Amelie Lanier

Amelie Lanier, Jahrgang 1961, Studium der Mathematik, Geschichte und Philosophie an der Universität Wien, dort Promotion zum Doktor der Philosophie 1988. Dissertation: „Über die Widersprüchlichkeit von Moralphilosophie am Beispiel Friedrich Nietzsches.“ Seither freie Forschungstätigkeit über die Geschichte Osteuropas und des österreichischen Kreditwesens. Publikationen zum Transformationsprozeß nach 1989 und den neueren Entwicklungen im Bankwesen.

Wohnort: Zell am See.

Motto: „Wenn die Pforten der Wahrnehmung gereinigt würden, würde alles dem Menschen erscheinen, wie es ist: unendlich.“ (William Blake, Die Hochzeit des Himmels und der Hölle)

Im WWW
Amelie Lanier
Beitræge von Amelie Lanier
FORVM, No. 458/459

Der Partei-Austritt

Das gewöhnliche Interview (III)
März
1992

Sie wollen mehr Texte online lesen?
Das ist machbar! Mit der fördernden Mitgliedschaft

FORVM, No. 458/459

Matica Slovenská

Über die innenpolitische Lage in der Slowakei und die Rolle der M. S.
März
1992

Spätestens seit den Ereignissen in Jugoslawien ist klar, daß der Übergang der ehemaligen sozialistischen Staaten zur Marktwirtschaft nicht der friedliche Prozeß ist, als der er seinerzeit von den meisten gefeiert wurde. Der vorliegende Artikel stellt einen Versuch dar, die Gründe und Verlaufsformen (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas
Die Privatisierung in der Tschechoslowakei, Teil I:

„Große“ und „kleine“ Privatisierung

Mai
1992

Bei der sogenannten „Großen Privatisierung“ stehen praktisch alle wichtigen Industriebetriebe der CSFR zum Verkauf an. Hier sollte – und wird – die Entscheidung über die Zukunft der Wirtschaft der CSFR fallen – wahrscheinlich nicht ganz den Vorstellungen entsprechend, die die Veranstalter davon (...)

FORVM, No. 460/461

Von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft

Nachrichten aus der freigewordenen Welt: C+SFR
Mai
1992

Bei der sogenannten „Großen Privatisierung“ stehen praktisch alle wichtigen Industriebetriebe der CSFR zum Verkauf an. Hier sollte – und wird – die Entscheidung über die Zukunft der Wirtschaft der CSFR fallen – wahrscheinlich nicht ganz den Vorstellungen entsprechend, die die Veranstalter davon haben. (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas
Die Privatisierung in der Tschechoslowakei, Teil II:

Es werde Markt!

Die Finanzpolitik von Václav Klaus
&Uelig;bersetzungen
November
1992

Der bisherige Finanzminister der CSFR und jetzige Wahlsieger der Tschechischen Teilrepublik gilt im Westen als Mann der Vernunft, „intellektueller Pragmatiker“ und „Symbolfigur für den Übergang von Plan- zur Marktwirtschaft.“ „Er wurde im Vorjahr zum »Weltfinanzminister des Jahres« gekürt.“ [1] Jetzt (...)

FORVM, No. 465-467

Es werde Markt!

Die Finanzpolitik von Václav Klaus
November
1992

Der bisherige Finanzminister der CSFR und jetzige Wahlsieger der Tschechischen Teilrepublik gilt im Westen als Mann der Vernunft, „intellektueller Pragmatiker“ und „Symbolfigur für den Übergang von Plan- zur Marktwirtschaft.“ „Er wurde im Vorjahr zum »Weltfinanzminister des Jahres« gekürt.“ Jetzt wird (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Der Niedergang der ungarischen Landwirtschaft seit dem Systemwechsel

 
1993

Essen darf nur der, der zahlen kann – erzeugt wird nur das, was verkauft werden kann.

FORVM, No. 473-477

Über Nationalismus und Staatsgründungen

in der Umgebung von Österreich und überhaupt
Juli
1993

Eine Erscheinung beunruhigt die Gemüter, die angeblich als „überwunden“ galt, geistesgeschichtlich im vorigen Jahrhundert und politisch bei Extremisten und Querulanten angesiedelt wurde: „Nationalismus“ macht sich breit in Europa, wird mit Lichterketten und frommen Wünschen bzw. ernsten Warnungen (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Über Nationalismus und Staatsgründungen

Juli
1993

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Die Konjunkturen der Atomenergie-Gegnerschaft und das AKW in Temelín

November
1993

FORVM, No. 478/479

Temelín

Die Konjunkturen der Atomenergie-Gegnerschaft und das AKW
November
1993

I. AKW-Gegner, wo seid ihr geblieben? oder Wie ungefährlich sind Atomkraftwerke? Die Zeiten, wo der Protest gegen die Atompolitik der eigenen Regierung Leute auf die Straße brachte, sind endgültig vorbei. Im Land der einst stärksten Anti-Atom-Bewegung, in der BRD, haben die einstigen (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Die „Türcke-Kontroverse“ des Konkret

Juni
1994

FORVM, No. 485/486

Gut informierte Kreise

Die Reformen in Osteuropa in der westlichen Presse
Juni
1994

Die früheren Freunde der vom Kommunismus unterdrückten Völker sind ehrlich betroffen: Jetzt ist es weg, das Reich des Bösen, und anstatt daß die stillschweigend als Normalität unterstellten mitteleuropäischen Zustände dort einreißen, versinken die Staaten Osteuropas in Elend und Bürgerkrieg. Das geht (...)

FORVM, No. 485/486

Türckische Märchen

Juni
1994

Ich habe in meinem Artikel den Rassismus, mit dem der Mißerfolg der freien Marktwirtschaft in Rußland und anderswo besprochen wird, angeprangert. Gerade das, was Rassismus ist, so meine These, ist jedoch weder der Leitung noch dem Umfeld des »konkret« klar. Ein Beleg dafür ist die seit geraumer Zeit (...)

Amelie Lanier, Lateinamerika
Amerikas Hinterhöfe — Teil 1

Chile im Jahr 94

Dezember
1994

Die sogenannte 3. Welt heute – weder Gegenstand linker noch sonstiger Kritik.

FORVM, No. 487-492

Die sogenannte 3. Welt heute

Dezember
1994

Gegenstand weder linker noch sonstiger Kritik Chile z.B., im Jahre der Herren 94 Über dem Getöse um die diversen »Sorgenkinder« der Neuen Weltordnung, die unbedingt mit Militäreinsatz betreut werden müssen, ist das, was in den alten Hinterhöfen des Imperialismus der Normalfall ist, ziemlich (...)

Amelie Lanier, Lateinamerika
Amerikas Hinterhöfe — Teil 2

Mexiko in der Krise

Kredit zerstört Produktion
 
1995

Mexiko hat im Jahr 1994 eine kleine „Weltschuldenkrise“ verursacht. Irgendetwas ist in oder mit Mexiko geschehen, das das internationale Kreditsystem – also auch solche Kredite, die sich nicht auf dieses Land beziehen, – mit einem Schlag fragwürdig erscheinen hat lassen. Mit einem Mal wurde (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Das Kreditwesen Ungarns und der IWF

 
1996

Mitte Februar 1994 berichteten die Medien von einem etwas skurril anmutenden Konkurs in Ungarn: Eine Brokerfirma konnte ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen und bei den darauf folgenden Untersuchungen stellte sich heraus, daß zu ihren Gläubigern einige Ministerien und andere staatliche (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Zu den neueren Nietzsche-Übersetzungen in Ungarn

 
1996

Der vorliegenden Übersetzungskritik muß vorangestellt werden, daß die Verfasserin die ungarische Sprache für sehr geeignet hält, abstrakteste Gedanken und Feinheiten aller Art auszudrücken. Es mag andere Sprachen geben, wo der Übersetzer an der Enge des Vokabulars, an grammatikalischen Besonderheiten (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Der Neue Mensch in Osteuropa: Der Unternehmer

 
1997

1. Der Unternehmer, Marke West: Der Lieblingsbürger der Nation Selten hat sich der Unternehmer im an und für sich ohnehin unternehmensfreundlichen Klima Mitteleuropas oder Nordamerikas eines besseren Rufes erfreut als heute. Der Unternehmer stärkt und stützt die „Wirtschaft“, er schafft die (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas
Die Ukraine im Jahr 6 der Unabhängigkeit:

Außer Spesen nix gewesen

April
1997

1. Vom Wesen der Souveränität Souveränität, das heißt: Eine Staatsmacht, eine Regierung hat die unumschränkte Verfügungsgewalt über ihr Territorium, ihre Bevölkerung, und alles dazugehörige, Luftraum, Meer, etc. Aus dieser Verfügung bezieht sie die Mittel für ihre Machtausübung, zahlt ihre Beamten und (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Die albanische Anarchie: Eine Fußnote der Weltpolitik

Juli
1997

I. Albaniens Übergang zur Marktwirtschaft I.1. Das Ende des „Dritten Weges“: Ein Land ohne Freunde Albanien galt lange Zeit als ein „Modell“-Land, sein Sozialismus zumindest als ein „Experiment“, das sich von dem Sozialismus der Warschauer Pakt-Staaten unterschied. Viele Freunde hat dieser (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Weißrussland: Das mißratene Kind der GUS-Familie

Dezember
1997

Wenn man in den letzten Jahren etwas über Weißrußland gehört hat, so handelte es sich meistens um Demonstrationen und deren gewaltsame Auflösung, Ausweisung und Behinderung der Vertreter westlicher Organisationen und Diplomaten und ähnliche Meldungen, die auf ein schlechtes Verhältnis zwischen (...)

Amelie Lanier, 1. Zur Wirtschaftsgeschichte Österreich-Ungarns

Das Kreditwesen Ungarns im Vormärz

 
1998

I. Teil. Einleitung 1. Einige Bemerkungen zum Wesen des Kredits Geldverleih hat es schon im Römischen Reich gegeben, im Mittelalter, in der Renaissance. Auch der kaufmännische Kredit ist in der Form des Wechsels bereits im Mittelalter nachgewiesen. Gemeinsam ist dem Geldverleih der Antike, des (...)

Amelie Lanier, 1. Zur Wirtschaftsgeschichte Österreich-Ungarns

Die Geschichte des Bank- und Handelshauses Sina

 
1998

Einleitung: Der Kaufmann als Agent des Werts Die Kaufleute aller Epochen gaben und geben sich einer sehr eigentümlichen Tätigkeit hin: Sie kaufen, um zu verkaufen. Sie erwerben eine Ware nicht, um sie selbst zu benützen oder zu konsumieren, sondern um sie mit Aufpreis an andere weiterzugeben. Sie (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Ein eher klein dimensioniertes Pulverfaß: Das Kosovo

 
1998

1. Das „Problem“ Die Existenz von ethnischen Minderheiten gilt als problematisch, die Minderheiten als Opfer, verschiedene regierende Bösewichte als Täter und die ganze Veranstaltung als Menschenrechtsfrage – wenn diese Minderheiten in Ost- und Südosteuropa leben. Im Unterschied zu Moslems in (...)

Amelie Lanier, 1. Zur Wirtschaftsgeschichte Österreich-Ungarns

Von der Moral als staatsmännischer Qualität

Zur Person des Hofkammerpräsidenten Kübeck
 
1998

Über den Staatsbeamten Carl Friedrich Freiherr von Kübeck, von 1840 bis 1848 Präsident der Hofkammer – was damals dem Amt des Finanzministers entsprach –, herrscht in der Geschichtswissenschaft die einhellige Meinung, er sei ein besonders fähiger Kopf gewesen. Darin habe er sich sowohl von seinen (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Albanien 1999

Aufmarschgebiet der NATO
 
1999

Albanien und der „Islamische Fundamentalismus“ Wie zuletzt der Fall Öcalans gezeigt hat, gibt es heute fast kein Land mehr auf der Welt, in dem politisch Verfolgte Zuflucht finden können – es sei denn, dieses Land ist durch Bürgerkrieg, Korruption und Verbrechen in einen Zustand versetzt worden, in (...)

Amelie Lanier, FPÖ

Die FPÖ und ihre Kritiker

 
2000

Die FPÖ reklamiert „Antifaschismus“ nicht für sich und hält nichts von einem derartigen „Grundkonsens“, so einer sei nicht „identitätsstiftend“ und tauche ohnehin „erst 1983“ in Österreich auf. Sie sieht die Republik mehr auf einem „demokratischen Grundkonsens“ basierend. Die Kontroverse dreht sich also um (...)

Amelie Lanier, The Black Sea coast
The historical roots of settlement in Crimea

The Tartars

 
2004

The Crimea has been habitated since ancient times. The first settlers who have left traces were the Scyths. Later came Greeks, Romans, Slavs, Armenians, Goths and Alans. For a while the Crimea belonged to the Byzanthian Empire. During the migration of the people various peoples temporarily or (...)

Amelie Lanier, The Russian Orthodoxy

The Cyrillic script and the Old Church Slavonic language

 
2005

The roots of the Russian orthodoxy lie outside Russia, in the Balkans. The Cyrillic Script wasn’t created by Cyril, and Cyril’s original name was Konstantin. The ”Apostles of the Slavs“ , the brothers Cyril and Method (Michael) came from Thessalonica, a town then on the borderline between Slavs (...)

Amelie Lanier, The Black Sea coast

„New Russia“: Odessa and the Crimea

 
2005

Odessa and the Crimea belong to Ukraine nowadays, but this is a very recent development. In Tsarist times the whole area on the shores of the Black Sea was referred to as “New Russia”, while landlocked Ukraine was also known as “Small Russia”. New Russia was founded in the time of Catherine The (...)

Amelie Lanier, The Russian Orthodoxy

The beginnings of the Russian church

 
2005

Christianity came to the Russians through Kiev, perhaps the oldest city of Europe, ”the mother of all cities“ . The ”Baptism of the Rus“ , that is the mass conversion to Christianity by the inhabitants of the first Russian empire, the Kievian Rus, is linked to the name of the Kievian Grand Duke (...)

Amelie Lanier, The Russian Orthodoxy

State and Church

 
2005

For someone not experienced in religious affairs, more so for an atheist, it is very difficult to understand the differences between the Orthodox and the Roman church, the antagonism and even at times bitter infighting between them. It is evident that mostly it has been a struggle for power and (...)

Amelie Lanier, The Black Sea coast

The Crimea as part of the Russian and Soviet Empires

 
2005

Soon after it’s integration into the Russian Empire the Crimea started to attract the Russian nobility. The climate, the combination of mountains and sea, the romantic coastal rock formations pleased anyone who could afford to spend his summer and other holidays there. The nature and the climate (...)

Amelie Lanier, The Russian Orthodoxy

Greeks and Russians

 
2005

When the Kievian Rus converted to Christianity Constantinople won a powerful ally. This alliance strengthened the Byzantine Empire and helped it survive for some more centuries by pacifying its northern border. To the Rus it gave unity and, for the first time, a real identity. Till then they (...)

Amelie Lanier, The Black Sea coast

Odessa

 
2005

Odessa was founded in 1794 by Catherine the Great, in the place of a rather unimportant Turkish fortress. Originally it was planned to build a town and port in a different place, but the military experts convinced her Highness to choose this site. The name was taken from an ancient settlement (...)

Amelie Lanier, The Russian Orthodoxy

The Russian Orthodox cross

 
2005

The origins of the Russian Orthodox Church’s symbol, that is the Cross that today is the Russian orthodox church’s cross, are difficult to trace. First, the Russian Orthodox cross doesn’t stem from Byzantium but from Rome. While the Greek cross is even both in vertical and in horizontal extension, (...)

Amelie Lanier, The Russian Orthodoxy

The Icons

 
2005

The Russian art of icon painting has survived from the medieval ecclesiastic art. It still uses the technique established in the Byzantine Empire. Wooden boards are prepared with a grounding. The paint that is used is tempera paint, based on raw eggs. Tempera is a mixture of oil, water, glue (...)

Amelie Lanier, The Russian Orthodoxy

The “Raskol”

 
2005

The strive for unity both by worldly and ecclesiastical powers led to the big schism within the Russian orthodox church, the ’Raskol’ in 1652. After Russia had managed its big crisis in the Times of Turmoil which almost led to its decomposition, and had elected and inthroned a new tsar, the (...)

Amelie Lanier, European Part

Contemporary Moscow

Part One
 
2005

When I first came to Moscow I was with a friend from Leningrad, Igor, who had offered to show me Moscow, and I had consented. That was a big mistake. The most inappropriate person to introduce you to Moscow is someone from ’Peter’, as Petersburg has always been called. We got out of the train and (...)

Amelie Lanier, European Part

Contemporary Moscow

Part Two
 
2005

VDNKh – the exposition of Soviet progress VDNKh – Vystavka Dostizheniy Narodnovo Khosyaistva = Exhibition of the Achievements of National Economy, is nowadays called officially VVTs – All-Russian Center for Exhibitions. It was renamed in 1992 by a decree by Boris Jelzin, and has been trying to (...)

Amelie Lanier, European Part

Prerevolutionary Moscow

 
2005

Moscow has been called the Third Rome by a clergyman who with this name compared it to Rome and Constantinople, both as the centres of big empires and as strongholds of Christianity. This boast overlooks the fact that Christianity didn’t enter Russian soil through Moscow, but through Kiev, and (...)

Amelie Lanier, Russia and Ukraine

Siberia

 
2005

The conquest of Siberia started during the reign of Ivan IV. (the Terrible). About 1581 a large group of Don Cossacks set out across to Ural to submit the vast areas on the other side of the Ural, then known by the name of Jurga, to Russian rule. They were pursued to do so by the members of a (...)

Amelie Lanier, European Part

Sortavala – the town where the Kalevala started

 
2005

Well. it wasn’t really made here, as the Kalevala – the book of legends of the Finn people – is the result of the collection of popular tales that were told/sung in the villages by the bards, who accompanied it with a kind of cithera, the kantele. But though Sortavala generally isn’t linked too (...)

Amelie Lanier, Russia and Ukraine

The Far East

 
2005

Vladivostok Vladivostok was founded in 1859 after the territory and its surroundings had been ceded to Russia by China in a set of treaties between 1858 and 1860. Those treaties enlarged Russia’s territory considerably and provided Russia with a port which from the very start had the objective (...)

Amelie Lanier, European Part

The Moscow Underground

 
2005

The building of the underground lines started in the early 30-ies. The forced industrialization of the young Soviet power had led to a rapid growth of the cities, most of all Moscow, and in order to secure the availability of this huge workforce, still growing at this time, the infrastructure (...)

Amelie Lanier, European Part

The Ring Line (Koltsovaya) – Part One

“Underground 2”
 
2005

The Ring Line is my great favorite. While on the Sokolnicheskaya and Zamoskvarechkaya Lines, at least those constructed before 1950, there seems to be an overall concept for the stations, with bigger or smaller variations, the Ring Line stations are unique and original. The Ring Line’s (...)

Amelie Lanier, European Part

The Ring Line (Koltsovaya) – Part Two

The Diggers
 
2005

Paveletskaya Station (Ring Line) Starting already in the 80-ies there was a group of young Muscovites who undertook explorations of the underground system on their own account, just because of curiosity, and longing for adventures. They found many interconnections between underground tunnels (...)

Amelie Lanier, The Hungarians outside the borders of Hungary

The Saxons’ Land, or the Royal Domain (Fundus Regius)

 
2005

The German settlers started to come in the 12th century. The Golden Bull (or Charter) from king András II. from 1224 mentions that the first of them came in the time of king Géza II., that is around 1150. They were invited, got exemption from serfdom and other duties towards the king, and (...)

Amelie Lanier, The Hungarians outside the borders of Hungary

The Szeklers’ Land

 
2005

The Szeklers’ origin is disputed. The chronicle of a Byzantian emperor, – ’Purple-born Constantine’ –, suggests them as a people apart from the Hungarians, eventually descendants of the Khazars. As the son of Attila held court in the town of Székelyudvárhely (’Szekler’s courtplace’) some people have (...)

Amelie Lanier, The Hungarians outside the borders of Hungary

Transylvania

Erdély – Siebenbürgen – Ardeal
 
2005

The name of Transylvania was first mentioned in the 11th century for a territory then under the Hungarian crown. This historical Transylvania started at the King’s Pass (Pasul Craiului), the most important pass leading there from the west, on the street between Nagyvárad (Oradea) and Kolozsvár (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

9 schlechte Gründe, sich umzubringen und ein Plädoyer dafür, es bleiben zu lassen

 
2007

1. „Niemand liebt mich!“ Warum auch? Zuneigung ist nicht eine Bringschuld der Umwelt, sondern es fällt in die Eigenverantwortung des Individuums, sie sich zu verschaffen. Klar, es ist unangenehm, wenn man in der Familie nicht den Rückhalt findet, den man sich wünschen möchte. Aber das geht vielen (...)

Amelie Lanier, Ein Haus in Wien

Bilder aus der Schützengasse

 
2008

Amelie Lanier, Ein Haus in Wien

Buchpräsentation

Juli
2008

Das Buch hab’ ich jetzt als Hörbuch im Eigenverlag herausgegeben. Es besteht aus 2 CDs: CD 1: Das gesamte Buch als MP3-Datei, in Kapitel aufgeteilt CD 2: Bilder aus dem Haus, ein Grundriß und ein detailliertes Inhaltsverzeichnis, mit dessen Hilfe man sich durch die Audio-Dateien durchzappen kann. (...)

Amelie Lanier, Sonstiges
Brief an die KPÖ:

Warum wählen?

 
2009

Liebe Herren X, Y, Z! Ich nehme Ihre Aufforderung, eine Unterstützungserklärung für die KPÖ abzugeben, zum Anlaß, Ihnen meine grundlegenden Einwände gegen den ganzen Wahlzirkus mitzuteilen. Meine vorherige Unterstützungserklärung für die Nationalratswahl ist so zustandegekommen, daß mich mein früherer (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Was ist Geld?

und eine Kritik der Freiwirtschaftslehre von Silvio Gesell
April
2009

Bei den Anarchisten ist es – zumindest heute – leider üblich, nicht allzuviel Theorie zu wälzen, sondern sich lieber auf direkte Aktion, alternative Formen des Zusammenlebens und Wirtschaftens, Kunst und Kultur als Formen der Selbstverwirklichung zu setzen.Silvio Gesell war einer der wenigen (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Das Haager Tribunal (ICTY)

Juli
2009

Recht, Verfassung, Völkerrecht Angesichts dessen, daß wir zweifelsohne in einem Rechtsstaat leben und das für jedermann der natürlichste Zustand von der Welt ist, wollen wir einmal ein paar einleitende Worte darüber verlieren, was Recht eigentlich ist. Recht wird von einer Staatsgewalt (...)

Amelie Lanier, Sonstiges
Internationale Heimatkunde:

Griechenland

März
2010

Die meisten Leute in Österreich und Deutschland verbanden dieses Land bis 2008 wahrscheinlich mit Urlaubsfreuden, Inseln und Stränden und verschiedenen Alkoholika. Um so größer war das Erstaunen, als es im Dezember 2008 Szenen aus dieser Idylle ins Wohnzimmer geliefert wurden, die eher an (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Moralkritik und Antimoralismus bei Nietzsche und Stirner

Wie das Konzept der Selbstbestimmung als Handlungsgrundlage versagt
September
2010

1. Stirner und Nietzsche stellen gleichermaßen fest: Philosophie ist hauptsächlich Moralphilosophie, und diese ist säkularisierte Religion: Das Jenseits außer Uns ist allerdings weggefegt, und das große Unternehmen der Aufklärer vollbracht; allein das Jenseits in Uns ist ein neuer Himmel geworden (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Die Ostexpansion der österreichischen Banken 

November
2010

1. Der Konsumentenkredit Wenn Marx schreibt: „Der letzte Grund aller wirklichen Krisen bleibt immer die Armut und Konsumtionsbeschränkung der Massen gegenüber dem Trieb der kapitalistischen Produktion, die Produktivkräfte so zu entwickeln, als ob nur die absolute Konsumtionsfähigkeit der (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Die „Empörten“

Eine Empörung, die von Illusionen über Krise, Demokratie und Marktwirtschaft lebt
 
2011

In Spanien, Griechenland, Frankreich und sonst wo versammeln sich große Menschenmassen, zum großen Teil Jugendliche, auf zentralen Plätzen und protestieren. Sie zeigen sich zutiefst enttäuscht, bezeichnen sich über alle Grenzen hinweg als die „Empörten“ und finden in der einen Gemeinsamkeit zusammen, (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Was ist eigentlich in Ungarn los?

 
2011

In letzter Zeit war öfter von Ungarn die Rede. Man merkt an der Berichterstattung über dieses Land, daß es eigentlich niemanden interessiert, solange es sich still und unauffällig verhält. Man könnte fast meinen, es liegt nicht neben Österreich, sondern irgendwo weit weg. Ergreift jedoch seine (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt
Erster Termin, 22.1.2011

Protokoll 1

Gebrauchswert & Tauschwert
Januar
2011

1. Gebrauchswert & Tauschwert Gelesen wurden die ersten 7 Seiten des Kapitals, MEW 23, S. 49-56. Das Kapital beginnt mit dem berühmten Satz: Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ‚ungeheure Warensammlung‘, die (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt

Protokoll 2

Doppelcharakter der in den Waren dargestellten Arbeit
Januar
2011

2. Doppelcharakter der in den Waren dargestellten Arbeit S 56: In der Gesamtheit der verschiedenartigen Gebrauchswerte oder Warenkörper erscheint eine Gesamtheit ebenso mannigfaltiger, nach Gattung, Art, Familie, Unterart, Varietät verschiedner nützlicher Arbeiten - eine gesellschaftliche (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt
13.3.2011

Protokoll 3

Einfache Wertform
März
2011

2. Die relative Wertform a) Gehalt der relativen Wertform Das wichtige in diesem Abschnitt ist, daß die Ware auf dem Markt einen Wert erhält – dadurch, daß sie mit einer anderen gleichgesetzt wird. So wird sie erst zur Ware. Sie kann auch nicht genommen werden, liegenbleiben, dann ist sie (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt
Vierter Termin, 27. 3. 2011

Protokoll 4

Entfaltete Wertform
März
2011

B) (im Weiteren auch II) Totale oder entfaltete Wertform Der Fortschritt im Gedanken ist, daß jetzt jede Ware mit jeder anderen in ein Verhältnis tritt, während es vorher nur ein das Verhältnis zweier Waren ging. Was bedeutet die Formulierung: Als Ware ist sie Bürger dieser Welt. (S 77 Mitte) ? (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt
17.4.2011

Protokoll 5

Fetisch
April
2011

4. Der Fetischcharakter der Ware und sein Geheimnis Was soll der Anfang mit dem Tisch, der sich auf den Kopf stellt? Soll da auf seltsame Art auf den mystischen Charakter der Ware vorbereitet werden, den sie im bürgerlichen Bewußtsein einnimmt? Der mystische Charakter der Ware ... entspringt (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt
29.4.2011

Protokoll 6

Nachtrag zum Fetisch, Austauschprozeß
April
2011

Nachtrag zu Fetisch und Wert Marx zählt doch einmal auf, was in den Wert eingeht: Arbeitszeit, Arbeitskraft. Was ist da so schwierig? Da ist doch alles klar? Warum dann diese Mystifikation? Der Grund muß sein, daß der Wert sich immer erst im Austausch zeigt, gleich, wieviel Zeit und Mühe (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Rassismus – das konsequente Nationalgefühl

Juni
2011

Wenn Rechtsradikale, Ausländerfeinde und Rassisten aller Altersgruppen und Stände die Ansicht vertreten, dass es einerseits wertvollere Menschen gibt, und dann noch die eher weniger Wertvollen, dann kann sich diese offiziell verpönte Ansicht auf harte Tatsachen berufen. Nämlich auf die staatlich (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt
3.7.2011

Protokoll 7

Austauschprozeß, Maß der Werte
Juli
2011

Austauschprozeß, Fortsetzung Ein Verkehr, worin Warenbesitzer ihre eignen Artikel mit verschiednen andren Artikeln austauschen und vergleichen, findet niemals statt, ohne daß verschiedne Waren von verschiednen Warenbesitzern innerhalb ihres Verkehrs mit einer und derselben dritten Warenart (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt
17.7.2011

Protokoll 8

Maß der Werte, Zirkulationsmittel: Die Metamorphose der Ware
Juli
2011

Maß der Werte, Fortsetzung Der Name einer Sache ist ihrer Natur ganz äußerlich. Ich weiß nichts vom Menschen, wenn ich weiß, daß ein Mensch Jacobus heißt. Ebenso verschwindet in den Geldnamen Pfund, Taler, Franc, Duktat usw. jede Spur des Wertverhältnisses. Die Wirre über den Geheimsinn dieser (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt
31.7.2011

Protokoll 9

Zirkulationsmittel, Fortsetzung: Umlauf des Geldes
Juli
2011

Zirkulationsmittel, Warenmetamorphose, Fortsetzung Um als Geld zu funktionieren, muß das Gold natürlich an irgendeinem Punkt in den Warenmarkt eintreten. Dieser Punkt liegt an seiner Produktionsquelle, wo es sich als unmittelbares Arbeitsprodukt mit andrem Arbeitsprodukt von demselben Wert (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt
16.8.2011

Protokoll 10

Zirkulationsmittel, Fortsetzung: Münze, Wertzeichen – Geld: Schatzbildung
August
2011

c) Die Münze. Das Wertzeichen Wie die Feststellung des Maßstabs der Preise, fällt das Geschäft der Münzung dem Staat anheim. (S 138, 2. Absatz) Man erinnere sich zurück: Das allgemeine Äquivalent kann nicht aus dem Markt kommen, sondern wird von außen gesetzt. Mit der Münzung trennt sich der (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt
18.9.2011

Protokoll 11

Zahlungsmittel, Weltgeld
September
2011

b) Zahlungsmittel Der Verkäufer wird Gläubiger, der Käufer Schuldner. (S 149, 1. Absatz) Wie bei der Miete – die zahlt man ja auch am Monatsanfang, damit man die Wohnung dann den Monat über benützen kann. Ganz ohne Ortsveränderung! Ist denn Geld kein Zahlungsmittel, wenn man gleich zahlt? Die Ware (...)

Amelie Lanier, FPÖ

„Abendland in Christenhand“

Ein Fanatiker der Leitkultur läuft wohlkalkuliert Amok
September
2011

Der Norweger Anders Breivik sprengt erst ein Gebäude im Regierungsviertel in Oslo, bevor er auf einer Insel über siebzig junge Leute erschießt, Teilnehmer an einem multikulturellen Feriencamp der sozialdemokratischen Partei. Die Gründe für seine Tat hat er in einem langen Manifest niedergelegt, das (...)

Amelie Lanier, 2. Abschnitt
16.10.2011

Protokoll 12, Teil 2

Oktober
2011

Dies letzte Produkt der Warenzirkulation ist die erste Erscheinungsform des Kapitals. (S 160, 2. Absatz) Ist das historisch oder logisch gemeint? Beides. Historisch tritt das Kapital dem Grundeigentum überall zunächst in der Form von Geld gegenüber. (S 160, 3. Absatz) Damit ist gemeint, wie das (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt
16.10.2011

Protokoll 12, Teil 1

Abschluß Abschnitt I
Oktober
2011

Nachtrag Zahlungsmittel: Jede Menge Geschäfte wird möglich, die ohne kommerziellen Kredit gar nicht über die Bühne gegangen wäre. Das verschärft natürlich den Crash, wenn irgendwo der Kredit zusammenbricht. Das ist etwas anderes, als gewöhnliche Zahlungsunfähigkeit ohne Kredit. A glaubt, B könne nicht (...)

Amelie Lanier, 1. Abschnitt

Zusammenfassung des I. Abschnitts

Ware und Geld
Oktober
2011

Erstes Kapitel: Die Ware 1. Die zwei Faktoren der Ware: Gebrauchswert und Wert (Wertsubstanz, Wertgröße) Gebrauchswert – Tauschwert – was bedeutet das jeweils? Der eine ist nicht meßbar, der andere schon. Alle Gesellschaften stellen Gw her, und oftmals kommt auch Tw vor – aber im Kapitalismus (...)

Amelie Lanier, 2. Abschnitt
6.11.2011

Protokoll 13

November
2011

Denn die Bewegung, worin er [= der Wert] Mehrwert zusetzt, ist seine eigne Bewegung, seine Verwertung also Selbstverwertung. Er hat die okkulte Qualität erhalten, Wert zu setzen, weil er Wert ist. Er wirft lebendige Junge oder legt wenigstens goldne Eier. (S 169, 1. Absatz) In diesem Absatz (...)

Amelie Lanier, 2. Abschnitt
21.11.2011

Protokoll 14

November
2011

3. Kauf und Verkauf der Arbeitskraft Der Mehrwert, der auf dem Markt erzielt wird, kann also weder aus bloßen Preisaufschlägen noch aus ehrlich investierter Arbeit der Verkäufer selbst entstehen. Also muß es eine Ware geben, die es in sich trägt, Wertsteigerung zu schaffen. Da wir bereits wissen, (...)

Amelie Lanier, 3. Abschnitt
18.12.2011

Protokoll 15

Dezember
2011

III. Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwerts V. Arbeitsprozeß und Verwertungsprozeß 1. Arbeitsprozeß Die Produktion von Gebrauchswerten oder Gütern ändert ihre allgemeine Natur nicht dadurch, daß sie für den Kapitalisten und unter seiner Kontrolle vorgeht. (S 192, Absatz 1) Dieser Satz (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas
Krisenbewältigung in Ungarn:

Eine „nationale Revolution“ im Hinterhof der EU

 
2012

Die Fidesz-Diagnose: Totale Niederlage statt temporärer Rückschlag Im Krisenherbst 2008 ist Ungarn erstmalig pleite und bekommt einen Notkredit von IWF und EU, mit den üblichen Auflagen bezüglich eines „soliden“ staatlichen Haushaltens Die damalige Regierung Bajnai interpretiert das als temporären (...)

Amelie Lanier, 3. Abschnitt
8.1.2012

Protokoll 16

Januar
2012

Rekapitulieren wir noch einmal: Die Wertübertragung der Rohmaterialien auf das Endprodukt ( S 202, Absatz 1 und 2) ist Bedingung des Werterhalts der ein ersteren enthaltenen Arbeit und Element der Wertbildung des Endprodukts. Die bereits in Baumwolle und Spindel vergegenständlichte Arbeit geht (...)

Amelie Lanier, 3. Abschnitt
22.1.2012

Protokoll 17

Januar
2012

Die verschiednen Faktoren des Arbeitsprozesses nehmen verschiednen Anteil an der Bildung des Produkten-Werts. Der Arbeiter setzt dem Arbeitsgegenstand neuen Wert zu durch Zusatz eines bestimmten Quantums von Arbeit, abgesehn vom bestimmten Inhalt, Zweck und technischen Charakter seiner Arbeit. (...)

Amelie Lanier, 3. Abschnitt
5.2.2012

Protokoll 18

Februar
2012

7. KAPITEL: Die Rate des Mehrwerts 1. Der Exploitationsgrad der Arbeitskraft Das Kapital C zerfällt in zwei Teile, eine Geldsumme c, die für Produktionsmittel, und eine andre Geldsumme v, die für Arbeitskraft verausgabt wird; c stellt den in konstantes, v den in variables Kapital verwandelten (...)

Amelie Lanier, 3. Abschnitt
26.2.2012

Protokoll 19

Februar
2012

2. Darstellung des Produktenwerts in proportionellen Teilen des Produkts Die ganze Rechnerei lauft zunächst einmal nur darauf hinaus, daß bisher getrennt wurde zwischen konstantem und variablen Kapital nach der Herkunft dieser Produktionselemente. Jetzt trennt man einfach im Endprodukt nach (...)

Amelie Lanier, 3. Abschnitt
11.3.2012

Protokoll 20

März
2012

8. KAPITEL: Der Arbeitstag 1. Die Grenzen des Arbeitstags Die Arbeitszeit teilt sich, wie bisher erläutert, in notwendige und Mehrarbeit. Die notwendige Arbeit wird auf dem derzeitigen Stand der Analyse mit dem Arbeitslohn gleichgesetzt. (Halten wir fest, daß das nicht unbedingt das Gleiche ist (...)

Amelie Lanier, 3. Abschnitt
1.4.2012

Protokoll 21

April
2012

9. KAPITEL: Rate und Masse des Mehrwerts Es ist klar, warum jetzt dieses Kapitel auf die beiden vorherigen folgt: Nachdem Marx dargelegt hat, daß es im Interesse des Kapitalisten ist, möglichst viel unbezahlte Arbeitskraft anzuwenden, also an der Rate des Mehrwerts zu seinen eigenen Gunsten zu (...)

Amelie Lanier, 4. Abschnitt
15.4.2012

Protokoll 22

Begriff des relativen Mehrwerts, Kooperation 1
April
2012

10. KAPITEL: Begriff des relativen Mehrwerts Am derzeitigen Stand der Analyse präsentiert sich die Situation wie folgt: Der Arbeitstag ist als Ergebnis von Arbeiter-Organisation, Kapitalisten-Unverschämtheit und staatlicher, also gesetzlicher Intervention mehr oder weniger fix. Die Unternehmer (...)

Amelie Lanier, 4. Abschnitt
8.7.2012

Protokoll 23

Kooperation 2
Juli
2012

11. KAPITEL: Kooperation Verglichen mit einer gleich großen Summe vereinzelter individueller Arbeitstage, produziert der kombinierte Arbeitstag größre Massen von Gebrauchswert und vermindert daher die zur Produktion eines bestimmten Nutzeffekts nötig Arbeitszeit. (S 348, Absatz 2) Es wird hier (...)

Amelie Lanier, 4. Abschnitt
22.7.2012

Protokoll 24

Teilung der Arbeit und Manufaktur 1, Kapitel 12/1-3
Juli
2012

12. KAPITEL: Teilung der Arbeit und Manufaktur Die Überschrift des Kapitels ist irreführend, denn Teilung der Arbeit hat natürlich bereits lange vor der Manufakturperiode angefangen. Das Handwerk selbst, das Entstehen der Berufsgruppen ist Teilung der Arbeit. Die Manufakturperiode dient dazu, (...)

Amelie Lanier, 4. Abschnitt
12.8.2012

Protokoll 25

Teilung der Arbeit und Manufaktur 2, Kapitel 12/4
August
2012

12. Kapitel 4. Teilung der Arbeit innerhalb der Manufaktur und Teilung der Arbeit innerhalb der Gesellschaft Wir berühren jetzt kurz das Verhältnis zwischen der manufakturmäßigen Teilung der Arbeit und der gesellschaftlichen Teilung der Arbeit, welche die allgemeine Grundlage aller (...)

Amelie Lanier, 4. Abschnitt
14.10.2012

Protokoll 26A

Teilung der Arbeit und Manufaktur 3, Kapitel 12/5
Oktober
2012

5. Der kapitalistische Charakter der Manufaktur Die manufakturmäßige Arbeitsteilung hat also folgende Effekte: Es gibt ein Minimum von Arbeitern, das angestellt werden muß, um eine Manufaktur zu gründen/eröffnen. Nach oben ist einiges offen, die Manufaktur kann wachsen und die Arbeitsteilung (...)

Amelie Lanier, 4. Abschnitt
14.10.2012

Protokoll 26B

Maschinerie und große Industrie 1, Kapitel 13/1
Oktober
2012

13. KAPITEL: Maschinerie und große Industrie 1. Entwicklung der Maschinerie Marx stellt gleich am Anfang dieses Mega-Kapitels klar, wem die Erfindung und der Einsatz von Maschinen dient: »Es ist fraglich, ob alle bisher gemachten mechanischen Erfindungen die Tagesmühe irgendeines menschlichen (...)

Amelie Lanier, 4. Abschnitt
11.11.2012

Protokoll 27

Maschinerie und große Industrie 2, Kapitel 13/1-2
November
2012

13. KAPITEL: Maschinerie und große Industrie 1. Entwicklung der Maschinerie, Fortsetzung Es ist nun zweierlei zu unterscheiden, Kooperation vieler gleichartiger Maschinen und Maschinensystem. (S 399, 2. Absatz) Erst beschreibt Marx an Hand der Briefkuvert-Herstellung einen Prozeß, wo viele (...)

Amelie Lanier, 4. Abschnitt
16.12.2012

Protokoll 28

Maschinerie und große Industrie 3, Kapitel 13/3
Dezember
2012

13. Kapitel: Maschinerie und große Industrie Wiederholung: Auf Grundlage der Teilung der Arbeit in den Zünften und unter Umgehung ihrer Beschränkungen Einrichtung von Manufakturen – Manufaktur führt zu weiterer Teilung der Arbeit unter dem Kommando des Kapitals – Spezialisierung durch Zerlegung der (...)

Amelie Lanier, Sonstiges
Der Kern des Atomkonflikts auf der koreanischen Halbinsel:

Über die Unverträglichkeit der nordkoreanischen Staatsraison mit amerikanischen Weltmachtsansprüchen

 
2013

Im Frühjahr d.J. überschlägt sich die westliche Öffentlichkeit mit mehr oder weniger aufgeregten Wortmeldungen zur politischen und militärischen Eskalation auf der koreanischen Halbinsel. Für die einen ist Kim Jong Un ein „unberechenbarer Nachwuchsdiktator“, der „störrisch wie ein beleidigtes Kind“ (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Die Frau im Kapitalismus

Anerkennung von „Frauenproblemen“ statt Kritik an deren Gründen
 
2013

So ziemlich alle Welt ist sich heutzutage einig: Um Frauen muss sich in unserer Gesellschaft besonders gekümmert werden; dieser Teil der Menschheit benötigt eine besondere Betreuung. Die wird ihr auch lebhaft zuteil: Noch jede gesellschaftliche und politische Organisation lobt sich dafür, Frauen (...)

Amelie Lanier, 2. Andere

Das Grundeigentum als Grundlage allen Privateigentums

Januar
2013

Einleitung: Armut und Reichtum, Eigentum und Ausschluß an der Frage des Bodens Das Eigentum an Grund und Boden ist die unmittelbarste Form des Eigentums. Erstens ist sie die erste, die gewaltmäßig eingerichtet wurde und aufrechterhalten wird – alles andere Eigentum folgt aus und beruht auf dem (...)

Amelie Lanier, 4. Abschnitt
13.1.2013

Protokoll 29

Maschinerie und große Industrie 4, Kapitel 13/3-5
Januar
2013

13. Kapitel: Maschinerie und große Industrie 3. Nächste Wirkungen des maschinenmäßigen Betriebs auf den Arbeiter c) Intensifikation der Arbeit Die Intensifikation der Arbeit führt zu einer Veränderung der Maßeinheit des Wertes, der Arbeitszeit: Diese Zusammenpressung einer größren Masse Arbeit in (...)

Amelie Lanier, 4. Abschnitt
27.1.2013

Protokoll 30

Maschinerie und große Industrie 5, Kapitel 13/6-7
Januar
2013

13. Kapitel: Maschinerie und große Industrie 6. Die Kompensationstheorie bezüglich der durch Maschinerie verdrängten Arbeiter Laut einem Teilnehmer eine heute auch noch aktuelle Theorie, auch wenn niemand mehr Senior, Mill & Co. kennt. Marx geht jetzt alle Momente dieser Theorie durch. Der (...)

Amelie Lanier, 4. Abschnitt
16.2.2013

Protokoll 31

Maschinerie und große Industrie 6, Kapitel 13/7-8
Februar
2013

13. Kapitel: Maschinerie und große Industrie 7. Repulsion und Attraktion von Arbeitern mit Entwicklung des Maschinenbetriebs. Krisen der Baumwollindustrie Auf den Seiten 478-482 beschreibt Marx, wie die Kosten der Krise 1862 (zur Zeit des am. Bürgerkriegs) auf die Arbeiter abgewälzt wurden: (...)

Amelie Lanier, 4. Abschnitt
10.3.2013

Protokoll 32

Maschinerie und große Industrie 7, Kapitel 13/9-10
März
2013

13. Kapitel: Maschinerie und große Industrie 9. Fabrikgesetzgebung. (Gesundheits- und Erziehungsklauseln.) Ihre Verallgemeinerung in England Die Fabrikgesetzgebung, diese erste bewußte und planmäßige Rückwirkung der Gesellschaft auf die naturwüchsige Gestalt ihres Produktionsprozesses, ist, wie man (...)

Amelie Lanier, 5. Abschnitt
24.3.2013

Protokoll 33

Absoluter und relativer Mehrwert
März
2013

14. Kapitel: Absoluter und relativer Mehrwert Marx beginnt damit, die bisherige Bestimmung von „produktiver Arbeit“ zu verwerfen: Betrachtet man den ganzen Arbeitsprozeß vom Standpunkt seines Resultats, so erscheinen beide, Arbeitsmittel und Arbeitsgegenstand, als Produktionsmittel und die (...)

Amelie Lanier, 5. Abschnitt
14.4.2013

Protokoll 34

Größenwechsel von Preis der Arbeitskraft und Mehrwert
April
2013

15. Kapitel: Größenwechsel von Preis der Arbeitskraft und Mehrwert Um diese Untersuchung zu machen, schließt Marx verschiedene Momente von der Berechnung aus: Die Masse der Lebensmittel wird konstant gesetzt, Alter, Geschlecht und Ausbildungskosten (das ist wohl mit „Entwicklungskosten“ gemeint) (...)

Amelie Lanier, Antifaschismus

Das Elend des zeitgenössischen Antifaschismus: Nichts als Vergangenheitsbewältigung!

April
2013

Die FPÖ fällt öfter mit leicht abweichenden Äußerungen zur „Vergangenheit“ auf. Anlässlich des „Internationalen Holocaust-Gedenktages“ am 27.1. beispielsweise melden sich SPÖ, ÖVP, Grüne etc. mit den üblichen Phrasen gegen das „Vergessen“ zu Wort. Die FPÖ tut das etwas anders: Dort sieht man sich bzw. den (...)

Amelie Lanier, Antifaschismus

Die nationalsozialistische Herrschaft

April
2013

Der Nationalsozialismus und der Völkermord an den Juden sind entgegen anderslautenden Behauptungen sehr wohl erklärbar. Die Schwierigkeit dabei, wenn es denn eine gibt, ist nicht die Sache selbst, sondern deren Instrumentalisierung durch Nachkriegspolitik und Vergangenheitsbewältigung. Der (...)

Amelie Lanier, 6. Abschnitt
12.5.2013

Protokoll 35/2

Verwandlung von Wert resp. Preis der Arbeitskraft in Arbeitslohn
Mai
2013

17. Kapitel: Verwandlung von Wert resp. Preis der Arbeitskraft in Arbeitslohn Auf der Oberfläche der bürgerlichen Gesellschaft erscheint der Lohn des Arbeiters als Preis der Arbeit, ein bestimmtes Quantum Geld, das für ein bestimmtes Quantum Arbeit gezahlt wird. (S. 557, Absatz 1) Es schaut so (...)

Amelie Lanier, 5. Abschnitt
12.5.2013

Protokoll 35/1

Verschiedne Formeln für die Rate des Mehrwerts
Mai
2013

16. Kapitel: Verschiedne Formeln für die Rate des Mehrwerts Marx führt hier diese etwas verwirrenden Formeln ein, um wieder einmal auf den grundlegenden Umstand hinzuweisen, daß immer die Mehrarbeit ins Verhältnis zur aufgewendeten Arbeitskraft gesetzt werden muß. M. hat recht: Produktenwert (das, (...)

Amelie Lanier, 6. Abschnitt
2.6.2013

Protokoll 36

Die Lohnformen Zeitlohn & Stücklohn. Nationale Lohnniveaus
Juni
2013

18. Kapitel: Der Zeitlohn Es gibt zwei Möglichkeiten, den Zeitlohn zu berechnen: Entweder nach Tages- oder nach Stundenlohn. Beides gibt dem Anwender Spielraum zum Lohndrücken, und ist eine Quelle des Grams für den Arbeiter: Wird jemand nach Stundenlohn bezahlt, so möchte er möglichst lange (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Eurokrise und Euro-„Rettung“ im Lichte der Stirnerschen Staatsauffassung

Juli
2013

1. Die Staatsauffassung Stirners Nach Stirner gehört alles eigentlich dem Staat: Ich empfange Alles vom Staate. Habe Ich etwas ohne die Bewilligung des Staates? Was Ich ohne sie habe, das nimmt er Mir ab, sobald er den fehlenden »Rechtstitel« entdeckt. Habe Ich also nicht Alles durch seine (...)

Amelie Lanier, 7. Abschnitt
11.8.2013

Protokoll 37

Einfache Reproduktion. Reproduktion auf erweiterter Stufenleiter 1.
August
2013

In der Einleitung stellt Marx den Aufbau des Kapitals – also aller 3 Bände – vor und was er alles noch vorhat. (Daraus sieht man übrigens, daß Engels bei der Zusammenstellung des K II und K III Richtlinien hatte, an die er sich gehalten hat. D.h., der Aufbau des Buches war von Marx bereits (...)

Amelie Lanier, 7. Abschnitt
18.8.2013

Protokoll 38

Reproduktion auf erweiterter Stufenleiter 2.–5.
August
2013

22. Kapitel: Verwandlung von Mehrwert in Kapital 2. Irrige Auffassung der Reproduktion auf erweiterter Stufenleiter seitens der politischen Ökonomie Bereits im vorigen Unterkapitel 1. stellte Marx die irrigen Auffassungen bezüglich Reproduktion und Akkumulation des Kapitals vor. Jetzt soll (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Das Grundeigentum und die Wohnungsfrage

September
2013

1. Allgemeine Überlegungen zum Grundeigentum 2013 Wohnen ist ein Grundbedürfnis, um das sozusagen keiner herumkommt. Gleichzeitig ist die Welt aufgeteilt in Grundbesitzer und solche, die kein Grundeigentum haben. Das heißt, daß die, die keinen Grund besitzen, den anderen etwas zahlen müssen, um (...)

Amelie Lanier, 7. Abschnitt
22.9.2013

Protokoll 39

Das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation 1. & 2.
September
2013

23. Kapitel: Das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation 1. Wachsende Nachfrage nach Arbeitskraft mit der Akkumulation, bei gleichbleibender Zusammensetzung des Kapitals Wir behandeln in diesem Kapitel den Einfluß, den das Wachstum des Kapitals auf das Geschick der Arbeiterklasse (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Modische Begriffe mit vielen Silben als Theorie ausgeben

Oktober
2013

Zur Kontroverse zwischen Noam Chomsky und Slavoj Žižek Der Streit zwischen zwei Geistesgrößen der Linken, der im englischsprachigen Raum mehr Staub aufgewirbelt hat als bei uns, wird auf verschiedenen Blogs beschrieben als eine Art Hahnenkampf, wo zwei eitle (...)

Amelie Lanier, 7. Abschnitt
24.11.2013

Protokoll 40

Das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation 3. & 4.
November
2013

23. Kapitel: Das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation 3. Progressive Produktion einer relativen Übervölkerung oder industriellen Reservearmee Die Akkumulation des Kapitals, welche ursprünglich nur als seine quantitative Erweiterung erschien, vollzieht sich, wie wir gesehn, … in (...)

Amelie Lanier, 7. Abschnitt
21.12.2013

Protokoll 41

24. Kapitel: Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation
Dezember
2013

Wir erreichen das mit Spannung erwartete Kapitel, wo die Frage abgehandelt wird, wie es zu einer Klasse von Kapitalisten und einem Proletariat kommt. 1. Das Geheimnis der ursprünglichen Akkumulation Zunächst kommt die Ideologie, wonach es einerseits Brave und Fleißige gegeben hat, und (...)

Amelie Lanier, Konferenz zur Neuen Rechten in Europa 2011
Einleitung zur Buchpräsentation:

Neue Gesichter unter alten Hüten

Texte zum Rechtsextremismus in Europa
Dezember
2013

Zu der Konferenz und dem Buch Als Tamás Krausz, Ádám Markus und ich im Herbst 2010 begannen, diese Konferenz zu organisieren, deren Ergebnisse wir hiermit vorlegen, hatten wir unterschiedliche Ziele vor Augen, die sich nicht widersprachen, sondern ergänzten. Tamás Krausz wollte darauf hinweisen, (...)

Amelie Lanier, 2. Andere

Michail Bakunin, 1814-1876

 
2014

Als Bakunin 1840 erstmals nach Westeuropa reiste, war er ein begeisterter Anhänger der deutschen Philosophie, vor allem Hegels. In Rußland hatte er sich in intellektuellen Kreisen bereits einen Ruf als Hegel-Kenner erworben. Bakunin veröffentlichte im Jahre 1838 in der Zeitschrift »Moskauer (...)

Amelie Lanier, 7. Abschnitt
19.1.2014

Protokoll 42

24. Kapitel: Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation
Januar
2014

4. Genesis der kapitalistischen Pächter Nachdem wir die gewaltsame Schöpfung vogelfreier Proletarier betrachtet, die blutige Disziplin, welche sie in Lohnarbeiter verwandelt, die schmutzige Haupt- und Staatsaktion, die mit dem Exploitationsgrad der Arbeit die Akkumulation des Kapitals (...)

Amelie Lanier, Nachtrag: Histomat

Der Historische Materialismus

Die Methodenlehre des Marxismus
Januar
2014

Intellektuelle Eitelkeit, Bequemlichkeit und Machtansprüche als Paten des universellen Erklärungsanspruches, der „wissenschaftlichen Weltanschauung“. Der historische und dialektische Materialismus bedient einerseits das aus der Philosophiegeschichte hinlängliche bekannte Bedürfnis nach dem (...)

Amelie Lanier, Nachtrag: Histomat
Nachtrag zum „Kapital“:

Der Historische Materialismus

Die Rechtfertigungslehre des Marxismus-Leninismus und der Sowjetmacht
Januar
2014

I. Geschichtsteleologische Aussagen von Marx Das Protektionssystem war ein Kunstmittel, Fabrikanten zu fabrizieren, unabhängige Arbeiter zu expropriieren, die nationalen Produktions- und Lebensmittel zu kapitalisieren, den Übergang aus der altertümlichen in die moderne Produktionsweise gewaltsam (...)

Amelie Lanier, Nachtrag: Histomat
Überlegungen zur Schrift Stalins:

„Über dialektischen und historischen Materialismus“

(1938)
Januar
2014

Diese Schrift gibt erstnals eine Art Definition, was der Histomat ist und leistet, und beruft sich dabei natürlich auf die Klassiker. Aber diese Theorie, oder Weltanschuung tritt hier erstmals unter der Bezeichnung „Historischer Materialismus“ auf. Gesellschafts- und Naturwissenschaften – warum (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Vorläufige Bilanz der Ereignisse in der und rund um die Ukraine

März
2014

I. Die Meinungsmacher und die Opposition Das erste, was ins Auge springt, ist die – mit wenigen löblichen Ausnahmen – sehr uniforme Hetze der Medienwelt, die sich auf Rußland als Aggressor einschießt und damit so tut, als wäre dieses Land das einzige Problem für das friedliche Zusammenleben der (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Neues Massensterben im „Mare Nostrum“

Europas Kampf gegen die Überbevölkerung, die sein globaler Kapitalismus produziert
Mai
2015

Angesichts der neuen Rekordzahl an afrikanischen Flüchtlingen, die vor Europas Grenzen ertrunken sind, zeigen sich Presse, Politik und Papst wieder entsetzt über das „unfassbare Ausmaß“ mit achthundert Toten. Nur wissen zugleich alle, dass hier kein außergewöhnlicher Umstand oder Pech in schwerer See (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Der russische 3 Milliarden-Kredit vom Dezember 2013 an die Ukraine

November
2015

Rußland vergab 2013 einen Notkredit an die Ukraine, noch unter der Regierung von Janukowitsch, der mit Dezember 2015 fällig würde. Der IWF überlegt jetzt, wie mit diesem Kredit zu verfahren sei. Die Ukraine hat das Geld nicht, um ihn zu tilgen. Da die Ukraine schon seit Jahren keinen Kredit mehr (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Die Banken und die Schulden der EU

Januar
2016

Hintergrund: Der Abstieg des IWFDer IWF wurde seinerzeit gegründet, um ein Weltwährungssystem einzurichten und zu betreuen, das auf der Dominanz der Industriestaaten und ihrer Währungen über den Rest der Welt beruhte. Im Rahmen dieser Tätigkeit stützte er das nationale Zahlungsmittel derjenigen (...)

Amelie Lanier, Sonstiges
GEGENARGUMENTE-Diskussion

Das bedingungslose Grundeinkommen – ein Weltverbesserungsideal wird ‚salonfähig‘ – das sollte zu denken geben!

 
2017

Die kapitalistische Wirtschaft produziert mit dem Reichtum der einen die Armut der anderen – und zwar immer mehr von beidem. Viele linken Kritiker meinen, dass diese Armut angesichts beeindruckender Warenberge und Produktivkräfte eigentlich überflüssig und die Möglichkeit ihrer Überwindung deswegen (...)

Amelie Lanier, Sonstiges
Was ist denn bei VW los?

Ein Flaggschiff der deutschen Industrie – am Sinken?

März
2017

VW bietet seit geraumer Zeit, verstärkt seit dem Bekanntwerden der Manipulationen bei Abgastests, das seltsame Bild eines Unternehmens, das am eigenen Erfolg zu ersticken droht. Das ist bemerkenswert angesichts des akkumulierten Kapitals und der politischen Rückendeckung dieses Konzerns. Karl (...)

Amelie Lanier, 2. Andere
Die Besprechung der Oktoberrevolution heute:

Negative Urteile, Geistersubjekte, moralische Entrüstung und ein offensichtlicher Horror vor der „sozialen Frage“

November
2017

Der der Veranstaltung vorangestellte Text von Robert S. hält in sehr traditioneller Art das Konzept der Revolution – gut – gegen seine schlechte Verwirklichung hochhält. Und das ist meiner Ansicht nach die Crux der ganzen Besprechung der Oktoberrevolution. Es wird angenommen, die Absichten seien an (...)

Amelie Lanier, Lateinamerika

Lateinamerika heute

Konzessionierte Souveränität und deren wirtschaftliche Grundlagen und Folgen
 
2018

Hier entsteht ein neues Buch, ursprünglich geplant für 2020, inzwischen verschoben auf 2022. Anläßlich der derzeit sehr strapazierten Beschwerde über die Verletzung der Souveränität Venezuelas ist es angebracht, einmal zu untersuchen, wie die Souveränität vieler Staaten in der postkolonialen Epoche (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas
Internationale Heimatkunde:

Die Slowakei

März
2018

Die Slowakei ist eine Art terra incognita in Europa. Wenn man erzählt, man sei dort gewesen, so verwechseln viele das Land mit Slowenien. Es ist, als ob die Slowakei so eine Art exterritoriales Gebiet wäre, ein Staat, den keiner wollte, nachdem die Tschechoslowakei zur Zeit des tschechischen (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Nationale Identität

Über Staat, Gewalt und „Selbstbestimmung“ am Beispiel Kataloniens
März
2018

Teil I. Die Wirklichkeit. Über Interessen und Gegensätze Worum geht es eigentlich bei Separatismus bzw. Unabhängigkeitsbestrebungen? Welche Vorstellungen sind da zugegen und welche Interessen kommen ins Spiel? Eine kurze Vorstellung der Ereignisse: Nach einer „unverbindlichen Volksbefragung (...)

Amelie Lanier, 2. Andere
Sarajevo 1914:

Anlässe werden geschaffen, wenn Krieg ansteht

April
2018

Aus gegebenem Anlaß möchte ich darstellen, wie der I. Weltkrieg losging. 1. Der Thronfolger Franz Ferdinand strebte einen „Trialismus“ an. Er wollte die Slawen der Monarchie mit den gleichen Rechten ausstatten, wie sie den Ungarn im Ausgleich 1867 (...)

Amelie Lanier, Konferenz zur Neuen Rechten in Europa 2011

Buchpräsentation zu den Texten der Konferenz

Dezember
2018

Eine Vorstellung eines Buches, das Texte einer Konferenz zur Neuen Rechten enthält.

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas
30 Jahre Wiedervereinigung

Bananenrepublik,
oder
Vom propagandistischen Wert der Banane

 
2019

Amelie Lanier, 2. Andere

Das Amselfeld

Juni
2019

Die Schlacht auf dem Amselfeld 1389 gilt als eine Art Wendepunkt der europäischen Geschichte. In der serbischen Geschichtsschreibung bedeutet sie den Untergang des mittelalterlichen serbischen Staates, eine Art Super-Gau für den Balkan und eine Zäsur der europäischen Entwicklung. Es wird (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Riport Koszovóról

A balkáni puskaporos hordó kanóca? Vagy mégse?
szeptember
2019

Nemrég jártam Koszovóban és azt akarom közölni, amit ott láttam és hallottam. Pristina az egyik legcsúnyább város, amelyet láttam az életemben, és már sok helyen jártam. A régi albán építészetnek nyoma sincs. Úgy látszik, elsöpörték a szocialista korszakban, ennek „elavultságára” hivatkozva. De a régi épületeket (...)

Amelie Lanier, Transformation Osteuropas

Handke-Interview in News 1999

Dezember
2019

Angesichts der moralischen Entrüstung und des Handke-Bashings als Reaktion auf die Verleihung des Nobelpreises habe ich mir die Mühe gemacht, sein Interview mit der Zeitschrift NEWS aus dem Jahr 1999 aufs Netz zu stellen. Dieses Interview scheint es nämlich bisher nicht aus Internet geschafft zu (...)

Amelie Lanier, 2. Andere

Zur Debatte über die Ermordung der Zarenfamilie

Dezember
2019

I. Die Vorgeschichte Da es die Angelegenheit inzwischen bis nach Hollywood geschafft hat, sollte man die Figur des letzten Zaren ins rechte Licht rücken. Er war nämlich ein ziemliches Würschtl, der weder den Haß verdient hat, der ihm zu seinen Lebzeiten entgegengeschlagen ist, noch die Verehrung, (...)

Amelie Lanier, Lateinamerika
Mythen, Egos und Blödheit:

Die Anatomie eines verrückten Komplotts in Venezuela

Mai
2020

Pressespiegel EL País, 17.5.2020 Die Operation Gideon scheiterte nach einem Jahr der Reibereien zwischen ehemaligen Militärs, Politikern und Söldnern, die von Kolumbien aus konspirierten. EL PAÍS rekonstruiert die Schritte des letzten Plans gegen Maduro. Ungefähr fünfzig Männer, zwei Schnellboote, (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Die Corona-Impfung: Rettung oder Gefahr?

Überlegungen zur Volksgesundheit
Dezember
2020

1. Über die Ursachen von Krankheiten und Infektionskrankheiten überhaupt: Geschäft und Gewalt In dem ziemlich bodenlosen Artikel auf Telepolis zum Impfen – schon der Tonfall! – steht der Satz, der wie ein Mantra von allen Impf-Faschisten – also denen, die gerne alle zwangsimpfen würden – (...)

Amelie Lanier, Sonstiges

Marx, Gesell und deren ganze Jüngerschar
oder
Das Geld und die damit verbundenen Ideen

Dezember
2020

Der Ausgangspunkt dieser Überlegungen war eine Debatte unter Ökonomen, wo behauptet wurde, Marx hätte „keine Theorie des Geldes“ erarbeitet, sondern lediglich eine Theorie der Ausbeutung. Auf meinen Einwand, daß das unrichtig sei, wurde mir entgegnet, daß sogar jemand, der ein ausgewiesener (...)

Amelie Lanier, Sonstiges
Ökumene 2021:

Der Papst besucht den Irak

März
2021

Franziskus hat Anfang März dieses Jahres wirklich in Sachen Eigenwerbung oder Schlagzeilen den Vogel abgeschossen. Er ahnte vermutlich schon, daß mit dem Segen Urbi Et Orbi zu Ostern nichts werden wird und man rechtzeitig einen Ersatz-Event veranstalten sollte. Andererseits war dieser Besuch (...)

Amelie Lanier

Willkommen!

&Uelig;bersetzungen
Mai
2021

Auf dieser Homepage finden sich meine Bücher – vollständig oder in Auszügen, und meine Artikel seit 1992. Einer der Schwerpunkte meiner theoretischen Tätigkeit sind Geld, Kredit und Banken – modern zusammengefaßt: das Finanzkapital. Ich habe mich eine Zeitlang sehr intensiv mit der österreichischen (...)