Welser Initiative gegen Faschismus
Beitræge
Context XXI, Heft 4-5/2006

„Braune Flecken“ in Oberösterreich

Hartnäckige Spuren des Faschismus
März
2006

Bei der Konferenz „Braune Flecken sind kein Schicksal“ am 9. September 1995 in Wels diskutierten AntifaschistInnen aus Oberösterreich und anderen Bundesländern über ein brisantes Thema: Straßen und öffentliche Einrichtungen, die nach Würdenträgern oder Wegbereitern des Faschismus benannt sind. In der (...)

Die Welser Initiative gegen Faschismus, auch als Antifa Wels bezeichnet, ist eine im Jahr 1984 von Robert Eiter gegründete unabhängige Initiative zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in der Stadt Wels in Oberösterreich.

Arbeitsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Organisation leistet in erster Linie Aufklärungs- und Erinnerungsarbeit.

  • Gedenkarbeit: Recherche, Dokumentation und Errichtung von Mahnmalen
  • Jugendarbeit: Aufklärungsarbeit an Schulen
  • Humanitäre Arbeit: Verbesserung der Situation von Asylanten in Österreich

Aufgrund der Welser Initiative gegen Faschismus organisierte die Stadt Wels mehrere Treffen mit vertriebenen Juden, errichtete drei Mahnmale und benannte mehrere Straßen nach Opfern, unter anderem die Anne-Frank-Straße.[1] Seit 2000 wird von der Initiative der Elfriede-Grünberg-Preis verliehen.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Föderation der demokratischen Arbeitervereine: 25 Jahre Welser Initiative gegen Faschismus. Grußbotschaft des Bundespräsidenten – Festrede von Anton Pelinka (Artikel zum 25-Jahres-Jubiläum der Antifa) (Memento vom 24. März 2016 im Internet Archive)