FORVM, No. 154
Oktober
1966

Die Schwingtüre

Emil Kolozsvári Grandpierre gehört zu jenen Autoren der ost- und südosteuropäischen Literatur, die bei uns mangels politischer Sensation trotz hervorragender Qualität noch gänzlich unbekannt sind. Der bedeutendste Roman des ungarischen Schriftstellers, Jahrgang 1907, ist „Die Kunst, unglücklich zu sein“. Vorher erschienen unter anderem „Die Liebschaften des Dr. Csibráki“, „Gestern“ und eine Menge Kurzgeschichten. Nichts davon ist bisher ins Deutsche übersetzt. — Nach Studien in Frankreich war Kolozsvári Grandpierre 1945 als Mitbegründer der literarischen Monatsschrift „Madyarok“ eine der führenden Persönlichkeiten in Ungarn. Bald danach hat er sich aus politischen Gründen völlig zurückgezogen und während der Zeit des Stalinismus nur noch Kinderbücher geschrieben. Die nachstehend abgedruckte Geschichte, deren Übersetzung wir Eva Czjzek verdanken, zeigt, daß er zu den wenigen Autoren der ungarischen Literatur gehört, bei denen sich das Plastisch-Sinnliche des Erzählens mit französisch-logischer Klarheit vereint.

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