Alfons Dalma
Beiträge von Alfons Dalma
FORVM, No 67/68

Kriegsschauplatz Genf

Die Konferenz der Außenminister im Rahmen der Moskauer Strategie
■  Alfons Dalma
Juli
1959

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FORVM, No. 71

Der Waffenstillstand von Camp David

■  Alfons Dalma
November
1959

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FORVM, No. 73

Die große Versuchung des Westens

Europa am Beginn einer neuen Dekade
■  Alfons Dalma
Januar
1960

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FORVM, No. 78

Neue Fronten im Nervenkrieg (I)

Nach dem Schitern der Pariser Gipfelkonferenz
■  Alfons Dalma
Juni
1960

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FORVM, No. 79/80

Neue Fronten im Nervenkrieg (II)

Vor der nächsten Koexistenz-Offensive
■  Alfons Dalma
Juli
1960

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FORVM, No. 83

Die UNO in der vierten Dimension

Notizen zur Generalversammlung
■  Alfons Dalma
November
1960

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FORVM, No. 88

Die Intellektuellen am Ruder

Notizen nach der Rückkehr aus Washington
■  Alfons Dalma
April
1961

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FORVM, No. 178

Kreisky spricht die Unwahrheit

Oktober
1968

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FORVM, No. 203/II

Die kontrollierte Explosion

Die Rundfunkinformation in den Grenzen des Gesetzes und einer politischen Gesellschaft
■  Alfons Dalma
November
1970

Lutz Holzinger schrieb bei uns die Medienkritik „Unpolitische ORF-Politik“ (NF, Anfang Oktober) und wurde dafür fast allseits begratuliert. Leider nicht vom ORF, der einvernehmliche Lösung des Dienstverhältnisses unter Anbot weiterer freier Mitarbeiterschaft Vorschlug. Holzinger akzeptierte. Sein (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 225

Dalma spricht

■  Alfons Dalma
November
1972

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Alfons Dalma (dritter von links) bei der TV-Berichterstattung des ORF zur Nationalratswahl 1970. Links: Alfred Payrleitner.

Alfons Dalma, eigentlich Stjepan „Stipe“ Tomičić, (* 26. Mai 1919 in Otočac, Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen; † 28. Juli 1999 in Wien, Österreich) war ein kroatisch-österreichischer Journalist, Propagandist und Diplomat des Ustascha-Regimes.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tomičić wurde von den Dominikanern katholisch erzogen, studierte Politik in Zagreb und Paris.

1941 bis 1943 war er Redakteur von Hrvatski Narod, dem Hauptorgan der faschistischen Ustascha in Zagreb. Außerdem Schrieb er für die Ustascha-Illustrierte Pokret. 1944 ging er als Presseattaché des Ustascha-Staates nach Berlin und nach Wien. Das faschistische Regime verlieh ihm zwei Orden; einen davon von erhielt er von Ante Pavelić persönlich überreicht.

Trotz seiner faschistischen Karriere stellte ihn Gustav Canaval 1945 als stellvertretenden Chefredakteur der neu gegründeten Tageszeitung Salzburger Nachrichten ein. 1946 wurde Dalma österreichischer Staatsbürger. Im Frühjahr 1950 war er für die Veröffentlichung der von Mussolini als Pontinische und sardische Gedanken betitelten Aufzeichnungen unter dem Titel „Mussolinis Tagebuch“ verantwortlich, die in acht aufeinander folgenden Teilen erschienen.[1] Dalma blieb bis 1952 bei den SN.

Von 1953 bis 1962 arbeitete er beim Münchner Merkur. Er hatte einen Lehrauftrag an der Hochschule für Politik München und veröffentlichte auch in der Wiener Tageszeitung Die Presse, dem Bayernkurier sowie der Zeitschrift Wehrkunde.

1967 holte ihn der neue Generalintendant des ORF, Gerd Bacher, als Chefredakteur zum staatlichen Österreichischen Rundfunk. Dalma wurde 1969 mit dem Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis ausgezeichnet. 1974, als die erste Bacher-Ära beim ORF aus politischen Gründen beendet wurde, ging Dalma bis 1986 für den ORF als Rom-Korrespondent nach Italien. Er übersetzte außerdem einige der Don-Camillo-Bücher von Giovanni Guareschi in die deutsche Sprache.

1988/89 erhielt Dalma den René-Marcic-Preis, benannt nach dem ehemaligen Herausgeber der Salzburger Nachrichten und Rechtsphilosophen, der im gleichen Jahr wie Dalma geboren wurde und ebenfalls in Jugoslawien aufwuchs.

Alfons Dalma wurde auf dem Grinzinger Friedhof (Gruppe 9, Reihe 5, Nummer 1) bestattet.

Grabstätte von Alfons Dalma

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dalmas frühe journalistische Karriere für Propagandablätter des faschistischen Ustascha-Regimes (etwa deren Zentralorgan Hrvatski Narod) war immer wieder Gegenstand von Kritik. Diese soll auch zu seiner Absetzung als ORF-Chefredakteur im Jahr 1974 geführt haben.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hintergründe der Berlin-Krise, Condor-Verlag, Karlsruhe 1962
  • De Gaulle, die Deutschen, Europa, Condor-Verlag, Karlsruhe 1962
  • Geburtsstätten Mitteleuropas. Eine Dokumentation, TR-Verlags-Union, München 1993

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bruno Jahn: Die deutschsprachige Presse: Ein biographisch-bibliographisches Handbuch. K. G. Saur, München 2005, ISBN 978-3-11-096157-7, S. 192.
  • Fritz Hausjell, Oliver Rathkolb: „Was unsere Zeit vor allem braucht, ist Geist der Versöhnung, der Volksgemeinschaft“. Ein Beitrag zur Biographie des Journalisten Alfons Dalma. In: Medien und Zeit, Jahrgang 4, Nr. 1/89.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. derstandard.at: "Buschklepper" und Mussolini als Humanist, Text vom 22. April 2009