FORVM, No. 99
März
1962

Lebendige Reflexe der Linken

Eine Antwort an Rudolf Krämer-Badoni (FORVM IX/97)

Gerhard Zwerenz, Jahrgang 1925, hätte Anspruch darauf, als einer der zornigsten jungen Männer der deutschen Literatur bezeichnet zu werden — aber sein Anspruch, von Klischees verschont zu bleiben, ist womöglich noch größer und ist einer der Gründe, warum wir uns freuen, seinen nachfolgenden Beitrag zu veröffentlichen. Auch daß er die Kunst beherrscht, sich’s mit allen in Reichweite befindlichen Instanzen, Gruppen und Persönlichkeiten auf Anhieb zu verderben, sichert ihm unsere Sympathie (selbst dort, wo wir nicht durchaus seiner Meinung sind) ... Zwerenz kam 1957 aus der deutschen Sowjetzone, wo er wegen oppositioneller Arbeiten verfolgt wurde, in die Bundesrepublik, lebt seither in Köln und hat durch sein bei Kiepenheuer & Witsch erschienenes Buch „Ärgernisse — Von der Maas bis an die Memel“ erhebliches und berechtigtes Aufsehen erregt. Sein nächstes Buch erscheint im Frühjahr bei Paul List in München und führt den vielversprechenden Titel „Wider die deutschen Tabus“.

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