FORVM, No. 145
Januar
1966

Eine moderne Totenmesse

György Ligeti gehört im internationalen Musikleben zu den wenigen, deren bleibende Bedeutung man mit einiger Gewißheit heute schon erkennen kann. 1956 kam er aus Budapest nach Wien und verfiel mit der Einbürgerung dem österreichischen Schicksal, als Prophet im eigenen Lande wenig beachtet zu werden. Sein bisher größtes Werk, ein Requiem, wurde im vergangenen Jahr in Stockholm unter der Leitung Michael Gielens uraufgeführt — die in Wien für Herbst 1965 angesetzte Aufführung wurde „wegen technischer Schwierigkeiten“ verschoben. Als vorläufigen Ersatz, und als Anreiz, dergleichen Schwierigkeiten möglichst bald zu überwinden, drucken wir nachstehend eine analytische Beschreibung des Werkes. DDr. Harald Kaufmann, Musikwissenschaftler und Feuilletonchef der Grazer „Neuen Zeit“, ist langjähriger Mitarbeiter des FORVM (zuletzt in Heft XI/132: „Glucks Rückkehr zur Sprache“).

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