FORVM, No. 120
Dezember
1963

Traum von einer Sache

Notizen zu einer Marx’schen Briefstelle

Nach der ungarischen Revolution, im April 1957, beschäftigte sich die SED-Parteigruppe an der Leipziger Philosophischen Fakultät mit der Lehre Ernst Blochs. Sie kam zu folgendem Schluß: „Diese Philosophie ist nicht mit den Prinzipien der Lehre von Marx zu vereinbaren ... sie ist ein sozialistisch und marxistisch aufgemachter Existentialismus, und diese Lehre führt ständig gegen den echten dialaktischen Materialismus einen umstürzlerischen Kampf ... seine Philosophie der Hoffnung, das ‚Prinzip Hoffnung‘ des alle Gebenheiten sprengenden Geistes und Lebens ist von vornherein geeignet, als Grundlage oppositioneller Stimmungen und Bestrebungen gegen unsere Gesellschaft zu dienen.“ In der Tat. Und das ist das Große an dieser Philosophie. Und das ist der Grund unserer respektvollen Freude, Ernst Bloch zu unseren Mitarbeitern zählen zu dürfen („Zur Philosophie des Kriminalromans“, Heft IX/106; „Revolutionäre Verantwortung“, Heft X/115-116).

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