Ewgeniy Kasakow

Geboren 1982 in Moskau, Historiker. Veröffentlichte u.a. in: konkret, Novyj Svet, Neprikosnovennij Zapas, testcard, Voprosy istorii, Gai Dào, Svobodnaja Mysl, Stanford Post-Soviet Post, Rabkor.ru, Phase 2.

Beitræge von Ewgeniy Kasakow
Grundrisse, Nummer 45

Verklärt & Vergessen: Die Räte und ihre Macht

März
2013

Die linken Auseinandersetzungen mit der Demokratie, sind meist geprägt von Vorstellungen, es muss ja eine „echte“, „wirkliche“ Demokratie geben. Bei der Suche danach kommt die Rede immer wieder auf die Idee einer „Arbeiterdemokratie“ – und damit auf die historische Erfahrung der Räte. Seit im Frühling (...)

Grundrisse, Nummer 50

„Tendenz zeigt Tendenz“

Eine Replik auf die Kritik von Roman Danyluk und Stefan Junker
Mai
2014

„Einzige wahrhaft proletarische Regierung“ — Räte als Alternative zu den Bolschewiki, Beispiele Baku und Aschchabad Am 31. Juli 1918 siegten in Baku, der Hauptstadt der Erdölförderung des ehemaligen Russischen Reiches, die Räte über die Bolschewiki. Genauer genommen haben die Fraktionen der (...)

Streifzüge, Heft 62

„Wenn erst mal alle Betroffenen mitentscheiden ...“

Zur Kritik einer beliebten linken Phrase
Oktober
2014

Die These, dass das Problem an der gegenwärtigen Demokratie sei, dass nicht alle Betroffenen von politischen Entscheidungen diese auch selbst treffen dürfen, ist eines der häufigsten Topoi linker Kritik. Der positive Bezug auf die Basisdemokratie ist eine Art Minimalkonsens der heutigen Linken in (...)

Streifzüge, Heft 80

Von der bürgerlichen Höflichkeit zur „political correctness“

Februar
2021

Es gab eine Zeit, da waren die bürgerlichen Sekundärtugenden den Linken ein Gräuel. Wer 1968 im Westen rebellierte, dem galten die Etikette, die Regeln der Höflichkeit als Inbegriff des Verlogenen, des Repressiven, des Elitären der bürgerlichen Gesellschaft. Im provokanten Brechen der Regeln, im (...)

Beitræge zu Ewgeniy Kasakow
Grundrisse, Nummer 46
Diskussionsbeitrag:

Ein Einwurf zur Rätediskussion

Mai
2013

Unser Leben ist der Mord durch Arbeit, wir hängen 60 Jahre lang am Strick und zappeln, aber wir werden uns losschneiden. (Georg Büchner, in: Dantons Tod, 1835) Die in der letzten Ausgabe der Grundrisse (Nr.45/Frühjahr 2013) veröffentlichten Artikel von Stefan Junker und Ewgeniy Kasakow zur (...)