Geboren am: 17. Mai 1930
Gestorben am: 29. März 2025
War von 1983 bis 1984 österreichischer Außenminister.
kein sozialismus ohne klassenlose
Über das kommende neue Parteiprogramm der SPÖ hat das NEUE FORVM eine Umfrage in Auftrag gegeben, nicht auf plumpe Demoskopie rekurrierend, sondern auf die in den USA übliche „Delphi“-Methode (Befragung von Fachleuten über ein Fachgebiet), die wesentlich signifikantere Ergebnisse bringen kann. (…)
Barrikaden im Parlament
Am 9. November 1977 wurde in Wien der 74jährige Textilindustrielle Walter M. Palmers entführt und nach Erpressung eines Lösegelds von 32 Millionen Schilling am 13. November wieder freigelassen. Nach der Verhaftung von zwei Wiener Studenten am 23. November in der Schweiz im Zuge der Fahndung gab (…)
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Das ist machbar! Mit der fördernden Mitgliedschaft
Sonntag, 1. März 1981, fanden die ersten Wiener „Zürcher“ Jugendkrawalle statt. Donnerstag, 5. März 1981, fand eine außerordentliche Konferenz der Wiener SPÖ statt mit dem Thema: Jugendpolitik. Zum letztenmal darüber diskutiert hatte vor 30 Jahren ein Gesamtparteitag der SPÖ. ‒ Diesmal beschloß (…)
Die Nahostpolitik Österreichs
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Hört (auf) die Knochen (zu) brechen
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Durchlüftung von Südtirol nach Bayern
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Ein Jahr Intifada
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Bei der Wiener Tagung
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Rede
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Bruno Kreisky ist nicht mehr. Nachrufe hat es viele, zum Teil auch treffende gegeben. Schon zu Zeiten seiner Regierung bis heute war es ein beliebtes Spiel, Ursache und Wirkung seines außenpolitischen Engagements zu registrieren und dort, wo Fakten nicht greifbar waren, zu spekulieren. Der (…)
Der frühere Außenminister Erwin Lanc über Neutralität, NATO-Beitritt und österreichische Identität. ZOOM: Hat die österreichische Neutralität heute noch eine reale Bedeutung? Erwin Lanc: Sie hat eine sehr reale Bedeutung, denn Österreich ist von all seinen Nachbarn als ein Land einschätzbar, (…)
Die Wahrnehmung der „Islamischen Republik Iran“ ist im deutschsprachigen Raum trotz des derzeitigen medialen Getöses weiterhin geprägt von einer Verharmlosung des antisemitischen Charakters des Regimes und Beschwichtigungen hinsichtlich der Bedrohung, die vom iranischen Atomprogramm für Israel, (…)
Erwin Lanc (* 17. Mai 1930 in Wien; † 29. März 2025[1] ebenda) war ein österreichischer Politiker (SPÖ). Er war in den Bundesregierungen Bruno Kreisky von 1973 bis 1977 Verkehrsminister und von 1977 bis 1983 Innenminister. In den Jahren 1983 und 1984 war Lanc in der Bundesregierung Fred Sinowatz als Nachfolger von Willibald Pahr und Vorgänger von Leopold Gratz der neunte Außenminister der Zweiten Republik. Lanc war außerdem von 1989 bis 2008 Präsident des Internationalen Instituts für den Frieden in Wien.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach der Volksschule besuchte er die Realschule und bestand 1948 die Matura. Im Anschluss daran studierte er Rechtswissenschaft an der Universität Wien. Von 1949 bis 1955 war er Vertragsbediensteter im Bundesministerium für soziale Verwaltung. Danach war er bis 1959 Bundessekretär des Österreichischen Jugendherbergsverbands, anschließend Bankbeamter in der Zentralsparkasse & Kommerzialbank Wien, wo er zum Geschäftsführer des „Informationszentrums für kommunale Finanzierung“ bestellt wurde.
Politische Laufbahn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erwin Lanc war von 1960 bis 1966 Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderats sowie Bezirksparteivorsitzender der SPÖ Wien/Margareten und Landesparteivorsitzender-Stellvertreter der SPÖ Wien.
Vom 30. März 1966 bis zum 24. Juni 1970 und vom 19. Oktober 1970 bis zum 31. Mai 1983 war er Abgeordneter zum Nationalrat (XI.–XVI. Gesetzgebungsperiode).
Er amtierte als Bundesminister unter den Bundeskanzlern Bruno Kreisky und Fred Sinowatz in mehreren Ämtern:
- in der Bundesregierung Kreisky II ab 17. September 1973 als Bundesminister für Verkehr;
- in der Bundesregierung Kreisky III bis zum 8. Juni 1977 als Bundesminister für Verkehr;
- in der Bundesregierung Kreisky III ab 8. Juni 1977 als Bundesminister für Inneres;
- in der Bundesregierung Kreisky IV (1979–1983) als Bundesminister für Inneres;
- in der Bundesregierung Sinowatz bis zum 10. September 1984 als Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten
Lanc war Mitglied des Clubs 45 und in die Lucona-Affäre verwickelt. Bei seinem Ausscheiden aus der Regierung war er als künftiger Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien im Gespräch, musste aber Helmut Zilk weichen.
Weitere Laufbahn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach seinem Rückzug aus der Tagespolitik engagierte sich Erwin Lanc, u. a. von 1989 bis 2008 als Präsident des International Institute for Peace, besonders für den internationalen Frieden und den Dialog zwischen Israelis und Palästinensern. Ab Ende 2008 war Lanc Ehrenpräsident des International Institute for Peace.
Ehrenämter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erwin Lanc war Vizepräsident der Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich (ASKÖ), von 1977 bis 1995 Präsident des Österreichischen Handballbundes (ÖHB) und von Juli 1984 bis November 2000 Präsident der Internationalen Handballföderation (IHF). Nach dem Ende seiner Präsidentschaft in ÖHB bzw. IHF war er jeweils Ehrenpräsident dieser beiden Verbände.[2]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Karteileichen gibt es schon genug. Erwin Lanc – ein politisches Porträt (Film der VHS Wien 2015 von John Evers)
- Erwin Lanc auf der Website des österreichischen Parlaments
- Eintrag zu Erwin Lanc im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
- Erwin Lanc. In: dasrotewien.at – Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie. SPÖ Wien (Hrsg.)
- Erwin Lanc im Gespräch über den G8-Gipfel in St. Petersburg.
- Erwin Lanc zu 50 Jahre Staatsvertrag und Neutralität.
- Literatur von und über Erwin Lanc im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Audioaufnahmen mit Erwin Lanc. im Onlinearchiv der Österreichischen Mediathek (Reden, Interviews, Radiobeiträge)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Sozialdemokratie trauert um Bundesminister a. D. Erwin Lanc. In: SPÖ-Bundesorganisation/Pressedienst. 31. März 2025, abgerufen am 31. März 2025.
- ↑ www.ihf.info, Honorary IHF President, Erwin Lanc, passes away, 1. April 2025, abgerufen am 1. April 2025.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lanc, Erwin |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Politiker (SPÖ), Landtagsabgeordneter, Abgeordneter zum Nationalrat |
| GEBURTSDATUM | 17. Mai 1930 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 29. März 2025 |
| STERBEORT | Wien |


