FORVM, No. 103/104
Juli
1962

Pyrrhus als Sozialpolitiker

Die Grundsatzdebatte über den Staatshaushalt, die vom weithin angesehenen oberösterreichischen Industriellen Gustav Kapsreiter in unserem vorigen Jahrgang vom Zaun gebrochen wurde („Der Mythos vom Budget“, FORVM VIII/89), hatte junge sozialistische Nationalökonomen auf den Plan gerufen, denen mit Bezug auf Sozialismus wie Nationalökonomie der erfrischende Ruch des Nonkonformismus anhaftet. Dr. Erwin Weissel antwortete mit einem Beitrag „Der Mythos vom Defizit“ (FORVM VIII/93), Dr. Heinz Kienzl erweiterte den Themenkreis durch Einbeziehung des von Lohn und Preis bestimmten volkswirtschaftlichen Gesamtbudgets („Wirtschaft bricht Verfassung“, FORVM IX/98). Noch ehe die Diskussion wiederum auf den andern Sozialpartner überspringt, hat sich nun Dr. Weissel wiederum zum Wort gemeldet mit einem Beitrag, der die am 1. Juli in Kraft getretene Steuerreform kritisiert.

Erwin Weissel: Geboren 1930, gestorben 2005. Professor für Volkswirtschaft und Finanzpolitik an der Universität Wien. Nationalökonom in der Arbeiterkammer Wien, Leiter der Sozialakademie in Mödling und Leiter des Instituts für Gesellschaftspolitik. Vortragender an der Verwaltungsakademie des Bundes. Zwischen 1969 und 1995 Beisitzer am Kartellgericht in Wien.

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