Ortwin Rosner

Geboren 1967, hat Germanistik und Philosophie in Wien studiert, wo er auch im Peter Lang Verlag seine „Diplomarbeit mit dem Titel Körper und Diskurs. Zur Thematisierung des Unbewussten in der Literatur anhand von E.T.A. Hoffmanns Sandmann“ veröffentlichte.

Beiträge von Ortwin Rosner
Streifzüge, Heft 77

Gesamteuropäischer Großnationalismus

■  Ortwin Rosner
Dezember
2019

Von „richtigen Europäern“, „Pro-“ und „Anti-Europäern“, „Europafeinden“, „wahrhaftem Europäertum“ und dem gefährlichen Spiel der Sprache. Das Wort „Europa“ hat heute einen wesentlich anderen Klang als es in meiner Kindheit der Fall war. Die Jüngeren unter uns wissen es wohl nicht mehr, aber damals, ja damals (...)

Streifzüge, Jahrgang 2020

Wie die schwedischen Behörden die Vergewaltigungsanzeige gegen Julian Assange fälschten

■  Ortwin Rosner
Februar
2020

Zu den erfolgreichsten in Umlauf gesetzten Fake-News des vergangenen Jahrzehntes gehört, wie jetzt offenbar wird, die Erzählung, zwei Frauen hätten im August 2010 bei der schwedischen Polizei gegen Julian Assange Anzeige wegen Vergewaltigung erstattet, und der Wikileaks-Gründer hätte sich (...)

Streifzüge, Jahrgang 2020

„Sie töten ihn langsam“

■  Ortwin Rosner
November
2020

Hans Rauscher, führender Kolumnist der österreichischen Tageszeitung Der Standard – er sei hier stellvertretend genannt für viele andere, die ähnlich denken – irrt leider, wenn er zwar einräumt, dass es bei dem Fall Julian Assange skandalöse Vorgänge gebe, gleichzeitig aber in dem Australier kein Symbol (...)