Café Critique, Jahr 2006
Dezember
2006

Barbara Agnoli verliert Prozeß gegen Stephan Grigat und den ça ira-Verlag

Erklärung des Verlags

Wer hätte das nach dem ersten Prozeßtag in Berlin vor gut eineinhalb Jahren in Berlin gedacht? Die Witwe Johannes Agnolis, Barbara Agnoli, klagte gegen Manfred Dahlmann, den juristischen Eigentümer des ça ira-Verlages und Stephan Grigat, dem Herausgeber des bei ça ira erschienenen Buches „Transformation des Postnazismus — Der deutsch-österreichische Weg zum demokratischen Faschismus“ wegen angeblicher Verletzung von Urheberrechten. Ein Vortrag ihres Mannes sei unberechtigterweise in dem Sammelband publiziert worden. (siehe auch Erklärung) Stand die damalige Kammer (drei Richterinnen) noch voll hinter Barbara Agnoli, wodurch sich eine juristische, politische und finanzielle Katastrophe abzuzeichnen drohte, so wendete sich dieses Jahr das Blatt. Die Kammer wurde umbesetzt und hatte nunmehr einen umsichtig agierenden Vorsitzenden, der den Prozeß vernünftig lenkte. Die Zeugenaussagen derjenigen, die damals mit Johannes Agnoli die Publikation des in Streit stehenden Vortrages vorbereiteten, überzeugten den Spruchkörper, daß alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Johannes Agnoli hat damals seinen Segen zur geplanten Veröffentlichung seines Vortrages erteilt. Diese Tatsache ist nun rechtskräftig festgestellt und entzieht den Unterlassungsansprüchen von Frau Agnoli, die die Vernichtung der noch nicht verkauften Bücher forderte, die Grundlage. Berufung hat der Anwalt von Agnoli nicht eingelegt. Restexemplare des Bands sind noch erhältlich.

Der andere Prozeß von Frau Agnoli gegen Manfred Dahlmann, bei dem es um Auskunft über Verkaufsabrechnungen und Beteiligung von angeblichen Gewinnen aus den Gesammelten Werken Johannes Agnolis ging, wurde bereits letzten Sommer durch einen Vergleich beendet. Dieser beinhaltete im Wesentlichen, daß Frau Agnoli mangels verteilbaren Profits keine Ansprüche aus den Buchverkäufen der Gesamtausgabe zustehen. Nun ist der juristische Feldzug der Frau Agnoli gegen ça ira hoffentlich beendet, und zwar ohne größeren Blessuren für letzteren. Schön, daß die scheinbare Rationalität des Rechts auch mal Ergebnisse produziert, die man glatt für vernünftig halten könnte.

Der Prozeß wegen des Titelbildes des Bandes „Feindaufklärung und Reeducation. Kritische Theorie gegen Postnazismus und Islamismus“ (siehe dazu Mittenwald) findet in Garmisch-Partenkirchen statt und ist auf den 10. Januar 2007 gelegt worden. Spenden für die Prozeßkosten können an folgendes Konto unter dem Stichwort „Prozesskosten Garmisch-Partenkirchen“ überwiesen werden: ISF e.V., Postbank Karlsruhe, Konto 2260 45-756, BLZ 660 100 75.
Rückfragen bitte an den ça ira-Verlag

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ça ira Verlag

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Rechtsform Verein
Gründung 1985
Sitz Freiburg/Wien
Leitung David Hellbrück & Philip Zahner
Branche Verlag
Website www.ca-ira.net

ça ira-Verlag ist ein 1985 von der Initiative Sozialistisches Forum (ISF) gegründeter Buchverlag in Freiburg und Wien, der vom Institut für Sozialkritik Freiburg (ISF) e. V.[1] betrieben wird. Der Name des Verlages geht auf das französische Revolutionslied Ah! Ça ira zurück.

Der Verlag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der mit der ISF eng verbundene Verlag möchte einen Beitrag zur Weiterentwicklung materialistischer Kritik und Aufklärung in der Tradition der Kritischen Theorie Adornos leisten, um „die Etablierung der staaten- und klassenlosen Weltgesellschaft zu befördern, d.h. die Intentionen der Kritischen Theorie verwirklichen zu helfen, auch und gerade gegen Deutschland.“[2] Darüber hinaus konzentriert sich die ISF auf eine Kritik des Staates[3]: „Sie will helfen, einen gesellschaftlichen Zustand zu revolutionieren, in dem, wie früher alle Wege nach Rom, so heute alle hinein in den Staat führen.“[4] Weiter hat sich die ISF zur Aufgabe gemacht, linken Antisemitismus und Antizionismus zu kritisieren, was sich nicht nur im ça ira-Verlagsprogramm niederschlägt, sondern auch in einer dezidierten Parteinahme für den Zionismus.[5] Darum stehen im Zentrum des Verlags ideologiekritische Arbeiten von Autorinnen und Autoren, die seit den 1990er Jahren zunehmend der sogenannten antideutschen Strömung zugerechnet werden können, darunter Veröffentlichungen von Joachim Bruhn, Stephan Grigat, Uli Krug und Gerhard Scheit. Joachim Bruhn, der am 28. Februar 2019 verstorben ist, und Manfred Dahlmann, der am 24. Dezember 2017 ebenfalls verstorben ist, waren die wichtigsten Vordenker und Autoren des Verlags. Der Verlag schien immer mehr eine Notlösung gewesen zu sein als tatsächliches Verlagsgeschäft, versteht er sich doch als „ein Bergungsunternehmen.“[6]

Dessen ungeachtet verlegt der Verlag Autoren aus einem breiten Spektrum materialistischer Kritik, bis hin zu ausgesprochenen Kritikern antideutscher Positionen. So gehören neben dem mehrbändigen Gesamtwerk des linkskommunistischen[7] 68er-Vordenkers Johannes Agnoli Werke so unterschiedlicher Autoren wie Hans-Georg Backhaus, Matthias Küntzel, Anton Pannekoek, Cajo Brendel, Willy Huhn, Moishe Postone, Alfred Sohn-Rethel, Georg Lukács, Roman Rosdolsky, Eugen Paschukanis und Gerhard Stapelfeldt zu den bei ça ira veröffentlichten Schriften. Einige davon können der rätekommunistischen Bewegung zugerechnet werden, in dessen Tradition sich der Verlag in seiner Kritik am Marxismus-Leninismus sieht; den Rätekommunismus aber auch kritisch diskutiert.

Die erste Veröffentlichung unter eigenem Verlagstitel war Stefan Breuers Aspekte totaler Vergesellschaftung (1985). Daneben vertreibt ça ira Schriften der ISF sowie Bücher von Autoren wie Ilse Bindseil und Ulrich Enderwitz, die später in das eigene Verlagsprogramm übernommen wurden, doch durch einen Streit über das Verhältnis zu Israel auf Abstand mit dem Verlag gingen.[8][9]

Lange Zeit war ça ira Teil von der Assoziation Linker Verlage (aLiVe), einem Zusammenschluss kleiner Verlage, der seit 1994 besteht. Seit März 2018 nutzt ça ira die sozialistische Verlagsauslieferung (sova), um den Buchhandel zu beliefern und hat in Deutschland und Österreich Vertreter.[10] Der Verlag ist auf der Leipziger Buchmesse sowie auf den Linken Buchtagen Berlin und den Kritischen Literaturtagen in Wien regelmäßig vertreten.[11][12][13] Der Verlag hat seit 2015 eine Dependance in Wien.

Seit Oktober 2012 verlegt ça ira die neu gegründete, von Manfred Dahlmann (1951–2017)[14] und Gerhard Scheit bis 2017 gemeinsam herausgegebene „Zeitschrift für Ideologiekritik“ sans phrase.[15] Im Jahr 2014 nahm der Verlag die Zeitschrift Pólemos Zeitschrift wider den gesunden Menschenverstand in sein Programm auf und vertreibt sie über die Website.

Des Weiteren ist der ça ira für seine Kritik am linken Antisemitismus bekannt und verlegte dazu Schriften von dem französischen Philosoph und Historiker Léon Poliakov, Michael Landmann, Binjamin Segel, Alexander Stein, Nathan Weinstock und Karl Selent. Von traditionellen Linken wird der Verlag dafür immer wieder angefeindet und kritisiert.[16][17] Schriften, die sich kritisch mit dem antisemitischen Pamphlet der Protokolle der Weisen von Zion auseinandersetzen, werden bei ça ira ebenso verlegt, zum Beispiel von den Autoren Alexander Stein und Binjamin Segel.

Seit 2018 erscheinen bei ça ira die Gesammelten Schriften des philosophischen Marxisten und einstigen Leiter des Frankfurter Instituts für Sozialforschung Friedrich Pollocks, die von Philipp Lenhard herausgeben werden und auf sechs Bände angelegt sind. Der erste Band erschien im Juni 2018.[18] Seit 2012 erscheinen die Gesammelten Schriften Alfred Sohn-Rethels bei ça ira und werden herausgegeben von Carl Freytag, Oliver Schlaudt und Françoise Willmann. Außerdem wird für 2020 die erste Alfred Sohn-Rethel-Biographie von Carl Freytag angekündigt.[19]

Weitere ideologiekritische Bücher, die als Weiter- und Engführung der Themen der kritischen Theorie verstanden werden können, finden ebenso bei ça ira Veröffentlichung. So seien die Schriften von Joachim Bruhn (Was deutsch ist), Gerhard Scheit (Der quälbare Leib, Kritik des politischen Engagements), Thorsten Fuchshuber (Rackets), Carl Wiemer (Krankheit und Kriminalität), Manfred Dahlmann (Freiheit und Souveränität), Devi Dumbadze und Christoph Hesse (Unreglementierte Erfahrung), Stephan Grigat (Feindaufklärung und Reeducation, Postnazismus revisited), Renate Göllner (Freiheit und Trieb) und Renate Göllner und Ljiljana Radonic (Mit Freud) an dieser Stelle exemplarisch erwähnt.

Streit um das Erbe Johannes Agnolis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesammelten Werke von Johannes Agnoli wurden ab 1990 mit dem Einverständnis von Johannes Agnoli und auch aufgrund des persönlichen Kontaktes zu Joachim Bruhn und Manfred Dahlmann im ça ira-Verlag herausgegeben. Der Verlag veröffentlichte nach Agnolis Tod (2003) ein von Stephan Grigat herausgegebenen Sammelband mit einem Beitrag von Johannes Agnoli. Mit der Veröffentlichung des Beitrages war seine Witwe Barbara Görres-Agnoli, die bis zu ihrem Tod die Verwertungsrechte am Werk Johannes Agnolis hatte, nicht einverstanden und klagte auf den Rückzug des posthum erschienenen Bandes.[20] In einem offenen Brief monierte sie, der posthum darin erschienene Beitrag Agnolis sei verändert worden und nicht autorisiert gewesen und erscheine in einem Kontext, der „nicht Agnolis politischem Denken und Handeln“ entspreche.[21] Der Verlag erklärte im Dezember 2006, dass Barbara Görres-Agnoli den Prozess nach einer Neubesetzung der Spruchkammer verloren habe: „Stand die damalige Kammer (drei Richterinnen) noch voll hinter Barbara Agnoli, wodurch sich eine juristische, politische und finanzielle Katastrophe abzuzeichnen drohte, so wendete sich dieses Jahr das Blatt. Die Kammer wurde umbesetzt und hatte nunmehr einen umsichtig agierenden Vorsitzenden, der den Prozeß vernünftig lenkte. Die Zeugenaussagen derjenigen, die damals mit Johannes Agnoli die Publikation des in Streit stehenden Vortrages vorbereiteten, überzeugten den Spruchkörper, daß alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Johannes Agnoli hat damals seinen Segen zur geplanten Veröffentlichung seines Vortrages erteilt. Diese Tatsache ist nun rechtskräftig festgestellt und entzieht den Unterlassungsansprüchen von Frau Agnoli, die die Vernichtung der noch nicht verkauften Bücher forderte, die Grundlage. Berufung hat der Anwalt von Agnoli nicht eingelegt.“[22] Der Ausgang des Prozess verstärkte den Eindruck, dass der Rechtsstreit vielmehr ein politischer Streit um die Deutungshoheit des Werkes von Johannes Agnoli gewesen ist.[22][23] Zudem erklärte sich der Verlag das Zustandekommen des Rechtsstreit so, dass die Witwe Johannes Agnolis beim Verlag selbst auf Ablehnung gestoßen ist: „Das Verhältnis seiner Ehefrau Barbara Agnoli zu ça ira dagegen war stets konfliktgeladen, insbesondere, nachdem der Verlag ein Manuskript von ihr abgelehnt hatte. Sie fühlte sich verkannt und, wie sie sagte, als blöde Tippse in den Schatten gestellt.“[24]

Die Kosten der zivilgerichtlichen Auseinandersetzung brachten den ça ira-Verlag, der die Vorwürfe von sich wies,[2] an den Rand des Konkurses, auch wenn die Klage Görres-Agnolis 2006 abgewiesen wurde und eine weitere Klage der Witwe auf Einsicht in die Umsätze des Verlages mit Agnolis Werken in einem Vergleich endete.[25] Nach dem Entzug der Nachdruckrechte für den Titel Die Transformation der Demokratie durch Görres-Agnoli erschien die Neuauflage Agnolis Hauptwerks 2004 im Konkret Literatur Verlag.[26] Andere Werke von Johannes Agnoli wurden im Stuttgarter Schmetterling-Verlag veröffentlicht.[27]

Ausschluss von der Linken Literaturmesse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008 wurde der ça ira-Verlag von der in Nürnberg stattfindenden Linken Literaturmesse ausgeschlossen. Die an der Messe teilnehmenden Verlage sahen mehrheitlich keine Grundlage mehr zur Zusammenarbeit mit dem Freiburger Verlag. Hauptgrund war ein vom ça ira-Verlag verlegtes Buch, „in dem Kriegspolitik befürwortet wurde“[28]. In der israelischen Tageszeitung Times of Israel wurden die Veranstalter der Linken Literaturmesse dagegen für ihren wohlwollenden Umgang mit linken Antisemitismus kritisiert.[29]

Hochschulschriften im ça ira-Verlag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jens Benicke: Von Adorno zu Mao: über die schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung, ça ira Verlag, Freiburg im Breisgau 2010, ISBN 978-3-924627-83-6 (Dissertation Universität Freiburg im Breisgau 2009, 259 Seiten, 21 cm).
  • Moishe Postone: Zeit, Arbeit und gesellschaftliche Herrschaft, eine neue Interpretation der kritischen Theorie von Marx, (Originaltitel: Time, Labor, and Social Domination übersetzt von Christoph Seidler). ça ira Verlag, Freiburg im Breisgau 2003, ISBN 3-924627-58-4 (Dissertation Universität Frankfurt am Main [2003], 616 Seiten, 22 cm, englisch, deutsch).
  • Nadja Rakowitz: Einfache Warenproduktion: Ideal und Ideologie, ça ira Verlag, Freiburg im Breisgau 2000, ISBN 3-924627-65-7 (Dissertation Universität Frankfurt am Main 2000, 381 Seiten, 21 cm).
  • Klaus Thörner: „Der ganze Südosten ist unser Hinterland“: deutsche Südosteuropapläne von 1840 bis 1945, 3 Bände, ça ira Verlag, Freiburg im Breisgau 2000, ISBN 3-924627-84-3 (Dissertation Universität Oldenburg 2000, Band 1: 1840–1914, X, 244 Blatt, Kt., 31 cm; Band 2: 1914–1929, Blätter 245–393, Kt., 31 cm; Band 3: 1929–1945, Blätter 394–605, Kt., 31 cm).
  • Wolfgang Rieger: Glückstechnik und Lebensnot. Leben und Werk Franz Jungs, mit einer Franz-Jung-Bibliographie von Walter Fähnders, ça ira Verlag, Freiburg im Breisgau 1987, ISBN 3-924627-09-6 (Dissertation Universität Freiburg im Breisgau 1987, 268 Seiten, 21 cm).

Gesammelte Schriften im ça ira-Verlag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alfred Sohn-Rethel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Band 1: Von der Analytik des Wirtschaftens zur Theorie der Volkswirtschaft. Frühe Schriften. Herausgegeben von Carl Freytag und Oliver Schlaudt, ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 2012, ISBN 978-3-86259-109-1.
  • Band 2: Die deutsche Wirtschaftspolitik im Übergang zum Nazifaschismus. Analysen 1932–1948 und ergänzende Texte. Herausgegeben von Carl Freytag und Oliver Schlaudt, ça ira-Verlag, Freiburg i. Br./Wien 2015, ISBN 978-3-86259-120-6.
  • Band 3: Frühe Exposés zur materialistischen Kritik der Erkenntnis. Luzern – Paris – Oxford. 1936–1937 und ergänzende Texte. Herausgegeben von Jens Peters, ça ira-Verlag, Freiburg/Wien, ISBN 978-3-86259-131-2
  • Band 4: Geistige und körperliche Arbeit. 1947–1989. In zwei Teilbänden. Herausgegeben von Carl Freytag, Oliver Schlaudt und Françoise Willmann, ça ira-Verlag, Freiburg/Wien 2018, ISBN 978-3-86259-121-3

Friedrich Pollock[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Band 1: Marxistische Schriften. Gesammelte Schriften, Band 1. Herausgegeben von Philipp Lenhard, ça ira-Verlag, Freiburg/Wien 2018, ISBN 978-3-86259-132-9.
  • Band 2: Schriften zu Planwirtschaft und Krise. Gesammelte Schriften, Band 2. Herausgegeben von Johannes Gleixner und Philipp Lenhard, Freiburg/Wien 2020, ISBN 978-3-86259-133-6.

Johannes Agnoli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Band 1: Die Transformation der Demokratie und andere Schriften zur Kritik der Politik. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 1990, ISBN 3-924627-20-7.
  • Band 2: Der Staat des Kapitals und weitere Schriften zur Kritik der Politik. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 1995, ISBN 3-924627-32-0.
  • Band 3: Subversive Theorie: „Die Sache selbst“ und ihre Geschichte. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 1999, ISBN 3-924627-41-X.
  • Band 4: Faschismus ohne Revision. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 1997, ISBN 3-924627-47-9.
  • Band 5: 1968 und die Folgen. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 1998, ISBN 3-924627-59-2.
  • Band 6: Politik und Geschichte. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 2001, ISBN 3-924627-67-3.

Schriften über Antisemitismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alexander Stein: Adolf Hitler, Schüler der „Weisen von Zion“. Hg. v. Lynn Ciminski und Martin Schmitt. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 2011, ISBN 978-3-86259-103-9.
  • Karl Selent: Ein Gläschen Yarden-Wein auf den israelischen Golan. Polemik, Häresie und Historisches zum endlosen Krieg gegen Israel. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 2003, ISBN 3-924627-18-5.
  • Gerhard Scheit: Verborgener Staat, lebendiges Geld. Zur Dramaturgie des Antisemitismus. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 1999, ISBN 3-924627-63-0.
  • Moishe Postone: Deutschland, die Linke und der Holocaust. Politische Interventionen. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 2005, ISBN 3-924627-33-X.
  • Léon Poliakov: Vom Antizionismus zum Antisemitismus. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 1992, ISBN 3-924627-31-2.
  • Matthias Küntzel: Djihad und Judenhaß. Über den neuen antisemitischen Krieg. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 2002, ISBN 3-924627-06-1.
  • Initiative Sozialistisches Forum: Furchtbare Antisemiten, ehrbare Antizionisten. Über Israel und die linksdeutsche Ideologie. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 2002, ISBN 3-924627-08-8.
  • Stephan Grigat: Fetisch und Freiheit. Über die Rezeption der Marxschen Fetischkritik, die Emanzipation von Staat und Kapital und die Kritik des Antisemitismus. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 2007, ISBN 3-924627-89-4.
  • Ulrich Enderwitz: Antisemitismus und Volksstaat. Zur Pathologie kapitalistischer Krisenbewältigung. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 1998, ISBN 3-924627-28-2.
  • Michael Landmann: Das Israelpseudos der Pseudolinken. ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. 2013, ISBN 978-3-86259-119-0.
  • Binjamin Segel: Die Protokolle der Weisen von Zion kritisch beleuchtet. Eine Erledigung (1924). ça ira-Verlag, Freiburg i. Br. / Wien 2017, ISBN 978-3-86259-123-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kontakt. Abgerufen am 2. Juli 2018.
  2. a b ça ira Verlag: Erklärung zu der Auseinandersetzung mit der Erbengemeinschaft Johannes Agnoli
  3. Joachim Bruhn: Abschaffung des Staates. Abgerufen am 2. Juli 2018.
  4. ça ira Verlag/Initiative Sozialistisches Forum (Freiburg/Wien). Abgerufen am 2. Juli 2018.
  5. Der Kommunismus und Israel. Abgerufen am 2. Juli 2018.
  6. Mitgliedschaft | ça ira-Verlag. In: ça ira-Verlag. (ca-ira.net [abgerufen am 29. Juli 2018]).
  7. Unique: Denker der subversiven Kritik | Unique. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 20. August 2017; abgerufen am 20. August 2017 (deutsch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.univie.ac.at
  8. Offener Brief an Gerhard Scheit | ça ira-Verlag. In: ça ira-Verlag. (ca-ira.net [abgerufen am 29. Juli 2018]).
  9. Dahlmann Antowrt auf „Quo vadis Ça ira?“ | ça ira-Verlag. In: ça ira-Verlag. (ca-ira.net [abgerufen am 29. Juli 2018]).
  10. Hilfe und FAQ | ça ira-Verlag. In: ça ira-Verlag. (ca-ira.net [abgerufen am 29. Juli 2018]).
  11. ça ira Verlag – Aktuelles aus Verlag und Verein. In: ça ira-Verlag. (ca-ira.net [abgerufen am 29. Juli 2018]).
  12. Ausstellerdetails | Buchmesse – Messe für Leser, Autoren und Verlage. Abgerufen am 29. Juli 2018.
  13. AusstellerInnen. In: Kritische Literaturtage. 19. April 2017 (wordpress.com [abgerufen am 29. Juli 2018]).
  14. badische-zeitung.de: Manfred Dahlmann – Trauer – Traueranzeigen & Nachrufe – badische-zeitung.de. (badische-zeitung.de [abgerufen am 29. Juli 2018]).
  15. sans phrase | Zeitschrift für Ideologiekritik. Abgerufen am 20. August 2017.
  16. Moslemhass im Mehringhof. In: rhizom. (blogsport.eu [abgerufen am 29. Juli 2018]).
  17. Erklärung zum Trubel um den “Ausschluß” des Laika-Verlags von den “Linken Buchtage Berlin 2012” | ça ira-Verlag. In: ça ira-Verlag. (ca-ira.net [abgerufen am 29. Juli 2018]).
  18. Friedrich Pollock: Gesammelte Schriften in sechs Bänden – Jüdische Geschichte und Kultur – LMU München. Abgerufen am 20. August 2017.
  19. Alfred Sohn-Rethel. In: ça ira-Verlag. Abgerufen am 7. August 2019 (deutsch).
  20. literaturkritik.de: „Die Witwe gegen den Verlag“
  21. Barbara Agnoli: Barbara Agnoli zu Grigat über Johannes Agnoli, offener Brief, 7. April 2004
  22. a b Barabara Agnoli verliert Prozeß gegen Stephan Grigat und den ça ira-Verlag. Abgerufen am 7. August 2019.
  23. Peter Nowak: Sinnentstellende Fehler (neues deutschland). Abgerufen am 7. August 2019.
  24. Erklärung des Ça ira-Verlags zu der Auseinandersetzung mit der Erbengemeinschaft Johannes Agnoli. Abgerufen am 7. August 2019.
  25. ça ira Verlag: „Barbara Agnoli verliert Prozeß gegen Stephan Grigat und den ça ira-Verlag“
  26. Joachim Bruhn: Die Transformation der Demokratie – Auch Bücher haben ihr Schicksal, insbesondere dieses
  27. Verlagsbüro Jörg Exner, www.vbje.de: Schmetterling Verlag: Johannes Agnoli (Autoreninformation). Abgerufen am 29. Juli 2018.
  28. Schattenblick, Onlinezeitung: Linksliteraten – und ausgerechnet Nürnberg … Robert von der Linken Literaturmesse im Gespräch (SB)
  29. Pandemonium as Nuremberg city council bans anti-Semitic photography exhibit. In: The Times of Israel. (timesofisrael.com [abgerufen am 20. August 2017]).

Koordinaten: 47° 59′ 40,3″ N, 7° 50′ 29,3″ O

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