FORVM, No. 86
Februar
1961

Über die Reichweite unseres Denkens

Am 4. Januar 1961 starb in Wien, 78 Jahre alt, Dr. Erwin Schrödinger, Ordinarius für Physik an der hiesigen Universität. Er war vor fünf Jahren einem Ruf an die Hochschule seiner Heimatstadt gefolgt, nachdem ihn das NS-Regime 1938 von seinem Lehrstuhl in Graz und 1933 von seinem Lehrstuhl in Berlin vertrieben hatte. Schrödinger, der für die Entwicklung der Wellenmechanik mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden war, hatte die Jahre 1940 bis 1955 an der Universität Dublin verbracht, wo er sich in zunehmendem Maße mit philosophischen Problemen befaßte. Der folgende Text entstammt einem nachgelassenen Manuskript, welches im Herbst unter dem Titel „Meine Weltansicht“ bei Paul Zsolnay erscheinen wird; im selben Verlag war bereits Mitte der Fünfzigerjahre Schrödingers grundlegendes Werk „Die Natur und die Griechen“ erschienen.

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