Elias Canetti
Foto: Von Autor unbekannt - [1] Dutch National Archives, The Hague, Fotocollectie Algemeen Nederlands Persbureau (ANEFO), 1945-1989, CC BY-SA 3.0 nl, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20442497

Geboren am: 25. Juli 1905

Gestorben am: 14. August 1994

Beiträge von Elias Canetti
FORVM, No. 169-170

Macht und Überleben

Januar
1968

Elias Canetti, der im Jänner den Österreichischen Staatspreis für Dichtung 1967 erhalten hat, ist mit seinem in viele Sprachen übersetzten Roman „Die Blendung“ (Wien 1935) einer der bedeutendsten Autoren der modernen Weltliteratur. Er schrieb außerdem drei Theaterstücke (siehe auch die kritische (...)

FORVM, No. 202/II/203/I

Wir werden 300 Jahre leben

Gespräch
Oktober
1970

Ein Satz, der in den Aufzeichnungen steht: Sie sähen zwischen dem Wissen und dem Nichtwissen gern eine Balance. Sie werden ja guten Grund haben zu sagen, daß Sie diese Balance zwischen Wissen und Nichtwissen als Mensch brauchen und immer halten wolien. Ja, sie ist mir ganz besonders wichtig, da (...)

Beiträge zu Elias Canetti
FORVM, No. 120

In den Niederungen Kakaniens

Hinweise auf sieben neue Romane
Dezember
1963

Es gehört zum paradox Faszinierenden aller Kunstübung, daß sie dem Flüchtigen Dauer verleiht und daß gerade der Moment des Sterbens oder Hinwelkens kraft künstlerischer Darstellung Ewigkeitswert gewinnt. So kommt es, daß man mit eben jenem Kakanien, mit dem man auf die Dauer in der Welt keinen Staat (...)

Context XXI, Heft 7/2002

NS-Medizinverbrechen

Über 30.000 Todesfälle ungeklärt
Dezember
2002

In seinen Lebenserinnerungen beschreibt Elias Canetti seinen Blick auf das Psychiatrische Krankenhaus der Stadt Wien in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts: “Steinhof: von einer langen Mauer umgeben, innerhalb deren in früheren Zeiten Platz für Stadt gewesen wäre. Sie hatte ihren eigenen (...)

Streifzüge, Heft 69

Das Fremde, die Grenze und die Kunst des Nein-Sagens

Juni
2017

Ein Gespräch mit der emeritierten Professorin und Ivan Illich-Schülerin Marianne Gronemeyer. RM: Frau Gronemeyer, in Ihrem Vortrag zur „Macht der Bedürfnisse“ von 2011 kündigen Sie an, die Geschichte des Zaunes schreiben zu wollen. Was ist daraus geworden? MG: Der Geschichte des Zaunes bin ich (...)