Harald Irnberger

Geboren am: 24. August 1949

Gestorben am: 7. August 2010

Geboren 1949 in Wolfberg/Kärnten, arbeitete seit 1967 hauptberuflich als Journalist und Schriftsteller. Von 1973 bis 1976 war er Chefreporter der Wiener Tageszeitung „Kurier“, Gründer und von 1977 bis 1982 Chefredakteur der Zeitschrift „Extrablatt“ in Wien und von 1983 bis 1986 schließlich Chefredakteur der Zeitschrift „Das Magazin“. Darüberhinaus arbeitete Irnberger auch regelmäßig beim österreichischen Fernsehen ORF mit, war als Fußball-Experte für die „Kärtner Volkszeitung“ und später auch für den „kicker“ tätig, für den er zuletzt auch als Fachmann für spanischen Fußball arbeitete. Seine Reportertätigkeit führte ihn nach Vietnam (1971 und 1975), nach Kambodscha (1974) und andere Gebiete Südostasiens, sowie in den Libanon (1975/76, 1982), den Iran (1979/80, 1981, 1983) und nach Zentralamerika: Grenada (1982), El Salvador, Honduras und Nicaragua, wo er auch von 1986 bis 1990 seinen Wohnsitz hatte. Seine Eindrücke und Erfahrungen aus dem Nahen Osten und Zentralamerika faßte Irnberger in verschiedenen Sachbüchern zusammen. 1990 veröffentlichte er mit Richtfest seinen ersten Kriminalroman. Harald Irnberger lebte zuletzt mit seiner Frau Ingrit Seibert-Irnberger in Andalusien.

Beitræge von Harald Irnberger
FORVM, No. 265/266

Der Sturmbannführer als Volksbildner

Robert Jan Verbelen und die geheimen Dienste
Januar
1976

Ein schwerbelasteter SS-Führer, in Brabant wegen Mordes zum Tod verurteilt, kann im Zeichen fortdauernder Peter-Existenz wieder öffentlich auftreten, wird sogar von SP-Funktionären dazu eingeladen. Er hat sich in Neonazivereinen als Funktionär betätigt, Spionage-„Romane“ geschrieben und tingelt jetzt (...) Sie wollen mehr Texte online lesen?
Das ist machbar! Mit der fördernden Mitgliedschaft

FORVM, No. 268

Krumm und stumm

Die Minderheitenfeststellung muß boykottiert werden
April
1976

Sie wollen mehr Texte online lesen?
Das ist machbar! Mit der fördernden Mitgliedschaft

FORVM, No. 397/398

Pleite wegen höherer Gewalt

April
1987

Die Aufregung unter Politikern und Bankleuten war in Venezuelas Hauptstadt Caracas groß, als zu Beginn dieses Jahres das einflußreiche „Wall Street Journal“ ernsthafte Zweifel an der weiteren Zahlungsfähigkeit des Landes anmeldete und die Hintergründe jener Verhandlungen enthüllte, zu denen (...)

FORVM, No. 397/398

Koalition über Leichen

April
1987

In Uruguay zeichnet sich die Bildung einer Koalition der beiden traditionellen Großparteien — Blancos und Colorados — ab. Preis der Einigung: Die Pardonierung der Verbrechen der zwischen 1973 und 1985 herrschenden Militärdiktatur. Die neue Ära begann mit dem Beschluß, die Demokratie ein wenig (...)

Harald Irnberger (* 24. August 1949 in Wolfsberg; † 7. August 2010 in Andalusien)[1] war ein österreichischer Journalist und Schriftsteller. Er war von 1977 bis 1982 Gründer, Herausgeber und Chefredakteur der österreichischen politischen ZeitschriftExtrablatt“.

Irnberger arbeitete ab 1967 als Journalist für eine Vielzahl österreichischer und internationaler Presseorgane.[2] Das von ihm gegründete und geleitete Magazin „Extrablatt“ war für seine Aufdeckung von politischen Skandalen, Korruption und Vetternwirtschaft bekannt.[3] In seinen späteren Jahren schrieb Irnberger mehrere Kriminalromane über diese Thematik.

Außerdem war er als Spanien-Korrespondent für die Fußball-Fachzeitung Kicker tätig.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.krimilexikon.de/irnberg.htm
  2. http://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/IrnbergerHarald
  3. http://stockpress.de/2010/11/08/extrablatt-irnbergers-magazin-aus-wien/
  4. nurpferdeundfussball: Ein glühender Anhänger des schönen Fußballs