Anselm Jappe

Geboren am: 3. Mai 1962

Geboren 1962 in Bonn. Er hat in Frankreich und Italien studiert, lebt in Frankreich. Ab 1992 Mitarbeiter der Nürnberger Theoriezeitschrift Krisis. Autor der ersten Monographie zu Guy Debord (nicht auf deutsch erschienen). Herausgeber von „Schade um Italien – 200 Jahre Selbstkritik“ (Die Andere Bibliothek, Eichborn Verlag, 1997) und anderer Veröffentlichungen in mehreren Ländern. Hält Vorlesungen am Collège International de Philosophie in Paris und an der Accademia di Belle Arti di Sassari auf Sardinien.

Beiträge von Anselm Jappe
Streifzüge, Heft 3/2001

Der Zusammenstoß der Barbareien

Milliardäre mit Bärten gegen Milliardäre ohne Bärte
■  Anselm Jappe
Oktober
2001

Die Flüsse fließen stets ins Meer zurück, und die kapitalistische Globalisierung schlägt auf ihr Zentrum zurück, auf das Zentrum ihres Zentrums. Wenn alles globalisiert ist, die Märkte nie schlafen und die westlichen Waren bis in den letzten Winkel der Welt vordringen, wie kann man sich dann wundern, (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Es gibt sie noch, die guten Deutschen

■  Anselm Jappe
Oktober
2001

Eine bereits 1935 geschriebene Notiz, die sich in Adornos Minima Moralia mit dem Titel Der böse Kamerad findet, veranlaßte den Autor einer sein Objekt permanent dummdreist denunzierenden Adorno-Monographie (Hartmut Scheible, Theodor W. Adorno, Rowohlt 1989) zu einer besonderen Empörung. Adornos (...)

Streifzüge, Heft 1/2002

Wegbereiter der Wertkritik: Roman Rosdolsky

■  Anselm Jappe
März
2002

Es ist eher eine Seltenheit, wenn ein marxistisches Werk 35 Jahre nach seinem Erscheinen noch übersetzt, verkauft, gelesen und diskutiert wird. So geschieht es mit Roman Rosdolskys Zur Entstehungsgeschichte des Marxschen „Kapital“. Der Rohentwurf des Kapital 1857- 1858 . Es ist kürzlich eine (...)

Streifzüge, Heft 3/2003

Stalin kommt im Zug zurück

■  Anselm Jappe
Oktober
2003

Es gibt kleine Tatsachen des Alltagslebens, die wie ein Brennspiegel sind. Wenn man ihren Mikrokosmos eingehend betrachtet, kann man von da aus wesentliche Züge des gesellschaftlichen Ganzen erkennen. So ist es mit dem Transportwesen in verschiedenen Ländern im Zeitalter der Privatisierung und (...)

Beiträge zu Anselm Jappe
Context XXI, Heft 6/2000

Der Fetisch im Spektakel

Guy Debord als Gesellschaftskritiker
Oktober
2000

Guy Debords Kunst- und Medienkritik kann nur vor dem Hintergrund seiner allgemeinen Kritik bürgerlicher Vergesellschaftung begriffen werden. Guy Debord und die Situationistische Internationale erfahren in den letzten Jahren auch im deutschsprachigen Raum vermehrte Aufmerksamkeit. Zum einen (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Quand André Gorz découvrit la critique de la valeur

août
2006

Il est peu de penseurs comme André Gorz qui n’ont cessé de renouveler leur réflexion sans jamais se satisfaire du point d’arrivée, toujours provisoire. Jusqu’à son dernier jour, Gorz s’est attelé à la tâche théorique consistant à ouvrir des voies d’issue à la domination capitaliste et à la destruction du (...)

Streifzüge, Heft 41

Über den Horizont unserer Handlungen

Aus den nachgelassenen Briefen des André Gorz
November
2007

ZUM ZEHNTEN TODESTAG Anstatt noch einen weiteren Nachruf nachzureichen, haben wir uns entschlossen, einige Passagen aus den Briefen des André Gorz an Franz Schandl und Andreas Exner zu veröffentlichen. Gorz soll also noch einmal selbst zu Wort kommen. Die Auszüge wurden äußerst behutsam redigiert. (...)