Ernst Bloch

Geboren am: 8. Juli 1885

Gestorben am: 4. August 1977

Beiträge von Ernst Bloch
FORVM, No. 106

Zur Philosophie des Kriminalromans

Oktober
1962

Ernst Bloch, der nach dem 13. August 1961 die Sowjetzone verließ, in Tübingen lebt (und eben erst in Wien mit einem Vortrag „Don Giovanni, Faust und die Grenzüberschreitung“ zu hören war), verkörpert mit seinem gewaltigen philosophischen Potential eine respektgebietende Fortsetzung der (…) Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 115/116

Revolutionäre Verantwortung

Juli
1963

Verantwortlich ist man ungern, vor sich und gar vor den anderen. Vor sich wird dann fast jeder höflich, so auch ein sonst roher Kerl. Doch vor anderen, sobald sie einen zur Rechenschaft ziehen, muß er sich nackt darstellen, ein Ertappter. Verantwortlich ist der, sind die, an die man sich halten (…)

FORVM, No. 120

Traum von einer Sache

Notizen zu einer Marx’schen Briefstelle
Dezember
1963

Nach der ungarischen Revolution, im April 1957, beschäftigte sich die SED-Parteigruppe an der Leipziger Philosophischen Fakultät mit der Lehre Ernst Blochs. Sie kam zu folgendem Schluß: „Diese Philosophie ist nicht mit den Prinzipien der Lehre von Marx zu vereinbaren ... sie ist ein (…)

FORVM, No. 122

Über künstlerische und religiöse Wahrheit

Aus der Fortsetzung der „Tübinger Einleitung“
Februar
1964

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FORVM, No. 140-141

Der Mensch als Möglichkeit

Stegreif-Rede vor Wiener Studenten
August
1965

Am 8. Juli 1885 wurde Ernst Bloch in Ludwigshafen geboren, von wohlhabenden Eltern. Zunächst Studium aus Lust am geistigen Abenteuer: Philosophie, Germanistik, Physik, in München, Würzburg, Berlin, dortselbst bei Georg Simmel. Hierauf Reisender großen Stils, aus gleicher Lust, schließlich aber (…)

FORVM, No. 157

Materialismus als Enthüllung

Dezember
1966

Dies ist der Auszug aus einem Referat, das Ernst Bloch vor der Paulus-Gesellschaft hielt. Zusammen mit Referaten von Iring Fetscher, Konrad Lorenz, J.B. Metz, Karl Rahner, Adam Schaff, Ernst Topitsch sowie umfangreicher Diskussion wird dieses Referat noch in diesem Jahr als Band der Reihe (…)

FORVM, No. 158

Herr und Knecht in der Bibel

Zweiter Teil der Rede „Materialismus als Enthüllung“
Februar
1967

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FORVM, No. 164-165

Das Experiment in Mahagonny

August
1967

Die Württembergischen Staatstheater Stuttgart brachten in der vergangenen Saison eine Aufführung von Brecht/Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ heraus. Prof Ernst Bloch hielt dazu einen Einführungsvortrag, in dem er mit temperamentvollem Engagement große Teile des Textes las und (…) Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 167-168

Ernst Bloch und Georg Lukács

im Gespräch mit Iring Fetscher, Johannes B. Metz und Jürgen Moltmann
November
1967

Ernst Bloch, Deutschlands lebendigster lebender Philosoph, 82, erhielt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche. Mit den herzlichsten und respektvollsten Glückwünschen für ihn, den Doyen unseres Internationalen Redaktionskomitees, präsentieren wir das (…) Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 174-175

Wildes Altes Testament

Aus dessen kommendem Buch „Atheismus im Christentum“
Juni
1968

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FORVM, No. 176-177

Enkel der Ochrana

August
1968

Bloch, der bedeutendste deutsche Philosoph der Gegenwart, Marxist, ist Gründungsmitglied unseres Internationalen Komitees für den Dialog. Gegen Demokraten helfen nur Soldaten. König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, 1848 Das grauenvolle Prager Geschehen wird nie vergessen werden. Stalin war (…)

FORVM, No. 182/I

In Sachen Israel

Offener Brief an Ministerpräsident Kossygin
Februar
1969

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kossygin, die Unterzeichneten erlauben sich, wegen des künftigen Schicksals des Staates Israel an Sie heranzutreten, Gerade angesichts der jüngst sich bedrohlich steigernden wechselseitigen Gewaltakte fühlen wir als Angehörige von Ländern, die die schwerste (…)

FORVM, No. 186/187

Antwort an Marcuse

Juni
1969

Wir alle sind beeindruckt, bewegt und belehrt durch Feuer und Präzision Herbert Marcuses. Er ist wirklich rechtzeitig gekommen. Diese Zeit der Studentenunruhen braucht Formulierungen, an die man sich halten kann, ohne daß dieser Halt ein statischer wäre, einer von denen, die das Establishment (…)

FORVM, No. 198/II/199

Hölderlin-Reflexionen

Juli
1970

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FORVM, No. 200/201

Jules Verne statt Karl Marx?

Gespräch
August
1970

Die Suche nach einem schon konkret faßbaren weltanschaulichen und politischen Leitbild ist ja gerade bei der jungen Generation überall in der Welt deutlich spürbar. Existiert heute bereits eine Form des Sozialismus, die Ihrer Ansicht nach dem Zukunftsmodell einer wirklich sozialistischen (…)

FORVM, No. 202/II/203/I

Die Studenten sind nicht geschlagen

Gespräch
Oktober
1970

Herr Professor Bloch, würden Sie zustimmen, daß man Ihre Kritik an den Verfremdungen des Sozialismus nicht isoliert von Ihrer Kritik am Kapitalismus und der bürgerlichen Gesellschaft betrachten darf? Nehmen wir als naheliegendes Beispiel Ihr Verhältnis zur Bundesrepublik. Mit Ihrer Kritik, die (…)

FORVM, No. 286

Wider den Spiegel

Wahrheit als eingreifende Abbildung von Tendenzen - Latenzen (1936)
Oktober
1977

Der Aufsatz aus dem Nachlaß Ernst Blochs vermittelt zwischen Lenins Widerspiegelungstheorie (das Bewußtsein bildet die Wirklichkeit ab) und dem subjektiven Idealismus Kants (das Bewußtsein formt die Wirklichkeit): also zwischen Abbild- und Erzeugungstheorie. Dabei wendet sich Bloch gegen den (…)

FORVM, No. 344-346

Der Maulwurf bohrt

Oktober
1982

Vor Fünf Jahren starb Ernst Bloch, 92 (geb. Ludwigshafen 8. Juli 1885, gestorben Tübingen 4. August 1977), Mitglied unseres Redaktionsbeirates. Es ist viel länger her. Es ist viel kürzer her. Zum Beweis der nachfolgende unveröffentlichte Text, gesprochen auf einem internen Symposion der (…)

Wurzelwerk, Wurzelwerk 28

Aus „Prinzip Hoffnung“

März
1984

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Beiträge zu Ernst Bloch
FORVM, No. 94

Heim nach Tübingen

Zur Übersiedlung Ernst Blochs in den Westen
Oktober
1961

Eine Szene von solcher Symbolkraft, daß man meint, Herbert Eulenberg habe sie für seine „Schattenbilder“ erfunden, aber sie ist dokumentiert: Hegel, Schelling und Hölderlin, drei studierende Jünglinge aus der Schule des Tübinger „Stiftes“, reichen einander unter einem Baum, nahe der (…)

FORVM, Heft 173

Zur Pathologie der Utopie

Mai
1968

Gerd-Klaus Kaltenbrunner, Mutmaßungen über Marcuse, Neues FORVM, Januar/Februar 1968 Die geistige Bewegung, die sich als „Neue Linke“ präsentiert, ist die totale Revolte gegen die klassische Tradition des Marxismus. Sie hat, in wenig mehr als einem Jahrzehnt, eine geschlossene Gedankenwelt (…)

FORVM, No. 286

Bloch, Terrorist

Oktober
1977

Er begründete Zukunft und konnte zuletzt nichts mehr sehen. Er philosophierte über „aufrechten Gang“ des Menschen und konnte zuletzt nicht mehr gehen. So starb er (am 4. August 1977 in Tübingen, 92 Jahre alt), Symbol seines „Prinzips Hoffnung“, dessen Wesen die Nichtenttäuschbarkeit ist wider (…)

Context XXI, Heft 3-4/2001

Tanze mit mir in den Morgen, tanze mit mir in das Glück ...

Juli
2001

Die Volkstanz-Veranstaltungen sind gut besucht und stellen — als dezidiert politische „Events“ — einen gewissen Anziehungspunkt für Leute aus der „Szene“ dar. Stellt diese Entwicklung eine ernsthafte radikale Politisierung subkultureller Zusammenhänge dar, oder handelt es sich bloß um eine (…)

Streifzüge, Heft 63

Arbeitslose und Jobkiller

Arbeit in der Science-Fiction (Teil III)
März
2015

Ein sehr interessantes Buch ist Edward Bellamys „Ein Rückblick aus dem Jahre 2000 auf 1887“ (Looking Backward: 2000–1887). Der Roman erschien im Jahre 1888 und ist nach Meinung der Experten weltweit der erfolgreichste Science-Fiction-Roman, zumindest was Verbreitung und Auflagen betrifft. In (…)