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Nochrichten.net

Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.

Neueste Beiträge

WiderstandsChronologie 26.5.–8.6.2019

nochrichten, 8. Juni 2019
Willkommen bei der WiderstandsChronologie *** Am 7. Mai wurde auf der Wiener Ringstraße beiderseits des Burgtors die Ausstellung „Gegen das Vergessen“ mit Bildern von Überlebenden der Shoah eröffnet. Bereits kurz danach wurden einige Bilder mit Hakenkreuzen und antisemitischen Texten beschmiert. (...)

WiderstandsChronologie 12.–25.5.2019 (1. WiderstandsChronologie nach Schwarzblau 2)

nochrichten, 25. Mai 2019
Willkommen bei der WiderstandsChronologie *** An die 150 Menschen benannten am 12. Mai mit SOS Mitmensch am Wiener Ballhausplatz das „Bundeskanzleramt“ symbolisch in „Armutskanzleramt“ um. Wobei Polizei mit Tretgittern und vor dem alten Bundeskanzleramts-Schild aufgestelltem Bus einen (eh nicht (...)

WiderstandsChronologie 28.4.–11.5.2019

nochrichten, 11. Mai 2019
Willkommen bei der WiderstandsChronologie *** Am 30. April benannten Aktivist_innen einige Wiener Straßen um. Sie ersetzten die ursprünglichen Namen durch die Namen von Schiffen, welche in den letzten Jahren im Einsatz waren, um tausenden Menschen an der europäischen Außengrenze im Mittelmeer das (...)

WiderstandsChronologie 13.–27.4.2019

nochrichten, 27. April 2019
Willkommen bei der WiderstandsChronologie. *** In der letzten WiderstandsChronologie wurde über die rechtsextrem Kundgebung so genannter Identitärer am 13. April in Wien berichtet. Als Nachtrag hören wir nun ein paar kurze Ausschnitte aus den antifaschistischen Gegendemonstrationen, die Marie (...)

WiderstandsChronologie 31.3.–13.4.2019

nochrichten, 13. April 2019
Willkommen bei der WiderstandsChronologie. *** Am 30. und 31. März fand wieder einmal das ARGUS-Bike-Festival am Rathausplatz statt. Und am 31. März radelten wieder tausende Menschen bei der alljährlichen Radparade über den Ring. Diesmal machten sie auch einen kleinen Abstecher in den Prater. (...)

WiderstandsChronologie 17.–30.3.2019

nochrichten, 30. März 2019
Willkommen bei der WiderstandsChronologie. *** Am 21. März, dem internationalen Tag gegen Rassismus, beteiligen sich rund 1700–1800 Menschen an der Donnerstagsdemo. [Ausschnitte aus Reden] *** Am 23. März demonstrierten zigtausende Menschen in ganz Europa gegen die umstrittene (...)

WiderstandsChronologie 3.–16.3.2019

nochrichten, 16. März 2019
Willkommen bei der WiderstandsChronologie (ungekürzte Fassung) *** Die Donnerstagsdemo am 7. März, an der rund 2500 Menschen teilnahmen, bildete den Auftakt zu Demonstrationen zum Frauenkampftag in Wien. [Redenausschnitte] An einer gemischten feministischen Demonstration unter dem Titel Take back (...)

WiderstandsChronologie 17.2.–2.3.2019

nochrichten, 2. März 2019
Willkommen bei der WiderstandsChronologie! *** Wohnen ist ein Menschenrecht, das aber durch von der Regierung geplante Mietrechtsänderungen eingeschränkt wird. Darum ging es bei der Donnerstagsdemo am 21. Feber um das Thema Wohnen. Zirka 2200 bis 2400 Menschen demonstrierten mit. (...)

WiderstandsChronologie 3.–16.2.2019

nochrichten, 16. Februar 2019
Willkommen bei der WiderstandsChronologie (ungekürzte Fassung) *** Mehr als 60 Menschen demonstrierten am 6. Feber vor dem Außenministerium in Wien gegen Gewalt und Mord an Lesbisch*Schwul*Bi*Trans*Inter*Queer-Personen in Tschetschenien. [Ausschnitte aus Reden] *** Die wöchentliche Donnerstagsdemo (...)

WiderstandsChronologie 20.1.–2.2.2019

nochrichten, 2. Februar 2019
Willkommen bei der WiderstandsChronologie (ungekürzte Fassung) *** Am 24. Jänner zu Mittag kamen rund 100 Personen zu einer Kundgebung für ein Ende der Gewalt an Frauen mit einer Performance von One Billion Rising auf den Ballhausplatz. [Interview mit Aiko K. Kurosaki von One Billion Rising] *** (...)
TATblatt

Beschreibung Anarchistische Zeitschrift
Fachgebiet Autonomie
Sprache Deutsch
Erstausgabe 1988
Verkaufte Auflage 4000 Exemplare
(DadA)
Weblink TATblatt OnlineArchiv

Das TATblatt war eine österreichische anarchistische Zeitschrift.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das TATblatt hatte als Medium für schnelle Gegeninformation von und für politische Aktivisten nach dem Studentenstreik 1987/88 mit der Nummer -101 begonnen. Stand am Anfang hinter dem Projekt die Idee, eine Zweitageszeitung zu produzieren, pendelte der Erscheinungsrhythmus des TATblatts zwischen zwei Wochen und einem Monat.

Nach 17 Jahren, fast 320 Ausgaben und über 7'500 produzierten Seiten erschien Ende Juni 2005 die letzte Nummer des TATblatts.

Bedeutung und Einstufung durch die Behörden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde das TATblatt durch die von Jörg Haider bekannt gemachten Spenden des ehemaligen Innenministers Caspar Einem an das TATblatt.

Vom BVT wurde das TATblatt, zusammen mit der Zeitung akin, jahrelang als linksextremistische Zeitschrift eingestuft.[1] Das TATblatt war die einzige Zeitung in Österreich, die Anschlagserklärungen der militanten Linken in Österreich im Originaltext abdruckte.

Den letzten Aufschwung erlebte das TATblatt im Zuge der Proteste gegen die nach den Nationalratswahlen 1999 eingesetzte ÖVP-FPÖ-Koalitionsregierung, die sich in Aktionen und Demonstrationen, darunter auch den Donnerstagsdemonstrationen, manifestierten. Als „WiderstandsChronologie“[2] wurden dabei im TATblatt über Jahre hinweg sämtliche dieser Proteste dokumentiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. @1@2Vorlage:Toter Link/www.bmi.gv.at(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Verfassungsschutzbericht 2006) des BVT
  2. http://tatblatt.net/widerstandschronologie/chronik2005.html