FORVM, No. 106
Oktober
1962

Begegnung mit den Originalen

Aus den Memoiren eines Übersetzers

Den 1896 in Berlin geborenen und 1961 in Paris verstorbenen Hans Jacob als „einen Übersetzer“ zu bezeichnen, ist eigentlich unstatthaft und wird dem Format dieses Mannes — der wie kaum ein zweiter die Kennzeichnung „Sprachgenie“ verdiente — in keiner Weise gerecht. Hans Jacob wurde bereits 1926 auf Veranlassung des damaligen deutschen Außenministers Stresemann als Dolmetscher zum Völkerbund nach Genf berufen, hat von da ab (in der gleichen Eigenschaft) an einer Unzahl internationaler Konferenzen in aller Welt teilgenommen und war zum Schluß Chefdolmetscher der UNESCO in Paris. Daß er eigentlich von der Literatur herkam und als Übersetzer höchstrangiger Autoren — von Diderot bis Pirandello —- zeitlebens ein Literat blieb, geht aus seinen demnächst bei Kiepenheuer & Witsch erscheinenden Lebenserinnerungen hervor, aus denen wir hier ein paar Proben zum Vorabdruck bringen.

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