FORVM, No. 129
September
1964

Die goldenen Zwanzigerjahre

Der Schauspieler Ernst Ginsberg, dessen letztes Auftreten in Wien (1959 im Volkstheater als Molières „Misanthrop“) unvergessen und unvergeßlich ist, liegt seit vielen Monaten schwer erkrankt in einem Zürcher Hospital und hat dort mit der Niederschrift seiner Lebenserinnerungen begonnen. Ginsberg ist mit den „goldenen Zwanzigerjahren“ des deutschen Theaters groß geworden, wirkte an allen führenden Bühnen des deutschen Sprachraums, vornehmlich in Berlin, München und am Zürcher Schauspielhaus, und hat sich durch seine Freundschaft mit der Dichterin Else Lasker-Schüler (deren erste Werkausgabe von ihm besorgt wurde), durch seine berühmt gewordenen Vortragsabende aus der verschollenen Lyrik des 17. und 18. Jahrhunderts und durch eine Reihe von Publikationen über Theaterfragen immer wieder als Künstler von stärkstem geistigem Profil erwiesen. Er ist übrigens auch im FORVM schon zu Wort gekommen („Karl Kraus und die Schauspieler“, Heft VIII/90). Wir freuen uns ganz besonders, aus dem Manuskript seiner Memoiren einige Probeseiten veröffentlichen zu können, die in kulturgeschichtlicher wie in persönlicher Hinsicht gleich interessant und reizvoll sind.

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