Grundrisse, Nummer 6

Medieninhaberin: Partei „grundrisse“
Herausgeberin: Redaktion „grundrisse“ (Wolfgang Bacher, Martin Birkner, Bernhard Dorfer, Robert Foltin, Marcus Gassner, Klaus Kindler, Franz Naetar, Karl Reitter)
Grafikkonzept: Harald Mahrer
Erscheinungsort: Wien
Herstellerin: Telekopie, 1070 Wien
Offenlegung: Die Partei „grundrisse“ ist zu 100% Eigentümerin der Zeitschrift „grundrisse“. Grundlegende Richtung: Förderung gesellschaftskritischer Diskussionen und Debatten
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck darf nur mit Einwilligung der Redaktion der „grundrisse“ erfolgen.

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!
Das Projekt grundrisse besteht nicht nur in der Herausgabe dieser Zeitschrift, sondern ebenso in der Organisation kleinerer und größerer Veranstaltungen, die wir gerne nach Möglichkeit auch mit Gruppen und Institutionen außerhalb des Redaktionskreises durchführen. In dieser Hinsicht ist einiges geschehen, vieles ist noch in Planung. Beginnen wir mit einem Rückblick. Sehr erfolgreich verlief die Tagung mit Joachim Hirsch im „Institut für Wissenschaft und Kunst“ in Wien. (...)

Beiträge

Johannes Agnoli (1925 - 2003) — Staatsfeind bis zum Schluss

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Asymmetrie der Kriege im Empire

(Zu Münkler: Die neuen Kriege)

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Ein Vorwurf an Hardt / Negris Buch „Empire“ ist eine zu positive Sichtweise der Multitude als Vielfalt und Unterschiedlichkeit der revoltierenden Bewegungen. Sie treibe das herrschende kapitalistische Regime, das Empire, vor sich her und reichere es mit emanzipatorischen Elementen an, die es dann (...)


Wo wir stehen

Überlegungen zu John Holloways Buch „Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen“

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(Die Zahlen in runden Klammern beziehen sich auf die Seiten dieses Buches.) Ich schlage vor, Holloways Buch als Zwischenbilanz und Standortbestimmung des emanzipatorischen und antikapitalistischen Denkens und Handelns zu lesen. Daher habe ich auch den Titel gewählt: Wo wir stehen. In seiner (...)


Staatstheorien oder „BeckenrandschwimmerInnen der Welt vereinigt euch!“

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… und der Staat ist kein Traum, sondern bleibt wie mein Kissen, ein mich gestaltender, die Fäden, die rissen und Welt verwaltender Zustand, der sich durch mich und mich bewegt … Blumfeld Bürgerliche Geschichtsschreibung hat es an sich, Begriffe, die aus der modernen Verfasstheit der (...)


Unser kleines Jenseits

Das Wir und der Antirassismus, ein Beitrag zur antirassistischen Arbeitspraxis

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Ein zentraler Ausgangspunkt jeder antirassistischen Arbeit ist das Wir. Und zwar in zweifacher Hinsicht. Einerseits ist das rassistische Wir letztlich jene Bastion, die es diskursiv anzukratzen und zu knacken gilt, andererseits ist auch das Wir, das sich gegen Rassismen richtet, als Nukleus des (...)


Knietief im Antira-Dispo oder Do you remember Capitalism?

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Kaum hatte Anfang der neunziger Jahre die Debatte um Rassismus in Deutschland angefangen, da schien sie auch wieder eingeschlafen. Heute erleben wir die stagnativen Spätfolgen dieser nicht zu Ende geführten Diskussion. Ihre Wege und Irrwege sind verschlungen. Die marginale Akademisierungswelle (...)


„Ein Turnschuh ist kein Symbol für Revolte ...“

Naomi Klein: Über Zäune und Mauern

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Berichte von der Globalisierungsfront, Campus Verlag 2003 Das Buch ist keine Fortsetzung ihres Bestsellers „No Logo”, sondern eine Sammlung von kürzeren und längeren Artikeln, die Naomi Klein zwischen 2000 und 2002 in verschiedenen internationalen Zeitschriften veröffentlicht hat. Obwohl es sich (...)


Obwohl es in Neapel gar keines gibt:

Das Winterpalais wurde nicht gestürmt

Gespräch mit einem Aktivisten des NoGlobal-Netzwerks in Neapel

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