Knut Hüller

Der 1953 in Österreich geborene Autor erlebte noch auf dem Gymnasium den Zerfall der 1968er Bewegung und später praktische Wirtschaft als Verteilungskampf in einer Firmengruppe. Presseorgane titelten dazu „Die Abschöpfer“, gestützt auf ein rechtskräftiges OLG-Urteil. Daraus entstand eine kritische Einstellung gegenüber Strukturen dieser Gesellschaft und insbes. den Denkstrukturen sogenannter Wirtschaftswissenschaft. Einigen Artikeln über diese Ideologie in den Zeitschriften Exit! und Streifzüge bzw. auf deren Homepages folgt nun dieses Buch. Bei seiner Erstellung half der zwischen „68“ und „Abschöpfen“ liegende Lebensabschnitt: ein naturwissenschaftliches Studium bis zur Promotion in Physik, gefolgt von Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem chemischen Institut. Neben geistigem Handwerkszeug lieferte diese Zeit den praktischen Nachweis, dass konstruktive Tätigkeit in dieser Gesellschaft nichts mehr wert ist — ganz im Gegensatz zum Abschöpfen von Geld„wert“.

Beitræge von Knut Hüller
Streifzüge, Heft 70

Wider den Gebrauchswert(begriff)

Juni
2017

Gibt es einen Gebrauchswert ohne Ware? Wie hängen Gebrauchswerte mit der Ware zusammen, sind sie überhaupt ohne Wert resp. Tauschwert zu denken? „Gebrauchswert“ ist keine Eigenschaft von Dingen, sondern eine Betrachtungsweise, also eine Kategorie. Diese Kategorie entstand in der Warengesellschaft, (...)

Streifzüge, Heft 73

Marx und das Ende des Kapitals „wie wir es kennen“

Kapital ist alles und selbst Marx ist ein Teil davon
August
2018

Als Titel der Ausgabe vom 5.5.2018 fiel dem Spiegel „Geld für alle!“ ein, und zwar – wie kleiner gedruckt darüber steht – „zum 200. Geburtstag von Karl Marx“. Darunter wird – noch kleiner – ein hehres Ziel vieler fortschrittlicher (?) Bewegungen formuliert: „Wie ein besserer Kapitalismus die Welt (...)