FORVM, No. 234
Juni
1973

Es gibt kein österreichisches Fernsehen

Ein Interview

E. B. hat ausgedehnte Erfahrungen mit ausländischen Fernsehstationen. Er hat bereits am 12. Mai 1937, lange bevor es ein deutsches, geschweige denn ein österreichisches Fernsehen gab, an der ersten Außenübertragung der BBC, dem Krönungszug König Georgs VI., mitgewirkt, entwickelte die erste bewegliche Ausrüstung der BBC mit drei Kameras (Henley-Regatta vom 1. April 1939), war Assistent des Programmchefs und Chefdramaturg zweier englischer Fernsehgesellschaften, produzierte das Eröffnungsprogramm des ITV-Senders Cardiff, war Programmchef des British Film Institute in London und Chef der UNESCO-Filmabteilung in Paris, wurde 1960 von der Regierung Adenauer nach Deutschland geholt, um dort als Produktions- und Programmchef die Grundlagen des Bundesfernsehens zu legen, dessen Studios und Programme später vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) übernommen wurden. E. B. ist einer der wenigen, die von der technischen Seite her zur Leitung einer Fernsehanstalt aufgestiegen sind. E. B. ist geschulter Kameramann, ausgebildeter Toningenieur und hat mehr als 600 Sendungen geschrieben, inszeniert oder produziert. Seit Mai 1970 lebt er in Österreich.

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