FORVM, No. 123
März
1964

Hamlet nach dem XX. Parteitag

„Von allen, die sich mit dem elisabethanischen Zeitalter auseinandersetzen, ist Kott zweifellos der einzige, der ohne weiteres annimmt, daß jeder seiner Leser irgendwann einmal zu nächtlicher Stunde von der Polizei geweckt werden sei.“ Diese Bemerkung Peter Brooks zu dem Shakespeare-Buch des Polen Jan Kott, das demnächst bei Langen-Müller (München) erscheinen wird, deutet an, warum der nachstehende Hamlet-Essay so aufregend ist wie Shakespeare selbst: Kott interpretiert nicht Texte, sondern erlebt Shakespeare als Zeitgenossen, nicht indem er ihn oberflächlich aktualisiert, sondern weil der Erfahrungshintergrund der gleiche ist. Jan Kott ist Professor für polnische Literatur in Warschau, schrieb surrealistische Gedichte und übersetzte Sartre und Ionesco ins Polnische.

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