FORVM, No. 65
Mai
1959

Staatsbegräbnis für Egon Erwin Kisch

Zum „Fall Kisch“ (siehe die Hefte VI/62, 63 und 64) sind uns aus Leserkreisen überraschend zahlreiche Stellungnahmen zugegangen, von denen wir nachstehend — und abschließend — noch eine besonders interessante zur Veröffentlichung bringen. Wir verdanken sie der Freundlichkeit von Frau Tanja Tschuppik, der Witwe des 1955 in Wien verstorbenen Schriftstellers und Journalisten Walter Tschuppik, der (ebenso wie sein Bruder Karl) viele Jahre lang dem „Prager Tagblatt“ angehört hatte und über die Verhältnisse in der Prager Publizistik gut Bescheid wußte. Wie uns Frau Tschuppik in einem Begleitschreiben mitteilt, stammen die folgenden Aufzeichnungen, die sich im Nachlaß ihres Gatten vorfanden, aus dem Frühjahr 1948. Der am Ende erwähnte tschechische Dichter Michal Mareš — übrigens der intimste Freund und Kumpan des „Schwejk“-Autors Jaroslav Hašek hat das Gefängnis von Pankrác nicht mehr lebend verlassen. Er starb noch im selben Jahr.

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