FORVM, No. 138-139
Juni
1965

Materialismus als negative Mystik

Leszek Kołakowski: 1927 Radom, aus intellektueller Familie, seit 1946 KP-Mitglied, 1945-49 Student Univ. Lodz, seit 1947 Assistent Philos. Fak. ebend., seit 1949 Warschau. 1956 theoret. Haupt des poln. „Frühlings im Oktober“. 1956-59 Chefred. „Studia Filosoficzne“, ab 1959 ord. Prof. f. neuzeitl. Philos. Okt. 1966 Parteiausschluß (vgl. Dok. NF März 1967). 1967 Einstellung der von ihm protegierten Studentenzeitschr. „Po Prostu“. 26.3.1968 Verlust des Lehrstuhls, Ausschluß von der Univ. i. Zusammenhang mit Märzunruhen der Studenten. Ursprüngl. Fach: Religionsphilosophie und -geschichte‚ insbes. der Scholastik, überdies Autor von Theaterstücken und Prosa, Spiritus rector der studentischen Opposition. 1968 2-jähr. Visum nach Kanada‚ 1968/69 Visiting Professor McGill Univ. Montreal, 1969/70 Univ. of Calif. Berkeley, seit 1970 Fellow All Souls College Oxford. Mitgl. Institut International de la Philosophie, Hon. Member US Academy of Arts and Sciences. In deutscher Sprache erschienen von Kalakowski u.a. die Essaysammlungen „Mensch ohne Alternative“, 1960, „Der Himmelsschlüssel“, 1965, „Traktate über die Sterblichkeit der Vernunft", „Gespräche mit dem Teufel“, beide 1967 (sämtlich bei Piper, München).

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