FORVM, No. 288
Dezember
1977

Die gespaltene Klasse

Zur Soziologie der westdeutschen Arbeitslosigkeit

Sinkende Profitrate: Kapital frißt Arbeitsplätze

Die gegenwärtige Wirtschaftskrise, die schwerste in der Geschichte der BRD, hängt mit strukturellen Wandlungsprozessen zusammen, deren Konsequenzen für Arbeitsmarkt und Arbeitslosigkeit weit über die Wechsellagen der Konjunktur hinausreichen. Auf den Kriseneinbruch von 1966/67 folgten die stürmische Boomphase von 1968 bis 1970 und die vergleichsweise milde Rezession von 1971/72. Damals schien es, als ob der sich auf hohem Niveau bewegende Verlauf der Wachstumszyklen in der westdeutschen Wirtschaft nur kurzfristig unterbrochen worden sei. Heute hingegen verbreitet sich — auch unter fanatischen Anhängern der „freien Marktwirtschaft“ — die resignierende Einsicht, daß der westdeutsche Kapitalismus nach einer ungewöhnlich langen Prosperität in ein Stadium nachlassender Expansion eingetreten ist: gleichzeitig mit eingeschränkten Möglichkeiten der Kapitalverwertung und erhöhter Krisenanfälligkeit.

Die Entwicklung der Bruttokapitalrendite der Industrie — ein brauchbarer Indikator für die industrielle Profitrate — verdeutlicht die veränderte Situation (vgl. Tabelle 1). Das Sinken der Bruttorendite während der sechziger Jahre schien um 1970 gebremst worden zu sein: im Aufschwung nach der Krise von 1966/67 stellte sich das Renditenniveau von 1965 wieder her. Ein ähnlicher Erholungseffekt blieb aber nach der Rezession von 1971/72 bemerkenswerterweise aus. Im Jahre 1975 sank die Bruttokapitalrendite beträchtlich unter die bisherigen Tiefstwerte von 1967 und 1972. [1] Warum fällt die Profitrate in der BRD?

Tabelle 1

Profitrate sinkt

Bruttokapitalrendite* der westdeutschen Industrie 1960-1975 (in Prozent)
1960 56,8
1961 52,9
1962 47,1
1963 43,9
1964 44,9
1965 43,1
1966 39,8
1967 37,2
1968 41,8
1969 44,9
1970 41,3
1971 38,0
1972 37,2
1973 39,2
1974 40,2
1975 34,2
*) Bruttokapitalrendite= Nettoproduktionsvolumen zu laufenden Preisen (einschließlich Umsatz/Mehrwertsteuer), abzüglich Lohn- und Gehaltssumme, bezogen auf Bruttoanlagevermögen zu laufenden Preisen. Berechnet nach Angaben bei Krengel u.a.: Produktionsvolumen, a.a.O., 12. und 18. Folge. — Der Mangel der hier gewählten Berechnungsmethode liegt in der ausschließlichen Berücksichtigung des fixen Kapitals als nur eines Teils des vorgeschossenen Kapitals, auf das die Profitmasse bei korrekter Berechnung der Profitrate zu beziehen ist. Ein Vergleich mit weniger angreifbaren Berechnungen, die mit beträchtlichem methodischem Aufwand durchgeführt wurden, zeigt jedoch zumindest für frühere Zeiträume eine weitgehende Übereinstimmung hinsichtlich der grundiegenden Entwicklungstendenz der Kennziffern. Vgl. etwa die Untersuchung von H. Zschöcke: Kapitalstruktur und Kapitalverwertung in der BRD-Industrie, IPW-Forschungshefte, Heft 2/1974

Eine Ursache ist sicherlich das langsame Wachstum der Binnennachfrage in der Bundesrepublik („die Leute konsumieren zuwenig“). Das erklärt sich einerseits aus der demographischen Entwicklung und möglichen „Sättigungserscheinungen“ im Konsum, andrerseits aus Einkommensverlusten und Reallohnstagnation. [2] Eine andere Ursache ist die Verschärfung der Konkurrenz auf dem Weltmarkt. Die Exportquote der westdeutschen Industrie stagniert seit 1974: die Warenexporte sind (zumindest 1975) ebenso sehr zurückgegangen wie die Produktion insgesamt. Gleichzeitig erfährt der westdeutsche Binnenmarkt härteren Importdruck. [3] Folglich muß man mit mehr Kapitalexport aus der BRD und entsprechenden negativen Wirkungen für das westdeutsche Wachstum rechnen. [4]

Direkten Druck auf die Profitrate übt der steigende Kapitalkoeffizient aus: der wachsende Anteil an Fixkapital pro Produktionseinheit. Weniger die Löhne, weit mehr die Preise von Maschinen und Rohstoffen bilden jetzt das größte Sorgenkind der Unternehmer. Nach dem Verschwinden der Nachkriegsarbeitslosigkeit hat allerdings der beschleunigte Lohnanstieg das Wachstum der Profitmasse gestoppt. Daraufhin leiteten die Unternehmer technologische und organisatorische Rationalisierungsprozesse ein. Auf diese Weise wurde aber das Problem nur verschoben. Die Rationalisierungswelle führt zwar zur Steigerung der Produktivität: doch das Wachstum der Produktivität bleibt hinter dem Zuwachs an Kapitalintensität zurück. Zwischen 1960 und 1975 ist die Kapitalintensität in der Industrie um mehr als 140 Prozent gestiegen, die Arbeitsproduktivität dagegen nur um knapp 87 Prozent. [5]

In den kapitalistischen Produktionsverhältnissen ist der Profit der Motor und das Motiv der Produktion. Strukturelle Arbeitslosigkeit — das ist die Kehrseite der sinkenden Profitrate. Bei einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 3 bis 3,5 Prozent rechnet das Prognos-Institut für 1985 mit einer strukturellen Arbeitslosigkeit von 500.000 bis 700.000, das Institut der Deutschen Wirtschaft mit zwei Millionen Arbeitslosen. [6] Sicher ist, daß die Unternehmer auf den Verfall der Profitrate mit neuen Rationalisierungen antworten werden. Der Verlust an Arbeitsplätzen kann wahrscheinlich durch Produktionssteigerungen nicht ausgeglichen werden.

Lange Welle bergab

1976 stieg das erzeugte Sozialprodukt der BRD um 3,5 Prozent über den Stand von 1973. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der Erwerbspersonen um 456.000 (das sind 4,8 Prozent) ab! [7] Die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen pendelt um die Millionengrenze; die Dunkelziffer für nicht erfaßte Arbeitslose schwankt zwischen 550.000 bis 700.000. [8] Besonders schlimm ist die Zunahme der Langzeitarbeitslosen: Ende Mai 1977 waren mehr als 18 Prozent aller Arbeitslosen schon länger als ein Jahr ohne Stellung, ein Jahr vorher nur 7 Prozent. [9] Hier zeichnet sich die strukturelle (von der Konjunkturlage unabhängige) Arbeitslosigkeit ab.

Ernest Mandel konstatiert, daß der Kapitalismus in eine lange Welle stagnativer Entwicklung eingetreten ist, die sich in die empirisch nachweisbare historische Abfolge langzyklischer Wellenbewegungen mit abwechselnd expansivem und stagnativem Grundton einordnet (vgl. NF März 1977). Deshalb ist ein kurzfristiges Krisenmanagement aussichtslos, der Keynesianismus am Ende seines Lateins. Kurzfristig wirksame Staatsprogramme zur Hebung der Unternehmergewinne (die Weisheit der Regierung Schmidt) können den langfristigen Fall der Profitrate keinesfalls aufhalten. Das bestätigen die bisherigen Konjunkturprogramme der BRD: sie bewirkten überwiegend bloße Ersatz- oder Rationalisierungsinvestitionen, die nur wenig zur Erweiterung der Kapazität beitrugen. Das Problem der Unterbeschäftigung wird mit dieser Wirtschaftspolitik eher noch verschärft.

Der Kapitalexport ins Ausland, eine langfristige und strategische Unternehmensentscheidung, wird durch vorübergehende Gewinnanreize im Inland kaum beeinflußt. Vor allem aber gehen die staatlichen „Ankurbelungen“ auf Kosten der sozialen Leistungen. Die sozialliberale Wirtschaftspolitik, die doch angeblich die Arbeitslosigkeit bekämpft, schränkt dennoch die Beschäftigung im öffentlichen Dienst ein.

Aber nicht nur in puncto Profitrate stößt der Kapitalismus an die „Grenzen des Wachstums“. Die Belastung der Umwelt hat ihre ernsten wirtschaftlichen Auswirkungen. André Gorz weist auf die ökonomischen Konsequenzen der ökologischen Probleme hin: „Die Notwendigkeit des Umweltschutzes und der Umweltentschmutzung (hat) für die Industrie eine klare wirtschaftliche Bedeutung. Sie bedeutet, daß bislang freie und unbegrenzte Ressourcen reproduziert werden müssen — das heißt: sie sind wie alle von Menschen geschaffenen Produktionsmittel zu handhaben, und das bedeutet: sie sind zu behandeln als Teil des Kapitals selbst. Hierdurch wird ein weiterer Anstieg der Kapitalmenge bei gleich hohem Output erforderlich. Hierdurch werden die fallende Tendenz der Profitrate betont und darüber hinaus die Fähigkeit des Systems, sich selbst zu reproduzieren, gefährdet“. [10]

Für diese Ökonomie der Ökologie sind die Alternativprogramme der SPD-Linken und der Gewerkschaften bisher blind geblieben. Vorschläge wie Arbeitszeitverkürzung, Investitionsienkung, Mitbestimmung usw. gehen weiterhin von der Verknüpfung der Vollbeschäftigung mit dem Wirtschaftswachstum aus. Zwar bedient sich der DGB neuerdings der ökologischen Formel „qualitatives Wachstum“, doch die IG Bergbau und Energie setzt ihre Kampagne für die Atomkraftwerke und gegen deren Gegner fort. Höchst eigenartig eine Studie der IG Metall über den Automarkt, die vor lauter optimistischen Produktions- und Beschäftigungsprognosen die ökologische, urbanistische und soziologische Problematik des Benzinmotors einfach ignoriert. [11] Doch auch im konventionellen Rahmen der politischen Ökonomie sind die westdeutschen Gewerkschaften überraschend hilflos: sie haben keine aktive Gegenstrategie. „Die gewerkschaftlichen Strategien zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit werden ... über die institutionalisierten Wege des Systems vorgetragen: vor allem über die SPD als Regierungspartei‘. Es gibt zwar Risse im Verhältnis des DGB zur SPD, trotzdem aber gibt es „keine relevanten praktischen Versuche, die Arbeitslosen für die Vertretung ihrer spezifischen Interessen zu organisieren und dabei mit den weiterbeschäftigten Teilen der Arbeiterklasse in einem gemeinsamen Widerstand zu vereinigen“. [12] Die Arbeiterschaft zerfällt heute in verschiedene Gruppen, die von der Arbeitslosigkeit verschieden betroffen sind.

Tabelle 2

Arbeitslosenstruktur

(in Prozent)

  Mai 1975 Mai 1977
Arbeitslose nach Dauer der Arbeitslosigkeit
Weniger als 6 Monate 68,0 58,1
6-12 Monate 25,0 23,7
12-24 Monate 5,9 11,9
24 Monate und länger 1,1 6,2
— nach Altersgruppen
Unter 20 Jahren 8,5 9,2
20-25 Jahre 16,5 17,3
25-35 Jahre 27,6 26,3
35-45 Jahre 21,7 19,8
45-55 Jahre 15,3 15,6
55-60 Jahre 4,8 7,6
60-65 Jahre 5,3 4,1
— nach betrieblicher Stellung
Arbeiter 71,9 60,1
Angestellte 28,1 39,9
— nach Art des in Berufsabschlusses
Ohne abgeschlossene Ausbildung 61,3 54,5
Einfacher Lehrabschluß 33,7 36,8
Berufsfach-/Fachschulabschluß 2,5 4,7
Fachhochschulabschluß 1,2 1,6
Hochschulabschluß 1,3 2,6
— nach Geschlecht
Männer 58,3 49,1
Frauen 41,7 50,9
— nach Nationalität
Deutsche 83,6 90,0
Ausländer 16,4 10,0
Zahl der Arbeitslosen
Mai 1975: 1.017.903
Mai 1977: 946.491

Quelle: Der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung (Hrsg.): Arbeits- und Sozialstatistik, Hauptergebnisse 1976, Amtliche Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit 8/1977.

Alt & Jung im Ausgedinge

Auffällig ist, daß sich die Arbeitslosigkeit in den unteren Altersgruppen konzentriert. Während die geburtenstarken Jahrgänge auf den Arbeitsmarkt strömen, führt das reduzierte Angebot an Ausbildungsplätzen zu einer Einstellungssperre für jugendliche Arbeitskräfte. Auch ausgebildete Jugendliche sind ebenso wie die jungen Hilfsarbeiter im Nachteil gegenüber den erfahrenen und im Betrieb eingearbeiteten Kollegen. Die diversen staatlichen Überbrückungsprogramme, mit denen die Ausbildungszeit künstlich verlängert, die Qualifikation aber keinesfalls verbessert wurde, haben das Ausmaß der Jugendarbeitslosigkeit nicht im geringsten tangiert. [13] Im Mai 1977 war die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren ebenso hoch wie im Mai 1975: 250.000. Der relative Anteil an der Gesamtzahl der Arbeitslosen hatte sich von 25 auf 26,5 Prozent erhöht. [14]

Arbeitslose Lehrlinge demonstrieren

Ebenfalls betroffen ist das andere Ende der Alterspyramide. Dank der Einführung der flexiblen Altersgrenze und des Altersruhegeldes ist die Arbeitslosenquote der Senioren noch nicht so hoch wie bei den Jugendlichen. Aber die Tendenz ist da: die Zahl der Arbeitslosen über 55 Lebensjahren stieg vom Mai 1975 bis zum Mai 1977 von 106.000 auf 111.000 (in relativen Zahlen: von 10,4 Prozent auf 12,7 Prozent aller Arbeitslosen). Klarerweise bleiben ältere Arbeitslose in der Regel ohne neue Stellung. Mit dem Lebensalter steigt die Zahl der Langzeitarbeitslosen: 28 Prozent der 45- bis 50jährigen, 32 Prozent der 50- bis 55jährigen, 34 Prozent der 55- bis 60jährigen und knapp 29 Prozent der 60- bis 65jährigen Arbeitslosen waren im Mai 1977 länger als ein Jahr ohne Beschäftigung. [15]

Alte und Junge leiden also stärker unter der Arbeitslosigkeit als das „Mittelalter“. Ein anderes selektierendes Merkmal der Arbeitslosigkeit sind berufliche Position und erworbenes Ausbildungsniveau. Die Arbeiter stellen 60 Prozent der Arbeitslosen, aber nur 55 Prozent der abhängig Beschäftigten. Generell gilt: je schlechter die Ausbildung, desto höher das Risiko der Arbeitslosigkeit. Bei einer Gesamtarbeitslosenquote von 4,2 Prozent machte die Arbeitslosigkeit bei Beschäftigten ohne abgeschlossene Ausbildung 6,6 Prozent, bei Beschäftigen mit abgeschlossener Lehre 3 Prozent, bei Fach- und Fachhochschulabsolventen 2,2 Prozent und bei Akademikern 1,8 Prozent aus (Stand Mai 1976). [16]

Die Beschäftigten ohne abgeschlossene Ausbildung werden überdurchschnittlich hoch von der Arbeitslosigkeit betroffen. Trotzdem darf man daraus keine falschen Schlüsse ziehen — wie das die Gewerkschaften tun, wenn sie die berufliche Qualifikation für eine wirksame Medizin gegen die Arbeitslosigkeit halten. Bessere Ausbildung mag dem einzelnen helfen, die Zahl der Arbeitsplätze vermehrt sie nicht. Außerdem gerät auch die Privilegierung der Qualifizierten auf dem Arbeitsmarkt ins Schwanken. Das lehrt ein Vergleich der gegenwärtigen Arbeitslosigkeit mit der Krise von 1966/67. Im Jahre 1967 lag die Arbeitslosenquote der Angestellten bei 0,7 Prozent (der Arbeiter bei 2,2 Prozent); der Anteil der Angestellten an allen Arbeitslosen betrug weniger als 10 Prozent. [17] In der jetzigen Krise haben die Angestellten gegenüber den Arbeitern schon beinahe „aufgeholt“.

Kapitalismus nivelliert

Die Rationalisierungswelle verschärft nicht nur die Arbeitslosigkeit insgesamt, sie attackiert auch die Privilegien der besser Ausgebildeten. Von der unmittelbaren Fertigung greift die Rationalisierung auf die Verwaltungs-, Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen der Unternehmen über. Ein Prozeß, der — zusammen mit dem staatlichen Einstellungsstopp — die jahrzehntelange Expansion der Angestelltenzahlen praktisch abgebremst hat.

In den vergangenen Jahren wurden auch Arbeitsplätze mit relativ hohen Qualifikationsansprüchen vernichtet. Im Mai 1975 stellte die Gruppe der ungelernten und angelernten Arbeitskräfte mit 620.000 Arbeitslosen (61 Prozent) noch das größte Kontingent aller Arbeitslosen. Im Mai 1977 stellte diese Gruppe nur noch 514.000 Arbeitslose. Im selben Zeitraum hatte sich die Zahl der Arbeitslosen mit Berufsabschluß von 394.000 auf 432.000 erhöht. Wachsende Arbeitslosenzahlen zeigen dabei sowohl die Arbeitskräfte mit einfacher Lehre als auch die Absolventen von Fachschulen und Hochschulen. In der Industrie ist die Arbeitslosigkeit seit 1975 — dem Höhepunkt der Krise — zwar leicht gesunken, aber die Facharbeiter haben davon weniger profitiert als die schlechter qualifizierten Arbeitergruppen. Bei den Elektrikern sank die Arbeitslosigkeit nur um 20 Prozent, bei Schlossern und Mechanikern hingegen um 32 Prozent, bei Montierern und anderen Metallarbeitern, die vornehmlich dem Typus repetitiver Teilarbeit zugerechnet werden, immerhin um 37 Prozent. [18]

In dieser Statistik manifestiert sich die partielle Entwertung traditioneller Facharbeit. Das ist allerdings nicht die ganze Wahrheit. Denn wenn die Zahlen gerade bei den schlechter qualifizierten Berufsgruppen einen relativ raschen Abbau der Arbeitslosigkeit zeigen, dann steckt hinter dieser fröhlichen Fassade ein tragisches Schicksal. Wahrscheinlich werden die meisten Ungelernten und Angelernten nicht in den Arbeitsprozeß zurückgeführt, sie fallen vielmehr aus dem Arbeitsmarkt überhaupt heraus, indem sie entweder nicht mehr auf Arbeitssuche gehen oder vom Arbeitsamt gestrichen werden.

Ausländer go home, Frauen an den Herd

Ein klarer Fall sind die Fremdarbeiter. Die Ausländerbeschäftigung ist in den letzten Jahren stärker gesunken als die Gesamtbeschäftigung: der Anteil der Fremdarbeiter reduzierte sich von 11,2 Prozent (Juni 1974) auf 9,5 Prozent (September 1976). Die Fremdarbeiter waren in eben denjenigen Industriezweigen konzentriert, in denen der Anteil körperlich schwerer und mit belastenden Umwelteinflüssen verbundener Arbeitsplätze besonders hoch ist (Gießereien, Stahlwerke). Ferner in der Automobil- und Elektroindustrie, wo das Fließband regiert. [19] Diese Arbeitsplätze müssen jetzt mit Inländern besetzt werden. Für viele deutsche Industriearbeiter stellt sich die Alternative: entweder lange Arbeitslosigkeit oder schlechtere Arbeitsbedingungen. Vom Staat, von den Unternehmern und von den Medien ermutigt, senken die Arbeitsämter die „Zumutbarkeitsschwelle“. In Zukunft werden immer mehr Facharbeiter auf Positionen der Angelernten abgeschoben werden. Also eine glatte „Nivellierung“.

In einer ähnlichen Situation sind die arbeitslosen Frauen. In der Fabrik, im Büro, in der Verwaltung und im Handel sind die Frauen im Bereich der schlecht qualifizierten, „anspruchslosen“ Tätigkeiten überproportional vertreten. Wie die Fremdarbeiter in die Heimat, so werden die Frauen an den Herd zurückgeschickt. Ihr teilweiser Rückzug aus dem Erwerbsleben drückt die statistische Arbeitsiosenzahl im Bereich der ungelernten und angelernten Arbeitskräfte noch weiter herab. Trotz dieser „stillen Reserve“ arbeitsloser (aber resignierter) Frauen ist die Arbeitsiosenquote bei Frauen überdurchschnittlich hoch, mit ansteigender Tendenz. Im Mai 1975 machte der Frauenanteil an der Gesamtarbeitslosigkeit knappe 42 Prozent aus, zwei Jahre später übertrifft er bereits geringfügig den Anteil der Männer.

Die überproportional hohe Arbeitslosigkeit der Frauen hat zwei Ursachen: einmal sind weibliche Arbeitskräfte in solchen Branchen und Betrieben konzentriert, die entweder strukturschwach sind (Textil- und Bekleidungsindustrie) oder von tiefgreifenden Rationalisierungsprozessen erfaßt werden (Büro- und Verwaltungsberufe). Die zweite Ursache ist das Vordringen der Männer auf niedriger eingestufte Arbeitsplätze, die in der Ära der Vollbeschäftigung den Frauen überlassen wurden.

Stempeln in der BRD Ende der vierziger Jahre
Bild: ID-Fotos

Das Netz sozialer Sicherheit hängt durch

Die Arbeitslosigkeit ist nicht nur ein ökonomisches Problem. Welche politischen Konsequenzen sie erhält, das hängt von den psychologischen und sozialpsychologischen Einstellungen der Betroffenen ab. Wie reagieren die Arbeitslosen? Wie verarbeiten sie ihre Situation? Immerhin bedeutet Arbeitslosigkeit nicht nur den Verlust des Arbeitsplatzes und weniger Einkommen: sie erfaßt die gesamte soziale und personale Identität des Betroffenen. Jedenfalls ist es falsch, aus der Arbeitslosigkeit automatisch eine Legitimationskrise der bestehenden Gesellschaft abzuleiten. Die Arbeitslosen werden nicht von selbst rebellisch.

Einerseits ist die berufliche Existenz in der bürgerlichen Gesellschaft die Grundlage wirtschaftlicher und psychologischer Selbsterhaltung. Andrerseits scheint sich seit längerem eine Entwicklung abzuzeichnen, in deren Verlauf die Verkopplung von Arbeit und Leistung mit Entlohnung und Glück sich lockert. Absentismus, wachsende Fluktuationsraten, bestimmte Streikmotive, Humanisierungsforderungen und anderes mehr deuten darauf hin, daß eine psychisch libidinöse Besetzung von Arbeit und das damit verbundene Verständnis von Leistung und Entlohnung sich nur gebrochen aufbauen kann. Schwer zu sagen, ob diese Entwicklung zur Verstärkung oder zur Abminderung von personaler und normativer Desorientierung bei Arbeitslosigkeit beiträgt.

Gerade die Arbeitslosigkeit kann bewirken, daß die kostbar gewordene Arbeit ihre integrierende Funktion zurückerhält. Das oft beschworene „Netz sozialer Sicherheit“ lenkt davon ab, wie schwer die finanzielle Verschlechterung durch Arbeitslosigkeit ist.

Ein Arbeitsloser erhält — höchstens ein Jahr lang — das Arbeitslosengeld: 68 Prozent des letzten Nettoeinkommens. Nach Ablauf des Jahres ist er auf die Arbeitslosenhilfe angewiesen: Sie macht maximal 54 Prozent des letzten Nettoeinkommens aus, denn Ersparnisse und Einkommen innerhalb der Familie werden abgezogen. Kein Wunder, daß 7 Prozent der Arbeitslosen nach einem Zeitraum von 12 bis 15 Monaten Arbeitslosigkeit unter dem staatlich festgelegten Existenzminimum liegen und Sozialhilfe empfangen; nach 24 Monaten sind bereits 24 Prozent der Arbeitslosen Sozialhilfeempfänger. Das heißt: ein knappes Viertel der Arbeitslosen, die zwei Jahre lang ohne Stellung sind, liegt unter dem Existenzminimum.

Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung errechnete den Einkommensverlust der Arbeitsiosen mit 57 Prozent des letzten Nettoeinkommens. Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit beträgt das durchschnittliche Einkommen 625 DM. [20] Eine so abrupte Verarmung verursacht zunächst verstärkten Anpassungszwang. Gelegentlich betonen zwar Arbeitslose die positiven Seiten der unfreiwilligen Freizeit. Je länger aber die Arbeitslosigkeit dauert, desto größer wird die Bereitschaft, jede Arbeit anzunehmen. Die von der Gesellschaft verschuldete Situation wird von den Betroffenen individualisiert: sie erleben dann die Arbeitslosigkeit als persönliches Versagen. [21]

Was tun die Gewerkschaften? Bisher beschränkten sie sich auf papierene Proteste und Programme. Die Arbeitslosen selbst werden nicht aktiviert. Nur im Jugendbereich sieht die Lage etwas besser aus. Denn die Gewerkschaften halten sich an ihre traditionelle Arbeitsteilung mit der SPD, sie akzeptieren den Primat der „Politik“.

Gespaltene Klasse, hilflose Gewerkschaften

Die im CDU-Staat entpolitisierten Arbeiter sind bereit, gewerkschaftliches Handeln den staatlichen Imperativen unterzuordnen. Anstatt auf Selbstorganisation der Interessen hofft man auf den starken Mann oder den starken Staat. Nach einer empirischen Untersuchung geben sich nur 17 Prozent der Arbeitslosen die Schuld an ihrem Schicksal. [22] Die Mehrheit dürfte also volles Vertrauen in den Staat haben: er soll sie retten.

Der Verzicht der Gewerkschaften auf eine selbständige Politik bedeutet die Bindung an das sozialliberale Krisenmanagement; einzelne Distanzierungsakte von Gewerkschaftlern gegenüber der SPD darf man nicht überbewerten. Die Gewerkschaften verfolgen eine Politik, die mit einer Mischung von Gemeinwohlideologemen und Spaltungversuchen unter den Arbeitern operiert. Ausländer werden gegen Deutsche ausgespielt, Staatsbedienstete gegen Lohnarbeiter, Umweltschützer gegen Arbeiter im Energiebereich und in der Bauwirtschaft, „Faule‘“ gegen „Fleißige“. Die Regierung Schmidt bürdet die „notwendigen Opfer“ abwechselnd immer anderen Minoritäten auf und sabotiert damit die Entstehung einer klassenbewußten Solidarität.

Fremdarbeiter, Frauen, Junge und Alte, Qualifizierte und Unqualifizierte — jede Gruppe kommt gesondert dran und bleibt hilflos. Auf diese Spaltungen der Arbeiterklasse stützt sich die westdeutsche Sozialdemokratie. Der Kern der Arbeiterbewegung, die Facharbeiter, resigniett vor der Arbeitslosigkeit. Gerade bei den qualifizierten Arbeitern scheinen individuelle psychische Verarbeitungsformen zu dominieren, während andrerseits die Hoffnung auf den Staat bleibt. Unter den Facharbeitern, Beschäftigten wie Arbeitslosen, sind aktive Reaktionen auf die Krise nicht feststellbar. Die Arbeitslosigkeit wird als „Betriebsunfall“ bewältigt: in dieser Gruppe haben die Gewerkschaften den sozialen Träger für ihre Passivität in der Krise.

Ob es dabei bleibt? Sicher ist, daß die Arbeitslosigkeit für die qualifizierten Arbeiter den Zusammenbruch ihres Weltbildes bedeutet. Was also, wenn die Version vom „Betriebsunfall“ nicht mehr glaubwürdig ist? Wenn ein Teil der heutigen Facharbeiter auf die Arbeitsplätze der Angelernten absteigen muß? Die IG Druck und Papier, die westdeutsche Gewerkschaft mit den politisch am besten qualifizierten Kadern, hat auf Dequalifizierungstendenzen mit extensiven Streiks und Kampfmaßnahmen geantwortet: die Drucker und Setzer wehrten sich vom 28. April bis zum 13. Mai 1976 gegen das kapitalistische Lohndiktat und gegen die technologische Rationalisierung (zum Druckerstreik vgl. Hellmut G. Haasis: Arbeiter drücken auf SPD, NF Juli/August 1976).

Anpassung, nicht Rebellion

Die Angestellten — zumindest die männlichen — dürften auf die Arbeitslosigkeit ähnlich reagieren wie die Facharbeiter. In beiden Fällen trifft der Verlust des Arbeitsplatzes auf eine starke Leistungs- und Aufstiegsorientierung, auf Wunschvorstellungen betrieblicher Unersetzlichkeit und daraus resultierender „Sicherheit“. Der arbeitslose Angestellte wird von Freunden und Kollegen isoliert, von familiären Schwierigkeiten überwältigt, von Selbstzweifeln und zeitlichem Leerlauf bedroht. Soziale Integration, persönliche Lebenspläne, die Kohärenz der individuellen Biographie — all das ist in Frage gestellt. Offen bleibt, ob aus der persönlichen Krisensituation eine Kritik am gesellschaftlichen System wird.

Die Fremdarbeiter fassen die Arbeitslosigkeit ganz anders auf als Facharbeiter und Angestellte. Die ausländischen Arbeitskräfte kommen in der Regel aus Ländern mit chronisch hoher Arbeitslosigkeit, politische Regungen können sofort und wirksam unterdrückt werden. Die Gruppe der arbeitslosen Frauen ist — unter politischen Gesichtspunkten — keineswegs einheitlich. Da gibt es die verheirateten Frauen mit erwerbstätigen Männern: im Herbst 1975 stellten diese Frauen ein Drittel aller Arbeitslosen.

Anders steht es um jene berufstätigen Frauen, die nicht auf einen Mann angewiesen sein wollen. Für sie bedeutet Arbeitslosigkeit den Verlust der Emanzipation. Den stärksten Widerstand gegen die Arbeitslosigkeit findet man aber unter Jugendlichen. Die jungen Arbeitslosen wenden sich — oft spontan und naiv — gegen die kaptalistischen Verwertungsbedingungen. Hier existieren auch erste Ansätze einer Selbstorganisation (Arbeiterjugendzentren, Lehrwerkstätten, Jugendwohngemeinschaften, Selbsthilfeprojekte), die teilweise vom Staat gefördert werden, weil er die Asozialisierung der Jugendlichen befürchtet. Für die Jugend ist Arbeit als „zweite Natur“ nicht mehr selbstverständlich.

Die traditionelle Lebensperspektive Hauptschulabschluß, Berufsausbildung, Eingliederung in den Arbeitsprozeß läßt sich immer schwerer aufrechterhalten. Von den 4.540 arbeitslosen Jugendlichen unter 18 Jahren hatte ein Viertel 1975 in Hessen noch nie Arbeit gehabt; 73 Prozent hatten die Hoffnung auf eine Lehrstelle aufgegeben und suchten nur noch irgendeinen Job als ungelernte Hilfskraft. [23] Allerdings gibt es auch unter den Jugendlichen die Spaltung in Arbeitslose und Beschäftigte, wenn sich auch an politischen Aktionen meist beide Gruppen beteiligen. Es ist außerdem die Frage, ob sich eine aktive Bewegung arbeitsloser Jugendlicher im politischen Klima der BRD kontinuierlich fortsetzen läßt.

Sicher ist, daß der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit nicht mit den konventionellen Mitten der Gewerkschaften geführt werden kann. Nötig wäre „ein Widerstand bereits im Vorfeld der Arbeitslosigkeit, d.h. ein Kampf gegen Betriebsstillegungen, Massenentlassungen und Rationalisierungskündigungen auf betrieblicher Ebene“. [24]

[1Vgl. E. Altvater u.a.: Entwicklungsphasen und -tendenzen des Kapitalismus in Westdeutschland, in: Probleme des Klassenkampfs, Nr. 13 und 16 (1974). J. Hoffmann/W. Semmler: Kapitalistische Krise und Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik, in: Probleme des Klassenkampfs, Nr. 19/20/ 21 (1975). V. Brandes: Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik — Erscheinungsformen, Verarbeitungsweisen und Abwehrperspektiven, in: Gesellschaft, Beiträge zur Marxschen Theorie 10, Frankfurt 1977. D. Ipsen: Stand und Entwicklung des Beschäftigtenproblems in der BRD, hektographiertes Manuskript. D. Ipsen: Raubvögel der Krise, NEUES FORVM, März 1977

[2Ipsen (Stand und Entwicklung des Beschäftigtenproblems) weist zu Recht darauf hin, daß man von einer Marktsättigung sicherlich nicht im Sinne „einer physischen Bedarfsdeckung sprechen ... (kann), sondern eher von einem Rückstau an Bedarf, der durch die starke Einkommensdifferenzierung zwischen den sozialen Gruppen bedingt ist“.

[3Die Exportquoten der Industrie betrugen 1974 24,2 Prozent, 1975 23,6 Prozent, 1976 24,3 Prozent. Die Importquote entwickelte sich folgendermaßen: 1974 24 Prozent, 1975 24,7 Prozent, 1976 26,4 Prozent. Berechnung nach dem Statistischen Jahrbuch für die BRD 1977.

[4Auch in Bereichen, deren Standortvorteile in der BRD lange Zeit als unumstritten galten (Stahlindustrie und Großchemie), bahnt sich neuerdings eine Verschiebung der geographischen Investitionsschwerpunkte an; vgl. Ipsen: Raubvögel der Krise, NEUES FORVM, März 1977

[5Vgl. R. Krengel u.a.: Produktionsvolumen und -potential, Produktionsfaktoren im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, 12. und 18. Folge

[6Vgl. Ipsen: Stand und Entwicklung des Beschäftigtenproblems. Frankfurter Rundschau vom 18. Juni 1977

[7Berechnung nach dem Statistischen Jahrbuch für die BRD 1977

[8Vgl. B. Rürup: Die stille Reserve, in: Die Zeit vom 23. September 1977

[9Arbeits- und Sozialstatistik — Hauptergebnisse 1976. Amtliche Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit, Nr. 8/77

[10A. Gorz: Ökologie und Politik, Beiträge zur Wachstumskrise, Reinbek 1977, p. 21

[11Vorstand der IG Metall (Hrsg): Strukturwandel in der Metallindustrie, Frankfurt 1977

[12Brandes: Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik (siehe Anmerkung 1), p. 199

[13Vgl. W. Böcker/Th. Olk: Charakter und Effizienz staatlicher Reaktionen auf das Problem „Jugendarbeitslosigkeit“, in: Die Deutsche Berufs- und Fachschule, H. 6. 1976, pp. 441ff

[14Tatsächlich dürfte dieser Anteil der Jugendlichen wesentlich höher liegen. Gerade bei den Jugendlichen ist die Dunkelziffer nicht erfaßter Arbeitsloser außerordentlich hoch anzuschlagen. Manche Schätzungen vermuten, daß nicht einmal die Hälfte der arbeitslosen Jugendlichen statistisch erfaßt wird. Vgl. Brandes: Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik (siehe Anmerkung 1).

[15Bei der relativen Abnahme der Langzeitarbeitslosigkeit in der Altersgruppe über 60 spielt offenbar die flexible Altersgrenze eine Rolle.

[16Vgl. Brandes: Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik (siehe Anmerkung 1), p. 202

[17Vgl. Brandes: Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik, p. 206

[18Nach einer Untersuchung des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg waren nur 5 Prozent der Arbeitslosen dieses Berufsabschnitts zuvor in Facharbeiterpositionen beschäftigt.

[19Vgl. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Ausländerbericht 1973. Nach dieser Quelle waren 1972 in der Industrie Baden-Württembergs nur 13 Prozent aller Ausländer in Facharbeiterpositionen eingestuft, gegenüber 35 Prozent der deutschen Industriearbeiter.

[20Ch. Brinkmann: Finanzielle und psychosoziale Belastungen während der Arbeitslosigkeit, in: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 4, 1976, pp. 403/406

[21D. D. und. B. M. Braginsky: Arbeitslose, in: Psychologie heute 2, 1975

[22Brinkmann: Belastungen, pp. 397 und 413

[23Frankfurter Rundschau vom 26. Februar 1975

[24Brandes: Arbeitslosigkeit (siehe Anmerkung 1), p. 231

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