Ernst Strouhal
Beitræge von Ernst Strouhal
FORVM, No. 436-438

„Ich schlüge nach der Sonne ...“

Fogg, Odysseus, Ahab — Drei Variationen zum technischen Charakter (I. und II.)
April
1990

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FORVM, No. 439-441

„Ich schlüge nach der Sonne ...“

Ahab — Dritte Variation zum technischen Charakter
Juli
1990

Zunächst wird rekapituliert: die ersten zwei Variationen (Phileas Fogg und Odysseus, erschienen im vorigen Heft). Was bisher geschah: Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 442/443

Deus in machina

Oktober
1990

Walter Benjamin und das „bucklichte Männlein“. Erste von fünfzehn Variationen* über den Schachautomaten des Baron von Kempelen. Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 473-477

Apropos

Juli
1993

Vor 150 Jahren starb Hölderlin im Turm. Ein Grund mehr, sich an Franz Kafka zu erinnern. Sie wollen mehr Texte online lesen?
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Ernst Strouhal (2022)

Ernst Strouhal (* 1957 in Wien) ist ein österreichischer Autor, Publizist und Kulturgeschichtsforscher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst Strouhal (geboren als Ernst Huk) stammt aus einer österreichischen Journalistenfamilie, er ist ein Enkel von Ernst Benedikt. Seine Mutter Ilse Benedikt, später Ilse Huk (* 14. August in Wien, † 6. Juni 1969 in Wien), war nach ihrer Rückkehr aus dem Exil 1945 eine engagierte Ärztin in Wien. Sein Vater Emil Huk (* 12. Januar 1911, † 8. März 1989) war ein Journalist. Strouhal ist ao. Universitätsprofessor an der Universität für angewandte Kunst Wien und Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Wien. Zusammen mit Jakob Scheid und Brigitte Felderer erarbeitete er unter anderem 2004 an der Universität für angewandte Kunst in Wien einen Nachbau von Kempelens Sprechmaschine. Gemeinsam mit Michael Ehn betreut er seit 1990 die wöchentliche Schachkolumne der Tageszeitung Der Standard. Konzeption und Mitarbeit bei Ausstellungen, Schwerpunkt Kulturgeschichte des Spiels.

In seinem Buch Vier Schwestern, Fernes Wien, fremde Welt (Zsolnay, Wien 2022) erzählt er eine Wiener Familiengeschichte des 20. Jahrhunderts. Der jüdischen Familie gelang die Flucht. Verstreut in alle Himmelsrichtungen, blieben sie einander über Emigration, Krieg, Nachkrieg hinweg verbunden. Ernst Strouhal erzählt von einem Stück unwiederbringlicher Kultur und gibt damit seinen Großeltern, seiner Mutter und seinen drei Tanten eine Stimme.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gespräch mit einem Esel, Ein Verwandlungsbuch, Brandstätter Verlag, Wien 2019
  • Böse Briefe. Eine Geschichte des Drohens und Erpressens. Brandstätter Verlag, Wien 2017 (mit Christoph Winder), ISBN 978-3-7106-0152-1.
  • Agon und Ares. Der Krieg und die Spiele (Hrsg.). Campus Verlag, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-593-50563-3.
  • Die Welt im Spiel. Atlas der spielbaren Landkarten. Brandstätter Verlag, Wien 2015 (3. Aufl.: 2017), ISBN 978-3-85033-929-2.
  • Zoo der imaginären Tiere. Vom Projekt einer ästhetischen Menagerie. Brandstätter Verlag, Wien 2014 ISBN 978-3-85033-677-2.
  • M. Duchamp / V. Halberstadt. Spiel im Spiel. A Game in a Game. Jeu dans le Jeu. Verlag für moderne Kunst. Kunsthalle Marcel Duchamp, Nürnberg 2012 (dtsch., engl., franz.), ISBN 978-3-86984-327-8.
  • Umweg nach Buckow. Bildunterschriften. Springer, Wien 2009, ISBN 978-3-211-75731-4.
  • Acht x acht. Zur Kunst des Schachspiels. Springer, Wien u. a. 1996, ISBN 3-211-82775-7.
  • Duchamps Spiel. Sonderzahl, Wien 1994, ISBN 3-85449-066-6.
  • Technische Utopien. Zu den Baukosten von Luftschlössern. Sonderzahl, Wien 1992, ISBN 3-85449-035-6.
  • mit Manfred Zollinger, Brigitte Felderer (Hrsg.): Spiele der Stadt. Glück, Gewinn und Zeitvertreib. Springer, Wien u. Uüža. 2012, ISBN 978-3-7091-1229-8.
  • mit Ulrich Schädler (Hrsg.): Spiel und Bürgerlichkeit. Springer, Wien 2011, ISBN 978-3-7091-0193-3.
  • mit Michael Ehn: en passant. Springer, Wien/New York 2010, ISBN 978-3-7091-0345-6.
  • mit Mathias Fuchs (Hrsg.): Das Spiel und seine Grenzen. Springer, Wien u. a. 2010, ISBN 978-3-7091-0084-4.
  • mit Brigitte Felderer (Hrsg.): Rare Künste. Zur Kultur- und Mediengeschichte der Zauberkunst. Springer, Wien u. a. 2006, ISBN 3-211-33385-1.
  • mit Brigitte Felderer: Kempelen – zwei Maschinen. Texte, Bilder und Modelle zur Sprechmaschine und zum schachspielenden Androiden Wolfgang von Kempelens. Sonderzahl, Wien 2004, ISBN 3-85449-209-X.
  • mit Hans Petschar, Heimo Zobernig: Der Zettelkatalog. Ein historisches System geistiger Ordnung. Springer, Wien u. a. 1999, ISBN 3-211-83273-4.
  • mit Michael Ehn: Luftmenschen. Die Schachspieler von Wien. Materialien und Topographien zu einer städtischen Randfigur 1700–1938. Sonderzahl, Wien 1998, ISBN 3-85449-141-7.
  • mit Michael Ehn: S/Madness. Von Schönheit und Schrecken des Schachspiels. Album, Wien 2022, ISBN 978-3-85164-212-4.
  • Vier Schwestern. Fernes Wien, fremde Welt, Zsolnay, Wien 2022

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ernst Strouhal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ernst Strouhal, Vier Schwestern. Hanser Verlag, abgerufen am 6. März 2023.
  2. Springer-Autor Ernst Strouhal erhält Staatspreis für Kulturpublizistik 2010 (Memento vom 28. Februar 2011 im Internet Archive)
  3. Helmut Pfleger: Schach. In: Zeitmagazin vom 3. August 2023, S. 31.