Fritz von Herzmanovsky-Orlando

Geboren am: 30. April 1877

Gestorben am: 27. Mai 1954

Geboren 1877 in Wien; war nach dem Studium einige Zeit als Architekt tätig, bevor er sich ganz dem zeichnerischen und literarischen Schaffen zuwandte. Übersiedelte 1916 nach Meran, wo er bis zu seinem Tod im Mai 1954 seinen ständigen Wohnsitz hatte.

Beiträge von Fritz von Herzmanovsky-Orlando
FORVM, No. 2

Personenverzeichnisse und ihre Folgen

Aus dem dramatischen Œuvre
Februar
1954

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FORVM, No. 27

Der Eisenbahnkomplex

Aus dem nachgelassenen Prosa- und Bühnenwerk
März
1956

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FORVM, No. 38

Der Mann mit den drei Schuhen

Eine Reminiszenz
Februar
1957

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FORVM, No. 55/56

Die tarockanische Verfassung

Aus dem im Herbst 1958 erscheinenden Roman „Maskenspiel der Genien“
Juli
1958

Als zweiter Band der Gesammelten Werke Fritz von Hermanovsky-Orlandos erscheint demnächst, aus dem Nachlaß herausgegeben und bearbeitet von Friedrich Torberg, das „Maskenspiel der Genien“, 1929 konzipiert und von Hermanovsky als sein episches Hauptwerk betrachtet. Wichtigster Schauplatz des Romans (...) Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 77

Von Exzellenzen und Schwadroneuren

Mai
1960

„Lustspiele und Ballette“ heißt der demnächst erscheinende III. Band der Gesammelten Werke von Fritz von Herzmanovsky-Orlando, die Friedrich Torberg im Verlag Langen-Müller (München) herausgibt. Neben der parodistischen Posse „Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter“ (deren Aufführungserfolg 1957 den (...) Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 87

Zerbinettas Befreiung

Eine venezianische Maskenkomödie
März
1961

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FORVM, No. 115/116

Österreichs letzte Sommerfrische

Juli
1963

Mit dem im Herbst bei Langen-Müller erscheinenden Band IV — „Cavaliere Huscher und andere Erzählungen“ — erreicht die von Friedrich Torberg betreute Gesamtausgabe der Werke Fritz von Herzmanovsky-Orlandos ihren Abschluß. Das Hauptstück des letzten Bandes bildet der fragmentarische Roman „Scoglio Pomo (...) Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 366

Was die Scheibbser alles wollen

Juni
1984

Bericht der Naturkundlichen Arbeitsgemeinschaft des Bezirkes Scheibbs, Niederösterreich, mit einer Einleitung von Fritz von Herzmanovsky-Orlando. [(Die Stadt Scheibbs hatte rastlos, seit Dezennien schon, um einen zweiten Donnerstag in der Woche gebeten. Man war höheren Ortes nachgerade erstaunt, (...)

Fritz von Herzmanovsky Orlando, Zeichnung von Christl Kerry (1952)
Josef Löwy: Aloisia von Orlando und Sohn Friedrich (1880)
Grabstein der Familie Herzmanovsky-Orlando in Meran
Schloss Rametz

Fritz von Herzmanovsky-Orlando (* 30. April 1877 als Friedrich Josef Franz Ritter von Herzmanowsky in Wien, Österreich-Ungarn; † 27. Mai 1954 auf Schloss Rametz bei Meran, Italien) war ein österreichischer Schriftsteller und Zeichner.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritz von Herzmanovsky-Orlando war der Sohn von Emil Josef Ritter von Herzmanowsky, eines aus Tarnów stammenden k.k. Ministerialbeamten im Ackerbauministerium und dessen Gattin, der aus Kosmonosy gebürtigen Aloisia von Orlando. Er besuchte in Wien das Gymnasium Theresianum. Danach absolvierte er 1896–1903 ein Hochbaustudium an der Wiener Technischen Hochschule. Innerhalb der folgenden eineinhalb Jahre lernte er seinen dann lebenslangen Freund Alfred Kubin kennen und fand in München Anschluss an den Kreis der Kosmiker um Karl Wolfskehl, Ludwig Klages und Alfred Schuler. Herzmanovsky-Orlando arbeitete 1904/05 als angestellter, danach als selbständiger Architekt. 1911/12 gab er wegen schmerzhafter chronischer Nierentuberkulose seinen Beruf auf. Da er von Haus aus finanziell unabhängig war, lebte er von da an als Privatier für die Kunst, zeichnete, sammelte, restaurierte und schrieb. Die Krankheit führte zu mehreren Kuren und Reisen in den Süden. Unter anderem kam er mit seiner Frau Carmen Maria Schulista (* 17. Jänner 1891 in Budapest: † 1. April 1962 in Innsbruck)[1] im Jahr 1913 an die nordöstliche Adria, 1914 über vier Monate lang nach Ägypten, Sizilien und Süditalien. 1916 übersiedelte er krankheitshalber in das bis 1918 österreichische Meran.

Die Beziehung zu seiner Frau Maria Elisabeth Schulista, genannt Carmen, ist vermutlich durch eine Zeitungsannonce zustande gekommen. Zuvor hatte er die Verlobung mit Christine Kerry (* 16. September 1889 in Wien; † 23. Dezember 1978 in Bad Aussee) gelöst. Maria Elisabeth Schulista war die uneheliche Tochter der Josefa Schulista (* 18. Dezember 1871 in Adamsta; † 21. November 1895 in Wien), wuchs aber bei sehr begüterten Zieheltern, so bei dem englischen Großindustriellen Joe Hardy[2], auf. Die Hochzeit fand am 25. Februar 1911 in Wien statt.[3][4]

Seit Anfang 1918 trug er mit behördlicher Erlaubnis auch den mütterlichen Familiennamen. Die Familie seiner Mutter reichte in den Schweizer Uradel zurück, sein Großvater Friedrich von Orlando war Rittergutsbesitzer in Kleindehsa im Deutschen Reich. Herzmanovsky-Orlando fälschte seinen Stammbaum sogar in die Zeit vor den Kreuzzügen. Seit 1932 war Herzmanovsky-Orlando Mitglied der NSDAP (Auslandsorganisation).[5] Eine Rolle dabei mag die uneheliche Geburt seiner Frau und die entsprechende Lücke im Ariernachweis gewesen sein. Der Briefverkehr verzeichnet mehrmals eine Vorladung Carmens im Dezember 1943 bei der Ortskommandantur Malcesine aufgrund einer Denunziation.[6]

Durch den Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich 1938 deutscher Staatsbürger geworden, war Herzmanovsky-Orlando durch die Optionsvereinbarung 1940 gezwungen, Südtirol zu verlassen. Da er krankheitsbedingt nicht nördlich der Alpen leben konnte, zog er nach Malcesine am Gardasee. Erst 1949 kehrte er nach Meran zurück. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er im nahegelegenen Schloss Rametz, wo er am 17. Mai 1954 an Urämie verstarb.[7]

Herzmanovsky verbrachte viele Sommer in seiner Villa in Ebensee-Rindbach, dem Feriendomizil seiner Familie. Hier empfing er einige Gäste, darunter die Journalistin Anni Hartmann sowie Hedi Juer, seine in Australien lebende Halbschwester.

Im Jahr 1970 wurde in Wien-Floridsdorf (21. Bezirk) die Herzmanovsky-Orlando-Gasse nach ihm benannt.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritz von Herzmanovsky-Orlando konnte zu Lebzeiten nur sehr wenig veröffentlichen. Viele seiner Werke liegen nur in skizzenhafter Form vor. Sein umfangreiches schriftstellerisches Werk, das vorwiegend aus Prosa und Theaterstücken besteht, wurde erst postum durch die von Friedrich Torberg initiierte Gesamtausgabe bekannt.

Torberg griff als Herausgeber allerdings gravierend in Herzmanovsky-Orlandos Texte ein, was zu heftiger Kritik durch die Literaturwissenschaft führte. Beispielsweise änderte Torberg im Maskenspiel der Genien den Namen des „Reichs der Tarocke“ völlig willkürlich von „Tarockei“ auf „Tarockanien“, offensichtlich in Anlehnung an den Begriff „Kakanien“ in Robert Musils Mann ohne Eigenschaften. Herzmanovsky-Orlando schwebte jedoch ein gewisser Gleichklang mit der Türkei bzw. dem früheren Byzanz vor. Erst die zwei Jahrzehnte später erschienene zweite, von Germanisten herausgegebene Gesamtausgabe bietet einen zuverlässigen Originaltext. Friedrich Torberg konnte sich zudem einige Boshaftigkeiten nicht verkneifen, so soll er behauptet haben „Herzmanovsky habe wohl in seinem Leben nie mehr gelesen als den Heeresschematismus, die Zeitung für Bullterrierzucht, Biedermeier-Pornographie und den Gotha“. Und Marietta Torberg soll gesagt haben: „Ich komm ins Café Fischer, da sitzen zwei Möpse. Der eine war Herzmanovsky.“[8]

Herzmanovsky-Orlando phantasierte sich in seinen Werken mit der „Tarockei“ ein mystisches Traumland, das er in einem ausschweifenden, barocken, ans Parodistische grenzenden Stil schilderte. Als Hauptfigur seines grotesk-phantastischen Romans Maskenspiel der Genien ließ er den italienischen Humanisten Cyriakus von Pizzicolli auftreten.

Neben Kontakten mit den Kosmikern und anderen, ebenso irrational-esoterisch ausgerichteten Strömungen lassen sich Verbindungen zur Esoterik bzw. Mystik bis hin zum rechtsesoterischen Gedankengut des Jörg Lanz von Liebenfels und zur Pseudowissenschaft erkennen. Fritz von Herzmanovsky-Orlando war Mitglied des von Jörg Lanz von Liebenfels gegründeten Neutempler-Ordens. Ein Beispiel seiner esoterischen Ausrichtung ist seine „Entdeckung“, dass die sagenumwobenen „saligen Frauen“ in Tirol, die auch in seinem „Tyroler Drachenspiel“ auftauchen, eigentlich Yoga-Mädchen seien, die an bestimmten Punkten, den so genannten „Erdnabeln“, durch Tänze Genmutationen hervorrufen könnten.

Seine bekannteste Arbeit als Architekt ist das Haus Wehrgasse 22 in Wien-Margareten, das er 1910 zusammen mit Fritz Keller erbaute. Darüber hinaus hat er an weiteren Gebäuden (u. a. Renovierung Burg Kreuzenstein, Renovierung der Festung Hohenwerfen, Restaurierung des Turmes von Schloss Tirol) und an Innenraumgestaltungen mitgewirkt.[9]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane (Österreichische Trilogie)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1928 – Der Gaulschreck im Rosennetz. Eine Wiener Schnurre aus dem modernden Barock
  • Rout am fliegenden Holländer
  • Das Maskenspiel der Genien

Dramen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Fürstin von Cythera. Venezianische Maskenkomödie von F. von Orlando
  • Kaiser Joseph II. und die Bahnwärterstochter. Eine dramatische Stimme aus Innerösterreich zum Klang gebracht durch Friedrich von Orlando Herrn und Landstand in Krain und auf der Windischen Mark, Patrizier von Triest und Fiume etc.etc. Von demselben demselben ehrfurchtsvoll gewidmet.
  • ’s Wiesenhendl oder Der abgelehnte Drilling. Münchner Komödie in drei Aufzügen von Fritz von Orlando
  • Prinz Hamlet der Osterhase oder „Selawie“ oder Baby Wallenstein. Eine Gesellschaftskomödie aus den feinsten Kreisen Böhmens und Mährens von Friedrich von Orlando
  • Die Krone von Byzanz. Ein Mysterium aus dem Rokoko der Levante
  • Exzellenzen ausstopfen – ein Unfug. Ein skandalöses Begebnis aus dem alten Wien (Prolog und 11 Bilder) gesungen von Friedrich von Orlando
  • Das Tyroler Drachenspiel (Fragment)

Hörspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der verirrte böse Hund

Ballette und Pantomimen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Zaubergarten oder Zweimal tot und lebendig. Ein Salzburger Ballett für nervenstarke Leute
  • Die Fahrt ins Traumland. Surrealistisches Ballett
  • Youghiogheny. Eine Pantomime. Vorspiel und ein Aufzug
  • Diana und Endymion. Wiener Ballett in drei Aufzügen
  • Der Raub der Europa. Pantomime in drei Aufzügen
  • Abduhenendas mißratene Töchter. Groteske, getanzt, gesprochen und gesungen in vier Bildern
  • Das Bajaderenopfer. Ballett

Erzählungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cavaliere Huscher oder von Ybs verhängnisvolle Meerfahrt. Eine Erzählung
  • Dem Andenken der großen Naiven Stella Hohenfels
  • Don Carlos. Ein Erlebnis
  • Kleine Geschichten um Gustav Meyrink
  • Beethovens letzte Magd. Eine historische Reminiszenz
  • Onkel Tonis verpatzter Heiliger Abend
  • Onkel Toni und Nietzsche
  • Onkel Toni und die Klystierspritze
  • Das Unheil breitet seine Fittiche über die Familie Watzka aus
  • Das Unglück mit den Wanzen
  • Das Familienbild
  • Das jüngste Gericht
  • Pater Kniakals erbauliche Predigt
  • Der Mann mit den drei Schuhen
  • Gibt es Wassertrompeter?
  • Der konfuse Brief
  • Der Zwerg im Nebel
  • Der Kommandant von Kalymnos. Ein Mysterium aus dem Rokoko der Levante
  • Apoll von Nichts. Novelle
  • Apoll von Nichts. Skurrile Erzählung von Fritz von Herzmanovsky-Orlando (Meran)
  • Der verirrte böse Hund. Erzählung

Skizzen, Fragmente und Briefe

Buchausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Kommandant von Kalymnos. Wien 1926
  • Der Gaulschreck im Rosennetz. A. Wolf Verlag, Wien 1928
  • Der letzte Hofzwerg. Wien 1928
  • Gesammelte Werke. (hrsg. und bearbeitet von Friedrich Torberg), Langen-Müller Verlag, München
    • Bd. 1. Der Gaulschreck im Rosennetz. 1957
    • Bd. 2. Maskenspiel der Genien. 1958
    • Bd. 3. Lustspiele und Ballette. 1960
    • Bd. 4. Cavaliere Huscher und andere Erzählungen. 1963
  • Tarockanische Miniaturen. Graz u. a. 1964
  • Zeichnungen. Salzburg 1965
  • Zerbinettas Befreiung. Frankfurt am Main 1965
  • Tarockanische Geheimnisse. Wien 1974
  • Das Gesamtwerk. München u. a. 1975
  • Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter. Frankfurt am Main 1975
  • 's Wiesenhendl oder Der abgelehnte Drilling. Köln 1975
  • Prinz Hamlet der Osterhase oder „Selawie“ oder Baby Wallenstein. Köln 1975
  • Perle und Tarockanien. München 1980 (zusammen mit Alfred Kubin)
  • Sämtliche Werke. Salzburg u. a.
    • Bd. 1. Österreichische Trilogie, 1. Der Gaulschreck im Rosennetz. (hrsg. u. kommentiert von Susanna Kirschl-Goldberg), Residenz Verlag, Salzburg-Wien 1983 ISBN 3-7017-0350-7
    • Bd. 2. Österreichische Trilogie, 2. Rout am fliegenden Holländer. (hrsg. u. kommentiert von Susanna Kirschl-Goldberg), Residenz Verlag, Salzburg-Wien 1984 ISBN 3-7017-0364-7
    • Bd. 3. Österreichische Trilogie, 3. Das Maskenspiel der Genien. (hrsg. u. kommentiert von Susanna Goldberg), Residenz Verlag, Salzburg-Wien 1989 ISBN 3-7017-0582-8
    • Bd. 4. Erzählungen, Pantomimen und Ballette. (hrsg. und kommentiert von Klaralinda Ma-Kircher und Wendelin Schmidt-Dengler), Residenz Verlag, Salzburg-Wien 1991 ISBN 3-7017-0668-9
    • Bd. 5. Zwischen Prosa und Drama. (hrsg. u. kommentiert von Susanna Kirschl-Goldberg), Residenz Verlag, Salzburg-Wien 1986 ISBN 3-7017-0439-2
    • Bd. 6. Dramen. (hrsg. u. kommentiert von Klaralinda Kircher), Residenz Verlag, Salzburg-Wien 1985 ISBN 3-7017-0389-2
    • Bd. 7. Der Briefwechsel mit Alfred Kubin 1903 bis 1952. (hrsg. u. kommentiert von Michael Klein), Residenz Verlag, Salzburg-Wien 1983 ISBN 3-7017-0351-5
    • Bd. 8. Ausgewählte Briefwechsel 1885 bis 1954. (hrsg. u. kommentiert von Max Reinisch), Residenz Verlag, Salzburg-Wien 1989 ISBN 3-7017-0542-9
    • Bd. 9. Skizzen und Fragmente. (hrsg. u. kommentiert von Klaralinda Ma-Kircher), Residenz Verlag, Salzburg-Wien 1992 ISBN 3-7017-0673-5
    • Bd. 10. Sinfonietta Canzonetta Austriaca. (hrsg. und komm. von Susanna Goldberg), Residenz Verlag, Salzburg-Wien 1994 ISBN 3-7017-0674-3
  • Im Garten der Erkenntnis. Salzburg u. a. 1988
  • Das Beste von Herzmanovsky-Orlando. Wien 1995
  • Das grafische Werk. Krems (1987–1997)
    • Bd. 1. 1893–1899.
    • Bd. 2. 1900–1917.
    • Bd. 3. Druckgrafik.
    • Bd. 4. 1918–1920 Zeichnungen.
    • Bd. 5. 1918–1920 Skizzen.
    • Bd. 6. 1921–1954.
    • Bd. 7. Zur eigenen Literatur.
    • Bd. 8. Entwürfe, Scherenschnitte, Exlibris.
  • Sämtliche Werke in drei Büchern bei Zweitausendeins, Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1996 ISBN 3-86150-190-2 (Lizenzausgabe der Sämtlichen Werke, Residenz Verlag, 1983ff)
    • Buch 1: Band I (Der Gaulschreck im Rosennetz), Band II: Rout am Fliegenden Holländer, Band III: Das Maskenspiel der Genien, Band IV: Erzählungen, Pantomimen und Ballette
    • Buch 2: Band V: Zwischen Prosa und Drama, Band VI: Dramen, Band IX: Skizzen und Fragmente
    • Buch 3: Band X: Sinfonietta Canzonetta Austriaca
  • Gaulschreck, Hofzwerg, Exzellenzen. München 2001
  • Der Gaulschreck im Rosennetz. (hrsg. von Susanna Goldberg), Residenz Verlag, Salzburg-Wien 2004, ISBN 3-7017-1381-2
  • Scoglio Pomo oder Rout am Fliegenden Holländer. (hrsg. von Klaralinda Ma-Kircher), Residenz Verlag, St. Pölten-Salzburg 2007, ISBN 978-3-7017-1469-8
  • Prosa – Erzählungen und Skizzen. (hrsg. von Klaralinda Ma-Kircher), Residenz Verlag, St. Pölten-Salzburg 2008, ISBN 978-3-7017-1502-2
  • Das Maskenspiel der Genien. (hrsg. von Klaralinda Ma-Kircher), Residenz Verlag, St. Pölten-Salzburg 2010, ISBN 978-3-7017-1552-7
  • Der Gaulschreck im Rosennetz. (hrsg. von Klaralinda Ma-Kircher), Residenz Verlag, St. Pölten-Salzburg-Wien 2013, ISBN 978-3-7017-1609-8
  • Ausgewählte Werke. (hrsg. von Klaradlinda Ma-Kircher), Residenz Verlag, St. Pölten 2013, ISBN 978-3-7017-1619-7

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fritz von Herzmanovsky-Orlando. Linz 1969.
  • Herzmanovsky-Orlando. Wien 1970.
  • Friedrich Bohne (Hrsg.): Fritz von Herzmanovsky-Orlando. Nürnberg 1961.
  • Barbara Bronnen: Fritz von Herzmanovsky-Orlando. München 1965
  • Manfred Chobot: Fritz von Herzmanovsky-Orlando – Korrektur eines Dichterbildes: Kauz oder Menschenverächter, Sonderling oder Sektierer?, Feature, ORF Ö1, 26. November 1984
  • Manfred Chobot: Fritz von Herzmanovsky-Orlando – Korrektur eines Dichterbildes: Original und Bearbeitung, Feature, ORF Ö1, 27. November 1984
  • Manfred Chobot: Fritz von Herzmanovsky-Orlando – Korrektur eines Dichterbildes: Fritz von Herzmanovsky-Orlando und Alfred Kubin – Eine lebenslange Freundschaft, Feature, ORF Ö1, 28. November 1984
  • Manfred Chobot: Fritz von Herzmanovsky-Orlando – Korrektur eines Dichterbildes: Wo liegt die Tarockei?, Feature, ORF Ö1, 29. November 1984
  • Tino Erben (Hrsg.): Fritz von Herzmanovsky-Orlando. Wien 1977.
  • Bernhard Fetz, Klaralinda Ma, Wendelin Schmidt-Dengler (Hrsg.): Phantastik auf Abwegen. Fritz von Herzmanovsky-Orlando im Kontext. Wien 2004.
  • Monika von Gagern: Ideologie und Phantasmagorie Fritz von Herzmanovsky-Orlandos. München 1972.
  • Gregor Gatscher-Riedl: Die Perchtoldsdorfer „Theresienau“ und Fritz von Herzmanovsky-Orlando. Zum 90-jährigen Jubiläum von „Der Gaulschreck im Rosennetz“. In: Heimatkundliche Beilage [zum Amtsblatt der Bezirkshauptmannschaft Mödling], 53. Jgg., F. 3, (Mödling 5. September 2018), S. 21f.
  • Barbara Grunert-Bronnen: Herzmanovsky-Orlando, Fritz von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 8, Duncker & Humblot, Berlin 1969, ISBN 3-428-00189-3, S. 738 (Digitalisat).
  • Arnulf Meifert, Forscher im Zwischenreich. Der Zeichner Fritz von Herzmanovsky-Orlando. Hrsg. von Manfred Kopriva. Residenz Verlag, St. Pölten-Salzburg-Wien 2012, ISBN 978-3-7017-3273-9.
  • Inge Podbrecky: Das Katzenhaus. Eine neu entdeckte Arbeit von Fritz von Herzmanovsky-Orlando? In: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege. LXIII, Heft 3–4, 2009, S. 301–305.
  • Astrid Wallner: Allotria in artibus. Wien 1990.
  • Gabriele Van Zon: Word and picture. New York [u. a.] 1991.
  • Ingold Zeisberger: Fritz von Herzmanovsky-Orlandos „Gaulschreck im Rosennetz“. Aspekte der frühen Moderne in der „Österreichischen Trilogie“. Saarbrücken 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Fritz von Herzmanovsky-Orlando – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fritz von Herzmanovsky-Orlando im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
  2. Susanna Goldberg; Max Reinisch: Sinfonetta Canzonetta Austriaca. Band X der sämtlichen Werke in zehn Bänden von Fritz von Herzmanovsky-Orlando. Residenz Verlag, Salzburg 1994, S. 353.
  3. Literaturmuseum Altaussee: Fritz von Herzmanovsky-Orlando. 1877 - 1954, abgerufen am 2. April 2023.
  4. Susanna Goldberg und Max Reinisch (Hrsg.): Fritz von Herzmanovsky-Orlando: Sinfonetta Canzonetta Austriaca. Eine Dokumentation zu Leben und Werk. S. 118–129. In: Sämtliche Werke in zehn Bänden, Band 10. Residenz Verlag, Salzburg 1994, ISBN 3 7017 0674 3.
  5. Sinfonietta, Ausgabe bei Zweitausendeins, S. 336
  6. Fritz von Herzmanovsky-Orlando im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
  7. Monika von Gagern, S. 37, Vorschau in der Google-Buchsuche
  8. Literaturmuseum Altausseee: Fritz von Herzmanovsky-Orlando. 1877 - 1954, abgerufen am 2. April 2023.
  9. Fritz Herzmanovsky, abgerufen am 2. April 2023.