FORVM, No. 108
Dezember
1962

Vom falschen „Spiegel“-Bild

Notizen über Zusammenhänge zwischen Journalistik, Politik und Kunst

Als Oscar Fritz Schuh uns ankündigte, er wolle dem FORVM einen Beitrag — ja, worüber? — über die „Spiegel“-Affaire liefern, wußten wir, daß dies etwas Besonderes werden mußte. Einer der Bedeutendsten des deutschsprachigen Theaters der Gegenwart würde anders darüber schreiben als die ungezählten Berufenen wie Unberufenen, die bis dahin schon darüber geschrieben hatten. Wir haben uns, wie die Leser sehen werden, nicht getäuscht. Gerade die phantasievolle Unsystematik, mit der Prof. Schuh sich seinem Thema nähert, indem er sich von ihm entfernt, sichert die richtige Perspektive. Es geht ihm um viel mehr als um den „Spiegel“. Ging’s nur um diesen, hätte er nicht geschrieben. So jedoch schrieb er als Berufener.

Oscar Fritz Schuh: Prof. Oscar Fritz Schuh, Schöpfer beispielhafter Operninszenierungen in Wien und Salzburg (wo heuer unter seiner Regie „Cosi fan tutte“ und „Penelope“ gegeben werden), läßt seine Theatererfahrung seit einem Jahr fast gänzlich dem Schauspiel zugute kommen: er leitet das Berliner „Theater am Kurfürstendamm“, das er zu einer der interessantesten Sprechbühnen Deutschlands gemacht hat.

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