Werner Riemerschmid
Beiträge von Werner Riemerschmid
FORVM, No. 15

Was bedeutet „modern“?

Antworten auf eine FORVM-Umfrage
März
1955

Wohl kaum ein zweites unter den gebräuchlichen Schlagworten wird — und das will etwas heißen! — so gedankenlos gebraucht wie das Wort „modern“. Der einzige Trost: daß dieser gedankenlose Gebrauch verhältnismäßig wenig Unheil stiftet. Die einzige Möglichkeit: zu versuchen, dem Begriffsinhalt dieses Wortes (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 43/44

Kitsch und Kunst

Eine FORVM-Umfrage mit Illustrationen von Paul Flora
Juli
1957

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FORVM, No. 131

Der unbetretbare Raum

■  Werner Riemerschmid
November
1964

Der nachstehende Beitrag von Prof Dr. Werner Riemerschmid, Mitarbeiter des Österreichischen Rundfunks, Schriftsteller und Übersetzer, ist der Text einer Rede zur Eröffnung der 17. Österreichischen Buchwoche. Sie wollen diesen Text online lesen?
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Werner Riemerschmid (* 16. November 1895 in Maria Enzersdorf, Niederösterreich; † 16. April 1967 in Mödling, Österreich) war ein österreichischer Schriftsteller, Hörspielautor und Kritiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werner Riemerschmid leistete von 1915 bis 1917 Dienst im Ersten Weltkrieg. Anschließend studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wo er 1921 promovierte. An der Staatsakademie für Musik und darstellende Kunst studierte er die Schauspielerei.[1]

Anton Wildgans, der ebenfalls Jurist war, holte ihn an das Burgtheater als Lektor und Dramaturgen.

Im Jahr 1928 wechselte er als Dramaturg und Spielleiter zur Radio Verkehrs AG (RAVAG). Als Schriftsteller hatte er 1931 seinen größten Erfolg mit dem Buch vom lieben Augustin. Bei der RAVAG war er bald ein beliebter Reporter, weil er als einer der ersten regelmäßig das Studio verließ und vor Ort recherchierte, und dadurch – wie es hieß – zu den Leuten hinausging.[2]

Nach dem Anschluss Österreichs 1938 an das Deutsche Reich arbeitete Riemerschmid beim Reichssender Wien und beteiligte sich mit einem Beitrag am Bekenntnisbuch österreichischer Dichter (herausgegeben vom Bund deutscher Schriftsteller Österreichs)[3], das den Anschluss begeistert begrüßte.

Ab 1945 war er Regisseur beim ORF.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gedichte:
    • Das verzauberte Jahr, 1936
    • Der Bote im Zwielicht, 1942
    • Euer Ruhm ist nicht fein, 1962
    • Steinbrüche, 1965
    • Brandwache, 1969
  • Romane:
    • Das Buch vom lieben Augustin, 1930
    • Die Frösche von Sumpach, 1939
    • Schatten, 1947
  • Dramen:
    • Die Heimfahrt Ottos III., 1928
    • Der Königsmacher, 1938
    • Zwischen Hades und Olymp, 1956
  • Novelle: Trakl, 1947
  • verschiedene Erzählungen, Hörspiele

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kulturpreis des Landes Niederösterreich

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 70. Geburtstag von Werner Riemerschmid Webservice der Stadt Wien vom 15. November 1965 abgerufen am 1. April 2009
  2. Hinaus zu den Menschen (Memento des Originals vom 29. Mai 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/oe1.orf.at auf Ö1
  3. Bund Deutscher Schriftsteller Österreichs (Hg.), Bekenntnisbuch Österreichischer Dichter, Krystall Verlag, Wien 1938