Geboren am: 8. Oktober 1922
Gestorben am: 29. Januar 2020
Geboren 1922 in Wien, Gewerkschafter und Bankmanager. Ab 1947 Mitarbeiter (1950-68 Leiter der wirtschaftlich-politischen Abteilung) beim Österreichischen Gewerkschaftsbund, 1954-69 Arbeiterkammerrat, Mitbegründer der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft. 1964 Vorstandskonsulent der BAWAG. Generaldirektor der Österreichischen Nationalbank 1973-1988 und 1. Vizepräsident 1988-1993.
FORVM diskutiert mit gemessener Ausdauer die sich verschiebenden Relationen von Staat und Wirtschaft (Hans Lauda/Anton Schopf: Wirtschaft auf der Waage, Heft VI/61; Hans Igler: Der Staat als Unternehmer, Heft VI/67-68; Gustav Kapsreiter: Industrie und Politik, Heft VII/73; Rainer Leignitz: Ein (…)
Die politischen Denker von Rousseau bis Renner; die Lehrer vom Fachlehrer für Staatsbürgerkunde bis zum ordentlichen öffentlichen Professor für öffentliches und Völkerrecht; die Politiker vom Gemeinderat bis zum Minister — sie stellten und stellen uns den Vorgang der demokratischen (…)
Jung und aktiv statt alt und zänkisch
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Der Österreicher und seine Schande
Der Antisemitismus in Österreich kann auf eine taten reiche Geschichte zurückblicken. Wer Näheres darüber wissen will und wem vor nichts graust, der kann darüber bei Körber, „Rassesieg in Wien“, einiges nachlesen. Der Antisemitismus der Nazis darf übrigens als österreichisches Exportprodukt (…)
Dr. Heinz Kienzl, langjähriger FORVM-Freund, ist Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), Präsident der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft, Mitglied des Beirates für Wirtschafts- und Sozialfragen der Paritätischen Kommission, Generalrat (…)
Ernest Mandel, Professor für Nationalökonomie in Brüssel, führender Kopf der von Leo Trotzki gegründeten IV. Internationale, wurde von Günther Nenning in dessen TV-Reihe „Das Gespräch“ eine volle Stunde lang den Österreichern serviert. Vom bundesdeutschen Fernsehen wurde die Sendung übernommen. (…)
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kein sozialismus ohne klassenlose
Über das kommende neue Parteiprogramm der SPÖ hat das NEUE FORVM eine Umfrage in Auftrag gegeben, nicht auf plumpe Demoskopie rekurrierend, sondern auf die in den USA übliche „Delphi“-Methode (Befragung von Fachleuten über ein Fachgebiet), die wesentlich signifikantere Ergebnisse bringen kann. (…)
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Lud mich Erhard Busek zu einem Empfang und warum ging ich hin und traf dort einen Kollegen von der „Kleinen Zeitung” und sagte der schreib wieder einmal was für uns und schrieb ich wieder einmal was auf Bruno Kreisky und sagte mir der er habe es nicht gelesen sei aber nicht nachträgerisch Heinz (…)
Grüner Terrorismus
Ford konnte in den Zwanzigerjahren nicht ein umweltschonendes E-Auto auf den Markt bringen. Ebensowenig können wir eine Entwicklungsstufe im Kraftwerksbau überspringen.
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Der Österreicher und seine Schande
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Die Last der Geschichte
Die von ihm initiierte Antisemitismus-Studie hat wilde Kontroversen ausgelöst, hier präsentiert und interpretiert er sie selbst: es ist die erweiterte Fortschreibung einer ersten empirischen Untersuchung zu diesem Thema, die H. K. — FORVM-Autor seit 1962 und Generaldirektor der Österreichischen (…)
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Auch in Österreich würdigen die großen Parteien seit einiger Zeit über die Tagesaktualität hinausreichende Ereignisse, indem sie ihre intellektuelle Kamarilla in Buchform in Erscheinung treten lassen. Es ist daher nur billig, daß die SPÖ durch eine Buchveröffentlichung die Ernsthaftigkeit (…)
Warum läuft Herr B. Amok?
Werner Fassbinder hat 1969 den Film „Warum läuft Herr R. Amok?“ gedreht. Darin erwächst der abschließende Amoklauf aus dem normalen Alltag, aus einem Leben, in dem Herr R. gerade deswegen entgleist, weil er es so ernst und wörtlich nimmt. Mittlerweile weiß auch der fassungslose Normalverbraucher (…)


