FORVM, No. 115/116
Juli
1963

Die letzten Entwürfe von Caspar Neher

Dem Wiener Komponisten Gottfried von Einem ist ein kostbares Erbe zugefallen: der gesamte Nachlaß des großen Bühnenbildners Caspar Neher, dessen Todestag sich am 30. Juni zum ersten Mal jährte. Unter den tausenden Bühnenbildentwürfen und Kostümskizzen, die Einem der Theatersammlung der Österreichischen Nationalbibliothek zur Aufbewahrung übergeben hat, befinden sich zahlreiche noch unbekannte Dokumente von höchstem theatergeschichtlichem und künstlerischem Wert. Wir freuen uns, dank dem Entgegenkommen des Nachlaßverwalters nachstehend einige Proben der letzten Theaterarbeit Caspar Nehers erstmals veröffentlichen zu können; es handelt sich um Szenen- und Kostümentwürfe zu Nestroys Posse „Der Zerrissene“, aus der Gottfried von Einem eine Oper gemacht hat, die 1964 in Hamburg uraufgeführt werden soll. Diesem Projekt galt auch der letzte Brief des Bühnenbildners, den wir hier auszugsweise zum Abdruck bringen. Daß nicht nur Caspar Nehers letzte Arbeiten österreichisch waren, sondern daß der Künstler selbst schließlich mit Fug ein Österreicher genannt werden durfte, begründet der Regisseur Oscar Fritz Schuh, der an die achtzig Inszenierungen gemeinsam mit Neher gestaltet hat, in dem abschließenden Kommentar.

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