Peter Sichrovsky
Beiträge von Peter Sichrovsky
FORVM, No. 469-472

Herr Rothschild hat mich in meiner Kritik bestätigt

■  Peter Sichrovsky
April
1993

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Beiträge zu Peter Sichrovsky
Context XXI, ZOOM 6-7/1998

Europäischer Rechtsextremismus

Dezember
1998

Der nachfaschistische Rechtsextremismus in Europa kann zunächst als nationalstaatlich orientierter und organisierter Rassismus begriffen werden. Sein Subjekt ist nicht länger der „Arier“ oder „(Indo-)Germane“, sondern der „Inländer“ als Produkt ideologischer Zuschreibungen und materieller Zuweisungen. (...)

Café Critique, Jahr 2000

Postfaschistische Intimität

Über eine Kleinfamilie namens Österreich
April
2000

Das Gerede vom „Rechtspopulisten“ kommt Haider, seiner Bewegung und allen volksgemeinschaftlich Gesinnten überaus gelegen. Auf diese Weise können sie so tun, als wäre das Land eines wie jedes andere auch. Haider wird nicht zögern, des öfteren darauf aufmerksam zu machen, daß alle erfolgreichen, (...)

Context XXI, Heft 1/2001

Wir verfolgen, wen wir wollen!

Die FPÖ und der Antisemitismus
März
2001

Der Antisemitismus hängt qualitativ wie quantitativ vom historischen Charakter der nationalen Gemeinschaft ab. Diese ist hierzulande gefestigt wie kaum wo: Rund 90% der ÖsterreicherInnen sind sehr oder ziemlich stolz darauf, solche zu sein. Gleich hoch ist die Zustimmung zum (...)

Context XXI, Heft 5/2001

Never ending story II

September
2001

Margit Reiter hat eine umfassende Studie über Antisemitismus und Antizionismus in der österreichischen Linken vorgelegt. Darf man über linken Antisemitismus schreiben, wenn man weiß, dass die Rechte die Existenz solch eines Antisemitismus zur Entschuldigung und Verharmlosung der eigenen, mal (...)

Context XXI, Heft 7/2002

Hussein statt Sichrovsky

Die FPÖ wurde, was sie war
Dezember
2002

Fast untergegangen im FPÖ-Richtungsstreit ist der Rückzug von Peter Sichrovsky. Dies wohl auch deswegen, weil nach der Abrechnung des ehemaligen Generalsekretärs mit seiner Partei diese nun noch schwerer zu verharmlosen ist. Wenn Sichrovskys Erkenntnis, wonach es sich bei Haiders Agitation um (...)

Peter Sichrovsky (2011)

Peter Sichrovsky (* 5. September 1947 in Wien) ist ein österreichischer Journalist, Sachbuchautor, Schriftsteller und ehemaliger Politiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Studium der Pharmazie und Chemie an der Universität Wien schloss Peter Sichrovsky 1975 mit dem Magistergrad ab. Bis Anfang der 1980er Jahre war er als Produkt- und Marketing-Manager in der Pharma-Industrie tätig.[1] Ab 1980 war er als Schriftsteller und Journalist, unter anderem bei Profil, Spiegel, Süddeutsche Zeitung und Stern, tätig. Peter Sichrovsky war Mitautor der ersten Ausgabe des Sachbuchs Bittere Pillen (1983, Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 3. Oktober 1983 bis zum 8. Januar 1984 und vom 16. Januar bis zum 16. September 1984).[1] Von 1988 bis 1991 war er Leiter der Ressorts Kultur und Außenpolitik der damals neu gegründeten Tageszeitung Der Standard.

Anfang der 90er rückte Sichrovsky immer weiter nach rechts. Er war Koautor der 1996 veröffentlichten Biographie von Ignatz Bubis[2], dem damaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, mit dem er sich im Zuge der Erstellung des Buches überwarf.[3]

Sichrovsky war von 1996 bis 2004 für die FPÖ Abgeordneter im Europäischen Parlament. Von 2000 bis 2002 war er daneben als Generalsekretär der FPÖ tätig. 2003 trat er aus der FPÖ aus und zog sich nach Ablauf seines Mandates aus der Politik zurück.

Der Politiker jüdischen Glaubens wurde wiederholt wegen seiner FPÖ-Zugehörigkeit kritisiert, unter anderem vom Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Wiens Ariel Muzicant. 2005 machte er auf sich aufmerksam, als er detailreich über seine jahrelange Zusammenarbeit mit dem israelischen Geheimdienst Mossad berichtete.[4] Zwei Wochen später widerrief er diese Aussagen wieder.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelbelege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Wegweiser durch den Pillen-Dschungel. In: Der Spiegel. Nr. 37, 1983, S. 221 ff. (online).
  2. Dietrich Strothmann: Damit bin ich noch längst nicht fertig. In: Website von haGalil.
  3. Karen Andresen: Wir bleiben immer Fremde. In: Der Spiegel. Nr. 41, 1996 (online).
  4. Ex-FPÖ-Abgeordneter Sichrovsky arbeitete für den Mossad. In: Klein Report. 29. Mai 2005