Georg Lukács
Beiträge von Georg Lukács
FORVM, No. 115/116

Privatbrief über Stalinismus

■  Georg Lukács
Juli
1963

Auf sieben Fragen des Herausgebers der italienischen Zweimonatsschrift „Nuovi Argomenti“, Alberto Carocci, betreffend Veränderungen der sowjetischen Szenerie seit dem XXII. Parteitag, antwortete Georg Lukács, neben Ernst Bloch letzter großer Überlebender aus der Hoch-Zeit des Kommunismus der (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 117

Stalin ist noch nicht tot

(Zweiter Teil des „Privatbriefes über Stalinismus“ in Heft 115-116)
■  Georg Lukács
Juli
1963

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FORVM, No. 119

Zur Debatte zwischen China und der Sowjetunion

Theoretisch-philosophische Bemerkungen
■  Georg Lukács
November
1963

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FORVM, No. 120

Zur Debatte zwischen China und der Sowjetunion (II)

Theoretisch-philosophische Bemerkungen
■  Georg Lukács
Dezember
1963

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FORVM, No. 124

Probleme der kulturellen Koexistenz

■  Georg Lukács
April
1964

Vom FORVM wird niemand erwarten, es sei einer Meinung mit Georg Lukács, großem Überlebendern aus Zeiten, da der Kommunismus prästalinistisch intellektuellen Glanz hatte. Vom FORVM wird desgleichen, schon seinem Namen nach, niemand erwarten, es drucke nur, wessen Meinung es ist. Vom FORVM wird, (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 125

Probleme der kulturellen Koexistenz (II)

■  Georg Lukács
Mai
1964

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FORVM, No. 138-139

100 Worte Sozialismus

Juni
1965

Vor fünfzig oder gar hundert Jahren konnte man, tatsächlich oder vermeintlich, mit zehn Worten sagen, was Sozialismus sei. Reichen heute hiefür auch nur hundert Worte aus? Dies herauszufinden, schien uns eines größer angelegten Versuches wert. Von den vierzig Autoren, die auf unsere Frage (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 152-153

Kunst als Selbstbewußtsein der Nation

■  Georg Lukács
September
1966

Vom Altmeister der revisionistisch-marxistischen Literaturgeschichte, dessen gesammelte Werke bei Luchterhand, Neuwied, bereits auf sechs starke Bände gediehen sind, erscheint ebendort im kommenden Jahr und im Rahmen seiner Studien zur Ästhetik ein Werk „Über die Besonderheit“. Das Nachfolgende ist (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 160-161

Die Sowjetunion ist nicht typisch

Zur Theorie der ungleichmäßigen Entwicklung bei Marx — I. Teil
■  Georg Lukács
April
1967

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FORVM, No. 162-163

Geschichte und Literatur

Zur Theorie der ungleichmäßigen Entwicklung bei Marx — II. Teil
■  Georg Lukács
Juni
1967

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FORVM, No. 167-168

Ernst Bloch und Georg Lukács

im Gespräch mit Iring Fetscher, Johannes B. Metz und Jürgen Moltmann
November
1967

Ernst Bloch, Deutschlands lebendigster lebender Philosoph, 82, erhielt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche. Mit den herzlichsten und respektvollsten Glückwünschen für ihn, den Doyen unseres Internationalen Redaktionskomitees, präsentieren wir das nachfolgende (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, Heft 173
Glossen zur Zeit

Alle Dogmatiker sind Defaitisten

■  Claus Gatterer (Übersetzung) ▪ Georg Lukács
Mai
1968

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FORVM, No. 185

Deutschland, dein Marx!

Gespräch
■  Georg Lukács ▪ Adelbert Reif
Mai
1969

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FORVM, No. 195/I

Nach Hegel nichts Neues

Ein Gespräch
■  Janos BrenerGeorg Klos ▪ Georg Lukács ▪ Kalman Petkovic
März
1970

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FORVM, No. 195/II

Erst Demokratie, dann Wirtschaftsreform

Gespräch (I. Teil: im vorigen Heft)
■  Janos BrenerGeorg Klos ▪ Georg Lukács ▪ Kalman Petkovic
März
1970

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FORVM, No. 202/I

Goethe mal Marx

■  Georg Lukács
Oktober
1970

Rede zur Verleihung des Goethepreises der Stadt Frankfurt, 28. August 1970, verlesen in der Paulskirche (da Lukács gesundheitshalber in Budapest bleiben mußte). — Vgl. Günther Nenning, „Georg Lukács oder Die Flucht in die Ästhetik. Zu seinem 85. und zum Goethepreis“, NEUES FORVM, August/September (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 207/I/II

Für Angela

■  Georg Lukács
Februar
1971

Der nachfolgende Text wurde von Georg Lukács verfaßt, von diesem an Ernst Bloch, Robert Jungk, Günther Nenning weitergesandt. Als erstes Ergebnis liegen die untenstehenden Unterschriften vor. Weitere bitte an das „Neue Forum“, Museumstraße 5, A-1070 Wien. (Vgl. Jean Genet, Unter schwarzen Panthern, (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 207/I/II

Zur Ontologie des gesellschaftlichen Seins

Vortrag an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften
■  Georg Lukács
Februar
1971

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FORVM, No. 210/I/II

Angela Davis

■  Georg Lukács
Mai
1971

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FORVM, No. 211

Ontologisches

Ein erster Teil erschien in NF Feb./März 1971
■  Georg Lukács
Juni
1971

G. L. starb am 5. Juni 1971, knapp vor seinem 86. Geburtstag. Eine Würdigung ist wahrhaft unnötig für Leser, die sein Werk kennen, und dies auch aus zahlreichen Aufsätzen in dieser Zeitschrift (vgl. Verzeichnis am Ende des Textes sowie: Günther Nenning in NF Anfang Sept. 1970, S. 855 ff., Iring (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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Beiträge zu Georg Lukács
FORVM, No. 315/316

Lukács im Eck

Die letzten Jahre aus dem Nachlaß
März
1980

Nach seiner Beteiligung an den „ungarischen Ereignissen“ des Jahres 1956 auf der Seite der Regierung Nagy blühte Georg Lukács nur mehr im Verborgenen. 11 Jahre später wieder in die Partei aufgenommen, behielt er seine orthodoxmarxistische Position zwischen Stalinismus und Westlertum bei, bis zu (...)

FORVM, No. 319/320

Sankt Sartre

Komödiant und Märtyrer, gestorben am 15. April 1980
Juli
1980

I. Toter Sartre, guter Sartre Seit Marx ist Philosophie bekanntlich nicht mehr möglich. Wenn es dennoch Philosophen gibt, desto schlimmer für sie. Über die Pariser Boulevards transportierte man in einem gewaltigen Leichenzug den Sarg Jean Paul Sartres; eine unpassend etablierte Show für das (...)

Café Critique, Jahr 1999

Germans down, Germans up

Daniel J. Goldhagen und die Erben von Hitlers willigen Vollstreckern
 
1999

Er war an sich der Berufenste, Deutschland wiedergutzumachen. Als vor drei Jahren die Diskussion um Daniel J. Goldhagens Buch über Hitlers willige Vollstrecker begonnen hatte, wer hätte da gedacht, daß es zur Legitimation von Deutschlands erstem großen Kriegseinsatz nach 1945 dienen könnte? Nun (...)

Streifzüge, Heft 2/1999

Was bleibt von Georg Lukács’ „Geschichte und Klassenbewußtsein“?

Juni
1999

Georg Lukács ist als Verfasser von Geschichte und Klassenbewußtsein jener Autor, auf den sich alle spätere Theorie, die der Auseinandersetzung mit der Marxschen Fetischkritik zentrale Bedeutung beimißt, in der einen oder anderen Form bezieht. Er gilt als Wegbereiter einer Marx-Interpretation, die (...)

radiX, Nummer 2

Sex in der patriachalen Warengesellschaft

Juni
1999

In einer Patriachalen Warengesellschaft ist auch der Sex ein patriachaler Warenaustausch. Insbesondere in heterosexuellen Beziehungen spielt der patriachale Charakter unserer Gesellschaft auch beim Sex und in sexuellen Beziehungen eine Rolle. Den Warencharakter behalten Beziehungen aber auch (...)

Café Critique, Jahr 2000

Agnolis Kritik der Politik, das Elend der Politikwissenschaft und der Staatsfetisch in der marxistischen Theorie

 
2000

(Bruhn, Joachim u. a. (Hg.): Kritik der Politik. Johannes Agnoli zum 75. Geburtstag. Freiburg i. Br.: ça ira-Verlag, 2000) Als Johannes Agnoli aufhörte an der Freien Universität in Berlin zu lehren, begann ich dort zu studieren. Einen Eindruck davon, was ich dadurch versäumt habe, bekam ich (...)

Context XXI, Heft 6/2000

Der Fetisch im Spektakel

Guy Debord als Gesellschaftskritiker
Oktober
2000

Guy Debords Kunst- und Medienkritik kann nur vor dem Hintergrund seiner allgemeinen Kritik bürgerlicher Vergesellschaftung begriffen werden. Guy Debord und die Situationistische Internationale erfahren in den letzten Jahren auch im deutschsprachigen Raum vermehrte Aufmerksamkeit. Zum einen (...)

Context XXI, Radiosendungen 2001

Die Gesellschaft des Spektakels

Guy Debord als radikaler Gesellschaftskritiker
■  Sendungsgestaltung: Robert Zöchling
Januar
2001

Stephan Grigat referierte im Kritischen Kreis zum Thema „Der Fetisch im Spektakel“ über Guy Debords radikale Gesellschaftskritik.

Café Critique, Jahr 2001

Deutscher Geist — en gros und en detail

Über den Judenhaß im deutschen Idealismus – anläßlich des neuen Buchs von Micha Brumlik
März
2001

Der ’Weg des Irrationalismus’ führe ’von Schelling zu Hitler’ (über Schopenhauer, Nietzsche und Heidegger) – der der Vernunft aber von Hegel zu Lenin: So hat einst Georg Lukács in seiner Zerstörung der Vernunft die Routen des deutschen Geistes wie auf einer Panoramakarte eingezeichnet. Unter dem (...)

Café Critique, Jahr 2001

Der Fetisch im Spektakel

Zur Gesellschaftskritik Guy Debords
Mai
2001

Guy Debord und die Situationistische Internationale erfahren in den letzten Jahren auch im deutschsprachigen Raum vermehrte Aufmerksamkeit. Zum einen wurde Debords Hauptwerk Die Gesellschaft des Spektakels 1996 erneut aufgelegt. Zum anderen wurde das Augenmerk einer größeren Öffentlichkeit durch (...)

Café Critique, Jahr 2001

Die Gesellschaft der Ware

Zur Marxschen Wert- und Fetischkritik
Juni
2001

Marxismus – das meint in der Regel „Die Arbeit hoch!“, „Geld gerecht verteilen!“, „Staat statt Markt!“. Die Marxsche Wert- und Fetischkritik und an ihr orientierte Gesellschaftskritik zielt hingegen auf etwas völlig anderes: die Befreiung vom Staat statt durch den Staat, die Abschaffung von Arbeit, (...)

Streifzüge, Heft 2/2001

Was bleibt von Eugen Paschukanis’ „Allgemeine Rechtslehre und Marxismus?“

Juli
2001

I. Müsste man eine Bilanz über die derzeitige Situation der radikalen Linken ziehen, sie würde wohl aus einer Liste von Mängeln bestehen: es herrschen Theorie- und Kritikfeindlichkeit und wenn schon mal versucht wird, die Welt begrifflich zu fassen, endet dies meist in selbstverliebtem (...)

Grundrisse, Nummer 1

Der schmale Grat

Anmerkungen zu Geschichte und möglicher Zukunft zweier methodologischer Stränge der Marx-Interpretation am Beispiel von Michael Heinrichs „Die Wissenschaft vom Wert“
März
2002

Durch das Erlahmen marxistischer Theoriebildung in den 80er Jahren ist es in Zeiten wie diesen notwendig, sich der Geschichte verschiedener (Weiter)Entwicklungen des Marxismus zu erinnern; einerseits um Fehlentwicklungen nicht zu wiederholen, andererseits um das Rad nicht ein zweites Mal (...)

Streifzüge, Heft 1/2002

Wegbereiter der Wertkritik: Roman Rosdolsky

März
2002

Es ist eher eine Seltenheit, wenn ein marxistisches Werk 35 Jahre nach seinem Erscheinen noch übersetzt, verkauft, gelesen und diskutiert wird. So geschieht es mit Roman Rosdolskys Zur Entstehungsgeschichte des Marxschen „Kapital“. Der Rohentwurf des Kapital 1857- 1858 . Es ist kürzlich eine (...)

Context XXI, Heft 3-4/2002

Mexiko als neues Zentrum kritischer Theorie

Oder: Was macht Walter Benjamin im Lande Emiliano Zapatas?
Juni
2002

Der lateinamerikanische Philosoph Bolívar Echeverría entwickelt eine Theorie, die innerhalb der materialistischen Kulturtheorie und marxistischen Gesellschaftstheorie die Grundlagen setzen soll, um die auch dort in aller Regel vorherrschende blinde Fixierung auf die sogenannte Erste Welt (...)

Grundrisse, Nummer 2

Emanzipation als Maßstab für jegliche Organisation

Juni
2002

Im folgenden Aufsatz sollen kritische Bemerkungen und Thesen zur Organisationsfrage beleuchtet werden. Im speziellen wird auf emanzipatorische Projekte der ArbeiterInnenklasse eingegangen, also die Gewerkschaften, die Sozialdemokratie und der Leninismus. Ziel des Artikels ist es, Überlegungen (...)

Grundrisse, Nummer 3

Die 68er Bewegung – Versuch einer Darstellung

Teil 1
September
2002

Es gibt geschichtliche Ereignisse, die keine Theorie vorhersehen kann. Marx ging davon aus, daß die Revolution zuerst in den fortgeschrittensten Ländern losbrechen würde. Die Machtergreifung der Bolschewiki jedoch erforderte massive theoretische Anstrengungen, neue Überlegungen und neue (...)

Grundrisse, Nummer 3

Weltanschauungsmarxismus oder Kritik der politischen Ökonomie?

September
2002

Replik auf Martin Birkner, „Der schmale Grat“ (grundrisse 1/2002) In grundrisse 1/2002 setzt sich Martin Birkner vor dem Hintergrund der seit den 60er Jahren geführten Marx-Diskussion kritisch mit meinem Buch Die Wissenschaft vom Wert (Münster 1999) auseinander. Birkner unterscheidet zwei (...)

Grundrisse, Nummer 3

Die Grundstruktur des Marxismus und die Entwicklung der Umweltphilosophie in Japan

September
2002

Ich möchte in dieser Arbeit zuerst kurz die Situation der japanischen Linken vorstellen und dann die Frage nach dem Kern des Grundcharakters des Marxismus stellen. Danach möchte ich die Theorie des Marxismus im Zusammenhang mit ökologischer Problematik erläutern, wobei die Diskussion in Japan zu (...)

Streifzüge, Heft 3/2002

Kommunismus oder Klassenkampf?

Oktober
2002

Dass das mit dem Klassenkampf schon lange nicht mehr so funktioniert, wie die gesamte Linke es einst haben wollte, ist evident. Da tut sich einfach nichts mehr. Selbst wenn es irgendwo ein Aufflackern alter Kämpfe gibt, kommt dies nicht über ein Strohfeuer hinaus. Kaum, dass uns etwas in (...)

Café Critique, Jahr 2003

Der Haß der Antiglobalisierungsbewegung auf Israel

Eine Kritik der No-Globals und ihrer Kritiker
Mai
2003

Das Konzept des SPOG-Kongresses vermittelte von Anfang an den Eindruck, als wolle man sich einmal treffen, um über dieses und jenes zu reden, um nachher in etwa so weiterzumachen wie bisher. Anfänglich waren Israel und die antisemitischen Ausfälle der Palästinasolidarität als Themen gar nicht (...)

Café Critique, Jahr 2003

Knurrender Rottweiler, schreiender Hirsch

Über einige Voraussetzungen von Adornos Denken anhand seiner Briefe
September
2003

Ein Briefwechsel wie der zwischen Adorno und Horkheimer läßt sich auf verschiedene Weise lesen: zum einen als frühe Ausprägung und erste Formulierung der wichtigsten Erkenntnisse kritischer Theorie; zum anderen als Quelle zu Funktionsweise und Struktur einer wissenschaftlichen Organisation; zum (...)

Café Critique, Jahr 2004

Geistig in Wien zuständig — und abgängig

Über Flieh- und Anziehungskraft der „Musikstadt“: Eisler und Adorno
Januar
2004

Das erste überlieferte Autograph des Komponisten Hanns Eisler – in Leipzig geboren, aufgewachsen in Wien – ist ein Lied mit dem Titel „Der müde Soldat“. Zweimal wegen Befehlsverweigerung bestraft, begann dieser komponierende müde Soldat noch im Ersten Weltkrieg das Oratorium „Gegen den Krieg“ zu (...)

Café Critique, Jahr 2005

Der Fotograf als Philosoph

Falko Schmieders Buch über Ludwig Feuerbach
Juli
2005

Der Titel wirkt – trotz der Anspielung auf ein Werk von Friedrich Engels – etwas befremdlich, und das spricht natürlich für das Buch: Ludwig Feuerbach und der Eingang der klassischen Fotographie. Falko Schmieder sieht in dieser bemerkenswerten Studie den Bruch mit der Spekulation, den Feuerbach (...)

Café Critique, Jahr 2009

Postnazistische Anstalt

Lehrjahre zwischen Jargons — am Beispiel der Theaterwissenschaft
Januar
2009

In memoriam Paul Stefanek I Das Institut für Theaterwissenschaft in Wien, wie ich es Ende der siebziger Jahre kennenlernte, erfüllte nicht nur allgemein die Kriterien einer postnazistischen Anstalt. Der familiäre Charakter, der hier den Ton angab; die unabwendbare Nähe und Vertrautheit im Umgang, (...)

Grundrisse, Nummer 48

Physik des Begehrens, Phänomenologie der Freiheit

Karl Reitter stellt Fragen an Thomas Seibert
Dezember
2013

1. Lieber Thomas, du arbeitest an einem „ungeschriebenen, aber immer wieder eingeforderten Buch“. Wenn ich dich richtig verstehe, willst Du im Anschluss an Antonio Negri einen neuen Materialismus entwerfen, in dem Marx, Spinoza und Heidegger zusammen gedacht werden. Du unterstellst offenbar dem (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Into the Dustbin of History

May
2016

The ‚changes‘ in Eastern Europe took place on the 200th anniversary of the French revolution. It seemed to many that it might be a second coming: a new revolution about, and for, human rights. At the bicentennial, the consecrated and anointed masterpiece of popular historiography (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

Kapitale Desorientierung

Christian Ibers Vorstellung vom ersten Band des Marx’schen „Kapital“
Februar
2017

zum Text Meinhard Creydt_Kapitale Desorientierung

Streifzüge, Heft 70

Diktatur des Effizienzdenkens

September
2017

Wir leben in einer effizienzversessenen Gesellschaft, die, um möglichst viel Output in kürzestmöglicher Zeit auszuspucken, alle Lebensvollzüge bis zur Raserei auf Trab bringt. Die alte Einsicht, dass alles, was gut getan sein soll, seine Zeit braucht, dass es ein angemessenes, stimmiges Verhältnis (...)

Georg Lukács (1952)

Georg Lukács [ˈlukaːtʃ] (mit vollständigem Namen György Lukács de Szeged; * 13. April 1885 in Budapest, Österreich-Ungarn; † 4. Juni 1971 ebenda) war ein ungarischer Philosoph, Literaturwissenschaftler und -kritiker. Lukács gilt (zusammen mit Ernst Bloch, Antonio Gramsci und Karl Korsch) als bedeutender Weiterentwickler einer marxistischen Philosophie und Theorie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Lukács entstammte einer wohlhabenden Familie des ungarisch-jüdischen Bürgertums: Sein Vater Josef war Bankdirektor in Budapest und hatte 1890 den Familiennamen Löwinger in Lukács geändert, seine Mutter, Adele geb. Wertheimer, war die reiche Erbin eines Zweiges der Holzhändlerdynastie Neuschloss. Georg Lukács studierte zunächst an der Universität seiner Heimatstadt, wo er 1906 zum Dr. rer. oec. und 1909 zum Dr. phil. promoviert wurde. In den folgenden Jahren lebte er meist im Ausland, so in Berlin und in Heidelberg, wo er zu den Kreisen um Max Weber und Stefan George Kontakt pflegte und seine Theorie des Romans (1914/15) verfasste. 1918, nach seiner endgültigen Rückkehr nach Budapest, trat Georg Lukács der KP Ungarns bei. Er war während der viermonatigen ungarischen Räterepublik 1919 stellvertretender Volkskommissar für Unterrichtswesen in der Regierung von Béla Kun.

Während der Monate April–Juni war er als politischer Kommissar der 5. Division der ungarischen Roten Armee an allen Fronten an Einsätzen beteiligt.

Ursprünglich vom Neukantianismus (Emil Lask) sowie von Georg Simmel und Max Weber beeinflusst, war Lukács in seinen frühen philosophischen Schriften Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Karl Marx in gleicher Weise verpflichtet und wandte sich später einem vom deutschen Idealismus geprägten Marxismus zu. Früh lernte er Ernst Bloch kennen. Beide beteiligten sich am Gesprächskreis um Max Weber.

Starke Beachtung fand er mit seiner Theorie des Romans (1916), einer lebensphilosophischen Analyse, in der er die Geschichtlichkeit als eine zentrale Kategorie des gesellschaftlichen Seins herausstellt und die „transzendentale Obdachlosigkeit“ der bürgerlichen Welt thematisiert.

Nach seiner Hinwendung zum Kommunismus fasste Lukács dieses Problem als das der Entfremdung. In diesem Sinn schlägt sein wirksamstes Werk Geschichte und Klassenbewußtsein. Studien über marxistische Dialektik von 1923 eine Brücke von Hegel über Marx zu Lenin und Rosa Luxemburg. Das Buch wurde zwar von der KPD abgelehnt, trug aber zur Linksorientierung der europäischen Intellektuellen in den 1920er-Jahren und zur Entwicklung des Neomarxismus entscheidend bei. Lukács distanzierte sich jedoch später teilweise von diesem Werk (vgl. das Vorwort zur Neuauflage von 1967).

Im Mai des Jahres 1923 nahm er an der Marxistischen Arbeitswoche teil.

Mit den unter dem Pseudonym Blum veröffentlichten Thesen (Blum-Thesen, 1928), in denen Lukács den Gedanken einer demokratischen Diktatur des Proletariats formulierte, brachte er sich in Widerspruch zur Parteilinie der KPD und wurde zur „Selbstkritik“ gezwungen.

Nach dem Scheitern der ungarischen Räterepublik floh Lukács über Wien und Berlin nach Moskau, wo er dem Großen Terror knapp entging. 1941 wurde er vom NKWD vorübergehend in das Lubjanka-Gefängnis gesperrt. Zuvor hatte er sich selbst in einer, vom 4. bis 9. September 1936 stattfindenden, geschlossenen Parteiversammlung[1] der deutschen Parteigruppe des Sowjetischen Schriftstellerverbands an einer politischen Säuberung beteiligt.

In Moskau fanden während der Zeit des Stalinismus, vor allem in den 1930er-Jahren, wichtige Kämpfe um das gültige ästhetische Verständnis der Marxisten statt. In der Expressionismusdebatte stellte sich Lukács gegen die Ergebnisse der modernen Literatur und den Führungsanspruch der „Avantgarde“, wie man damals moderne Schriftsteller zu umschreiben pflegte. Andererseits wandte er sich auch gegen aufkommende vulgärsoziologische Vorstellungen sowjetischer Literaturwissenschaftler, die die Weltliteratur als Abbild der klassengebundenen Psychologie des jeweiligen Autors umzudeuten versuchten. In solchen und anderen ästhetischen Kämpfen bekam Lukács Unterstützung von Alfred Kurella und Michail Lifschitz. Mit Lifschitz verband Lukács die Zusammenarbeit in der russisch-sowjetischen Zeitschrift Literaturnyj kritik, in der Lukács seine wichtigsten Aufsätze auch in russischer Übersetzung veröffentlichte. Nach Stalins Tod stellte Lukács die seither umstrittene[2] Behauptung auf, er habe im Rahmen dieser Zeitschrift oppositionell gegen die offizielle (d. h. stalinsche) Literaturpolitik gewirkt.[3]

Seine zahlreichen ästhetischen Schriften und Werkanalysen deutscher, englischer, französischer und russischer Dichter des 18. bis 20. Jahrhunderts stehen vor allem auf der Basis von mit Hegels Ästhetik verbundenen Vorstellungen, die er weiterentwickeln konnte. Er erarbeitete so mit der Theorie der literarisch gestalteten Widerspiegelung gesellschaftlicher Verhältnisse in ihrer Totalität die Grundlagen einer marxistischen Ästhetik.

Die Methode der Romane des bürgerlich-kritischen Realismus sah er im Gegensatz zur offiziell propagierten Arbeiterliteratur und ebenfalls im Gegensatz zur modernen Avantgarde-Literatur (James Joyce, Dos Passos usf.) als vorbildlich für die (sozialistische) Kunst, wofür ihm einerseits Geringschätzung des sozialistischen Realismus, andererseits Unaufgeschlossenheit gegenüber neuen Kunstformen vorgeworfen wurde. Neben seinen die Fragen des Realismus betreffenden Schriften (v. a. Erzählen oder Beschreiben, Kunst und objektive Wahrheit sowie Es geht um den Realismus) und seinen Auseinandersetzungen mit den großen Dichtern der Weltliteratur sind ebenfalls von großer Wichtigkeit die Werke Der historische Roman, seine Ästhetik, seine Ontologie des gesellschaftlichen Seins, Die Zerstörung der Vernunft und Der junge Hegel.

Nach der Befreiung vom Faschismus kehrte Lukács 1944/45 nach Ungarn zurück. 1948 wurde er Professor für Ästhetik und Kulturphilosophie in Budapest. In Die Zerstörung der Vernunft (1954) kritisierte er die deutsche bürgerliche Philosophie seit Hegel als geistige Voraussetzungen von Irrationalismus, Faschismus und Imperialismus.

1946 wurde Lukács Mitglied des ungarischen Parlaments. Er wurde einer der intellektuellen Führer des Petöfi-Klubs und damit des Budapester Aufstandes 1956. Er war Kulturminister der Regierung von Imre Nagy, mit dem er nach der Niederschlagung des Aufstandes verhaftet wurde. Kurz vor der Verhaftung gab es in der DDR Pläne, Lukács aus Ungarn zu evakuieren. Die befreundeten Schriftsteller Anna Seghers und Johannes R. Becher, zu der Zeit Kulturminister der DDR, baten den ebenfalls mit Lukács befreundeten Leiter des Aufbau-Verlags, Walter Janka, den Schriftsteller nach Berlin zu holen. Janka erklärte sich bereit, jedoch fragte Johannes R. Becher Walter Ulbricht dafür um Erlaubnis; dieser verbot das Vorhaben.[4] Seither war Lukács verfemt, seines Lehramtes enthoben und aus der Akademie ausgeschlossen. Seine Werke wurden bis auf wenige Ausnahmen nur noch in westeuropäischen Ländern gedruckt, wo sie erheblichen Einfluss vor allem auf die Neue Linke gewannen.

1967 wurde sein Parteiausschluss aufgehoben. In seinen letzten Lebensjahren konnte Lukács einen Kreis von jungen Philosophen und Sozialwissenschaftlern - darunter die Philosophin Ágnes Heller - um sich scharen ("Lukács-Kreis") und prägte dadurch intellektuell viele ungarische Denker der darauffolgenden Jahrzehnte.

Seit dem Jahr 1972 existiert in Budapest, in ehemals von ihm bewohnten Räumlichkeiten, das öffentlich zugängliche Georg-Lukács-Archiv, in dem sich u. a. der Nachlass von Lukács befindet und das sich um die Erschließung seines Werkes bemüht.[5] Das Archiv wurde 2016 trotz internationaler Proteste geschlossen.[6] Auch ein Denkmal für Lukács im Szent-István-Park der ungarischen Hauptstadt soll laut Beschluss des Budapester Stadtrates verschwinden.[7]

Rezeption und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den von Lukács beeinflussten Theoretikern zählen, neben den Autoren der sogenannten Frankfurter Schule, die in erheblicher Weise von Lukács’ Arbeiten profitierten, Ágnes Heller, Leo Kofler, Lucien Goldmann und Rudi Dutschke.

Der Berliner Komparatist Winfried Menninghaus schreibt in einem Aufsatz, Lukács habe sowohl Kant, Hegel als auch Marx selbst, vor allem in Hinblick auf die Begriffe „Dialektik“ und „Verdinglichung“, quasi systematisch falsch verstanden. Ein Missverständnis reihe sich an das nächste.[8]

Die Zerstörung der Vernunft wird als Tiefpunkt im Schaffen von Lukács gesehen.[9] Theodor W. Adorno kritisierte dieses Werk wie folgt: „Nietzsche und Freud wurden ihm schlicht zu Faschisten, und er brachte es über sich, im herablassenden Ton eines Wilhelminischen Provinzialschulrats von Nietzsches ‚nicht alltäglicher Begabung‘ zu reden“.[10]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf seinen Befehl hin sind mehrere Menschen ermordet worden, z. B. gab es sechs Tote bei den Erschießungen des „Massakers von Poroszló“ (Arpad Kadarkay). Bei den Kämpfen in Budapest oder bei weiteren Erschießungen sind erneut Menschen umgekommen. Wie hoch die Anzahl der durch Lukács’ revolutionäre Aktivitäten ums Leben gekommenen Menschen insgesamt ist, lässt sich nicht genau sagen. In einem am 2. Dezember 1940 in Moskau abgefassten Lebenslauf berichtete er selbst über seine damalige Lage in Ungarn: „Die weiße Regierung Ungarns verfolgte mich wegen über 200 Mordtaten und forderte meine Auslieferung, um das Todesurteil an mir zu vollstrecken […].“[11]

Vorbild in literarischen Werken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georg Lukács war Vorbild für die Figur des Naphta in Thomas Manns Roman Der Zauberberg. Nach ihrer einzigen kurzen Begegnung, nach dem Ersten Weltkrieg in Wien, zeigte sich Thomas Mann von Lukács nachhaltig beeindruckt, nämlich durch dessen im „Sinnlichen wie im Geistigen asketische Natur“ sowie durch die „fast unheimliche Abstraktheit seiner Theorien“. Das Vorbild hat sich selbst, so Manns Einschätzung, in Naphta „offenbar nicht erkannt“.

György Dalos hat Georg Lukács als Figur in dem Roman Der Versteckspieler eingebunden. Robert Menasse verfasste seinen Roman Selige Zeiten, brüchige Welt angenähert auf der Grundlage von Lukács' Jugendbiografie. Ebenso ist Lukács als Figur in dem Theaterstück Die Stimme seines Herrn von István Eörsi zu finden, sowie in dem Roman „Die Geschichte des reichen Jünglings“ von Martina Wied.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausgaben
  • Die Seele und die Formen. Essays. (noch unter dem Namen "Georg von Lukács" veröffentlicht). Egon Fleischel, Berlin 1911 (Neuauflage mit einer Einleitung von Judith Butler. Bielefeld: Aisthesis 2011, ISBN 978-3-89528-729-9) Kap.: Stefan George
  • Soul and form. Übersetzung Anna Bostock. London : Merlin Press, 1974 (2010) ISBN 978-0-231-14981-5.
  • Die Theorie des Romans (1920, Neuauflage Bielefeld: Aisthesis 2009, ISBN 978-3-89528-641-4)
  • Geschichte und Klassenbewußtsein (1923; in Werke Bd. 2, Bielefeld: Aisthesis 2013, ISBN 978-3-89528-999-6)
  • Die Verdinglichung und das Bewußtsein des Proletariats. Berlin: Malik 1923 (Neuauflage Bielefeld: Aisthesis 2015, ISBN 978-3-8498-1117-4)
  • Der historische Roman (erste Ausgabe 1937, bearbeitete Ausgabe 1954)
  • Goethe und seine Zeit (1947)
  • Der junge Hegel – Über die Beziehungen von Dialektik und Ökonomie (1948, vollendet 1938)
  • Deutsche Literatur im Zeitalter des Imperialismus (1945)
  • Thomas Mann (1949)
  • Karl Marx und Friedrich Engels als Literaturhistoriker (1947)
  • Fortschritt und Reaktion in der deutschen Literatur (1947)
  • Existentialismus oder Marxismus (1951)
  • Deutsche Realisten des 19. Jahrhunderts (1951)
  • Balzac und der französische Realismus (1952)
  • Der russische Realismus in der Weltliteratur (1953)
  • Die Zerstörung der Vernunft, Berlin 1954 (1., 3., 4. Kapitel online) Rezension
  • Von Nietzsche zu Hitler oder der Irrationalismus und die deutsche Politik, Berlin-Spandau 1962.
  • Der russische Realismus in der Weltliteratur (1964)
  • Ontologie – Marx. Zur Ontologie des gesellschaftlichen Seins. Die Ontologischen Grundprinzipien bei Marx (1972) (13. und 14 Werkband, damit komplett online)
  • Ästhetik. In vier Teilen (1972–76)
  • Gelebtes Denken. Eine Autobiographie im Dialog, hg. von István Eörsi (edition suhrkamp 1088, Neue Folge Bd. 88, Suhrkamp, Frankfurt/M. 1981. ISBN 3-518-11088-8)
  • Zur Ontologie des gesellschaftlichen Seins (in: Werkausgabe Bd. 14, 1984)

Briefwechsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Georg Lukács – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Georg Lukács, Johannes R. Becher, Friedrich Wolf u. a.: Die Säuberung – Moskau 1936. Stenogramm einer geschlossenen Parteiversammlung.Rowohlt, Reinbek 1991, ISBN 3-499-13012-2
  2. Zur Frage, inwiefern die Zeitschrift Literaturnyj kritik oppositionell war, vgl. Meier, Nils: Die Zeitschrift »Literaturnyj kritik« im Zeichen sowjetischer Literaturpolitik. München, Otto Sagner, 2014. ISBN 978-3-86688-433-5; e-Book: 978-3-86688-434-2. Insbesondere S. 166–172, 188–189, 193–203
  3. Siehe Lukács' Vorwort zur Neuausgabe von 1968 in Ders.: Geschichte und Klassenbewußtsein. Neuwied, 1970, S. 45.
  4. S. 294 in: Alexander Behrens: Johannes R. Becher. Eine politische Biographie. Böhlau Verlag, Köln 2003, ISBN 3-412-03203-4
  5. Internetauftritt des Georg-Lukács-Archivs (Memento des Originals vom 25. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/web.phil-inst.hu
  6. Rüdiger Dannemann: Aus für Lukács-Archiv oder Neubeginn?, hagalil.com, 21. März 2016
  7. Ungarn entsorgt die Erinnerung Jüdische Allgemeine, 2. Februar 2017
  8. „Kant, Hegel und Marx in Lukács’ Theorie der Verdinglichung. Destruktion eines neomarxistischen ‚Klassikers‘“. In: Spiegel und Gleichnis. Festschrift für Jacob Taubes. Herausgegeben von Norbert W. Bolz und Wolfgang Hübener. Würzburg (Königshausen und Neumann) 1983, S. 318–330.
  9. Udo Bermbach, Günter Trautmann: Georg Lukács, Opladen 1987, S. 191.
  10. Theodor W. Adorno, Noten zur Literatur II, Frankfurt am Main 1961, S. 153.
  11. Siehe dazu den das Thema zum ersten Mal genauer aufarbeitenden Aufsatz Kuzias, Thomas: Georg Lukács und der Goethepreis. Zum folgenreichen Verhältnis von Nietzsche und Marx beim jungen Lukács, In: Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Heft 4, 2007, (Redaktionsschluss 2012), S. 111–134, hier: S. 127–130.