Streifzüge, Heft 2/2001
Juli
2001

Verratet uns oder: Im Jammertal des Geldes

Es ist schon fad, aber es ist so: Natürlich ist es mit unseren Finanzen einmal mehr schlecht bestellt und natürlich besteht wieder nur die Hoffnung, dass Sie und Ihr ganz natürlich wie selbstverständlich dieses Problem, entschärft. Darum bitten wir.

Es ist elendiglich, aber es ist wahr. Im Jammertal des Geldes bewegt sich alles, was sich verkaufen muss.

So wurden diesmal unzählige Stunden dem betriebswirtschaftlichen Gott namens Rechnungsunwesen geopfert; der Abrechner — also ich — zu einer ökonomischen Larve degradiert, die gleich einem Sparefroh alles überlegen musste, was streichbar und kürzbar ist — lustig oder gar lustvoll ist erwas anderes. Da der Mensch, wie Karl Marx schon sagte, jeden Tag vierundzwanzig Stunden abstirbt, ist es immer unser Anliegen gewesen, sowenig Leben wie möglich für Kostenrechnungen und Kalkulationstabellen zu verwenden. Doch die Realität ist anders, und sie holt auch die Entlaufenen immer wieder ein. Was jetzt zur Folge hat, dass vor allem bedingt durch das exorbitante Ansteigen der inländischen Versandkosten erstmals eine rigide Verkleinerung des Bezieherkreises stattgefunden hat. Wir wurden also gezwungen, von diversen Beschenkungen Abstand zu nehmen und haben das hiermit auch getan. Wir sind zwar notwendig, aber wir rechnen uns nicht.

Die Streifzüge zu haben, ist zwar gut, wenn andere sie aber auch haben, ist es noch besser. Geheimtip zu sein ist zu wenig. Hier ist jeder Egoismus unangebracht. Verratet uns also weiter. Solidarität heißt in diesem Fall, die Streifzüge auch anderen zu gönnen. Wer sich gar eine besondere finanzielle Unterstützung vorstellen könnte, dem oder der empfehlen wir die Mitgliedschaft im Transformationsclub der Streifzüge zum günstigen Jahrestarif von 100 Euro. Genauere Informationen dazu schicken wir auf Wunsch gerne zu. Ebenso wünschen wir uns die Erweiterung unserer Mailing-Liste. Wer rein will, bitte melden.

Bei der Inventur der Zeitschriftenbestände mussten wir übrigens feststellen, dass einiges inzwischen knapp geworden ist. Es besteht also so etwas wie die letzte Chance, sich Restexemplare alter Streifzüge-Nummern (zwischen 2/97 und 2/99) zuzulegen. Nur ab 3/99 gibt es noch Hefte in Hülle und Fülle. Zugreifen ist also Pflicht und Chance in einem. Wer sollte sich diese entgehen lassen, außer jenen wenigen, die diese Ausgaben schon besitzen. Aber selbst die könnten an die Enkelkinder denken.

Wir wünschen einen erhokamen Sommer. Die nächste Nummer der nunmehrigen Dritteljahreszeitschrift erscheint erst Ende November. Bis dahin wollen unsere Geldspeicher gefüllt sein.

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