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Bereits in den 1980er und 90er Jahren hatte Lateinamerika die soziale Verelendung als Folge von Austeritätsprogrammen, Schocktherapien und Privatisierungen durchlebt. In den Ländern südlich der USA fanden in der Folge die ersten Auseinandersetzungen um das neoliberale Modell statt. Dort entstanden aber auch erste Ansätze für Alternativen. In den Nachrichten der Medienkonzerne erfährt man über diese Entwicklung wenig.

Vor diesem Hintergrund entstand im Sommer 2007 das Lateinamerika-Nachrichtenportal amerika21, das vom gemeinnützigen Verein Mondial21 e. V. getragen wird. Mit amerika21 haben wir ein Novum in der deutschsprachigen Presselandschaft geschaffen. Es soll dazu beitragen, den kommunikativen Austausch zwischen globalem Süden und Norden zu erleichtern, indem es die Informationskluft zu überwinden versucht. Deshalb werden im Internet Informationen aus Lateinamerika auf Deutsch und in professioneller Aufbereitung zur Verfügung gestellt – offen zugänglich und kostenlos.

Amerika21 ist dabei zu einer professionellen Online-Redaktion herangewachsen, die täglich mehrere Stunden Arbeitszeit in Anspruch nimmt und quer durch alle politischen Lager wahrgenommen wird. Amerika21 hat sich auch als ein Referenzmedium in der deutschsprachigen Lateinamerikaberichterstattung etabliert. Dies ist das Ergebnis des derzeit ausschließlich ehrenamtlichen Engagements unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sei es in der Redaktion, beim Recherchieren und Verfassen von Artikeln oder beim Übersetzen.

Zunächst entstand amerika21 als Nachrichtenblog mit einigen Beiträgen pro Woche. Zu unserem vierten Geburtstag im Juli 2011 erscheinen zwischen drei und fünf Artikel täglich. Inzwischen greifen täglich über 1.000 Leserinnen und Leser auf die Seite (Zählweise: Piwik) zu und die Zahl steigt kontinuierlich.

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Brasiliens Präsident Lula verbietet Online-Wetten

1. Oktober 2026
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Mexiko: Neuer Ayotzinapa-Bericht enttäuscht Familien

1. Oktober 2026
Mexiko-Stadt. Die Angehörigen der 43 verschwundenen Studenten von Ayotzinapa kritisieren den jüngsten Bericht der Sonderermittlungseinheit. Bei der Vorstellung des Dokuments verkündete der Sonderstaatsanwalt Mauricio Pazarán neue "Ermittlungslinien" und neue Ergebnisse. Der Anwalt... weiter (…)

Von Argentinien bis Mexiko: Proteste für Recht auf Abtreibung

1. Oktober 2026
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Korrpution in Bolivien: Cerimedo räumt Ex-Beraterrolle des Staatschefs ein

30. September 2026
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Geburtstagsaktion für inhaftierte Menschenrechtlerin in El Salvador

30. September 2026
San Salvador. Angesichts des Geburtstags der inhaftierten Anwältin und Menschenrechtsverteidigerin Ruth López am 27. September hat Amnesty International eine Solidaritätsaktion ins Leben gerufen. Es ist der zweite Geburtstag, den sie in Untersuchungshaft verbringen muss. Der Aufruf... weiter (…)

Brasilien mit positiver Wirtschaftsbilanz vor den Wahlen

30. September 2026
2025 weltweit größter Empfänger chinesischer Investitionen. Bessere Wirtschaftszahlen als Argentinien Brasília. Kurz vor den Präsidentschaftswahlen fällt die Bilanz der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten vier Jahre positiv aus. Die ersten zwei Jahre der Regierung (…)

Kolumbien: Landesweiter Streik gegen neue Regierung in Vorbereitung

29. September 2026
Bogotá. Der Gewerkschaftsdachverband CUT und die Bildungsgewerkschaft Fecode bereiten für November einen nationalen Streik vor und haben für den 14. Oktober einen ersten nationalen Mobilisierungstag gegen die Regierung von Abelardo de la Espriella angekündigt. An der Ankündigung in... weiter (…)

Brasilien vor einer entscheidenden Präsidentschaftswahl

29. September 2026
Programme und Umfragen. Wahlkampf unter US-Offensive und Rechtsruck in Lateinamerika Am 4. Oktober 2026 wählt Brasilien ein neues Staatsoberhaupt. Drei Wochen später dürfte eine Stichwahl folgen. Dreizehn Kandidat:innen treten an, doch das Rennen läuft in Wirklichkeit (…)

Kuba ist keine Bedrohung, die Blockade hingegen schon!

29. September 2026
Rede des kubanischen Außenministers Bruno Rodríguez vor der 81. UN-Generalversammlung Herr Präsident der Generalversammlung, Frau stellvertretende Generalsekretärin, in etwa drei Stunden jährt sich zum 66. Mal der Satz des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz aus seiner (…)

Was die extreme Rechte in Lateinamerika so stark macht

28. September 2026
Analyse von Álvaro García Linera. Für die Linke eröffnet sich erst dann wieder eine historische Chance, wenn sie ein produktives Modell mit sozialer Gerechtigkeit vorlegt Auf dem lateinamerikanischen Kontinent schreitet eine reaktionäre Welle voran. Mit Ausnahme von Mexiko (…)