Alexander Pollak

Alexander Pollak ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt „Diskurs, Politik, Identität“ der Akademie der Wissenschaften.

Beiträge von Alexander Pollak
Context XXI, Heft 1/2001

Konturen medialen Antisemitismus in Österreich

Sekundärer Antisemitismus und die Neudefinition der öffentlichen Antisemitismusschwelle in den österreichischen Medien nach 1945
■  Alexander Pollak
März
2001

Der Sieg der Alliierten im Jahr 1945 bedingte in Österreich zwar politisch einen radikalen Umbruch, doch gerade der Medienbereich war von personeller Kontinuität zur Nazi-Zeit gekennzeichnet. Ein Großteil der JournalistInnen, die bereits vor 1945 die Medienlandschaft geprägt hatten, blieben auch (...)

Context XXI, Heft 7-8/2001 — 1/2002

Nationaler Schulterschluss gegen die Erinnerung

Über Aktualität und politische Opportunität von Burgers Philosophie des Vergessens
■  Alexander Pollak ▪ Heribert Schiedel
Februar
2002

Also, ich bin sicherlich nicht derjenige, der ein Leben lang im Büßer­hemd durch die Welt geht. (...) Warum soll ich mich mit irgendwelchen Ver­gangenheitsproblemen belasten? (Jörg Haider, in: Der Spiegel 5/2000) Reden wir über Wiedergutmachung: Die betrifft nämlich nicht nur die in New York und im (...)

Beiträge zu Alexander Pollak
Café Critique, Jahr 2009

Theorie des Wahns — Wahn der Theorie

Zur Kritik wertneutraler Antisemitismustheorien
Januar
2009

Max Weber, der gemeinhin als der Begründer der modernen Soziologie gilt, formuliert in seiner 1917 erschienen Schrift „Wissenschaft als Beruf“, jenen Gedanken, der für den positivistischen Wissenschaftsbetrieb bis heute nichts an Geltung verloren hat: „‘Persönlichkeit’ auf wissenschaftlichem Gebiet (...)

Café Critique, Jahr 2009

Theorie des Wahns – Wahn der Theorie

Zur Kritik wertneutraler Antisemitismustheorien
März
2009

Max Weber, der gemeinhin als der Begründer der modernen Soziologie gilt, formuliert in seiner 1917 erschienen Schrift „Wissenschaft als Beruf“, jenen Gedanken, der für den positivistischen Wissenschaftsbetrieb bis heute nichts an Geltung verloren hat: „‚Persönlichkeit’ auf wissenschaftlichem Gebiet (...)