterer Parteien ab und boten sich deren Wählerschichten (Arbeitern und Mittelstand) als bessere Alternative an. Dazu stellten sie einzelne antikapitalistische Forderungen in den Rahmen eines völkisch-rassistischen Nationalismus. Zudem stellten die deutschen Nationalsozialisten sich seit 1920 als „Bewegung“, nicht als Partei dar, um so Protestwähler und Politikverdrossene zu erreichen.

Heute bezeichnet der Begriff meist die besondere Ideologie Adolf Hitlers und seiner Anhänger. Als „Nationalismus“ definierte Hitler die Hingabe des Individuums an seine Volksgemeinschaft; deren Verantwortung für das Individuum nannte er „Sozialismus“. Besonders die Vergesellschaftung der Produktionsmittel, ein Hauptziel der Sozialisten, lehnte Hitler entschieden ab.[2] Laut dem Historiker Hans-Ulrich Wehler lebte der Sozialismus in der NSDAP nur „in verballhornter Form“ als Volksgemeinschaftsideologie fort.[3]

Zudem unterschied die NSDAP ihren Nationalsozialismus vom italienischen Faschismus. „Faschismus“ dient seit 1925 (ausgehend von der Sowjetunion) jedoch vielfach als Oberbegriff für „Nationalsozialismus“ („Hitlerfaschismus“), italienischen Faschismus und verwandte antikommunistische Ideologien, Regimes und Systeme. Vor allem in marxistischen Faschismustheorien wird der Nationalsozialismus als Form des Faschismus eingestuft.

Nach 1945 wurde der Nationalsozialismus besonders in den USA und der früheren Bundesrepublik Deutschland als Totalitarismus bezeichnet und unter diesem Oberbegriff mit der Ideologie und dem Herrschaftssystem des Stalinismus parallelisiert. Faschismus- und Totalitarismustheorien werden in der Forschung kontrovers diskutiert. Oft gilt der Nationalsozialismus als eigenständiges und singuläres Phänomen.

Die Ausdrücke „Nazis“ für die Nationalsozialisten[4] und „Nazismus“ für ihre Ideologie wurden seit den 1920er Jahren bei ihren Gegnern in der Arbeiterbewegung, später auch bei den befreiten Häftlingen des KZ Buchenwald und in der DDR üblich. Heutige Anhänger des Nationalsozialismus werden oft „Neonazis“ genannt.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hakenkreuz-Skizze Hitlers von 1920 mit dem Vermerk: „Die heiligen Zeichen der Germanen. Eines dieser Zeichen sollte von uns wieder erhoben werden.“

Deutsche Antisemiten hatten sich seit 1879 in mehreren politischen Parteien, vielen Gruppen und Vereinen organisiert. Die Antisemitenparteien wollten die jüdische Emanzipation beenden und revidieren, verfehlten ihre Ziele jedoch. Nach Stimmverlusten bei den Reichstagswahlen von 1912 bildeten sich neue, überparteiliche antisemitische Vereine und Verbände wie der Reichshammerbund von Theodor Fritsch, der „Verband gegen die Überhebung des Judentums“ und der geheime Germanenorden, aus dem 1918 die Münchner Thule-Gesellschaft hervorging. Aus ihrer Zeitschrift, dem Münchener Beobachter mit dem Hakenkreuz als Titelsymbol, wurde das Parteiorgan der NSDAP, der Völkische Beobachter.

Ein weiterer Vorläufer des Nationalsozialismus war der kleine, extrem nationalistische und imperialistische überparteiliche Alldeutsche Verband (gegründet 1891). Er strebte eine kriegerische Erweiterung des deutschen „Lebensraums“ und Unterwerfungspolitik an. Im Ersten Weltkrieg erreichte er mit seiner starken antisemitischen Propaganda die staatliche Judenzählung von 1916. Nach 1918 forderte er eine „nationale Diktatur“ gegen „Fremdvölkische“.

1914 gründete sich der Deutschnationale Handlungsgehilfenverband, und zwei ältere Antisemitenparteien vereinten sich als Deutschvölkische Partei (DVP). Diese vereinte sich im Kriegsverlauf mit dem Alldeutschen Verband. Auf dessen Initiative hin vereinten sich gegen Kriegsende aufgelöste mit neugegründeten völkischen Gruppen wie dem Deutsch-Österreichischen Schutzverein Antisemitenbund, der Deutschvölkischen Beamtenvereinigung und dem Bund völkischer Frauen zum Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund. Dieser hatte 1920 rund 200.000 Mitglieder in 600 Ortsgruppen, wurde aber nach dem Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 verboten. Nach der Wiederzulassung der NSDAP verlor er ihr gegenüber an Einfluss und wurde 1933 ganz aufgelöst.

Zudem verbreiteten sich seit der Oktoberrevolution von 1917 und dem folgenden Russischen Bürgerkrieg unter anderem durch russische Flüchtlinge viele antikommunistische Gruppen.[5] Unter dem Propagandaschlagwort „jüdischer Bolschewismus“ setzten nationalkonservative Eliten und aus Frontsoldaten gebildete Freikorps Juden und Kommunisten gleich. Sie vertraten oft auch die Verschwörungstheorie eines angeblichen weltbeherrschenden Weltjudentums.[6] Darunter war die 1920 in München gegründete „Wirtschaftliche Aufbau-Vereinigung“. Diese unterstützte die NSDAP finanziell und ideologisch.[7]

Im Nationalsozialismus verschmolzen diese Strömungen und Gruppen ihre rassistischen, nationalistisch-„alldeutschen“ und imperialistischen Vorstellungen und Ziele miteinander.[8] Das stärkste tragende Bindeglied ihrer vielfältigen Ideen war der Antisemitismus. Dieser zeigte sich seit der Novemberrevolution von 1918 zugleich als radikale Ablehnung der Weimarer Republik, die diese Gruppen als von Novemberverbrechern geschaffene „Judenrepublik“ denunzierten. Die Völkischen definierten ihre Weltanschauung als strikten Gegensatz zum Marxismus der Linksparteien, zum politischen Katholizismus der Zentrumspartei und zu ihrer Fiktion eines „Weltjudentums“. Teile der völkischen Bewegung vertraten auch schon Ideen von „Menschenzucht“ (Eugenik).[9]

Programmatik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

25-Punkte-Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Nationalsozialismus bildete als Sammelbewegung völkischer, rassistischer und revisionistischer Gruppen zunächst keine konsistente Ideologie. Hans Frank erklärte daher später in den Nürnberger Prozessen, es habe „so viele Nationalsozialismen wie Nationalsozialisten“ gegeben. Doch das bei der Gründung der NSDAP 1920 beschlossene 25-Punkte-Programm sollte über seine praktische Erfüllung hinaus gelten, war also zugleich Ausdruck dauerhafter nationalsozialistischer Weltanschauung.

An erster Stelle standen außenpolitische Ziele. Aus dem „Zusammenschluss aller Deutschen … zu einem Groß-Deutschland“ mit Berufung auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker leitete Punkt 2 die Aufhebung des Versailler Friedensvertrages, Punkt 3 „Land und Boden (Kolonien) zur Ernährung unseres Volkes und Ansiedlung unseres Bevölkerungsüberschusses“ ab. Dem folgten innenpolitische Forderungen nach Ausgrenzung bestimmter Bevölkerungsteile durch eine rassistische Fremdengesetzgebung:

„Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist, ohne Rücksichtnahme auf Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein.“

Daraus folgerte Punkt 6 den Ausschluss von Juden aus allen Staats- und Parteiämtern, Punkt 8 ein Einwanderungsverbot und sofortige Zwangsausweisung aller als „Nichtdeutsche“ definierten Personen, die seit 2. August 1914 eingewandert waren.

Die Leitidee der rassischen Volksgemeinschaft wurde also nach außen expansiv, nach innen als Entrechtung eines Teils der Deutschen ausformuliert. Dem folgten in Punkt 9–17 einige plakative und ressentimentgetränkte wirtschafts- und sozialpolitische Forderungen, die den Anspruch der Partei, die Interessen deutscher Arbeiter zu vertreten, zeigen sollten:

  • allgemeine Arbeitspflicht
  • „Abschaffung des arbeits- und mühelosen Einkommens“
  • Brechung der Zinsknechtschaft
  • „Einziehung aller Kriegsgewinne“
  • „Verstaatlichung aller (bisher) bereits vergesellschafteten (Trusts) Betriebe“
  • „Gewinnbeteiligung an Großbetrieben“
  • „Ausbau der Altersversorgung“
  • „Schaffung eines gesunden Mittelstandes und seine Erhaltung“
  • „Kommunalisierung der Groß-Warenhäuser und ihre Vermietung zu billigen Preisen an kleine Gewerbetreibende“
  • „eine unentgeltliche Enteignung von Boden für gemeinnützige Zwecke“
  • „Abschaffung des Bodenzinses und Verhinderung jeder Bodenspekulation“.

Punkt 18 forderte die Todesstrafe für „gemeine Volksverbrecher, Wucherer, Schieber usw. ohne Rücksichtnahme auf Konfession und Rasse“: erneut ein deutlicher Hinweis auf die gemeinte Zielgruppe, die Juden. Punkt 19 forderte den Ersatz eines angeblich „materialistischen“ römischen Rechtes durch ein „deutsches Gemeinrecht“.

Der Idee einer Einheit von Volk und Staat folgten Forderungen nach staatlichem Ausbau der Volksbildung (20), „Hebung der Volksgesundheit“ durch „körperliche Ertüchtigung“ (21), Bildung eines „Volkesheeres“ (22). Die angestrebte Abschaffung der Pressefreiheit und Einführung von Pressezensur wurde als „gesetzlicher Kampf gegen die bewußte politische Lüge und ihre Verbreitung“ (23) bemäntelt. Indem nur „Volksgenossen“ Zeitungsredakteure und Verlagseigentümer sein sollten, zeigte sich auch hier ein antisemitischer Impuls: Der Topos von der „jüdischen Weltpresse“ war unter Antisemiten seit Langem üblich. Zugleich sollten auch Kunst und Kultur von dem „zersetzenden Einfluß auf unser Volksleben“ gereinigt werden: Dem entsprach die NS-Kulturpolitik gegen die „Entartete Kunst“.

Im scheinbaren Widerspruch dazu bekräftigte Punkt 24 die Religionsfreiheit „im Staat“, allerdings nur, „so weit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen.“ Mit dem Bekenntnis zu einem „positiven Christentum“ ohne Bindung an eine bestimmte Konfession, aber in einheitlicher Frontstellung gegen einen „jüdisch-materialistischen Geist in und außer uns“ war eine Voraussetzung für den späteren Kirchenkampf genannt.

Das Programm gipfelte in der Parole „Gemeinnutz vor Eigennutz“ und der Forderung nach einer „starken Zentralgewalt des Reiches“, deren in „unbedingter Autorität“ erlassene „Rahmengesetze“ neu gebildete Stände- und Berufskammern in den Bundesstaaten durchführen sollten. Damit deutete sich die spätere Gleichschaltungspolitik gegenüber föderalen Institutionen schon an. Die Parteiführer würden „wenn nötig unter Einsatz des eigenen Lebens“ für die Programmverwirklichung eintreten.

Darré bei einer Kundgebung, Dezember 1937

Während die außen- und innenpolitischen Hauptforderungen in Punkt 1–8 präzise und konkret formuliert waren und tatsächlich ab 1933 staatlich großenteils umgesetzt wurden, blieben viele der wirtschafts- und kulturpolitischen Forderungen in Punkt 9–20 vage (11), unklar (13), skurril oder praktisch unrealisierbar (etwa der „Einzug aller Kriegsgewinne“ in Punkt 14). Diese Unklarheiten führten zu einer teilweise heftigen internen Ideologiedebatte und verschiedenen Wirtschaftsprogrammen. Otto Wagener etwa forderte die Unterstützung des Mittelstandes, Richard Walther Darré die der Bauern, Gottfried Feder verlangte die von ihm erfundene „Brechung der Zinsknechtschaft“. Hitler trug diesem Streit als Parteiführer später zum Teil Rechnung, indem er einige Programmforderungen revidierte, reduzierte oder ignorierte. 1928 reduzierte er die angekündigte Bodenreform auf Enteignung „jüdischer“ Bodenspekulationsgesellschaften. Wie die „Zinsknechtschaft gebrochen“ werden sollte, ließ er jedoch offen.

In einem Interview mit einem katalanischen Journalisten erklärte Hitler im November 1923, warum die NSDAP sich für die Entfernung der Juden aus Deutschland einsetzte: Sie ausnahmslos umzubringen, „wäre natürlich die beste Lösung“. Da dies aber wegen der zu erwartenden Reaktion des Auslands nicht möglich sei, bleibe als Lösung nur die Massenvertreibung.[10]

Mein Kampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Mein Kampf bekräftigte Hitler vor allem die außen- und bevölkerungspolitischen Ziele des NSDAP-Programms, allen voran den Anschluss Österreichs an das nunmehrige „Großdeutsche Reich“. Im Unterschied zum Kaiserreich, das mit dem britischen Weltreich als Kolonialmacht in Afrika und Fernasien zu konkurrieren versuchte, wollte Hitler Lebensraum nicht in Westeuropa und in Übersee, sondern in Osteuropa gewinnen. Damit schloss er sich wahrscheinlich geopolitischen Theorien von Rudolf Kjellén, Halford Mackinder und Karl Haushofer an, die die Eroberung und Beherrschung der Landmasse von „Eurasien“ als Schlüssel zur Weltherrschaft sahen. Auch der mittelalterliche Mythos mancher Ordensritter von einem deutschen „Drang nach Osten“ stand hinter dieser Idee.

Dabei dachte Hitler an „Russland und die ihm untertanen Randstaaten“. Um sie zu erobern, wollte er zuerst den Versailler Vertrag revidieren, dann Frankreich mit Hilfe eines Bündnisses mit Großbritannien und Italien isolieren, später ganz vernichten. Damit revidierte er Punkt 3 des NSDAP-Programms: Das Erobern von Kolonien würde England zu Protesten herausfordern. Dessen Kolonialmacht müsse Deutschland garantieren, dann würden die Briten es auf dem Kontinent gewähren lassen. Polen erwähnte Hitler hier nicht, auch die USA und Japan kamen nur am Rande vor. Diese Prioritäten waren gegenüber den Vorlieben kaiserlicher Imperialisten neu.[11]

Ein „Informationsplakat“ aus der Ausstellung Wunder des Lebens, März 1935 in Berlin

Zur Wirtschaftspolitik äußerte sich Hitler in Mein Kampf nur auf fünf Seiten. Den Punkt der Volksgesundheit dagegen führte er breit aus und brachte dabei den auch die wirtschafts- und kulturpolitischen Vorstellungen tragenden Rassismus der NS-Ideologie deutlich zur Geltung. Seine beiden untrennbar miteinander verknüpften Grundgedanken waren

  • die These von höheren und niederen Rassen, die miteinander im Kampf liegen;
  • die These, dass eine „Rassenvermischung“ schädlich für die höhere Rasse sei und diese unweigerlich schwäche und langfristig auflöse.

Diese Axiome hatten Sozialdarwinisten und Rassentheoretiker des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wie Francis Galton, Ernst Haeckel, Alfred Ploetz und Wilhelm Schallmayer begründet. Neu war nur, dass „Rassenhygiene“ erstmals zum umfassenden politischen Programm gemacht wurde. Hitler sah die „Arterhaltung“ als Hauptaufgabe des Staates und folgerte, dass dieser die „unvermischten Bestände an nordisch-germanischen Menschen“ im deutschen Volk konsequent schützen und so „langsam aber sicher zur beherrschenden Stellung emporführen“ müsse. Der starke Führerstaat müsse „den Sieg des Besseren, Stärkeren“ und die Unterordnung des „Schlechteren und Schwächeren“ fördern. Dies bedeutete konkret etwa Zwangssterilisation von Behinderten und Erbkranken, zugleich Kindergeld, billige Wohnungen und materielle Vergünstigungen für „deutsche Familien“. Die „Träger höchster Rassenreinheit“ sollten ein „Siedlungsattest“ erhalten und in noch zu erobernden „Randkolonien“ angesiedelt werden. Hitler betonte am Schluss nochmals seine Zielvorstellung:

„Ein Staat, der sich im Zeitalter der Rassenvergiftung der Pflege seiner besten rassischen Elemente widmet, muß eines Tages zum Herrn der Erde werden.“

Das Gegenbild zu dieser Vision bildete das „Weltjudentum“, das in Hitlers Verschwörungstheorie als Urheber aller negativen Zeiterscheinungen, etwa des Ersten Weltkriegs, der Niederlage darin, der Novemberrevolution und der Inflation dargestellt wurde. Dabei identifizierte er das Judentum sowohl mit dem „Finanzkapital“ in den USA als auch mit dessen weltpolitischem Gegner, dem „Bolschewismus“. Dieser globalen Übermacht scheinbar widersprechend betonte Hitler jedoch zugleich die absolute Minderwertigkeit und unterlegene Abhängigkeit der Juden von ihren arischenWirtsvölkern“ und beschrieb sie als Schmarotzer, Parasiten, Bazillen, Blutegel, Spaltpilze, Ratten usw. In allen seinen Erscheinungsformen strebe das Judentum die „Zersetzung“, „Bastardisierung“ und „Blutvergiftung“ des deutschen Volkes an: etwa durch Prostitution, Verbreitung von Geschlechtskrankheiten, Verführung ahnungsloser arischer Mädchen. Dieses pornografische Bild zu propagieren wurde Hauptaufgabe des eigens dazu gegründeten Hetzblattes Der Stürmer des Gauleiters von Franken, Julius Streicher.

Massenvernichtungslager Auschwitz-Birkenau

Im zweiten Band von Mein Kampf sprach Hitler zuletzt auch die Idee einer stellvertretenden, präventiven Judenvernichtung offen aus:[12]

„Hätte man zu Kriegsbeginn und während des Krieges zwölf- oder fünfzehntausend dieser hebräischen Volksverderber so unter Giftgas gehalten, wie hunderttausende unserer allerbesten deutschen Arbeiter aus allen Schichten und Berufen es im Felde erdulden mussten, dann wäre das Millionenopfer an der Front nicht vergeblich gewesen. Im Gegenteil: Zwölftausend Schurken zur rechten Zeit beseitigt, hätte vielleicht einer Million ordentlicher, für die Zukunft wertvoller Deutscher das Leben gerettet.“

Diese Aufgabe künftig zu vollstrecken, dazu sah Hitler sich von der „Vorsehung“ – so sein Ausdruck für Gott – bestimmt:

„Indem ich mich des Juden erwehre, erfülle ich das Werk des Herrn.“

Deshalb spricht der Historiker Saul Friedländer im Blick auf die nationalsozialistische Bewegung und ihre unmittelbaren Vorläufer von einem besonderen, über traditionelle christliche, aber auch völkische und sozialdarwinistische Judenfeindschaft hinausgehenden „Erlösungsantisemitismus“.[13]

Führerkult und Führerstaat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eger empfängt Hitler, Sudetendeutschland, Oktober 1938

In allen Staaten Europas gab es seit Beginn des 20. Jahrhunderts starke Tendenzen zu autoritären, antidemokratischen Politikkonzepten, deren Akzeptanz sich nach 1918 auch aus Enttäuschung über die pluralistische Demokratie und Massenelend speiste. Als „Führerkult“ ließ sich schon die Verehrung des Herrschers in einer Monarchie, begründet etwa mit der Idee des Gottesgnadentums, auffassen. Der Erste Weltkrieg enttäuschte das Bild vom Heldenkaiser, verstärkte bei Nationalisten aber noch die Sehnsucht nach dem heldischen Führer. Zu einem parteipolitischen Konzept machte dies der aufstrebende Faschismus: zuerst mit dem Duce Benito Mussolini in Italien, dann dem Caudillo General Franco in Spanien, aber auch im Kult um „Väterchen“ Stalin in der Sowjetunion.

Anders als in Italien begann der Personenkult um den „Führer“ schon zehn Jahre vor der „Machtergreifung“ nach dem Hitlerputsch von 1923, aus dessen Scheitern Hitler folgerte, dass die NSDAP eine straff geführte Führerpartei sein müsse und er selbst zu Deutschlands „Rettung“ bestimmt sei. Dem kam die Erwartung der Parteibasis an ihn entgegen. Der deutsche Führerkult ging also mit der Entwicklung der NSDAP zur Massenpartei einher und diente ihrer Integration, Schlagkraft und Ausdehnung. Er wurde 1933 auch nicht wie in Spanien oder Russland einer bestehenden zentralisierten Militärdiktatur zu deren Absicherung aufgepfropft, sondern zum Organisationsprinzip eines durch ersatzlose Gleichschaltung aller bestehenden Verwaltungs- und Regierungsinstitutionen geschaffenen Führerstaates. Nach dem Tode des Reichspräsidenten von Hindenburg wurde Hitler am 2. August 1934 als Führer und Reichskanzler auch Oberster Befehlshaber der Wehrmacht; seit 1938 trat auch das Regierungskabinett nicht mehr zusammen.

Anders als in der Sowjetunion, die nach Stalins Tod 1953 noch bis 1991 fortbestand, untergrub das Prinzip der „charismatischen Führerpersönlichkeit“ (Max Weber), die die rivalisierenden Kräfte in Staat und Partei durch ihren „Willen“ lenkte und orientierte, das selbständige Funktionieren der Bürokratie in Deutschland. Der lange Zeit mit Führererlassen und -verordnungen direkt regierte Staat konnte Kriegsniederlage und Tod Hitlers demzufolge nur sehr kurz überdauern. Nach Ian Kershaw stand und fiel der deutsche NS-Staat mit der Person des „Führers“.[14]

Auch das Vichy-Regime (1940–1944) im Süden Frankreichs war ein „Führerstaat“; sein Führer war Philippe Pétain.

Weitere Merkmale und Entwicklungen der NS-Ideologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Lichtdom“, Inszenierung am Reichsparteitag 1936

Weitere Hauptmerkmale des Nationalsozialismus waren:

  • die zentrale Rolle von NS-Propaganda und Massen-Inszenierungen als Mittel zur Herrschaft und ihrer Sicherung nach innen und außen.
  • Totalitarismus: Zerschlagung der Demokratie, Einparteienherrschaft, Aufhebung der Gewaltenteilung, Instrumentalisierung aller politischen Kontrollinstanzen und Medien, weitreichende Vollmachten für Geheimdienste und Denunzianten, Polizeistaat
  • Militarismus und Imperialismus: Schon während des Aufstiegs der NSDAP wurden Waffenlager eingerichtet, bewaffnete Schlägerbanden ausgebildet, die Straßengewalt ausübten, um politische Gegner einzuschüchtern. In den Jahren der Weimarer Republik konzentrierte sich die nationalsozialistische Propaganda zunächst auf den Vertragsrevisionismus, also die Forderung nach Wiederaneignung der infolge der deutschen Kriegsniederlage verlorenen Gebiete und damit nach Aufhebung oder Bruch des Versailler Vertrags. Dieser wurde als „Schmach von Versailles“ oder „Versailler Schanddiktat“ diffamiert. Von 1933 an wurde Aufrüstung betrieben, zunächst geheim, dann offen, und die vertraglichen Bindungen an Völkerbund und Völkerrecht erst unterlaufen, dann gebrochen. Sobald die Wehrmacht stark genug sein würde, plante Hitler gezielte Angriffskriege zur Wiederherstellung und Erweiterung eines auf militärische Machtentfaltung gebauten Großdeutschlands. Dabei sollte ein Land nach dem anderen isoliert und einzeln niedergekämpft werden. Das Endziel war nach Meinung der meisten Historiker die Eroberung des kontinentalen Festlands, der Sowjetunion bis zur Linie Archangelsk–Uralgebirge–Kaukasus sowie die Besiedelung dieser Gebiete durch die Deutschen, andere Forscher glauben Belege dafür zu haben, dass Hitler die (utopische) Weltherrschaft anstrebte. Die Herrschaft über die besetzten Gebiete sollte durch Vertreibung unerwünschter Bevölkerungsgruppen gestärkt werden.
  • Der „Blut-und-Boden“-Mythos, die Verherrlichung des Bauernstandes (des „Nährstands“). Manche Nationalsozialisten lehnten die Verstädterung und die zunehmende Industrialisierung ab und sehnten sich nostalgisch nach einem Land, das wie eh und je von Bauern bestellt wurde. Auch Heinrich Himmler hatte solche Gedanken, als er vorschlug, die eroberten Gebiete der Sowjetunion mit Bauern zu besiedeln, die zugleich Soldaten („Wehrbauern“) sein sollten. Russen, Ukrainer und Polen sollten die Landarbeiter, das Hauspersonal, die Bauarbeiter oder die Hilfsarbeiter stellen.
    Hungerplan: Ausgehungerte sowjetische Kriegsgefangene im KZ Mauthausen
  • Die Propagierung der Herrenrasse bzw. des Herrenvolkes, die das Recht habe, andere minderwertige Völker zu unterdrücken.
  • Männerherrschaft und Männlichkeitskult, also Propagierung von Werten wie Tapferkeit und soldatischer Härte. „Weibliche Werte“ werden bei Männern als Feigheit, Krankheit und „Zersetzung der Wehrkraft“ denunziert.
  • Verschwörungstheorie: Die wahnhafte Idee, das internationale Judentum hätte sich verschworen, um die Weltherrschaft zu erringen, wird von verschiedenen Historikern[15] als Kern des Nationalsozialismus angesehen. Diese Verschwörungstheorie tritt bereits in einem 1924 von Dietrich Eckart veröffentlichten Gespräch mit Hitler zu Tage, in dem eine ungebrochene Kontinuität der angeblichen jüdischen Machenschaften vom zweiten vorchristlichen Jahrtausend an behauptet wird.[16] In der Bildsprache der nationalsozialistischen Propaganda, etwa in den Wahlplakaten vor 1933 oder in den Karikaturen des Stürmers, wurde „der“ Jude regelmäßig in verschwörungstheoretischen Metaphern wie dem Drahtzieher hinter den Kulissen des Weltgeschehens oder der weltumspannenden Krake oder Spinne dargestellt. Und während des Kriegs gegen die Sowjetunion begründete die Wehrmacht die Umsetzung der verbrecherischen Befehle wie des Kommissarbefehls oder des Kriegsgerichtsbarkeitserlasses verschwörungstheoretisch mit der These vom jüdischen Bolschewismus: Hinter dem Sowjetsystem stehe in Wahrheit das Judentum. So wies General von Manstein am 20. November 1941 seine Truppen an, „Verständnis“ aufzubringen für die „harte Sühne am Judentum“:

„Das Judentum bildet den Mittelsmann zwischen dem Feind im Rücken und den noch kämpfenden Resten der Roten Armee und der Roten Führung […]. Das jüdisch-bolschewistische System muß ein für allemal ausgerottet werden.[17]

Kapitalismus und Antikapitalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zentrum der wissenschaftlichen Auseinandersetzung über den Charakter der nationalsozialistischen Wirtschaftsideologie steht seit jeher die Frage, ob der Nationalsozialismus kapitalistisch oder sozialistisch gewesen sei.[18]

Der deutsche Soziologe Max Horkheimer vertrat 1939 noch vor Kriegsbeginn die Position: Wer vom Kapitalismus nicht reden will, soll vom Faschismus schweigen.[19] Der marxistische Historiker Manfred Weißbecker bezeichnet in einem 2011 erschienenen Buch den Namen NSDAP als reine Demagogie, da die Partei in Wahrheit weder national noch sozialistisch gewesen sei, sondern faschistisch.[20]

Dagegen attestierte der österreichisch-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Ludwig von Mises dem faschistischen Wirtschaftsprogramm 1927 antiliberal und interventionistisch zu sein, wenn auch nicht so weitgehend wie der Bolschewismus.[21]

Die wirtschaftspolitische Ausrichtung des Nationalsozialismus wird auf verschiedenen Ebenen untersucht:

  • als Frage nach den Finanzquellen der NSDAP und den Kreisen, die Hitler an die Macht brachten,
  • als Frage nach der Bedeutung antikapitalistischer Elemente für die Ideologie der Nationalsozialisten,
  • als Frage nach der tatsächlichen Wirtschaftspolitik des NS-Regimes 1933–1945.

Finanzquellen der NSDAP[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marxisten sehen die Spendenpraxis deutscher Industrieller wie Fritz Thyssen und Emil Kirdorf und die Industrielleneingabe vom November 1932, die Reichspräsident Paul von Hindenburg aufforderte, Hitler zum Reichskanzler zu ernennen, meist als Belege für die Verantwortung der Großindustrie für die Machtübergabe an Hitler. Der DDR-Historiker Eberhard Czichon etwa meinte deshalb, dass eine „Nazi-Gruppe“ deutscher „Industrieller, Bankiers und Großagrarier Hitlers Kanzlerschaft gewollt und organisiert“ habe.[22]

Sein westdeutscher Kollege Reinhard Neebe betonte dagegen, dass die meisten deutschen Unternehmer und ihr Dachverband, der Reichsverband der Deutschen Industrie, nicht Hitler, sondern die Vorgängerregierungen von Heinrich Brüning, Franz von Papen und Kurt von Schleicher unterstützten.[23] Diese Sicht untermauerte der US-amerikanische Historiker Henry Ashby Turner mit Untersuchungen, wonach die NSDAP ihre Finanzmittel nicht vorwiegend aus Industriespenden, sondern aus Mitgliedsbeiträgen und Eintrittsgeldern bezog. Die Großindustrie habe ihr immer deutlich weniger Geld zukommen lassen als ihren Konkurrenten DNVP, DVP und Zentrum. Sie habe sich damit auch nur für den unerwünschten Fall einer NS-Machtergreifung absichern wollen.[24] Die Großunternehmer gelten daher heute kaum noch als Hauptverursacher des Aufstiegs der Nationalsozialisten und der Machtübernahme Hitlers 1932–1934.

Antikapitalismus in der NS-Ideologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Ideologie der Nationalsozialisten gab es antikapitalistische Elemente, die meist antisemitisch ausgeprägt waren. Umstritten ist, wie diese Elemente im Rahmen der NS-Propaganda einzuordnen sind, insbesondere nach Ausschaltung des Strasser-Flügels innerhalb der NSDAP.

Das 25-Punkte-Programm der Partei von 1920, das Hitler bis 1926 für „unabänderlich“ erklärte, enthielt mehrere antikapitalistische Forderungen wie Brechung der Zinsknechtschaft, Verstaatlichung von Trusts und Gewinnbeteiligung an Großbetrieben. Anfangs verwendeten führende Nationalsozialisten wie Joseph Goebbels, Gregor Strasser und sein Bruder Otto, der mit seiner Anhängerschaft die Partei bereits 1930 verließ, regelmäßig sozialistische Versatzstücke in ihren Reden. Hitler selbst hatte sich klar zum Privateigentum bekannt, in der nationalsozialistischen Praxis kam es jedoch zu zahlreichen Enteignungen von Privateigentum, so z. B. im Zuge der sogenannten „Arisierung“. Hauptsächlich betroffen von Enteignung waren Juden, aber auch nichtjüdische Emigranten und politisch Missliebige.

Albrecht Ritschl verweist auf die schrittweise Ausschaltung des sozialistischen Parteiflügels zwischen 1930 und 1934 und deutet die antikapitalistischen Töne als verkappten Antisemitismus.[25] Die enge Verbindung von Antikapitalismus und Antisemitismus in der nationalsozialistischen Propaganda zeigt sich etwa in dem Antrag, den der Vorsitzende der NSDAP-Fraktion im Reichstag am 18. Oktober 1930 stellte. Darin forderte er die Enteignung des gesamten Vermögens der „Bank- und Börsenfürsten, der seit 1. August 1914 zugezogenen Ostjuden und sonstigen Fremdstämmigen […] zum Wohl der Allgemeinheit des deutschen Volkes.“[26]

1931, auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise, forderte die NSDAP staatliche Arbeitsbeschaffungsprogramme, um die Arbeiterschaft als NSDAP-Wähler anzuwerben. Im Mai 1933 zerschlug das NS-Regime die organisierte Arbeiterbewegung in Form der Linksparteien und der Gewerkschaften. Die NSDAP betrachtete marxistische und kommunistische Gruppen innenpolitisch als Hauptgegner, so wie außenpolitisch der Bolschewismus der Hauptfeind war.

Die Alternative, der „nationale Sozialismus“, wurde als „Volksgemeinschaft“ definiert. Diese wurde als „Einheit von Volk und Staat“ unter der einheitlichen NS-Ideologie und einem „starken Staat“, gelenkt von einem „Führer“, verstanden. Die Einordnung aller Staatsbürger in die Arbeitspflicht und die rassisch definierten nationalen Interessen ließen offen, ob dazu die Produktionsverhältnisse umgestürzt werden sollten: Dieses Stichwort fehlte im 25-Punkte-Programm. Als Gegenkonzept zur Leitidee der internationalen klassenlosen Gesellschaft im Marxismus, aber auch zur individuelle Freiheiten schützenden pluralen und parlamentarischen Sozialdemokratie gedacht, unterschied es die NSDAP von den damaligen Programmen aller sozialistischen Parteien.

Verhältnis zu Privateigentum und Konkurrenzprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der in die USA emigrierte Politologe Franz L. Neumann konstatierte in seinem Buch zur Struktur und Praxis des Nationalsozialismus Behemoth von 1942/1944, dass der nationalsozialistische Herrschaftsapparat sich nicht von der Basis der privatkapitalistischen Produktionsweise gelöst, sondern einen „totalitären Monopolkapitalismus“ hervorgebracht habe.[27]

Hitlers Bekenntnis zum Privateigentum erfolgte 1919 privat[28] und 1926 im Hamburger Nationalklub öffentlich.[29] Der Berliner Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschl macht aber auf Äußerungen Hitlers aufmerksam, die er im März 1942 im Kreise seiner Adjutanten machte, das heißt ohne Zwang, seine wahren Ansichten zu kaschieren. Hitler wandte sich hier grundsätzlich „gegen anonymen Privatbesitz der Aktie. Ohne selbst etwas dazu zu tun, erhalte der Aktionär mehr Dividende, wenn die Arbeiter der Aktiengesellschaft fleißig statt faul seien oder wenn ein genialer Ingenieur an der Spitze des Betriebs stehe“.[28] Demnach wäre die häufige Ablehnung eines „raffenden“ im Gegensatz zum lobenswerten „schaffenden Kapitalismus“ von ihm ernst gemeint gewesen.

Am 26. Juni 1944 wiederum forderten Hitler und Albert Speer in Reden vor wichtigen Personen aus der Rüstungswirtschaft, darunter u. a. Walter Rohland, auf dem Obersalzberg „Selbstverantwortung“ und kündigten für die Zeit nach dem Siege eine größte Epoche für die „private Initiative der deutschen Wirtschaft“ an.[30]

Der ehemalige NSDAP-Politiker und konservativ-bürgerliche Faschismustheoretiker Hermann Rauschning attestierte Hitler in Wirtschaftsfragen eine rein „realpolitische Haltung“, die „sich […] von allen Doktrinen frei zu machen versuchte“.[31] Nach Rauschning ordnete Hitler die Wirtschaft übergeordneten politischen Zielen konsequent unter, verfolgte auf diesem Gebiet also keine prinzipiellen Ordnungsvorstellungen, sondern nur flexibel anpassbare Ziele.

Henry A. Turner kommt zu dem Schluss, dass Hitler das „liberale Konkurrenzprinzip“ und das Privateigentum bejaht habe, wenn auch nur, „weil er sie in entstellter Weise in seine sozialdarwinistische Sicht des Wirtschaftslebens einbauen konnte“.[32]

Avraham Barkai widerspricht dieser These und sieht einen extremen Antiliberalismus Hitlers und eine grundsätzliche Ablehnung des Laisser-faire-Prinzips.[33] Ein von Turner unvollständig wiedergegebenes Belegzitat in den Folgesätzen weise auf eine mit dem liberalen Konkurrenzprinzip unvereinbare Haltung hin.[34] Der von Turner unter anderem als Beleg angeführte Hermann Rauschning wurde 1984 in seiner Glaubwürdigkeit als Zeitzeuge so stark erschüttert,[35] dass Kershaw erklärte, die „Gespräche mit Hitler“ seien „ein Werk, dem man heute so wenig Authentizität zumißt, daß man es besser ganz außer acht läßt“.[36]

Auch Anselm Doering-Manteuffel interpretiert die Beseitigung der parlamentarischen Demokratie und die Errichtung des Führerstaats als „Durchbruch des revolutionären Antiliberalismus zur Staatsidee“. Goebbels’ Aussage „Das Dritte Reich löste das Zeitalter des Liberalismus ab“ ist ihm zufolge eine „Selbstverständlichkeit“, die bereits von den Zeitgenossen so empfunden wurde.[37]

Laut Jörn Axel Kämmerer lehnte Hitler die Privatisierungsbestrebungen der zwanziger Jahre ab und befürwortete vielmehr die Verstaatlichung der großen Aktiengesellschaften, der Energiewirtschaft und anderer Wirtschaftszweige. Zwar seien Verstaatlichungen bestehender Industriebetriebe nicht umgesetzt worden, jedoch seien reichseigene Unternehmen (z. B. Reichswerke Hermann Göring) gegründet worden. Diese Unternehmensgründungen sowie Weichenstellungen der Nationalsozialisten im Wirtschaftsrecht wirkten zum Teil bis heute nach.[38]

Verhältnis zum Ordoliberalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Wirtschaftswissenschaftler Ralf Ptak deuten „die vielfältigen Publikationsmöglichkeiten ordoliberaler Autoren in diesem Zeitraum auf eine nationalsozialistische Duldung gegenüber dem ordoliberalen Projekt“ hin.[39] Der Wirtschaftswissenschaftler Nils Goldschmidt widerspricht Ptaks Schlussfolgerung und führt die Schrift „Nationalökonomie – wozu?“ (1938) von Walter Eucken als Beispiel für ein Publikationsverbot an. Ferner weist Goldschmidt auf ordoliberalen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, wie etwa durch die Freiburger Kreise hin.[40] Hauke Janssen schreibt, dass „vor allem die Freiburger“ Widerstand gegen die interventionistischen und zentralverwaltungswirtschaftlichen Tendenzen im Nationalsozialismus geleistet hätten.[41]

Egalitäre Prinzipien und Verhältnis zum Sozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich August von Hayek hebt hervor, dass sich Nationalsozialismus und Sowjetkommunismus in diktatorischen und antiliberalen Grundzügen ähnelten.[42] Für Hayek weisen Sozialismus und Nationalsozialismus die gleichen totalitären Tendenzen auf, um ihre – durchaus unterschiedlichen – Ziele zu verfolgen. Beide seien, da sie sich des Mittels zentraler Planung bedienten, Varianten des Kollektivismus, dessen Eigendynamik zur Zerstörung von Wohlstand, Demokratie und Rechtsstaat führe.[43]

Rainer Zitelmann versteht Hitler als „Revolutionär“, dem die Verbesserung der Aufstiegschancen der Arbeiter, soweit sie seinen Rassevorstellungen entsprachen, ein ehrliches Anliegen gewesen sei. Dabei sei es ihm nicht „um die Ermöglichung der bestmöglichen Entfaltung des Individuums, sondern um die Optimierung des Nutzens für die deutsche Volksgemeinschaft“ gegangen.[44] Gegenüber der Wirtschaft habe er einen „Primat der Politik“ angestrebt, der „auf eine Revolutionierung des Verhältnisses von Politik und Ökonomie“ hinausgelaufen sei. Das kapitalistische Wirtschaftssystem habe Hitler durch eine gemischte Wirtschaftsordnung ersetzen wollen, in welcher markt- und planwirtschaftliche Elemente zu einer neuen Synthese vereint wären. Die vom Nationalsozialismus ausgelöste „soziale Revolution“ sei durchaus ernst zu nehmen. Gegen diese These wandten Wolfgang Wippermann und Michael Burleigh indirekt ein, dass sie den rassistischen und damit reaktionären Charakter des NS-Regimes über Gebühr herunterspiele.[45]

Laut Joachim Fest ist „die Diskussion über den politischen Standort des Nationalsozialismus nie gründlich geführt worden“. Stattdessen habe man „zahlreiche Versuche unternommen, jede Verwandtschaft von Hitlerbewegung und Sozialismus zu bestreiten“. Zwar habe Hitler keine Produktionsmittel verstaatlicht, aber „nicht anders als die Sozialisten aller Schattierungen die soziale Gleichschaltung vorangetrieben“.[46]

Auch nach Ansicht von Götz Aly versuchte das NS-Regime, das er als „Gefälligkeitsdiktatur“ bezeichnet, durch soziale Fürsorge egalitäre Prinzipien zu verwirklichen.[47] Das Programm der NSDAP stütze sich auf zwei mit dem Antisemitismus kombinierbare Gleichheitsideen: Einer der Grundgedanken war der der ethnischen Homogenität, zum anderen versprachen sie als „nationale Sozialisten“ mehr soziale Gleichheit. Neuere Arbeiten identifizieren vor allem den Reichsarbeitsdienst, die Hitlerjugend und das Militär als Bereiche, in denen tatsächlich versucht wurde, dieses Versprechen in die Tat umzusetzen.[48] Dieser egalitäre Anspruch bezog sich im Unterschied zum Marxismus aber nicht auf die gesamte Bevölkerung, sondern beschränkte sich auf „das ethnisch definierte Großkollektiv deutsches Volk“.[49]

Wirtschaftspolitik des NS-Regimes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umstritten ist, inwieweit die wirtschaftspolitischen praktischen Maßnahmen des NS-Regimes einem nationalsozialistischen wirtschaftspolitischen Leitbild entsprachen oder einfach „den pragmatischen Anforderungen der Aufrüstungs- und Kriegspolitik des Regimes geschuldet“ waren (vgl. auch Kriegswirtschaft).[50] Nach Willi Albers griffen aufgrund der Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg und dem Scheitern einer zu Anfang des Zweiten Weltkriegs in einzelnen Ländern versuchten liberalen Kriegswirtschaftspolitik alle am Zweiten Weltkrieg beteiligten Staaten zu dirigistischen Maßnahmen.[51] Markus Albert Diehl weist darauf hin, dass schon zur Zeit der Weimarer Republik angesichts massiver ökonomischer Probleme zu staatsdirigistischen Maßnahmen gegriffen wurde, z. B. wurden Devisen bewirtschaftet.[52]

Insgesamt sind die Befunde angesichts der von 1933 bis 1945 tatsächlich praktizierten Wirtschaftspolitik widersprüchlich. Auf der einen Seite spricht die Reprivatisierung der in der Bankenkrise 1931 de facto verstaatlichten Großbanken für eine prokapitalistische Haltung der Regierung. Auf der anderen Seite ließen u. a. nach Avraham Barkai, Timothy Mason und Dietmar Petzina die dirigistischen Eingriffe in die Wirtschaft unter Hjalmar SchachtsNeuem Plan“ (1934), unter dem Vierjahresplan (1936) und vollends die Kriegswirtschaft unter Rüstungsminister Albert Speer (ab 1942) vom freien Unternehmertum wenig übrig. Gemäß dem Wirtschaftsziel Autarkie wurde die freie Marktwirtschaft in der Landwirtschaft 1933 mit dem Reichsnährstand praktisch abgeschafft, wobei in den 30er Jahren auch in anderen europäischen Staaten in der Landwirtschaft planwirtschaftliche Politik sich ausweitete.[53] Im Zeichen der Aufrüstung der Wehrmacht wurde für zahlreiche Produkte der Preismechanismus durch Rationierung ersetzt. Dies betraf beispielsweise Stahl, Devisen, Kapitalverkehr und den Arbeitsmarkt.[54]

Der Historiker Klaus Hildebrand fasst den Stand der Forschung in Oldenbourg Grundriss der Geschichte so zusammen: „Zwar blieben die Betriebe in privaten Händen der Unternehmer, ohne Zweifel stiegen auch die finanziellen Erträge aus der Rüstungskonjunktur. Doch wurde das für eine kapitalistische Wirtschaft verbindliche Prinzip der Zweck-Mittel-Rationalität im Banne der Rüstungsanforderungen und des Autarkieprinzips auf Befehl Hermann Görings mehr und mehr außer Kraft gesetzt.“[55] Nach Adam Tooze hatten die großen Banken nie weniger Einfluss in der deutschen Geschichte als zwischen 1933 und 1945, der Einfluss der Großindustrie („big business“) wurde schon in der Weltwirtschaftskrise 1929 gegenüber dem Staat geschwächt, erst recht im Nationalsozialismus; trotzdem verblieb der Privatindustrie eine Machtgrundlage, weil das nationalsozialistische Regime für seine Ziele, insbesondere Kriegsrüstung, auf sie angewiesen blieb.[56]

Dietmar Petzina formuliert: „Das NS-System entzieht sich einer eindeutigen Zuordnung zu den ordnungspolitischen Kategorien Zentralverwaltungswirtschaft und Marktwirtschaft.“ Die Wirtschaftsordnung wandelte sich „von einer korporatistischen Wirtschaft hin zu einer staatlichen Kommandowirtschaft, in der das unternehmerische Gewinnprinzip zwar nicht ausgeschaltet, die wesentlichen Verfügungsrechte jedoch nachhaltig eingeschränkt waren“. Nach Adam Tooze wurde ausländisches Kapital in Deutschland (z. B. Opel, Ford, Anteile an IG Farben) nicht enteignet. Ein Kapitalabzug war aber wegen der Kapitalverkehrskontrollen nur mit großen Verlusten möglich, sodass ausländisches Kapital seine Gewinne notgedrungen in Deutschland wieder investierte.[57] Gerold Ambrosius stellt fest: „Bis zum Kriegsbeginn war der Grundstein für den Übergang zu einer zentralen Planung und Lenkung gelegt.“[58]

Gestützt wird diese These von aktuellen ordnungstheoretischen Untersuchungen: Michael von Prollius beschreibt das NS-Wirtschaftssystem als „Ergebnis unablässiger Neu- und Umorganisation […] und zahllosen Lenkungs- und Bürokratisierungsmaßnahmen“;[59] für Markus Albert Diehl „entfernte sich die deutsche Wirtschaftsordnung unter der nationalsozialistischen Herrschaft immer weiter vom Idealtyp der Marktwirtschaft und entsprach schließlich weitgehend dem Idealtyp der Zentralplanwirtschaft“.[52] Nach Götz Aly und Susanne Heim trat die propagierte Förderung des Mittelstandes in der Praxis hinter der wirtschaftlichen Rationalisierung zurück, was zu Bankrott und Schließung zahlreicher mittelständischer Betriebe führte.[60] Ideologisch wurde die Einbindung der Privatwirtschaft in die deutsche Kriegswirtschaft unter Reichsminister für Bewaffnung und Munition Fritz Todt als Anwendung der Prinzipien „Führertum“ und „Unternehmertum“ dargestellt.[61]

Planungen für die Nachkriegszeit waren einerseits verboten, andererseits, so der Historiker Bernhard Löffler, beauftragte die „Reichsgruppe Industrie“ 1943 Ludwig Erhard mit wirtschaftspolitischen Planungen für die Zeit nach dem absehbar verlorenen Krieg. Diese waren „an einem marktwirtschaftlichen Konzept ausgerichtet“ und standen „damit im Gegensatz zum NS-System“. Industrie und staatliche Stellen wie das Reichswirtschaftsministerium und das von Hans Kehrl geleitete Planungsamt im Reichsministerium für Bewaffnung und Munition planten, den Übergang von der Kriegs- und Lenkungswirtschaft zur Friedens- und Marktwirtschaft behutsam durchzuführen. Im Reichswirtschaftsministerium hielt Otto Ohlendorf seine „schützende Hand über die marktwirtschaftliche Nachkriegsplanung“ und zeigte sich „gegenüber der Neugestaltung einer liberaleren, unternehmensfreundlichen Marktordnung bei allen tiefgehenden weltanschaulichen Unterschieden erstaunlich aufgeschlossen […]“.[62] An die Stelle des bürokratischen Lenkungsapparates müsse im Frieden ein „aktives und wagemutiges Unternehmertum“ treten, so Ohlendorf. Ohlendorf selbst wurde von Himmler geschützt, der die seiner Auffassung nach „total bolschewistische“ Wirtschaftslenkung Speers ablehnte.[63]

Das Verhältnis zu den Gewerkschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Frühjahr 1933 ordnete Adolf Hitler den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag mit dem Namen „Tag der deutschen Arbeit“ an. Damit wurde eine Gewerkschaftsforderung ausgerechnet von der Regierung erfüllt, die von den Gewerkschaften strikt abgelehnt wurde. Die Gewerkschaften riefen zur Teilnahme an den Maiveranstaltungen auf, da sie sich als Initiatoren des Maigedankens fühlten. Das offizielle Programm war schon stark durch die Nationalsozialisten geprägt: „6 Uhr Wecken durch die SA-Kapellen. 8 Uhr Flaggenhissung in den Betrieben, Abmarsch zum Exerzierplatz, 9 Uhr Übertragung der Kundgebung von dem Lustgarten in Berlin auf die öffentlichen Plätze der Städte. 10.45 Uhr Staatsakt der Hessischen Regierung (…), Empfang einer Arbeiterdelegation aus den drei Hessischen Provinzen. (…) Gemeinsamer Gesang des ,Liedes der Arbeiter'. (…) 7.30 Uhr Übertragung von dem Tempelhofer Feld, Berlin: Manifest des Reichskanzlers Adolf Hitler, ‚Das erste Jahr des Vierjahresplanes‘. Anschließend Unterhaltungsmusik und Deutscher Tanz. 12 Uhr: Übertragung der Rede des Ministerpräsidenten Hermann Göring. (…) Ehemals marxistische Gesang-, Turn- und Sportvereine können an den Zügen teilnehmen, jedoch ist die Mitführung marxistischer Fahnen oder Symbole zu unterlassen.“ Das böse Erwachen für die Gewerkschaften kam einen Tag später, als die „NSDAP die Führung der roten Gewerkschaften übernahm“: „Die seitherigen marxistischen Führer in Schutzhaft – Ein 3-Millionen-Konto des früheren Reichstagspräsidenten Löbe gesperrt – Die Rechte der Arbeiter gesichert – Die Gebäude der Freien Gewerkschaften besetzt“, titelten die bereits im ganzen Reich gleichgeschalteten Zeitungen.[64]

Verhältnis zur Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Briefmarke von 1943

Die Nationalsozialisten vertraten keine einheitliche Religiosität. Einige propagierten als Deutsche Christen (DC) einen nationalistisch-antisemitischen Protestantismus, andere einen rassistischen Neopaganismus mit Bezügen zur germanischen Mythologie. So verlangte der NS-Ideologe Alfred Rosenberg in seinem Hauptwerk Der Mythus des 20. Jahrhunderts eine Ablösung des Christentums durch eine Religion von „Blut und Boden“. Ein besonders scharfer Kritiker des Christentums in der NSDAP war der Reichsführer SS Heinrich Himmler. Himmler sah in der Überwindung des Christentums und in der Wiederbelebung einer „germanischen“ Lebensweise eine zentrale Aufgabe der SS.[65]

Nationalsozialismus als politische Religion?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1938/39 hat der deutsch-amerikanische Politologe Eric Voegelin den Nationalsozialismus erstmals systematisch als politische Religion interpretiert.[66] Eine wichtige Rolle spielte dabei die zeitgenössische Darstellung Hitlers als unfehlbare, nahezu gottgleiche Figur – eine Sichtweise, die u. a. durch den Film Triumph des Willens der Regisseurin Leni Riefenstahl propagiert wurde. Seit den 1990er Jahren haben Historiker wie Emilio Gentile oder Michael Burleigh diesen Interpretationsansatz aufgegriffen und ausgebaut.[67]

Diese Interpretation ist in der historischen Forschung allerdings umstritten.[68] So argumentiert Hans Günter Hockerts, die Nationalsozialisten hätten zwar eine Art politischer Religion geschaffen, um „heimatlos gewordene religiöse Energie“ zu binden, der Völkermord an den Juden habe jedoch auf ethnisch und eugenisch begründetem Rassismus beruht. Gegen eine Interpretation des Nationalsozialismus als Religion spreche vor allem die Abwesenheit von Transzendenzvorstellungen.[69]

Verhältnis zum Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das NSDAP-Programm von 1920 bejahte ein „Positives Christentum“, definiert als „Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen.“ Die Formulierung wurde damals als Toleranz und Unparteilichkeit gegenüber den christlichen Konfessionen im Rahmen der Staatsräson und des Gemeinwohls missverstanden und begrüßt, obwohl Hitler bereits 1925 eine Drohung gegen politische Aktivität von Christen in anderen Parteien als der NSDAP damit verband. Tatsächlich ordnete der Programmpunkt das Christentum dem Rassismus unter und vereinnahmte es für den Antisemitismus, ausgedrückt als „Kampf gegen die jüdisch-materialistische Weltauffassung“, und für die vom autoritären Staat gelenkte „Volksgemeinschaft“, ausgedrückt als „Gemeinnutz vor Eigennutz“. Hitler bejahte das Christentum in seinen Regierungserklärungen vom 1. Februar und 23. März 1933 nur aus machttaktischen Motiven, um die Unterstützung der Großkirchen für den Aufbau des gleichgeschalteten „Führerstaats“ zu erhalten. Die Kirchen haben diese Unterstützung bereitwillig geleistet und den Widerspruch zur eigenen universalen Lehre erst allmählich im Kirchenkampf (ab 1934) erkannt und ausgesprochen.[70]

Der Nationalsozialismus verstand seine rassistische Ideologie als vom Führerstaat in allen Gesellschaftsbereichen durchzusetzende „Weltanschauung“. Dieser totalitäre Absolutheitsanspruch tendierte auf Konflikte mit anderen „Bekenntnissen“. Einerseits garantierte das NSDAP-Programm wie auch Hitler in „Mein Kampf“ den Großkirchen den Bestandschutz und innerkirchliche Selbstverwaltung, andererseits strebte man ihre Begrenzung auf unpolitische Belange und weitreichende Eingriffe in kirchliche Strukturen an. So versuchten die DC seit 1933, die Deutsche Evangelische Kirche (DEK) im Sinne einer konfessionslosen, zentral gelenkten Reichskirche zu vereinheitlichen und ideologisch dem Nationalsozialismus anzugleichen. Das Alte Testament wiesen sie als „Verjudung“ des Christentums zurück und versuchten, es abzuschaffen. Als dieser Versuch im Kirchenkampf scheiterte, wandte sich das NS-Regime von den DC ab.

Hitler gewährte dem Vatikan und den deutschen Bischöfen 1933 im Reichskonkordat die Freiheit des Bekenntnisses, konfessionelle Schulen und Universitäten, solange die römisch-katholische Kirche dafür auf jegliche politische Aktivität verzichte. Die katholische Zentrumspartei löste sich auf, nachdem sie dem Ermächtigungsgesetz zugestimmt und so Hitlers Diktatur die notwendige verfassungsändernde Mehrheit mit verschafft hatte. Als die Kirchen ab 1940 einigen Massenmorden des NS-Regimes widersprachen, stärkte Hitler die kirchenfeindlichen Kräfte in der NSDAP und erlaubte ihnen in eroberten Gebieten wie dem Warthegau, die Kirchen zu entmachten, indem diese von Körperschaften öffentlichen Rechts zu bloßen Religionsvereinen herabgestuft wurden.

Anders als die DC glaubte Hitler nicht, dass sich die „jüdische Wurzel“ des Christentums kappen und dieses vollständig „entjuden“ lasse. Hitler unterstützte daher intern die Kritiker des Christentums in der NSDAP. Er äußerte diesen Standpunkt aber bewusst nie öffentlich, weil er befürchtete, seinen Rückhalt in der Bevölkerung zu verlieren.[71] Eine langfristige Beseitigung des Christentums kann daher als politisches Fernziel des Nationalsozialismus angenommen werden.

„Gottgläubigkeit“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1936 initiierten die Nationalsozialisten eine Kirchenaustrittsbewegung. Zwischen 1937 und 1939 verlor die evangelische Kirche mehr als eine Million Mitglieder. Auch die katholische Kirche wurde in dieser Zeit durch zahlreiche Austritte geschwächt.[72] Ideologisch begleitet wurde die Austrittsbewegung durch Schriften des Parteiideologen Alfred Rosenberg, insbesondere durch seinen Mythus des 20. Jahrhunderts,[73] sowie durch Veröffentlichungen Erich Ludendorffs und seiner Ehefrau Mathilde. Der Ausdruck „gottgläubig“, gedacht als positiver Gegensatz zu „ungläubig“, sollte echt-religiöse oder nur scheinbar-religiöse, konfessionell ungebundene Personen mit ideologischer Nähe zum Nationalsozialismus positiv kennzeichnen.[74]

„Gottgläubig“ war gemäß Philosophischem Wörterbuch von 1943 definiert als „amtliche Bezeichnung für diejenigen, die sich zu einer artgemäßen Frömmigkeit und Sittlichkeit bekennen, ohne konfessionell-kirchlich gebunden zu sein, andererseits aber Religions- und Gottlosigkeit verwerfen“.[75]

Die Einführung des Begriffs für alle kirchlich nicht gebundenen, aber nicht glaubenslosen „Volksgenossen“ wird als der Versuch gesehen, eine religiöse Identifikationsformel für Funktionäre und Mitglieder der NSDAP sowie der „Deutschgläubigen Bewegung“ jenseits der Kirchen und sonstigen Glaubensgemeinschaften zu schaffen.[76] Da sowohl die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft als auch „Freidenkertum“ im Nationalsozialismus nicht als karrierefördernd galten, bot die durch Erlass des Reichsinnenministers vom 26. November 1936 offiziell eingeführte Bezeichnung „Gottgläubig“ für konfessionslose Nationalsozialisten einen Ausweg,[77] um so zu dokumentieren, dass man durch einen Kirchenaustritt nicht automatisch „ungläubig“ bzw. freidenkerisch-liberal werde.[78]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nationalsozialismus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
WiktionaryWiktionary: Nationalsozialismus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Aufarbeitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dokumente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundinformationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Debatte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Materialien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Opfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Albrecht Tyrell: Führer befiehl… Selbstzeugnisse aus der Kampfzeit der NSDAP. Gondrom, Bindlach 1991, S. 119 u. ö.
  2. Joachim Fest: Hitler. Eine Biographie. 8. Aufl. 2006, S. 411.
  3. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Band 4: Vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914–1949. Beck, München 2003, S. 543.
  4. Nazi. In: Friedrich Kluge, Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24. Auflage, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2002, ISBN 3-11-017473-1 (Online Etymology Dictionary: Nazi).
  5. Richard Pipes: Russia under the Bolshevik Regime. 1994, ISBN 0-679-76184-5, S. 101 und 258; Johannes Baur: Die Russische Kolonie in München 1900–1945: deutsch-russische Beziehungen im 20. Jahrhundert. Harrassowitz Verlag, 1998, ISBN 3-447-04023-8, S. 199; Michael Kellogg: The Russian roots of Nazism. White émigrés and the making of national socialism 1917–1945. Cambridge University Press, Cambridge 2005, ISBN 0-521-84512-2, S. 227.
  6. Hans-Heinrich Wilhelm: Die „nationalkonservativen Eliten“ und das Schreckgespenst vom „jüdischen Bolschewismus“. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaften. 43 (1995), S. 333–349.
  7. Michael Kellogg: The Russian roots of Nazism. Cambridge 2005, S. 243 und 275; Ernst Piper: Alfred Rosenberg: Hitlers Chefideologe. Pantheon, München 2007, ISBN 978-3-570-55021-2, S. 62.
  8. Uwe Puschner, Clemens Vollnhals: Die völkisch-religiöse Bewegung im Nationalsozialismus. Forschungs- und problemgeschichtliche Perspektiven. In: Dies. (Hrsg.): Die völkisch-religiöse Bewegung im Nationalsozialismus. Eine Beziehungs- und Konfliktgeschichte. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2012, S. 14.
  9. Uwe Puschner: Grundzüge völkischer Rassenideologie. Heidelberg 2002, S. 61 ff.
  10. Zitiert bei Christian Hartmann, Thomas Vordermayer, Othmar Plöckinger, Roman Töppel (Hrsg.): Hitler, Mein Kampf. Eine kritische Edition. Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, München 2016, Bd. 1, S. 208.
  11. Enzyklopädie des Nationalsozialismus. 1998, S. 15 f.
  12. Beide Zitate in: Enzyklopädie des Nationalsozialismus. 1998, S. 14.
  13. Saul Friedländer: Das Dritte Reich und die Juden. dtv, 2000, S. 87–128.
  14. Enzyklopädie des Nationalsozialismus. S. 22–25.
  15. So z. B. Wolfram Meyer zu Uptrup: Kampf gegen die „jüdische Weltverschwörung“. Propaganda und Antisemitismus der Nationalsozialisten 1919 bis 1945. Metropol, Berlin 2003, und Wolfgang Wippermann: Agenten des Bösen. Verschwörungstheorien von Luther bis heute. be.bra. Verlag, Berlin 2007, S. 78–93.
  16. Dietrich Eckart: Der Bolschewismus von Moses bis Lenin. Zwiegespräch zwischen Adolf Hitler und mir. München 1924.
  17. Zit. nach Omer Bartov: Hitlers Wehrmacht. Soldaten, Fanatismus und die Brutalisierung des Krieges. Rowohlt TB, Reinbek bei Hamburg 1995, ISBN 3-499-60793-X, S. 36.
  18. Hauke Janssen: Nationalökonomie und Nationalsozialismus: Die deutsche Wirtschaftslehre in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts (= Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Bd. 10), 3. Auflage, Metropolis-Verlag, 2009, ISBN 978-3-89518-752-0, S. 119.
  19. Max Horkheimer: Die Juden und Europa. In: Zeitschrift für Sozialforschung 8 (1939), S. 115.
  20. Manfred Weißbecker: Das Firmenschild: Nationaler Sozialismus. Der deutsche Faschismus und seine Partei 1919 bis 1945. PapyRossa Verlag, Köln 2011, ISBN 978-3-89438-467-8.
  21. Ludwig von Mises, Liberalism, ISBN 978-1-61016-408-5, S. 51: „Many people approve of the methods of Fascism, even though its economic program is altogether antiliberal and its policy completely interventionist, because it is far from practicing the senseless and unrestrained destructionism that has stamped the Communists as the archenemies of civilization. Still others, in full knowledge of the evil that Fascist economic policy brings with it, view Fascism, in comparison with Bolshevism and Sovietism, as at least the lesser evil.“
  22. Eberhard Czichon: Wer verhalf Hitler zur Macht? Köln 1967, S. 54, zitiert nach Eberhard Kolb und Dirk Schumann: Die Weimarer Republik (=Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Bd. 16). 8. Auflage, Oldenbourg, München 2013, ISBN 978-3-486-71877-5, S. 273 (abgerufen über De Gruyter Online).
  23. Reinhard Neebe: Großindustrie, Staat und NSDAP 1930–1933. Paul Silverberg und der Reichsverband der Deutschen Industrie in der Krise der Weimarer Republik. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1981 (PDF; 6,55 MB).
  24. Henry Ashby Turner: Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers. Siedler Verlag, Berlin 1985.
  25. Albrecht Ritschl: Zum Verhältnis von Markt und Staat in Hitlers Weltbild. In: Uwe Backes, Eckhard Jesse, Rainer Zitelmann (Hrsg.): Die Schatten der Vergangenheit. Impulse zur Historisierung des Nationalsozialismus. Propyläen Verlag, Frankfurt a. M./Berlin 1990, S. 254 u. ö.
  26. Manfred Overesch: Die Weimarer Republik (= Droste Geschichts-Kalendarium: Politik – Wirtschaft – Kultur. Chronik deutscher Zeitgeschichte Band 1). Droste Verlag, Düsseldorf 1982, S. 494.
  27. Helmut Dubiel, Alfons Söllner: Die Nationalsozialismusforschung des Instituts für Sozialforschung – ihre wissenschaftsgeschichtliche Stellung und ihre gegenwärtige Bedeutung. In: Dies. (Hrsg.): Wirtschaft, Recht und Staat im Nationalsozialismus. Analysen des Instituts für Sozialforschung 1939–1942. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1981, S. 16 ff.
  28. a b Henry Picker: Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier. Ullstein, Berlin 1993, ISBN 3-550-07615-0, S. 136.
  29. Werner Jochmann: Im Kampf um die Macht. Hitlers Rede vor dem Hamburger Nationalklub von 1919. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt a. M. 1960.
  30. Adam Tooze: Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus. Aus dem Englischen von Yvonne Badal. Bonn 2007, S. 727 f.
  31. Herrmann Rauschning: Die Revolution des Nihilismus. Kulisse und Wirklichkeit im Dritten Reich. Europa Verlag, Zürich/New York 1938, S. 41.
  32. Henry A. Turner: Hitlers Einstellung zu Wirtschaft und Gesellschaft vor 1933. In: Geschichte und Gesellschaft (GuG) 2, 1976, S. 95.
  33. Hauke Janssen: Nationalökonomie und Nationalsozialismus: Die deutsche Wirtschaftslehre in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts, 3. Aufl., 2009, S. 121.
  34. Avraham Barkai: Sozialdarwinismus und Antiliberalismus in Hitlers Wirtschaftskonzept. Zu Henry A. Turners Jr. »Hitlers Einstellung zu Wirtschaft und Gesellschaft vor 1933«. In: Geschichte und Gesellschaft. Band 3 (1977), S. 406–417, hier S. 409.
  35. Wolfgang Hänel: Hermann Rauschnings „Gespräche mit Hitler“: Eine Geschichtsfälschung. Veröffentlichung der Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt, 7. Band 1984.
  36. Ian Kershaw: Hitler 1889–1936. Stuttgart 2000, S. 10.
  37. Anselm Doering-Manteuffel: Die deutsche Geschichte in den Zeitbögen des 20. Jahrhunderts. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 3/2014, S. 332.
  38. Jörn Axel Kämmerer: Privatisierung: Typologie – Determinanten – Rechtspraxis – Folgen. Mohr Siebeck, 2001, ISBN 3-16-147515-1, S. 72–73.
  39. Ralf Ptak: Vom Ordoliberalismus zur sozialen Marktwirtschaft. VS Verlag, Wiesbaden 2004, S. 64.
  40. Nils Goldschmidt: Buchbesprechung: Vom Ordoliberalismus zur sozialen Marktwirtschaft – von Ralf Ptak. In: ORDO – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft. Band 56, Lucius & Lucius, Stuttgart 2005, S. 319–323.
  41. Hauke Janssen: Nationalökonomie und Nationalsozialismus: Die deutsche Wirtschaftslehre in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts, 3. Aufl., 2009, S. 27.
  42. Friedrich August von Hayek: Der Weg zur Knechtschaft. München 1981. (zuerst 1944).
  43. Ingo Pies, in: F.A. von Hayeks konstitutioneller Liberalismus (= Konzepte der Gesellschaftstheorie, Bd. 9). Mohr Siebeck, 2003, ISBN 3-16-148218-2, S. 9.
  44. Rainer Zitelmann: Hitler. Selbstverständnis eines Revolutionärs. Darmstadt 1990, S. 491.
  45. Wolfgang Wippermann, Michael Burleigh: The racial state. Germany 1933–1945. Cambridge University Press 1991, S. 378 ff.
  46. Joachim Fest: War Adolf Hitler ein Linker?, taz.de vom 27. September 2003.
  47. Götz Aly: Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus. Fischer, Frankfurt a. M. 2006, ISBN 3-596-15863-X.
  48. Michael Grüttner: Brandstifter und Biedermänner. Deutschland 1933–1939, Klett-Cotta, Stuttgart 2015, S. 298 ff.
  49. Wolf Gruner, Götz Aly (Hrsg.): Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945. Band 1: Deutsches Reich 1933–1937. Oldenbourg, München 2008, ISBN 978-3-486-58480-6, S. 26.
  50. Letzteres vertritt in ihrem Resümee Friederike Sattler: Wirtschaftsordnung im Übergang: Politik, Organisation und Funktion der KPD/SED im Land Brandenburg bei der Etablierung der zentralen Planwirtschaft in der SBZ/DDR 1945–52. Band 1 (= Diktatur und Widerstand. Wirtschaftsordnung im Übergang: Politik, Organisation und Funktion der KPD/SED im Land Brandenburg bei der Etablierung der zentralen Planwirtschaft in der SBZ/DDR 1945–52, Bd. 5). Lit Verlag, Münster 2002, ISBN 3-8258-6321-2, S. 65.
  51. Willi Albers: Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft. Band 6, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1981, ISBN 3-525-10259-3, S. 508.
  52. a b Markus Albert Diehl: Von der Marktwirtschaft zur nationalsozialistischen Kriegswirtschaft. Die Transformation der deutschen Wirtschaftsordnung 1933–1945 (= Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Nr. 104). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2005, S. 179.
  53. Vgl. Adam Tooze, Wages of Destruction: The Making and Breaking of the Nazi Economy. 2006, hier nach Taschenbuchausgabe 2007, S. 186 ff.
  54. Adam Tooze: Wages of Destruction: The Making and Breaking of the Nazi Economy. 2007, S. 260 ff.
  55. Klaus Hildebrand: Das Dritte Reich (= Oldenbourg Grundriss der Geschichte. Band 17). München 1991, S. 170.
  56. Adam Tooze: Wages of Destruction: The Making and Breaking of the Nazi Economy. 2007, S. 110 ff.
  57. Adam Tooze: Wages of Destruction: The Making and Breaking of the Nazi Economy. 2007, S. 132 ff.
  58. Friederike Sattler: Wirtschaftsordnung im Übergang: Politik, Organisation und Funktion der KPD/SED im Land Brandenburg bei der Etablierung der zentralen Planwirtschaft in der SBZ/DDR 1945–52. Band 1 (= Diktatur und Widerstand. Wirtschaftsordnung im Übergang: Politik, Organisation und Funktion der KPD/SED im Land Brandenburg bei der Etablierung der zentralen Planwirtschaft in der SBZ/DDR 1945–52, Bd. 5). Lit Verlag, Münster 2002, S. 61 f.
  59. Michael von Prollius: Das Wirtschaftssystem der Nationalsozialisten 1933–1939. Steuerung durch emergente Organisation und Politische Prozesse. Paderborn 2003.
  60. Götz Aly, Susanne Heim: Vordenker der Vernichtung – Auschwitz und die deutschen Pläne für eine neue europäische Ordnung. Frankfurt a. M. 1997, ISBN 3-596-11268-0, S. 24 f.
  61. Vgl. Adam Tooze: Wages of Destruction: The Making and Breaking of the Nazi Economy. 2007, S. 353.
  62. Bernhard Löffler: Soziale Marktwirtschaft und administrative Praxis: das Bundeswirtschaftsministerium unter Ludwig Erhard (= Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Beih. 162). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-515-07940-8, S. 56 ff.
  63. Vgl. Michael Brackmann: Der Tag X. In: Handelsblatt. 25. Juni 2006.
  64. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007. (PDF 8,61 MB) Frisches Birkengrün, wehende Fahnen. S. 66, archiviert vom Original am 5. Oktober 2016; abgerufen am 28. Dezember 2014.
  65. Peter Longerich: Heinrich Himmler. Biographie, München 2008, S. 274.
  66. Eric Voegelin: Die politischen Religionen, Stockholm 1939.
  67. Michael Burleigh, Die Zeit des Nationalsozialismus. Eine Gesamtdarstellung, Frankfurt a. M. 2000.
  68. Vgl. die unterschiedlichen Beiträge in: Hans Maier (Hrsg.), Totalitarismus und Politische Religionen. Konzepte des Diktaturvergleichs, 3 Bde., Paderborn 1996/1997/2003.
  69. Hans Günter Hockerts: War der Nationalsozialismus eine politische Religion? In: Klaus Hildebrand (Hrsg.): Zwischen Politik und Religion: Studien zur Entstehung, Existenz und Wirkung des Totalitarismus. Oldenbourg, 2003, ISBN 3-486-56748-9, S. 45 ff.
  70. Friedrich Zipfel: Kirchenkampf in Deutschland 1933–1945. Religionsverfolgung und Selbstbehauptung der Kirchen in der nationalsozialistischen Zeit. Walter de Gruyter, Berlin 1965, ISBN 3-11-000459-3, S. 1–4.
  71. Michael Grüttner: Brandstifter und Biedermänner. Deutschland 1933–1939, Klett-Cotta, Stuttgart 2015, S. 392.
  72. Vgl. die Tabelle 22 in: Michael Grüttner: Das Dritte Reich 1933–1939, Stuttgart 2014 (=Handbuch der deutschen Geschichte 19), S. 453.
  73. Harald Iber: Christlicher Glaube oder rassischer Mythus. 1987.
  74. Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes, Moshe Zimmermann: Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik. Karl Blessing Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89667-430-2, S. 157.
  75. Philosophisches Wörterbuch. Kröners Taschenausgabe, Band 12, 1943, S. 206. Zitiert in Cornelia Schmitz-Berning, 2007, S. 281 ff.
  76. Gerhard Krause, Horst Robert Balz: Theologische Realenzyklopädie. Band 8. Hrsg. Gerhard Krause, Gerhard Müller. Walter de Gruyter, 1981, ISBN 3-11-008563-1, S. 558.
  77. Hans-Jürgen Becker: Neuheidentum und Rechtsgeschichte. In: Joachim Rückert, Dietmar Willoweit (Hrsg.): Die Deutsche Rechtsgeschichte in der NS-Zeit: ihre Vorgeschichte und ihre Nachwirkungen (= Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts 12), Mohr, Tübingen 1995, ISBN 3-16-146444-3, S. 15.
  78. Maren Seliger: Scheinparlamentarismus im Führerstaat. „Gemeindevertretung“ im Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Funktionen und politische Profile Wiener Räte und Ratsherren 1934–1945 im Vergleich (= Politik und Zeitgeschichte, Bd. 6). Lit Verlag, Münster 2010, ISBN 978-3-643-50233-9, S. 234.
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Köln im Nationalsozialismus | deutsch | NEU

EUR 12,95
Angebotsende: Donnerstag Sep-12-2019 13:33:16 CEST
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Nationalsozialismus in Kärnten

EUR 24,90
Angebotsende: Mittwoch Sep-11-2019 5:27:32 CEST
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Die Zeit des Nationalsozialismus / Tagebuch von Anne Frank UNGELESEN

EUR 5,44
Angebotsende: Dienstag Sep-17-2019 18:33:51 CEST
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Nationalsozialismus und deutsches Selbstverständnis Pfändtner, Bernhard|Schell

EUR 20,00
Angebotsende: Sonntag Sep-8-2019 9:54:27 CEST
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Steinhagen im Nationalsozialismus von Jürgen Büschenfeld (Buch) NEU

EUR 19,00
Angebotsende: Freitag Aug-23-2019 6:52:12 CEST
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Nationalsozialismus im Kreis Euskirchen

EUR 69,60
Angebotsende: Donnerstag Sep-5-2019 10:26:23 CEST
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Nationalsozialismus. Informationen zur politischen Bildung. Heft 251

EUR 6,50
Angebotsende: Samstag Sep-14-2019 13:59:19 CEST
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Adel und Nationalsozialismus im deutschen Südwesten

EUR 14,41
Angebotsende: Freitag Sep-6-2019 16:46:38 CEST
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National-Sozialismus; Unruh, Friedrich Franz von:

EUR 11,95
Angebotsende: Dienstag Aug-27-2019 1:12:10 CEST
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Anthroposophen und Nationalsozialismus | Buch | Zustand gut

EUR 7,01
Angebotsende: Donnerstag Sep-5-2019 2:48:46 CEST
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Der Nationalsozialismus vor Gericht

EUR 12,95
Angebotsende: Donnerstag Sep-19-2019 4:21:02 CEST
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Nadja Danglmaier Nationalsozialismus in Kärnten

EUR 24,90
Angebotsende: Sonntag Sep-15-2019 12:30:58 CEST
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Nationalsozialismus II . Informationen zur politischen Bildung. Heft 266

EUR 6,50
Angebotsende: Montag Aug-26-2019 18:56:38 CEST
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Steinhagen im Nationalsozialismus

EUR 19,00
Angebotsende: Montag Sep-9-2019 6:06:54 CEST
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/ Köln im Nationalsozialismus / 9783897052093

EUR 12,95
Angebotsende: Mittwoch Aug-21-2019 13:13:52 CEST
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Widerstand gegen den Nationalsozialismus P.Steinbach Jo

EUR 7,50
Angebotsende: Montag Sep-9-2019 14:06:56 CEST
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NATIONALSOZIALISMUS UND FASCHISMUS - Politische Weltkunde II

EUR 5,00
Angebotsende: Donnerstag Aug-22-2019 17:16:13 CEST
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Eichstätt im Nationalsozialismus (Buch) NEU

EUR 19,90
Angebotsende: Dienstag Aug-27-2019 8:51:02 CEST
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Köln im Nationalsozialismus (Buch) NEU

EUR 12,95
Angebotsende: Sonntag Sep-15-2019 22:25:47 CEST
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Schlüsselbilder des Nationalsozialismus | deutsch | NEU

EUR 16,00
Angebotsende: Freitag Sep-13-2019 19:10:00 CEST
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Psychiatrie im Nationalsozialismus | Buch | Zustand gut

EUR 23,12
Angebotsende: Dienstag Sep-3-2019 4:38:26 CEST
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DER NATIONALSOZIALISMUS (Quellenheft)

EUR 5,00
Angebotsende: Sonntag Sep-1-2019 15:41:14 CEST
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Der Nationalsozialismus von Werner Loch | Buch | Zustand gut

EUR 8,05
Angebotsende: Dienstag Sep-3-2019 3:48:54 CEST
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Eichstätt im Nationalsozialismus, Taschenbuch

EUR 19,90
Angebotsende: Samstag Aug-24-2019 21:20:05 CEST
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Nationalsozialismus und ' Entartete Kunst'. Die Kunststa... | Buch | Zustand gut

EUR 7,54
Angebotsende: Freitag Aug-30-2019 21:18:10 CEST
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Jugendverbände und Nationalsozialismus Dokumente zur ideologischen politischen

EUR 9,90
Angebotsende: Donnerstag Aug-22-2019 18:14:13 CEST
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Schaller Der Nationalsozialismus und die slawische Welt (Rassenpolitik 3. Reich)

EUR 29,90
Angebotsende: Sonntag Sep-15-2019 14:55:53 CEST
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Sport im Nationalsozialismus: Zum aktuellen Stand der sporthistorischen Forschun

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Kunst und Nationalsozialismus | 2017 | deutsch | NEU

EUR 29,95
Angebotsende: Donnerstag Sep-19-2019 14:41:00 CEST
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Riccardo Bavaj Der Nationalsozialismus

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Der Nationalsozialismus, Band 1-3 (1933-1945)... (Taschenbuch)

EUR 19,99
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Medizin im Nationalsozialismus - Wege der Aufarbeitung von Horn, Sonia

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Sport und Nationalsozialismus

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Philosophie im Nationalsozialismus, Taschenbuch

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Enzyklopädie des Nationalsozialismus (Digitale Bibliothe... | Buch | Zustand gut

EUR 11,49
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Nationalsozialismus und Erster Weltkrieg

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Strahlungsfelder des Nationalsozialismus

EUR 19,80
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Arbeiterschaft und Nationalsozialismus in Österre... | Buch | Zustand akzeptabel

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Nationalsozialismus in Wien - Machtübernahme 1938/39 - Gerhard Botz

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Soziologie und Nationalsozialismus, Taschenbuch

EUR 24,00
Angebotsende: Donnerstag Sep-19-2019 13:28:16 CEST
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