FORVM, No. 93
September
1961

Der Mythos vom Defizit

FORVM betrachtet die Wirtschaftsordnung als eine wesentliche Grundlage der kulturellen Freiheit und war stets bemüht, diesem Thema Beachtung zu widmen. An eine ausgedehnte Diskussion über das Verhältnis von Staat und Wirtschaft (Hans Lauda/Anton Schopf: „Wirtschaft auf der Waage“, Heft VI/61; Hans Igler: „Der Staat als Unternehmer“, VI/67-68; Gustav Kapsreiter: „Industrie und Politik“, VII/73) knüpfte sich in weiterer Folge eine grundsätzliche Erörterung über das Wesen des Staatshaushaltes (Gustav Kapsreiter: „Der Mythos vom Budget“, Heft VIIl/89). Sie findet nun ihre Fortsetzung durch den jungen sozialistischen Nationalökonomen Dr. Erwin Weissel, welcher in der Wirtschaftsabteilung der Wiener Arbeiterkammer tätig ist. Dr. Weissel (ein Sohn des im Februar 1934 getöteten Wiener Schutzbundkommandanten) vertritt eine persönlich profilierte Ansicht, die — wie sich’s versteht — nicht seinem Dienstgeber zur Last zu legen ist, sondern seinem Nonkonformismus, der — ob man ihm zustimmt oder ihn ablehnt — jedenfalls das Wort verdient.

Erwin Weissel: Geboren 1930, gestorben 2005. Professor für Volkswirtschaft und Finanzpolitik an der Universität Wien. Nationalökonom in der Arbeiterkammer Wien, Leiter der Sozialakademie in Mödling und Leiter des Instituts für Gesellschaftspolitik. Vortragender an der Verwaltungsakademie des Bundes. Zwischen 1969 und 1995 Beisitzer am Kartellgericht in Wien.

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