Donatien Alphonse François de Sade

Geboren am: 2. Juni 1740

Gestorben am: 2. Dezember 1814

Beiträge von Donatien Alphonse François de Sade
FORVM, No. 200/201

Die Philosophie im Schlafzimmer

Text
■  Donatien Alphonse François de Sade
August
1970

„Was uns zur Lektüre Sades treibt, was diese Lektüre sowohl ermöglicht wie auch vereitelt, ist unsere Komplizenschaft mit der Zensur. Wir sind ein Produkt unseres Sittenkodex. Indem wir Sade lesen, ja noch indem wir guten Willens sind, ihn zu entschlüsseln, sind wir dennoch Komplizen jener Zensur, (...)

FORVM, No. 202/I

Die Philosophie im Schlafzimmer

2. Folge
■  Donatien Alphonse François de Sade
Oktober
1970

DER CHEVALIER Nur deiner Phantasie konnte dieser Plan entspringen, er ist göttlich, Schwester, und ich verspreche dir, aufs beste jene reizende Rolle zu spielen, die du mir zudachtest. O Schurkin, wie wirst du’s genießen, dieses Kind zu erziehen, welche Wonne für dich, es zu verderben, in. diesem (...)

FORVM, No. 202/II/203/I

Die Philosophie im Schlafzimmer

3. Folge
■  Donatien Alphonse François de Sade
Oktober
1970

DOLMANCÉ Es könnte nicht besser sein: das ist genau das, was ich wollte. Bewegen Sie nun diesen schönen Hintern mit dem ganzen Feuer der Lüsternheit rhythmisch auf und ab, wie es Ihnen die Lust eingibt ... Ja, gut, das ist köstlich! EUGENIE Oh, meine Liebe, welche Lust du mir verschaffst ... Wie (...)

FORVM, No. 203/II

Die Republik braucht Laster

Die Philosophie im Schlafzimmer — 4. Folge
■  Donatien Alphonse François de Sade
November
1970

(Die Debatte über Atheismus und Moral, die bereits das letzte Drittel unserer 3. Folge füllte, setzt sich im Original in etwa nochmals dreifacher Länge fort. Da sie keine wesentlich neuen Gesichtspunkte bringt, wird sie hier übersprungen. Desgleichen, aus demselben Grund, der ganze IV. Dialog. (...)

Beiträge zu Donatien Alphonse François de Sade
Context XXI, Heft 5/2000

Arthur Cravan — Die Niedertracht der Tafelrunde

September
2000

Der Boxer, Anarchist, Deserteur, Abenteurer und Herausgeber der Zeitschrift Maintenant beschrieb sich selbst als Hochstapler, Seemann im Pazifik, Mauleseltreiber, Orangenpflücker in Kalifornien, Schlangenbeschwörer, Hoteldieb, Neffe von Oscar Wilde, Holzfäller in den riesigen Wäldern, (...)

Context XXI, Heft 7-8/2000

Alptraum ‘pataphysisch

Dezember
2000

Oder die Kunst, die Welt so zu sehen, daß einem dabei lachend schlecht wird. Alle Jahrzehnte einmal bricht sie wieder hervor, die Wissenschaft der erfundenen Lösungen und der Ausnahmen: die ’Pataphysik. Vielleicht genau dann, wenn die Welt ruhig betrachtet am verrücktesten, am brutalsten wirkt, (...)

Context XXI, Heft 3-4/2001

Die Wut im Bauch — Surrealismus überall

Teil 1 — Kein Glied bleibt unzerissen
Juli
2001

Daß Traum, Wut und Dichtung Motor für gesellschaftlichen Umbruch sein können, sein wollen und nicht nur Zuliefergaranten für Verlagshäuser oder Museen, will die folgende, 3-teilige Serie zum Surrealismus klarstellen. Der surrealistischen Explosion folgen, in sie hinein rauschen, sich von (...)

Streifzüge, Heft 3/2002

Eine kleine Bemerkung zur Liebe

Oktober
2002

Das Meer, das Feuer und die Frauen … Hellenischer Spruch (für Männer) Anstelle einer verschwundenen Widmung: Einen Menschen kennt einzig nur der, welcher ohne Hoffnung ihn liebt. Walter Benjamin, Einbahnstraße In dem zwiespältigen Verhältnis der Liebe zur Welt gründet es, dass die Zeit die einzige (...)

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