Clemens Nachtmann
Beiträge von Clemens Nachtmann
Context XXI, Radiosendungen 2000

Der Alptraum der direkten Demokratie I

Juni
2000

Clemens Nachtmann über das Verhältnis von Nationalsozialismus und Postfaschismus sowie über das Elend der linken Demokratiebegeisterung.

Context XXI, Radiosendungen 2000

Der Alptraum der direkten Demokratie II

Juni
2000

Clemens Nachtmann über Mitbestimmung als Herrschaftsverinnerlichung sowie den Stellenwert des Antisemitismus im Nationalsozialismus und heute.

Context XXI, Radiosendungen 2000

Die Arbeit, der Wert, die Krise I

November
2000

Am 18. Juli fand an der Berliner Humboldt-Universität Marx-Interpretation eingeladen. Im Folgenden dokumentieren wir die gehaltenen Vorträge. Im zweiten Teil dieser Sendung werden wir die Diskussion wiedergeben. Clemens Nachtmann, Redakteur der in Berlin erscheinenden, antideutschen und (...)

Beiträge zu Clemens Nachtmann
Café Critique, Jahr 2006

Befreite Gesellschaft und Israel

Zum Verhältnis von Kritischer Theorie und Zionismus
 
2006

Kritische Theorie ist das Gegenteil von linker Gesinnung. Rekapituliert man, was in den letzten vierzig Jahren so alles unter „die Linke“ firmierte und damit einen Anspruch darauf anmeldete, Teil einer umfassenden Emanzipationsbewegung zu sein, läßt sich in der Rückschau die Tatsache, daß die (...)

Clemens Nachtmann (* 1965 in Neustadt an der Waldnaab) ist ein in Österreich und Deutschland lebender Komponist und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachtmann studierte in München und in Berlin Politikwissenschaft u. a. bei Johannes Agnoli sowie in den 1980er Jahren Komposition und Musiktheorie bei Wilhelm Killmayer, in den 1990er Jahren bei Friedrich Goldmann, Gösta Neuwirth und Hartmut Fladt.[1] Er ist Autor der Zeitschrift Bahamas sowie der Wochenzeitung Jungle World.[2][3]

Nach einem langjährigen Aufenthalt in Berlin zog Nachtmann 2004 nach Graz, wo er zunächst ein Aufbaustudium in Komposition bei Beat Furrer im Rahmen eines DAAD-Postgraduiertenstipendiums absolvierte und seit 2005 an der Kunstuniversität Graz Musiktheorie und Gehörbildung unterrichtet. Dort ist er seit März 2019 Universitätsprofessor für Harmonielehre und Kontrapunkt.[4] Für seine künstlerische Arbeit erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen wie das Kompositionsstipendium des Berliner Senats, den Boris-Blacher-Preis für Komposition der Neuen Musik 2004, den zweiten Preis beim Gustav-Mahler-Kompositionspreis der Stadt Klagenfurt 2008 und das Stipendium für einen Aufenthalt im Schleswig-Holsteinischen Künstlerhaus Eckernförde im Herbst 2010. Viele seiner Kompositionen wurden im österreichischen und deutschen Rundkfunk ausgestrahlt.[5][6]

Positionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In vielbeachteten Beiträgen für die Zeitschrift Bahamas, zu deren Redaktion er gehört, hat Nachtmann u. a. den akademischen Antirassismus und die Critical-Whiteness-Forschung einer scharfen Kritik unterworfen. Außerdem hat er sich in politischen Schriften, die u. a. im Ça-Ira-Verlag erschienen sind, immer wieder mit dem Begriff des deutschen Volksstaats im Vergleich mit anderen Formen westlicher Staatlichkeit beschäftigt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biographie - Clemens Nachtmann. Abgerufen am 22. April 2020.
  2. Bahamas - Heft-Archiv. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 12. April 2020; abgerufen am 22. April 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.redaktion-bahamas.org
  3. jungle.world - Clemens Nachtmann. Abgerufen am 22. April 2020.
  4. Zum Antritt Clemens Nachtmann. Abgerufen am 6. Mai 2020.
  5. Vokalexperten aus der Steiermark - Cantando Admont. Abgerufen am 22. April 2020 (deutsch).
  6. oe1.orf.at: Komponistenporträt Clemens Nachtmann. Abgerufen am 22. April 2020.