Miklós Mészöly

Geboren am: 19. Januar 1921

Gestorben am: 22. Juli 2001

Beiträge von Miklós Mészöly
FORVM, No. 325/326

Von 500 Forint im Monat leben

Rede zur Eröffnung der Szeta-Ausstellung in Budapest
Januar
1981

Meine lieben Freunde, die Gelegenheit, die uns hier zusammengeführt hat, ist eine Prüfung für uns, die wir besser bestanden haben, als zu erwarten war (...) Kaum je fand sich eine derart bedeutende Gruppe ungarischer Künstler und Kunsthandwerker zusammen, wie sie hier mit ihren Werken vertreten (...)

Miklós Mészöly (1987)

Miklós Mészöly (19. Januar 1921 in Szekszárd22. Juli 2001 in Budapest) war ein ungarischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mészöly wurde 1921 im südungarischen Szekszárd geboren. Seine Ausbildung erfolgte von 1938 bis 1942 an der Eötvös-Loránd-Universität. Er studierte Jura, arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch auch als Sportlehrer. Mészöly war als Mitarbeiter beim Rundfunk und bei verschiedenen Zeitschriften und schließlich ausschließlich als Schriftsteller tätig. Er verfasste u. a. Romane, Erzählungen, Dramen und Märchen für Kinder.[1] Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt er 1990 den Kossuth-Preis. Von 1949 bis zu seinem Tod war er mit der Psychologin Alaine Polcz (1922–2007) verheiratet. Mészöly lebte in Budapest, wo er 2001 im Alter von 80 Jahren starb. In den Nachrufen wird er wiederholt als „Vaterfigur“[2] bzw. als „Übervater der jüngeren ungarischen Literatur“[3] bezeichnet.

Grabstein von Miklós Mészöly

Werke auf Deutsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzporträt beim Hanserverlag, abgerufen am 18. Dezember 2017
  2. Miklos Mészöly ist tot: Die Vaterfigur: zum Tod des ungarischen Schriftstellers, tagesspiegel.de, 25. Juli 2001, abgerufen am 18. Dezember 2017
  3. Péter Nádas (üb. von Zsuzsanna Gahse): Die grosse Entrümpelung, nzz.ch, 25. Juli 2001, abgerufen am 18. Dezember 2017