Tove Soiland

Studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Zürich. Sie ist derzeit Lehrbeauftragte an den Universitäten Zürich und Hannover und unterrichtet feministische und politische Theorie bei einer Gewerkschaft in Zürich. 2008 promovierte sie mit einer Arbeit über Luce Irigarays Denken der sexuellen Differenz. Ihre politische Bildung erhielt sie in der autonomen Frauenbewegung in Zürich, wo sie auch in diversen Frauenprojekten tätig war. Sie publiziert regelmäßig zu Fragen der feministischen Theorie. 2003 initiierte sie den ‚Gender-Streit’, eine Kontroverse um die theoretischen Grundlagen des Gender-Begriffs.

Beitræge von Tove Soiland
Streifzüge, Jahrgang 2023

Ein postideologischer Totalitarismus

Februar
2023

Zuweilen konnte man sich in den vergangenen zwei Jahren nur wundern, mit welcher Selbstverständlichkeit der Großteil der Linken davon überzeugt war, mit ihrer vorbehaltlosen Unterstützung der rigorosesten staatlichen Corona-Maßnahmen auf der politisch richtigen Seite zu stehen, auf der linken (...)